4.2.1.5 Besonderheiten des Geschäftsmodells Content im Web 2.0
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Das Web 2.0 bringt besonders für den Content Bereich eine gewichtige Neuerung mit sich: Das Geschäftsmodell wird, wie oben bereits erwähnt, um das stetig wachsende Segment des User-generated-Content erweitert, welches neben einigen Chancen auch die oben bereits Beschriebenen Risiken für Anbieter mit sich zieht.
Heute und in Zukunft müssen Marktteilnehmer des Content Bereiches entscheiden, zu welchen Anteilen sie eigenen Content anbieten, bzw. von den Nutzern selbst erstellten Content zulassen.
Ein hohes Maß an selbst produziertem Content erhöht zwar einerseits die Kalkulierbarkeit des Risikos, kann aber, wenn keine ausreichende Möglichkeit zur interaktiven Partizipation geboten wird, gleichzeitig zur Abwanderung vieler Nutzer führen.
Ein gänzlicher Aufbau auf User-generated-Content, wie beispielsweise bei einem Großteil der Communities, eliminiert andererseits fast gänzlich jede Möglichkeit zur aktiven Beeinflussung der Attraktivität der eigenen Präsenz für potentielle Werbepartner, womit vielen Web 2.0 Präsenzen aus dem Content-Bereich, wie vorher erwähnt, ein wichtiges Finanzierungsstandbein verloren geht, zumal die Zielgruppe zum größten Teil keine Affinität zu Werbung besitzt.
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