Autor: Tim Mueller am 11. Jun 2008
Wer Google kennt, kennt auch den Slogan: “Don’t be evil.”
Aber ist Google wirklich dem eigenen Slogan treu? Eine heiße Diskussion existiert rund um Datenschutz und Google. Die Bachelor Studenten Ozan Halici & Jürgen Mayer des Studiengangs “Digital Media” der Hochschule Ulm haben aufgrund dessen einen hervorragend umgesetzten Film kreiert, der die bisherigen Informationen über Google ansprechend visualisiert:
http://masterplanthemovie.com/
Autor: Bernd_Schmitz am 27. Feb 2008
Die Süddeutsche hat von mir ein Zitat zur neuen Werbung des VW Tiguan verwendet:
“Volkswagen hat mit dem Spot in allen Beziehungen einen guten Wurf gelandet”, sagt der Marketingexperte Bernd Schmitz von der Fachhochschule Köln. Die Vorzeige-Ehe der beiden Hauptdarsteller, keine Negativschlagzeilen der Yellow Press - ja, Heidi Klum sei einfach die Richtige für den Spot gewesen, schwärmt Schmitz: “Der Spot hat Emotionen geweckt und er hat Witz gehabt.”
Ja ein wahres Zitat, aber ich lehre an der Rheinischen Fachhochschule Köln nicht an der Fachhochschule Köln. Ein schnell verwechselbarer und kleiner Unterschied, der aber für unsere RFH nicht unrelevant ist. Und bei meinem Allerweltsnamen “Schmitz” gibt es sicher noch einen Kollegen an der FH. Vielleicht freut der sich gerade
Nachtrag: Um 20.20 Uhr eine Mail an wirtschaft-online@sueddeutsche.de mit dem Fehler gesendet. Um 21:12 Uhr schon geändert. Wow das hätte ich nicht erwartet. Das nenne ich mal echt FIX.
Autor: Bernd_Schmitz am 8. Dez 2007
Endlich veröffentliche ich die erste Diplomarbeit (weitere sind in der Bewertung) zum Thema Second Life. Herr Alex Stockhammer hat sich die letzten Monate intensiv mit der virtuellen Welt beschäftigt. Es ist nicht die erste Arbeit die ich zu diesem Thema betreute und oder gelesen habe. Aber es ist die Beste! Er hat sich intensiv mit der Ausgabe auseinander gesetzt. Viel Fachliteratur ist zu diesem Thema nicht verfügbar - wissenschaftliches Neuland halt. Er hat eine Marktforschung in Form einer webbasierten Umfrage durchgeführt und die Ergebnisse sind schon sehr interessant. Es werden Fragen behandelt, wie: Welche Werbekommunikationsform wirkt in Second Life am besten? Sind die Regeln der realen Welt übertragbar? Sind Dance Pads wirksam zur Unternehmenskommunikation? usw.
Über die Note darf ich hier natürlich nicht schreiben, aber alle Feedbacks in der Kommentarfunktion hier, würde mich doch schon sehr interessieren.
Sein Thema:” Wirkungsanalyse des Einsatzes kommunikationspolitischer Instrumente für Konsumgüterunternehmen innerhalb des Metaversum Second Life”

Zitat aus dem Fazit:
… Das SL bietet Unternehmen die Möglichkeit, die gesamte Bandbreite der realen Kommunikationsmittel in einer virtuellen 3-D-Umgebung zu nutzen und zu erproben. Dabei treffen Unternehmen in SL nicht auf spielende Jugendliche, sondern auf ein internationales Publikum, dessen Durchschnittsalter bei 32 Jahren liegt und dem eine hohe Internetaffinität sowie ein hoher Bildungsstand und ein höheres Einkommensniveau beigemessen wird. Vor allen Dingen für Konsumgüterunternehmen, bei denen das Marketinginstrumentarium am weitesten entwickelt und erprobt ist, eignet sich das Metaversum SL als Plattform zur Entwicklung zukünftiger Kommunikationsmittel…
Schön das ich diese Arbeit hier veröffentlichen darf, sie unter einer Copyright-Lizenz von Creative Commons
. Es handelt sich um die Lizenz Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0.
Autor: Bernd_Schmitz am 31. Aug 2007
Dies ist eine studentische Hausarbeit zu Second Life

Derzeit werden von vielen Studenten wissenschaftliche Hausarbeiten und Diplomarbeiten über Second Life geschrieben. (Auch bei mir Diplomarbeiten und Medienprojekte)
Ich freue mich immer über viele Anfragen dieser Menschen, die meist bei der Internetrecherche auf diesen Blog stoßen.
Gerne helfe ich auch, wenn diese Bedingung erfüllt wird.
Aktuell habe ich diese Hausarbeit im Fach Betriebsinformatik III von der FOM Fachhochschule für Oekonomie und Management gelesen: Der Verfasser ist Matthias Spieß aus Bottrop. Das Thema lautet:” Second Life - Nutzen für Unternehmen”
Matthias hat mich um meine Meinung zu seiner Arbeit gebeten:
Hier meine (gekürzte) Bewertung:
Pro:
Sorgfältige Arbeit, umfassende Recherche. Ausführliche Einleitung, guter lesbarer Schreibstil
Cons:
wenig Abbildungen/Bilder (würden einige Zusammenhänge besser visualisieren) und etwas zu ausführlich im allgemeinen Teil. Keine konsequente Trennung
zwischen allgemeinem und fokussiertem Teil in Kapitel 3. Schade, das die originalen Fragen und Antworten nicht als Anhang ergänzt wurden.
Tipp am Rand: Verzichte auf die Regieanweisungen bei jedem Kapitalanfang! Also dem einführenden Satz: “Im folgenden Kapitel lesen sie…” Das sind unnötige Hinweise, denn man liest es ja sowieso…
Fazit: Trotzdem für eine Hausarbeit bemerkenswerte Leistung.
Autor: Jasmin Haasbach am 14. Jun 2007
Die Cityboomer GmbH hat ihre Systeme am POS erweitert. Nun können nicht mehr lediglich Multimedia-Inhalte wie MPEG-, Flash-, MP3-, Video- und HTML-Dateienauf auf digitalen Bildschirmen angezeigt, sondern sogar einzelne Inhalte abgerufen werden. Dies ist möglich, da das System nun über einen Rückkanal verfügt. Interessiert sich beispielsweise ein Passant für Werbeinhalte, kann er Zusatzinformationen per Handy abfragen. Das Handy ist hierbei die Fernbedienung und der Betrachter übernimmt die Initiative. So wählt er zum Beispiel zwischen den Websites der Werbekunden oder aber auch direkten Bestellmöglichkeiten.
“Wir verbinden mit dieser neuen Funktion die Vorteile von Mobilkommunikation, elektronischem Bildschirm und Internet zu einem neuen interaktiven Medium, welches sich zur direkten Kundenansprache einsetzen lässt”, freut sich Jürgen Winkler, Geschäftsführer der Cityboomer GmbH.
Ich bin gespannt, wie sich dies weiter entickelt und freu mich drauf es mal zu testen.
Mehr hierzu findet ihr bei ibusiness.
Autor: Jasmin Haasbach am 12. Jun 2007
Da etwa 20% der Klein- und Mittelständigen Unternehmen bisher keine eigene Webpage haben und aus diesem Grund nicht oder nur eingeschränkt online werben können, hat sich Google mal wieder etwas neues einfallen lassen - AdWords Webpages.

Hier können sich nun Unternehmen innerhalb weniger Minuten kinderleicht und kostenlos eine eigene kleine Page erstellen und diese mit Beschreibungen, Informationen, Logos und Ähnlichem versehen.
“Kleine und mittelständische Unternehmen, die keine eigene Website besitzen, können AdWords Webpages nutzen, um Online-Marketing zu testen ohne Kosten in die Realisierung einer Website investieren zu müssen”, erklärt Christian Baudis, Country Director Google Deutschland.
Google setzt also auf eine möglichst breite Basis an vielen kleinen Werbekunden und versucht so auch die zu erreichen, die sich bisher nicht mit dieser Thematik befasst haben.
Die Artikel hierzu findet ihr bei golem und ibusiness.
Autor: Heiko Link am 15. Mai 2007
Wir hören es immer wieder: “Blogs gewinnen immer mehr an Bedeutung”. Ja nicht nur im privaten, ganz besonders auch für die Wirtschaft. Blogger gewinnen immer mehr an Einfluss und viele Blogs haben inzwischen schon ganze Fangemeinden.
Eigentlich eine perfekte Vorraussetzung Online Werbung auch in die Bloggerwelt zu schalten. Doch bisher sehen Blogger nur wenig von dem großen Werbebudget-Kuchen. Schuld sind Werber vom alten Schlag, die lieber ihre bekannten Webseiten zum Kaffee und Kuchen einladen, als die wachsende Bloggerwelt mit an den Tisch zu holen.
Dabei sind gerade Blogs interessenspezifischer zu selektieren, als die meisten Webseiten im WWW. Die Besucher gehören zum Großteil zu einer besonders gut gebildeten, meinungsfreudigen Zielgruppe. Und das hat die Wirtschaft längst erkannt. Nur ein großer Teil der Werbewelt bewegt sich sehr unsicher in der ihr neuen Welt der Webblogs. So tragen sporadisch unternommene Versuche Werbung zu schalten, nur wenig Früchte und der Druck der Industrie auf die Werber steigt. Sie müssen sich zurecht finden in der neuen Welt. Und so geht vieles, schnell schief. Warum? Weil unerfahrene “Professionals” der klassischen Werbung sich unbeholfen in Blogs anmelden und versuchen ein Unternehmen durch blogging gut darzustellen. Wenns rauskommt, ist es ein Schuss der nach hinten losging. Denn Blogger würden das Ganze zerreißen und der Geschädigte wäre die beworbene Firma. Ein Beispiel für solch ein “Missgeschick” waren Werbemaßnahmen für den Calvin-Klein-Duft “In2u”.
Also müssen Spezialisten her, die wissen wie diese neue Werbewelt mit unglaublichem Potential tickt.
Dies erkannten drei Blogger (Sascha Lobo,, Johnny Haeusler und Tanja Kreitschmann) aus Berlin und gründeten den ersten deutschen Blog-Vermarkter, Adical. Vorbild sind amerikanische Blog-Vermarkter Größen wie Federatedmedia.
Adical stößt allerdings in der Bloggerwelt auch auf Gegenstimmen. Ein Teil der aktiven Blogosphäre sieht den Schritt aus der doch bisher weitgehend werbefreien Bloggerwelt eher kritisch. Eine Subkultur fürchtet sich davor zu einer Kultur heranzuwachsen.
Die andere Seite der Bloggermedaille erkennt die Vorteile von Werbung. Die Refinanzierung der Blogs und somit mehr Möglichkeiten für private Blogger und vor allen Dingen eine Reduktion der Abhängigkeit von der Industrie. Denn die werbenden Firmen schließen Ihre Verträge mit Adical ab und nicht mit jedem einzelnen Blogger. So können Firmen nur noch wenig Druck auf Blogbetreiber und deren Content ausüben.
Auf eine neue Transparenz für Leser kann auch gehofft werden, da diese davon ausgehen können, dass sich bei Blogs mit gezielter Werbeschaltung die Schleichwerbung reduziert.
Genaue Umsatzzahlen gibt Adical nicht frei. Bekannt ist jedoch, dass bisher 30 einflussreiche deutsche Blogs zum Adical-Verbund gehören. Unter anderem “Riesenmaschine“, “Spreeblick“, “Wirres.net“, “Netzpolitik.org” und auch “Bildblog“.
Blogs, die sich erhoffen Nummer 31 werden zu können, haben vorerst leider Pech. Adical setzt sich einen Aufnahmestopp.