Hier eine Mail an mich (die hat schon einen Seltenheitswert):
Hallo Bernd,
es macht ja keinen Sinn, lange drumherum zu reden: Cyworld.de gibt es bald nicht mehr.
Ja, ihr habt richtig gelesen: die deutsche Cyworld-Seite wird zugemacht, abgeschaltet. Aus, Vorbei. Wir ziehen uns, wie man so sagt, vom Markt zurück. Mitte März ist es soweit – vorher wollen wir aber noch was loswerden:
Danke,
Ihr wart echt die Größten – danke dafür, dass ihr auf Cyworld dabei wart. Es hat irre Spaß gemacht, mit euch die White Gallerys bunt zu machen, neue Sachen und Styles auf der Seite auszuprobieren und vor allem an eurer unbändigen Kreativität teilhaben zu können. Macht weiter mit eurem Zeug! Wir sehen uns bestimmt wieder: irgendwo, irgendwann. Die Welt ist klein.
Bitte
Die Seite wird zum 15. März abgeschaltet.
Auf der Website ist das auch zu lesen:
Übrigens ist der Inhaber eine Beteiligung der T-Online. Auf deren Website ist die Beteiligungsinfo noch präsent. Bin mal gespannt wann diese Info aktualisiert wird?
Die Diplomarbeit untersucht die länderspezifischen Unterschiede in Deutschland, den USA und China, in Bezug auf die Demografie der User, der Nutzung des Internets und der Web 2.0 Anwendungen, aber auch im Bezug auf die Erlösgenerierung. Im Verlauf werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede auch anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht. Zu Beginn wird mit einen geschichtlichen Hintergrund, der Begriffdefinition und der Erläuterung der Anwendungen in das Thema eingeführt. Anschließend werden die Länder vorgestellt, verglichen und die auffälligsten Merkmale hervorgehoben. Durch den Vergleich wird deutlich, dass Deutschland und die USA sich in den meisten Bereichen sehr ähneln und das ein direkter Vergleich mit China sich schwierig gestaltet. Bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Faktoren werden die wesentlichen Erfolgseigenschaften des Web 2.0 dargelegt und beschrieben. Gezeigt wird, in welcher Art und Weise die heutigen Web 2.0 Anwendungen diese Erfolgsfaktoren in sich verankert. Des weiteren werden die verschiedenen Erlösformen des Web 2.0 aufgezeigt. Hier ist auffällig, dass es keine nennenswerten Unterschiede bei der Erlösgenerierung zwischen den Ländern gibt. Anhand von Praxisbeispielen werden die Unterschiede zwischen den Ländern verdeutlicht. Gerade hier zeigt sich, dass vor allem in China die Kultur und die Mentalität der Menschen für das Internet und Web 2.0 Anwendungen eine Rolle spielen. Abschließend wird eine Handlungsempfehlung für Unternehmen gegeben, die ins Ausland expandieren wollen. An aktuellen Beispielen wird gezeigt, worauf Unternehmen achten müssen und welche Fehler von Beginn an vermieden werden können.
Der Kurs Medienwirtschaft der Rheinischen Fachhochschule Köln hatte im Rahmen der Vorlesung Multimedia die Möglichkeit die Werke der Bayer AG in Leverkusen zu besuchen. Auf dem Programm standen ein Vortrag des Bayer Business Service, sowie die Besichtigung des Kommunikationszentrums Baykomm.
Während des Vortrages wurde zunächst die Organisationsform der Bayer AG erklärt, welche sich aus drei Teilkonzernen (Bayer HealthCare, Bayer CrobScience und Bayer MaterialScience) und drei Servicegesellschaften (Bayer Business Services, Bayer Technology Services und Bayer Industry Services) zusammensetzt. Des Weiteren wurden aktuelle Mitarbeiter-, und Umsatzzahlen mitgeteilt.
Anschließend wurde den Studenten eine Übersicht über den Einsatz multimedialer Instrumente bei Bayer vorgestellt. Hier sind unter anderem Unternehmensfilme, die Bayer Podcasts, RSS-Services, verschiedene Magazine wie Direkt, Report oder Research, Newsletter und ein umfangreiches Onlineportal zu nennen.
Nach einem kurzen Fußmarsch durch den Japanischen Garten folgte die Besichtigung des Kommunikationszentrums Baykomm. Das Kommunikationszentrum ist in verschiedene Themenräume aufgeteilt. Man bekommt einen schönen Überblick über die verschiedenen Einsatzgebiete der Bayer Produkte.
Der Themenraum Verkehr befasst sich mit Kunststoffen die zur Herstellung von Autos, Zügen und Flugzeugen genutzt werden.
Im Raum Bauen und Wohnen geht es um Themen wie Wärmeisolierung, Farben, und Möbel. Der Bereich Sport und Freizeit zeigt den Einsatz von Kunststoffen in Sportgeräten oder Sportbekleidung.
Außerdem werden einem noch aktuelle Hilfsprogramme und das weltweite Soziales Engagement von Bayer nahe gebracht.
Der kurze Film zeigt einen Mitschnitt der Baykomm Führung.
Hamburg wird oft in Verbindung gebracht mit digitalen Medien. In Hamburg sitzen derzeit ca. 1.800 Firmen die sich selber als Multimedia-Agenturen bezeichnen. Auch Branchengrößen wie Google (Deutschland-Zentrale), AOL und Freenet sind hier ansässig.
Auch youtube.de (eine Tochter von Google Deutschland) wird voraussichtlich in Hamburg entstehen unweit des Gänsemarktes. Des Weiteren wird ein Gesundheitsportal geplant, indem die User medizinische Infos abspeichern können. „In den USA befindet sich die Google-Health-Site im Betatest, in Deutschland haben wir einen solchen Dienst noch nicht“, lässt Kay Oberbeck (Sprecher Google Nordeuropa) durchblicken.
Auch Lars Hindrichs darf sich zu den Pionieren des WEB 2.0 zählen. Mit seinem Online-Netzwerk „OpenBC“ an das am Anfang niemand so recht glauben wollte, ist das Börsenunternehmen „XING AG“ mit heute 4 Millionen Mitgliedern geworden.
Jetzt geht’s auch in Hamburg weiter.
Hamburg wird vernetzt. Entstanden ist das ganze durch die Initiative Public Private Partnership. Diese wird getragen von der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit und den Mitgliedern des Förderkreises Multimedia. Derzeit besteht der Förderkreis aus ca. 300 Firmen und 2.500 Einzelpersonen.
Uwe Neumann (Vorstandsvorsitzender des Förderkreises Multimedia der Brancheninitiative Hamburg@work) „Wir fördern Hamburg als Pionierstadt für Zukunftstechnologien.“
Dies ist eine studentische Hausarbeit zu Second Life
Derzeit werden von vielen Studenten wissenschaftliche Hausarbeiten und Diplomarbeiten über Second Life geschrieben. (Auch bei mir Diplomarbeiten und Medienprojekte)
Ich freue mich immer über viele Anfragen dieser Menschen, die meist bei der Internetrecherche auf diesen Blog stoßen.
Gerne helfe ich auch, wenn diese Bedingung erfüllt wird.
Aktuell habe ich diese Hausarbeit im Fach Betriebsinformatik III von der FOM Fachhochschule für Oekonomie und Management gelesen: Der Verfasser ist Matthias Spieß aus Bottrop. Das Thema lautet:” Second Life - Nutzen für Unternehmen”
Matthias hat mich um meine Meinung zu seiner Arbeit gebeten:
Hier meine (gekürzte) Bewertung:
Pro:
Sorgfältige Arbeit, umfassende Recherche. Ausführliche Einleitung, guter lesbarer Schreibstil
Cons:
wenig Abbildungen/Bilder (würden einige Zusammenhänge besser visualisieren) und etwas zu ausführlich im allgemeinen Teil. Keine konsequente Trennung
zwischen allgemeinem und fokussiertem Teil in Kapitel 3. Schade, das die originalen Fragen und Antworten nicht als Anhang ergänzt wurden.
Tipp am Rand: Verzichte auf die Regieanweisungen bei jedem Kapitalanfang! Also dem einführenden Satz: “Im folgenden Kapitel lesen sie…” Das sind unnötige Hinweise, denn man liest es ja sowieso…
Fazit: Trotzdem für eine Hausarbeit bemerkenswerte Leistung.
Funny Frisch (hier habe ich schon kurz darüber berichtet) hat am 25. Juni eine virtuelle Kartoffelfabrik eröffnet. Es waren viele Interessierte bei der Eröffnung anwesend und haben sich vom echten Betriebsleiter eine Chipsproduktion erklären und zeigen lassen.
Somit bietet Funny Frisch zur Markenkommunikation eine weiteres nettes Feature an. Die Animationen und Maschinen der Fabrik sind mit viel Liebe zum Detail konstruiert worden und an den einzelnen Punkten werden mit Notecard kurze Erklärungen geboten.
Diese technischen Funktionen ergänzen die anderen interessanten Anwendungen auf der Insel. Freunde der Chipsmarke können mit Fußball spielen ein paar Linden Dollar verdienen oder auf der Insel die gut versteckten Chipstüten suchen, den bei einer von fünfzig Tüten steckt eine “goldene Kartoffel”. Der Finder erhält dann nach ein paar Tagen eine KISTE mit echten Chips gesendet.
Auf der Second Life Insel wird das Produkt erlebbar gemacht und die Macher von Funny Island haben den Mehrwert von virtuellen Welten wirklich sehr gut umgesetzt.
Hier noch ein kurzer Film der die Fabrik zeigt. Die Führung macht Crispi Carter. Das ist die freundliche Inselmanagerin von Funny Frisch, die täglich von 15.00 - 22.30 Uhr jeden Besucher freundlich begrüßt.
Und darauf hat die virtuelle Welt nun wirklich gewartet.
Die Pressemeldung ist am 23. Juni 2007 veröffentlicht worden. Merkwürdigerweise ist kein Hinweis auf der eigentlichen Newsseite der Homepage! Laut PR-Meldung ist die neue SIM erst, nach Messeende der Intersolar, am 25. Juni geöffnet. Aber ich kam schon darauf. Meine ersten Eindrücke schildere ich nachfolgend:
Viel schlimmer kann eine Second Life Repräsentanz nicht sein.
Das Land ist noch nicht fertig. Nur vereinzelt stehen ein paar einzelne Gebäude. Der Landepunkt der Sim ist nicht richtig definiert. Man muss beim Teleport schon die genaue Position im Südwesten angeben, sonst ist ein Besuch der Insel nicht möglich.
Das Beratungsunternehmen Fitkau & Maaß Consulting hat am gestrigen Donnerstag abend die Ergebnisse einer Besucherumfrage herausgegeben. Es wurden im April u. Mai ca. 100000 Internetuser befragt. Dabei kam heraus das die Gäste Second Life meist nur einmal besuchen. Viele Menschen sind neugierig, verlieren aber schnell das Interesse. So beteiligt sich nicht einmal jeder hundertste Internet-User aktiv. 2/3 der Erstbesucher haben angegeben nach den ersten Besuch Second Life nicht wieder zu besuchen. Anderseits ist die Bekanntheit gewaltig, 70 % der Befragten geben an Second Life zu kennen. Davon waren allerdings nur 8 % bisher in von Second Life. Die meisten User nutzen die Plattform als neue Möglichkeit des Chattens und Spielens. Lediglich 12 % der Aktiven wurden im Second Life auf neue Produkte aufmerksam, somit ist ein Fazit des Beratungsunternehmens, dass Second Life als Marketingplattform überschätzt wird.
Keine der ermittelten Zahlen verwundern, denn es sind alles bereits bekannte Größen und Informationen. Allerdings ist die Interpretation der Zahlen nicht wissenschaftlich und verwundert mich schon stark.
Es wird Geschlussfolgert das sich Second Life nicht als Marketingplattform eignet. Das ist eine unbrauchbare und unsinnige Schlussfolgerung! Marketing sind alle betrieblichen Bemühungen um die Produkte eines Unternehmens an die Kunden zu vermarkten. Der Marketing-Mix, bestehend aus Preis-, Produkt-, Distributions- und Kommunikationspolitik ist der wesentliche Inhalt von Marketing. Gemeint war sicherlich: Second Life ist kein Massenmedium zur klassischen Kommunikation! Dem würde ich auch dann zustimmen! Das ist auch nie anders von Fachleuten behauptet worden.
Außerdem ist es in meinen Augen nicht sinnvoll 100.000 Internetnutzer nach deren Meinung zu Second Life zu befragen. Noch ist diese virtuelle Welt, gemessen an den Benutzerzahlen, eine echte Randerscheinung des Internets. Ca. 0,15 % der Internetnutzer sind derzeit aktiv in Second Life. Somit ist die Grundmenge der relevanten Personen dieser Befragung, um das User-Verhalten und die Kommunikationschancen für Unternehmen zu evaluieren , einfach zu klein.
Kein Wunder ist, dass die Firma Fitkau & Maaß Consulting ihren Kunden vermitteln will, dass das SL keine Relevanz hat. Die Kompetenz dieser Traditionsfirma ist die Beratung und Optimierungen von Internetseiten, Surfverhalten und die Optimierung von Onlinewerbung. Da passen die virtuellen Welten noch nicht rein.
Und wenn jemand fragt, was denn nun die Unternehmen in SL sollen, dann verweise ich auf meinen Beitrag hier.
Spiegel Online berichtet in einem Artikel über das neue Geschäftsmodell der Fima Collactive.
Es bietet die Möglichkeit, über Mailinglisten gezielte Aktionen zu steuern, wie z.B. die Bewertung eines Youtube-Videos, eines News-Artikels oder Polls.
Was denkt ihr? Alles Spammer und Betrüger, oder doch eine notwendige Demokratisierung des Web 2.0?