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Xing ist daher eine sehr erfolgreiche Plattform, deren Gründer es erfolgreich verstanden haben, strukturelle Markteintrittsbarrieren, wie die Vorfinanzierung und Netzwerkeffekte, erfolgreich zu überwinden. Sicherlich trug in der Folgezeit der First-Mover-Advantage – Xing war die erste deutschsprachige Business-Community - dazu bei, die enormen heute vorhandenen Netzwerkeffekte generieren zu können. Die Wirkungsweise von Netzwerkeffekten nach Überwindung der kritischen Masse wurde gerade im den letzen Quartal 2006 deutlich.

Xing konnte schnell einen hohen Marktanteil in Deutschland gewinnen und ist bereits drei Jahre nach der Gründung zu einer starken Marke im Bereich des Business- Networkings geworden und stellt somit zukünftigen Wettbewerbern hohe strategische Markteintrittsbarrieren.

Hier könnte derzeit sogar schon die Rede von einem „The.Winner-takes-it-all“ Markt sein, da es nachfolgende Gründungen im selben Marktsegment geradezu unmöglich sein wird, die enormen Netzwerkeffekte, die Xing mit über 1,7 Millionen Mitgliedern auf sich vereint, zu durchbrechen.

Einziger möglicher Konkurrent ist die etablierte us-amerikanische Business-Community „LinkedIn“(138), welche mit über 9 Mio. Mitgliedern bereits alle strukturellen Markteintrittsbarrieren überwunden hat.

Nach Meinung der Verfasser sind es vor allen Dingen diese Netzwerkeffekte, sowie der USP der Plattform, die Aussicht auf lukrative – und damit monetär vorteilhafte – Geschäftsbeziehungen in einem professionellen Umfeld, die Xing eine Finanzierung über Premium-Content so erfolgreich ermöglichen. Xing kann daher als ein Paradebespiel solcher Web 2.0 Anwendungen angesehen werden, die es in einer werbefeindlichen Umgebung aufgrund eines hohen Produktnutzens vollbracht haben, erfolgreich zu wirtschaften.

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Quellen

138 www.linkedin.com

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