XML
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XML
steht für Extensible Markup Language und ist eine Metasprache. Mit XML kann man also die Auszeichnung <tag> selbst festlegen und somit Auszeichnungssprachen erzeugen. Mit diesen Auszeichnungen kann man die beinhalteten Informationen für Maschinen besser beschreiben, strukturieren und auffindbar machen.
Vorteile
Es ermöglicht zum Beispiel die technische Trennung von Inhalt und Form. Während in einer HTML-Datei gleichzeitig der auszugebenden Text und die dazugehörige Formatierung gespeichert ist, wird mit XML und XSLT (Exented Markup Language Transformation) beides in einer gesonderten Datei abgespeichert. In der XML-Datei werden die Daten inhaltlich ausgezeichnet, die XSLT-Style-Sheet Datei legt fest wie die verschieden ausgezeichneten Inhalte ausgegeben werden. Über einen XSLT-Prozessor interpretiert der Browser die Dateien so, dass der Nutzer keinen Unterschied zu einer HTML-Datei sieht.
Beispiel
Hat man zum Beispiel in Dokument, das verschiedene Cocktail-Rezepte beinhaltet, könnte man in der XML-Datei jeweils die Namen, Zutaten und Zubereitung gesondert kennzeichnen:
<name> Caipi </name>
<zutaten> Cachaca, Rohrzucker, Limetten </zutaten>
<zubereitung> Limetten mit Rohrzucker stampfen … </zubereitung>
und in der XSLT-Datei festlegen, dass die Namen jeweils in Arial fett 12, die Zutaten in Arial 10 und blau und der Zubereitungsvorgang in Arial 11 ausgegeben wird.
Bei einer Datenbank mit mehreren 100 Rezepten ist das mit Sicherheit, die bessere Lösung, als alles einzeln zu formatieren und vereinfacht die Suche nach Rezepten mit bestimmtem Zutaten.
Quellen
http://www.xml-web.de/xmlef.html http://www.w3c.de/Misc/XML-in-10-points.html

