AdClicks

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Ständig sieht man sie: nervige Pop Up's oder Banner, Skyscraper, die über den Bildschirm laufen, und sonstige, verrückte Werbung, die einen daran hindert, die gewünschte Internetseite anzuschauen.

Doch Online-Werbung ist für Unternehmen sehr lukrativ, allerdings nur dann, wenn sie richtig geplant und umgesetzt wird. Wie sieht ein Unternehmen, wie viele Leute es mit seiner Internetwerbung erreicht und vor allem: was kostet der Spaß? Hierbei hilft ein Verfahren der IVW, das ist die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern. Die IVW hat das so genannte SZM-Verfahren eingeführt. SZM steht für "Skalierbares Zentrales Messverfahren" zur Ermittlung der Online-Nutzung. Dabei passiert folgendes: Wenn ein Nutzer eine Seite abruft, die bei der IVW registriert ist (was ein gutes Online-Portal immer sein sollte), registriert eine Zählbox durch ein auf der Seite integriertes IVW-Pixel den Abruf von Datenpaketen und leitet die Informationen an einen Zentralrechner.

Ruft ein User eine Internetseite ab, handelt es sich um eine Page Impression. Werden in einem gleichen Internetangebot z.B. fünf verschiedene Seiten aufgerufen, handelt es sich auch um fünf Page Impressions. Dies unterscheidet die Page Impression vom Visit. Ein Visit wird nur gezählt, wenn man auf ein Angebot zugreift, weitere Seitenaufrufe innerhalb dieses Angebots erzeugen Page Impressions, aber keinen Visit. Ein Visit entsteht erst dann wieder, wenn man ein anderes Internetportal öffnet. Allerdings ist zu beachten, dass nach 30 Minuten "nichts tun" auf einer Seite ein neuer Visit erzeugt wird. Diese Kennzahlen sind wichtig, um die Nutzungsintensität der Seite nachzuweisen und sie für Online-Werber interessant zu machen. Für die Werber lässt sich hieraus eine Werbemittel-Kontaktchance ableiten. Außerdem lässt sich so feststellen, wie viele Seiten im Durchschnitt bei einem Visit aufgerufen werden. Diesen Wert gibt die so genannte PI/V-Rate an. Sie wird wie folgt ermittelt:

PI/V-Rate = Page Impressions / Visits

Neben den Daten, die das IVW-Verfahren erhebt, gibt es aber auch das so genannte Adreporting. Dieses wird von den Anbietern der Sites direkt erhoben und enthält unter anderem die Kennzahlen AdImpressions, AdClicks und die Click-Trough-Rate. Bei AdImpressions handelt es sich lediglich um die Sichtkontakte diverser Nutzer mit dem Werbemittel (also z.B. einem Banner). Die AdImpressions geben also den Werbemittelkontakt an. AdClicks hingegen sind die Anzahl der Klicks, die auf den Banner erfolgt sind. Die Zahl gibt also an, wie viele Male der Banner angeklickt wurde. Die Click-Through-Rate setzt die AdClicks ins Verhältnis zu den AdImpressions oder den Page Impressions. Sie gibt damit an, in wieviel Prozent der Fälle ein Seitenkontakt zu einem AdClick führt, was natürlich für den Werbetreibenden enorm interessant ist.

Wie erfolgt nun die Abrechnung für die Internetanzeige? Die normale Abrechnungsgröße ist auch hier der TKP (Tausender-Kontakt-Preis). Hierbei handelt es sich im Online-Bereich aber um den Preis für Tausend AdImpressions. Diesen findet man in den Mediadaten der Internetanbieter. Der Banner wird dann so lange geschaltet, bis die gebuchte Anzahl an AdImpressions erreicht ist.

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