AdSense auf last.fm

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AdSense auf einer Profilseite mit gitarrenlastiger Musik
AdSense auf einer Profilseite mit gitarrenlastiger Musik

Eine Social Networking Plattform, auf der das Google AdSense für Content Verfahren bereits recht erfolgreich Anwendung findet, ist last.fm.

Hier werden auf allen Seiten am oberen Bildschirmrand, also in typischer Werbebanner-Position, maximal 2 Ergebnisse angezeigt. AdSense „scannt“ hierbei die jeweilige User- oder Künstlerseite nach KeyWords ab und liefert dann entsprechende Ergebnisse. Bei last.fm gestalten sich die KeyWords wohl so, dass der Werbetreibende zuvor bestimmte Künstlernamen oder Genrebezeichungen ersteigert haben sollte, um bei last.fm angezeigt zu werden.

AdSense auf einer Profilseite mit überwiegend Musik des Genres "HipHop"
AdSense auf einer Profilseite mit überwiegend Musik des Genres "HipHop"

Bei einem Selbstversuch konnte man erkennen, wie gut AdSense auf last.fm funktioniert.
Ein Profil mit überwiegend stark gitarrenlastiger alternativer Musik wurde hier mit einer Anzeige eines Merchandise-Vertriebs für Hardcore und Metal aus Deutschland versehen. Auf einer anderen Profilseite, mit Musik überwiegend aus dem Genre „Hip Hop“ wurde dementsprechend auch Werbung für eine Internetseite mit Hip Hop Musik Videos angezeigt. Zusätzlich wurde noch eine Anzeige für Musikvideos des Künstlers „Eminem“, welcher sich unter den „kürzlich gehörten“ Songs des Users befand, geschaltet. Hieran kann man gut erkennen, dass sich ein Werbetreibender vermutlich für eine aus den gehörten Künstlern entstehende Genrebezeichnung (hier: Hip Hop) und ein anderer sich für einen bekannten Künstlernamen (hier: Eminem) als KeyWord entschieden hat.
Da Genrebezeichnungen nur in seltenen fällen auf der User-Profilseite vermerkt sind, sollte sich der Werbetreibende eher für herausstehende Künstler eines Genres als KeyWord entscheiden.
Allerdings versucht Google AdSense die Seite eben nicht nur nach bestimmten KeyWords zu durchsuchen sondern „den Content der Seite zu verstehen“. Dies bezieht sich hierbei aber wahrscheinlich nicht darauf, dass AdSense das Genre einer grösseren Anzahl von Künstlern, sondern vielmehr last.fm als Musikseite erkennt, und somit bereits eine Vorauswahl der Werbeanzeigen trifft.

unrelevante Ergebnisse auf der "Hip Hop"-Profilseite
unrelevante Ergebnisse auf der "Hip Hop"-Profilseite

Jedoch kam es innerhalb des Selbstversuchs, abweichend von den oben beschriebenen äußerst relevanten Ergebnissen, auch in Einzelfällen zu recht unrelevanten allgemeingehaltenen AdSense Ergebnissen. Dies äußerte sich dadurch, dass das oben angesprochene "Hip Hop" Profil mit Anzeigen für eine "Single Börse" und einen "DVD-Verleih" versehen wurde. Diese stehen somit in keinerlei Zusammenhang mit der User-Profilseite oder der last.fm Plattform an sich.

Abschließend ist zu sagen, dass AdSense, wie besonders am Beispiel des "Hip Hop"-Profils gesehen werden kann, bei last.fm zu relevanter Werbung für den User führt. Jedoch kam es in Einzelfällen auch zu unerklärlich unrelevanten und allgemeingehaltenen Anzeigen.
Insgesamt baut last.fm jedoch nicht ausschließlich auf AdSense, sondern schaltet zusätzlich noch Werbebanner der Musikbranche und der mit Musik verbindbarer Lifestyleprodukte (v. a. Kleidung), wie man am Artikel „personalisierte Bannerwerbung auf last.fm!“ sehen kann.



Quellen




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