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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Unternehmenskommunikation ganz pur im Daimlerblog

Der Daimlerblog ist mittlerweile über 1 Jahr alt. Die Beiträge der über 80 Mitarbeiter auf dem Weblog sind sehr unterschiedlich und werden nicht durch die Corporate Communication des Unternehmens “weichgespült”. So schreibt der Mitarbeiter Mario Jung jüngst seine Gedanken zum Produktionsstopp am auf den Blog.

Zitat: “Natürlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter gehen? Angeheizt wird diese Stimmung durch die Gerüchteküche. Wie viele Schichten kommen 2009 hinzu oder fallen weg? Wie sieht die Urlaubsplanung aus? Gibt es einen Stellenabbau, wenn ja zu welchen Konditionen?”

Und solche Fragen und Inhalte auf einem offiziellen Blog von Daimler?

Ich bin ehrlich beeindruckt und ziehe meinen Hut vor Uwe Knaus der diesen Blog verantwortet. Toll das hier die Mitarbeiter ganz ehrlich und authentisch, auch in einer so schweren Zeit der gesamtwirtschaftlichen Situation äußern und Ihre Unmut (mangelnde Informationspolitik) kundtun können.

Alternativ könnten die Mitarbeiter sich auch anonym bei der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu.com Gehör verschaffen. Bei Daimler ist es aber scheinbar auch im Blog möglich. Eine gute Entwicklung und weise Entscheidung die Öffnung neuer Kommunikationsweisen. Offen, ehrlich und direkt.

Nachdem dieser Beitrag erschienen und im öffentlichen Internet zu lesen war, hat sich auch gleich ein verantwortlicher Manager Herr Prof. Dr. Eckhard Kressel (Leiter Personal- und Arbeitspolitik) in einem ganz öffentlich Kommentar Stellung genommen. Ein (in meinen Augen sehr) ausgewogenes Statement zu der angesprochenen Verunsicherung auf diesem Blog abzugeben, ist die beste Reaktion überhaupt. Somit werden schnell ein paar tausend mitlesende Mitarbeiter informiert. Schnell und direkt.

Ich bin sehr erfreut, dass hier ein großes Deutsches DAX-Unternehmen offensichtlich einen gewaltigen Schritt macht. Eine neue Form der konzernweiten Kommunikation wird ermöglicht und damit auch die ersten Schritte in eine Veränderung der traditionellen Kommunikationskultur.

Ein Weblog als Mittel der freien Meinungsäußerung

Ein privates Weblog ist ein moderates Mittel zur privaten Kommunikation. Es ist zeitgemäß, einfach zu Bediennen und kostet nicht viel. Martin Wiersch blogt seit ein paar Monaten eifrig in einem netten Familienblog über sich, seine Familie und die damit verbundenen Erlebnisse. Als Martin Wiersch mit seiner Familie einen Hochseilklettergarten “Wald-Abenteuer” in Bad Neuenahr am Wochende besuchte, musste er eine lange Autofahrt bereuen, denn der Hochseilgarten war einfach von einer Gruppe vorreserviert und dazu gab es keine Hinweise auf der Homepage des Kletterparkbetreibers. Die Familie (mit 4 Kindern) angereist, wurde dann auch noch von nicht sehr kundenfreundlichen Mitarbeitern mit lapidaren Entschuldigungen weg geschickt.

In Zeiten von Web 2.0 kann Jedermann von solchen Erlebnisen offen berichten (und seiner Wut auch etwas Luft machen). Schon nach zwei Tagen hat sich in dem Blog der Betreiber per Kommentar zu Wort gemeldet und merkwürdige Erklärungen abgegeben. Spätestens an dieser Stelle wäre eine angemessen und öffentliche Entschuldigung, verbunden mit einer Wiedergutmachung sinnvoller gewesen. Auch wenn es eine kleine Firma ist, die Blogberichte sind authentisch und Google referenziert solche Einträge für die Ewigkeit! Unternehmen, die diese Regeln nicht beachten, schaden dem eigenen Image.

Als 3 facher Papa kann ich eine solche Wochenendpleite gut nachvollziehen. Deswegen unterstütze ich die Verbreitung dieser Informationen gerne mit diesem Beitrag und werde den Besuch des Klettergarten meiner Familie ebenfalls ersparen.

Bernd im Hochseilgarten im CenterParc de Vossemeren in Belgien

Bernd im Hochseilgarten im CenterParc de Vossemeren in Belgien

Welche Bedenken haben Mitarbeiter vor Web 2.0 am Arbeitsplatz

Es läuft eine angeregte Diskussion zum Thema Web 2.0 in einer Expertengruppe auf Xing. Auslöser waren die Ergebnisse der neuen IBM Studie Akzeptanz von Web 2.0 im deutschen Mittelstand.

Herr Joachim Lindner (Verantwortlich für Internet und Intranet in der Unternehmenskommunikation der deutschen ABB AG) beschreibt das die ersten Web 2.0 Maßnahmen im Intranet der ABB AG  gut angenommen werden. Allerdings sind der die Mitarbeiter erstmal zu überzeugen. Die häufigsten Argumente der Skeptiker lauten:

  • Wenn ich mein ganzes Wissen dort zur Verfügung stelle, bin ich nicht mehr alleine derjenige der etwas weiß.
  • Wir können diese Informationen nicht öffentlich machen
  • Ich habe keine Zeit mich zusätzlich um so etwas zu kümmern
  • Ich mache das nur, wenn ich in meinen Zielen steht, dass ich da mitmachen muss

Ich kenne auch noch zusätzlich folgende Argumente:

  • Das bringt doch nix, das interessiert doch niemand
  • Die Mitarbeiter sollen doch arbeiten, nicht spielen
  • … ?

Wer kennt noch mehr Argumente? Kommentare sind erwünscht!

Ich werde gerne diese Argumente dann gruppieren und clustern und anschließend einen Leitfaden entwickeln, mit welchen sachlichen und prägnanten Beispielen/Gegenargumenten diesen “voreingenommen” Meinungen entgegengewirkt werden kann.

Der Chef muss Web 2.0 wollen …

http://www.flickr.com/photos/isoldesmom/440418503/

http://www.flickr.com/photos/isoldesmom/440418503/

… dann geht es auch schnell.

Jedes “normale” IT-Projekt zum Thema Innovationen und Web 2.0 im Unternehmen, ist ein sehr mühseliger, oft mit Kompromissen und internen Grabenkämpfen verbundener Weg. Es werden Steering Committee gebildet, Meilensteinpläne erarbeitet, Workshops und Business Cases gerechnet. Eine Swot-Analyse erstellt und dann ein Maßnahmen plan erstellt. Dabei ist Web 2.0 eigentlich sehr einfach und sinnvoll im Unternehmenseinsatz.

Der beste und schnellste Weg ist das der Chef (CIO, Inhaber, Geschäftsführer) das Thema Web 2.0 versteht und haben will. Dann geht es auch schnell. So hat sich auch dieses Projekt (daimlerblog.de) in einer super kurzen Zeit starten lassen. Da muss “Einer von ganz oben” das wollen und plötzlich geht es.

Warum die innovativen Manager das Thema Web 2.0 dann wollen, scheint meist sehr unterschiedlich begründet zu sein. Ich bin mir aber sicher das der Ein oder Andere sich von seinen “multimedialen” Kinder inspirieren lässt. iPod im Ohr, Chat, Twitter und virtuelle Welt auf dem Screen, und social Networking danach.

Hiermit rufe ich alle Kinder auf, die Papas auf die neuen Möglichkeiten im Internet aufmerksam zu machen und RSS-gesteurte Mashup Startseiten, wie iGoogle oder netvibes.com zu zeigen. Dann überlegen diese Papas vielleicht doch noch mal etwas schneller, ob das sich das Thema nicht in der Firma auch jetzt schon lohnen könnte.

Wer in diese Richtung startet ist der großartige Franzose François Barrault. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt. Hat er eigentlich Kinder?

Der deutsche Mittelstand zögert bei Web 2.0

Einer Studie der IBM und Zeitschrift Impule zufolge sollen die Unternehmen des deutschen Mittelstandes bei Web 2.0 noch sehr zurückhaltend sein. (die vollständige Studie können Sie hier herunterladen)

Aus der Management Summary:

Der Begriff Web 2.0 ist einem Drittel der mittelständischen IT-Entscheider noch immer unbekannt. Nachdem den Befragten das Web 2.0-Konzept erläutert wurde, befürworten etwa 34% das Konzept auch für Mittelständler. Bereits 9% der mittelständischen Unternehmen haben Web 2.0 Projekte umgesetzt, 5% sind mit der konkreten Planung ähnlicher Projekte beschäftigt. Die Anwendungen, die sich bei Web 2.0 Anwenderunternehmen hoher Beliebtheit erfreuen, sind Wikis und Blogs. Für 81% der Mittelständler kommt Web 2.0 aus heutiger Sicht jedoch noch nicht in Frage. Die Gründe für diesen auf den ersten Blick recht hohen Grad der Abneigung sind vermutlich in der Unsicherheit mit den Instrumenten und damit vermuteten Gefahren der neuen Formen der Interaktion zu suchen.

Interessant hierbei ist das bei der Befragung der Begriff Web 2.0 zuvor erläutert wurde: Wortlaut der Erklärung: “Das Konzept „Web 2.0 / Social Computing“ bezeichnet keine neue Technologie, sondern eine neue Form der öffentlichen Zusammenarbeit und Interaktion zwischen gleichberechtigten Akteuren über das Internet.”

Wenn dabei berücksichtigt wird, dass bei der Befragung der 1005 Personen in der Regel Geschäftsführer und oder IT-Entscheider 30 % die Bedeutung und den Begriff Web 2.0 erstmal nicht kannten und nach dieser Erklärung dann 89 % es nicht wollten, bin ich nicht verwundert. Ich benötige in der Regel zwei volle Vorlesungseinheiten (á 90 Minuten) um das Thema Web 2.0 mit seinen Auswirkungen, Chancen und Risiken für Unternehmen meinen (internetaffinen) Studenten nähert zu bringen. Wie soll das in einem Satz am Telefon ein Newbie verstehen?

Hier ein paar Details aus der Studie:

Detailauswertungen aus der Studie IT und E-Busniess im Mittelstand 2008

Detailauswertungen aus der Studie IT und E-Busniess im Mittelstand 2008

Eine andere Formulierung dieser Zahlen, die sich aus den obigen Details ergibt wäre:

“Bereits 60 % der Unternehmen des deutschen Mittelstandes sehen in Web 2.0 einen guten Ansatz bzw als Interessant an, wobei ein Teil davon noch den Aufwand scheut!”

Aufgeschnappt: “Kollege Avatar”

Im Zuge der Second Life- Vorlesungen als Hintergrundinfo:

Till Hoppe hat im Handelsblatt vom 13/14/15. Juni 2008 einen interessanten Artikel darüber veröffentlicht, wie Second Life eine Art “Wiedergeburt” erlebt und es firmenintern genutzt wird.
Es werden Beispiele der Firmen IBM, Unilever, Sun Microsystems und BT gegeben. Besondere Vorteile werden darin gesehen, dass gerade die zeitlichen und räumlichen Unterschiede der Länder überbrückt werden können. Mitarbeiter der Firmen können sich in der virtuellen Welt kennenlernen, austauschen und weiterbilden.

Zum Artikel geht es hier

Next08: Start-ups

Logo next08
Die next08 ist die wichtigste Veranstaltung zur Zukunft des Internets. Sie findet statt im Prototyp Museum in Hamburg am 15. Mai 2008.

Das Hauptthema ist “Realtime” = der “Echtzeit-sofort-Dialog”. Immer mehr Konsumenten nutzen Web 2.0 zur Echtzeitkommunikation im Hier und jetzt. Unternehmen haben das noch nicht so erkannt und müssen sich der veränderten Kommunikation stellen. Was wird benötigt, wie können Marken sich dieser neunen Herausforderung stellen? Die Themen sind:

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Eine offener und umfassender Gedankenaustausch ist die Grundlage für intensive Dialoge, spannenden Diskussionen, neue Kontakte aufzubauen und ein Informationsaustausch zu den aktuellen Trendthemen und den zukünftigen Technologie-Massenmärkten.

Die next Konferenz findet im dritten Jahr in folge statt und wird von SinnerSchrader organisiert. Zusammen mit dem DLD aus München gehört dieser Tag zu den wichtigsten Events in den neuen Medien.

50 hochkarätige Referenten und über 1000 Teilnehmer sorgen für einen interessanten Tag in Hamburg.

Neben den Vorträgen haben viele junge Unternehmen (Start-Ups) eine Chance über die eigenen Geschäftsideen zu sprechen

Den ganzen Tag werden im 12 MINUTENTAKT innovative Geschäftsideen in den neuen Medien präsentiert. Im Publikum sitzen neben dem interessiertem Fachpublikum, die M&A-Scouts der großen Player (Google, Microsoft & Co) und sonstige finanzkräftige VC-Geber.
In der Zeit von 15:30 bis 16:30 moderiere ich auf der Bühne die Vorträge der nachfolgenden Start-Ups an und werde zwischen dem Publikum und den Referenten die aufkommenden Diskussionen lenken.

1. 1-2-3Family, Irmgard Leveling
2. Goojet, Cédric Giorgi
3. Qitera, Carlo Velten
4. Amazee, Gregory Gerhardt
5. Bab.la, Dr. Andreas Schroeter

Tipp 10 für Enterprise 2.0: Integration

Dies ist Tipp Nr. 10 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Integration

Werden die unterschiedlichsten Web 2.0 Anwendungen in Unternehmen integriert, geschieht dies meist an zentraler Stelle im Intranet. Abgeschottet vom WWW durch Proxy- und Firewallserver. Allerdings sollten die bestehenden IT-Anwendungen, die bisher die Büroarbeitswelt in den Unternehmen geprägt haben, in die neuen Möglichkeiten integriert sein. Um eine hohe Akzeptanz zu erreichen, sollten die bestehenden Anwendungen mit den neuen verschmelzen oder die bestehenden Anwendungen sollten um Web 2.0 - Features ergänzt werden. So ist auch eine schleichende Web 2.0 Integration möglich. Beispielsweise ist durch den Umstieg von IBM Notes 6.5 (bei den meisten notesbasierten Unternehmen noch Heute der Standard) ein Update auf die neue 8.0 Umgebung schon damit verbunden, dass ein RSS-Reader integriert ist und in Verbindung mit dem neuen Sametime, die Funktionalitäten für Unified Communications gegeben sind. Das alle Softwarelieferanten von Büroapplikationen in ihren aktuellen Updates mittlerweile Web 2.0 Funktionen integrieren, scheint State-of-the-art zu sein. Bsp. Mindmap 7.0 oder CMS-Systeme für Intranetanwendungen werden mit Ajax-Technologien Web 2.0-iger. Dies bietet einen integrativen Ansatz in der Umstellung und auf dem Weg zu Enterprise 2.0.
Die konsequente Nutzung von RSS, Weblogs und Wikis, sowie die großen Kollaborationsssteme wie Sharepoint, Quickr müssen auf die Mitarbeiter, wie in die bestehende Systemlandschaft integriert wirken. Sind diese losgelöst und als “Web-Stand-Alone” Portale konfiguriert, ist dies für die User abschreckend; schon wieder ein „neues System“. Das beginnt bei der unternehmensweiten Singel-Sign-In Passwortanmeldung, bis zu der Möglichkeit individuelle Mashups zu konfigurieren, um auf seiner persönlichen Startseite im Intranet, alle seine persönlichen Web 2.0-Systeme im Überblick zu haben.

In dieser Serie sind erschienen:
1. Systemverfügbarkeit

2. Security

3. Top Down
4. Usability
5. Unternehmenskultur
6. Training
7. Koordinierung
8. Consulting
9. Budget
10. Integration

Mindmanager Pro 7 wird kollaborativ und webbasiert

Heute erreicht mich eine persönliche Einladung für einen Betatest. In meinem beruflichen Umfeld nutze ich Mindmanager 7 Pro, um bestimmte Projekte zu visualisieren und komplexe Zusammenhänge zu strukturieren. Eine klassische Desktop-Anwendung mit den bekannten Nachteilen, dem komplizierten Austausch von komplexen Informationen. In Zeiten in denen immer mehr über Enterprise 2.0 diskutiert wird müssen auch die Softwarehersteller reagieren, damit nicht kostenlose (und super gut funktionierende) Web 2.0 Anwendungen, wie bspw. der mindmeister oder wie einige andere Online-Web 2.0 Tools, den Markt verändern.

Ab sofort bietet Mindmanager ein (vorerst kostenfreies) Betatesting an.

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Wer mitmacht, darf dann noch zwei weitere Monate kostenlos nutzen. Boah. Macintosh ist ausgeschlossen und wer nicht mit den Standards (Windows mit Internetexplorer) arbeitet, der könnte Probleme haben, na Toll.

Es wird angeboten:

Mindjet Connect strukturiert, vereinfacht und rationalisiert die Zusammenarbeit und den Austausch relevanter Informationen – durch sichere Arbeitsbereiche, Echtzeit-Zusammenarbeit und live Web-Meetings.
Erfassen und strukturieren Sie Maps und Dateien und arbeiten Sie gemeinsam über sichere Arbeitsbereiche daran.

Secure Workspaces
Führen Sie Web-Konferenzen mit integrierten Chat- und Whiteboard-Funktionen über gemeinsam genutzte Desktops durch.

Das ist schon mal sehr innovativ, aber eine komplexe Umstellung für die geübten Desktop-User.

Das ist aber sicher die Zukunft: Virtualisierung der Desktops, Kollaboration in Echtzeit über das Web und immer das Ziel vor Augen haben ein Stück näher dem Status Enterprise 2.0 zu sein.

In den FAQ´s findet sich eine (peinliche) Frage:

F: Über welche herausragenden Funktionen verfügt Mindjet Connect Beta?

  • Simultane Bearbeitung visueller Maps - Eine der überzeugendsten neuen Funktionen der Software. Die Möglichkeit der simultanen Bearbeitung erlaubt mehreren Benutzern an verschiedenen Computern und Standorten gleichzeitig, an derselben Map zu arbeiten. Das bedeutet reale Echtzeit-Zusammenarbeit über das Internet.
  • Instant Meeting - Erleben Sie virtuelle Zusammenarbeit hautnah durch Web-Konferenzen und Sitzungen, bei denen Sie Whiteboard-Funktionen nutzen.
  • Sichere Arbeitsbereiche - Erstellen Sie bei Bedarf neue Arbeitsbereiche für neue Projekte, neue Teams und neue Kunden. Passen Sie diese Arbeitsbereiche anschließend individuellen Erfordernissen an: Nutzen Sie Zugriffsparameter für geladene Mitglieder, sperren Sie Dokumente und nutzen Sie die Funktion zur Versionierung von Dokumenten, integrieren Sie E-Mails und importieren Sie Maps und nachgeordnete Dokumente.
  • MindManager Web (in Kürze erhältlich, jedoch nicht für die Beta-Version) - Greifen Sie jederzeit zur Zusammenarbeit auf Ihre Arbeitsbereiche über einen Standard-Webbrowser zu. Sie haben auch dann Zugriff auf Ihre Daten, wenn Sie nicht an Ihrem Computer sind.

Tipp 9 für Enterprise 2.0: Budget

Dies ist Tipp Nr. 9 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Budget

Die Einführung von Web 2.0 ist mit Kosten verbunden. Die Systemkosten/Software fallen dabei meist nur mit einem geringen Anteil ins Gewicht. Open-Source ist auch für den gestandenen IT-Leiter kein Schreckensgespenst mehr. Allerdings sind Schulungsmaßnahmen, Consulting und eine zentrale Koordinierung die Positionen, die ein größeres Budget erfordern.
Bei großen Unternehmen werden IT-Kosten von unter 3,0 Prozent vom Umsatz her als gesund bezeichnet. Bei den gestiegenen Anforderungen an die Kapazitäten und die Qualität herrscht ein starkes Costcutting in allen IT-Bereichen. Web 2.0 ist hier erstmal ein neuer Kostenblock, der als IT-Leistung auf das Geschäft verteilt werden muss.
Die inhaltliche Wichtigkeit von Web 2.0 für den direkten Unternehmenseinsatz ist nicht mehr wegzudiskutieren. Die Kosten verursachen aber große Kopfschmerzen. Wenn die Tools die zum Einsatz von Web 2.0 allerdings nach Verursacher auf Kostenstellen verteilt werden müssen, dann ist der Weg zu Enterprise 2.0 wesentlich länger als von den Innovatoren gewünscht. Bestimmte Standards des modernen Büro gehören einfach zum notwendigen modernen Arbeitsmittel. So wie ein E-Mailprogramm der Desktop-Standard ist, sollte auch ein RSS-Aggregator (möglichst Online) zum elektronischem Basisstandard gehören. Dies ist bei den meisten Unternehmen aber noch nicht umgesetzt.
Viel mehr Diskussionen kann dann aber bspw.: ein unternehmensweiter Wikiserver bringen. Wer zahlt den Betrieb/Service Wartung? Hier ist eine verursachergerechte Umlage nicht möglich. Fragt man einen Controller, käme der Vorschlag bei einem Weblogsystem, jedem Blogger einen Kostenanteil auf seine Kostenstelle buchen lassen. Beim besten Willen, das wäre ein echtes Dissaster. Sind die Mitarbeiter gerade noch motiviert solche Tools in ihren eh schon stressiges Arbeitsalltag zu integrieren, wird spätestens bei der Diskussion mit dem Kostenstellenverantwortlichen jeglicher Web 2.0 - Elan getötet. Oder der Einsatz einer virtuelle 3D Welt im Firmenintranet. Solche sinnvollen Kolaborations- und Meetingtools müssen erstmal kostenneutral erprobt werden, bevor eine Kosten- und Budgetplanung die Nutzer abschreckt. Um einen möglichst schnellen Einsatz zu erreichen müssen diese Web 2.0 Anwendungen in Unternehmen für den einzelnen Mitarbeiter und die entsprechende Personalkostenstelle erstmal kostenneutral sein. Erst durch den Effizenzgewinn kann im zweiten Schritt eine Budgetierung erfolgen. Dabei sollte aber die Enterprise 2.0 - Entwicklung eines Unternehmens als Ganzes betrachtet werden und solche Budgets über die Verrieselung in die allgemeinen IT -Kosten (nicht Kostenstellenbezogen) gleichmäßig verteilt werden.

In dieser Serie sind erschienen:
1. Systemverfügbarkeit

2. Security

3. Top Down
4. Usability
5. Unternehmenskultur
6. Training
7. Koordinierung
8. Consulting
9. Budget
10. Integration

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