4.3 Zusammenfassung
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Im oberen Abschnitt ist deutlich geworden, dass alle vier Geschäftsmodelle, obwohl sie nicht erst seit der Web 2.0 relevanten Zeit seit 2001 bestehen, durchaus auch im Bereich des Web 2.0 anwendbar sind.
Es ergeben sich jedoch für Web 2.0 Plattformen auch einige Besonderheiten, wie zum Beispiel oben angesprochene Ablehnung von Werbung in Communities, veränderte Nutzerpräferenzen und der Hang zu User-generated-Content, weswegen reinen Web 2.0 Anwendungen oftmals die bewährten „klassischen“ Modelle zur Erlösgenerierung – allen voran die Werbung – fehlen.
Dies zwingt Betreiber von Web 2.0 Plattformen vermehrt dazu, sich den Umständen zu beugen, ihre Erlösmodelle zu differenzieren und Elemente mehrerer Geschäftsmodellvarianten miteinander zu kombinieren. Tatsächlich ist heute vermehrt eine Tendenz zu hybriden Plattformen zu erkennen: Content-Anbieter – siehe t-online und sueddeutsche - weiten sich beispielsweise auch auf den Connection-Bereich aus, indem sie eigene Communities integrieren, Communities wiederum integrieren Commerce-Elemente, um zusätzliche Erlöse zu generieren. Besonders für Communities wie zum Beispiel das StudiVZ, scheinen die Umstände zur Erlösgenerierung besonders widrig zu sein. Viele beginnen zunehmend damit, trotz geringer Akzeptanz der Nutzer, Werbung zu schalten um die steigenden Kosten zu decken.
Nachfolgend ausgewählte Praxisbeispiele sollen nun verdeutlichen, wie die Umsetzung solcher Geschäftsmodelle im Web 2.0 konkret aussieht und welche Faktoren unter anderem den Erfolg oder Misserfolg von Plattformen determinieren.
Gerade weil das Web 2.0 so viele verschiedene Facetten und Applikationen bietet, welche, würden sie alle beleuchtet werden, wen Umfang dieser Arbeit bei weiten sprengen würden, beschränkt sich diese Arbeit auf einige wenige, besonders Plakative Beispiele aus besonders populären Web 2.0 Bereichen.
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Quellen

