Donnerstag, 29. Mai 2008
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six groups Instant Communities GmbH
In der heutigen Vorlesung hörten wir einen multimedialen Gastvortrag über das Social Network "SixGroups - Kennst du deine Community?" von Jan Milz (Inhaber und Programmierer) aus Hamburg (http://milz.org).
Die Präsentation wurde via Skype, uStream.tv (Speicherung im Internet) und WebEx-Rekorder, einem Net-Conferencing-Tool(lokale Speicherung), übertragen und aufgezeichnet. WebEx ermöglicht online Meetings mit mehreren Personen abzuhalten und sich so gemeinsam Dateien anzuschauen. Für die Realisierung dieser multimedialen Vorlesung werden drei Computer (2x Mac, 1x Windows) benötigt.
Auf diese Art und Weise ist es möglich, dass wir eine PowerPoint Präsentation von Jan, von seinem Rechner in Hamburg aus, auf unserer Leinwand sehen können.
Leider gab es bei der Aufzeichnungen Probleme mit uStream, so dass die Vorlesung im Internet nicht komplett zu sehen ist.
Präsentation von Sixgroups
"Das wohl größte und bekannteste Social Network in Deutschland ist StudiVZ. Täglich zählt StudiVZ 4,9 Millionen User. Aber es gibt viele weitere Social Networks, die um User für ihre Anwendung kämpfen. Ning.com aus den USA stellt Plattformen zur Verfügung, auf denen man sich seine eigenen Communities/Social Networks erstellen kann. Ein deutsches Start Up Unternehmen mit dem gleichen Ziel ist "SixGroups".Sixgroups hat 5 Mitarbeiter, hat seinen Sitz in Hamburg und existiert seit Oktober 2007.
Sixgroups will Communities auf jeder Website sichtbar machen und stellt interessierten User ein Baukastensystem für ihr eigenes Social Network zur Verfügung. Nach der Auffassung von Sixgroups bestehen bereits Communities um Internetauftritte herum, selbst wenn es noch keine Möglichkeiten des Chattens, Bloggens etc. auf der Plattform gibt. Aber Communities wie die von und um bernd-schmitz.net haben ein Problem: die User sind unsichtbar und Kommunikation ist schwierig. Fragen wie "wer ist noch gerade online?" können nicht beantwortet werden. Und da kommt SixGroups ins Spiel! (Daher auch der Claim des Unternehmens: Kennst du deine Community?)
Sixgroups bringt die Features von SocialNetworks in diese bereits bestehenden Communities und sorgt für ein Social Network Feeling, indem man als Gast oder Mitglied der jeweiligen Page chatten kann. Diese Communityfeatures verlangen nicht, dass User auf eine andere Seite gehen müssen, sondern die Community ist da wo man sich befindet: direkt auf der Website in Form einer kleinen Leiste am oberen Pagerand! Jeder kann seine eigene Community auf seiner Homepage gründen. Alle Communities laufen letztendlich getrennt voneinander!
Eine Lösung dafür ist ein aggregierter Livestream, der Communityfeatures in realtime ermöglicht.
Folgende Mehrwerte entstehen: Feedback, Viewtime, Visitor Loyality (Webmaster), Kommunikation, Interaktion, Sharing, Emotionen (für den User) und vermarktbare Visits auf jeder Website mit Live-Community (für Sixgroups).
Das Geschäftsmodell (2-Säulen-Modell) von Sixgroups: Werbefinanzierung (zielgerichtete Werbung schalten/abgestimmt auf Zielgruppen) und Gebührenfinanzierung (Werbefreiheit, Premiummitgliedschaft).
Hauptziel zur Zeit: Mitglieder werben, so dass das Netzwerk an Wert und Bekanntheit gewinnt."
"Man kann direkt mit anderen Usern der Seite chatten, RSS Feeds abonnieren und youtube/Flickr/Twitter usw. als Tags anlegen und sich auf diesen Weg schnell und einfach informieren.
Auch der Blog von Bernd Schmitz unterstützt von nun an die Livecommunity Sixgroups, aber es besteht ein Problem mit der Lauffähigkeit des Tools: mangelnde Kompatibilität mit dem Mac-Browser "Safari". Mozilla Firefox ist nur auf den wenigsten Rechnern im Medienzentrum installiert. Die Programmierer von Sixgroups werden sich aber sofort um dieses Problem kümmern!
SMA (Social Media Aggregation): so wird die Leiste über einer Sixgroup Seite genannt.
Momentane Finanzierung: "Business Angel Runde" (Investoren aus der Wirtschaft die einen finanziell unterstützen)
Praktika und Diplomarbeit bei Sixgroups sind durchaus möglich: Jan Milz / jm@sixgroups.com"
Zum Selbermachen
Wir bekamen erklärt, wie man eine Livecommunity auf seiner Homepage starten kann. Über die Homepage von Sixgroups kann man diese (derzeit noch kostenlos) anfordern, indem man den Namen seiner eigenen Homepage, auf der man eine Community schaffen möchte, in das dafür vorgesehene Feld eingibt und sich einen Code erstellen lässt. Durch das Kopieren des Codes in den Quelltext der Homepage kann man diese auf seiner Website einfügen/integrieren (z.B. mit Notepad). Vor den schließenden Body Tag muss der Code eingeführt werden. D.h. die LiveCommunity ist auch bei jeder (einfachen) HTML-Website möglich. Besondere Programmierfähigkeiten sind nicht von Nöten. Dennoch wird an einem PlugIn gebastelt, so dass die Einbindung noch einfacher wird.
Mixxt
Mixxt (Slogan: Connecting Cultures) soll die Position des Marktführers für derartige Anwendungen inne haben und einfacher zu bedienen sein (sagt einer der Mitinhaber).Hier ist es auch möglich sich seine Community-Übersicht selber zusammenzustellen (anhand von Modulen). Man kann eine eigene Community gründen ohne eine eigene Homepage zu haben. Im Gegensatz zu "SixGroups" muss dieser Anbieter die User auf seine Seite locken, bei Sixgroups hat man die Sixgroups-Community-Leiste sichtbar auf jeder Homepage. Die gegründete Community muss/kann aber von dem Gründer selber verwaltet werden. Weitehin bietet mixxt zusätzliche Features, z.B. kann man die Community Plattform selbst gestalten und in seinem eigenen Corporate Design präsentieren, wodurch die einzelnen Netzwerke sich voneinander abheben können. Sixgroups bietet das bisher noch nicht.
mixxt.de ist auch für Unternehmen gedacht, so dass Unternehmen sich mit Hilfe der Technologie eine eigene Community aufbauen können. Auf jeder Community Plattform, die man sich bei mixxt erstellt, bleibt das Logo erhalten, damit mixxt einen Wiedererkennungswert hat und die Plattform auf die Marke zurück geführt werden kann. Als Unternehmen kann man jedoch kostenpflichtig veranlassen, dass das Design der Plattform so abgewandelt wird und das mixxt Logo und mixxt in der URL herausgenommen wird, so dass der User nicht mit mixxt konfrontiert wird.
Zahlen
- 1.000 Netzwerke
- 6.000 User
- 11 Mitarbeiter zzgl. ca. 5 externe MA (weitere Einstellungen geplant)
--> Setzt auf Masse

