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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Darum tausche ich mich mit Kollegen gerne in Sozialen Netzwerken aus

Auf Facebook haben die meisten von uns viele Freunde. Im Grund sind es eher – so definiert es auch Wikipedia – virtuelle Bekanntschaften oder Kontakte.

Natürlich können zu den Facebook-Freunden auch Familie, „echte“ Freunde oder persönliche Bekannte gehören. Es gehört aber auch noch eine andere große Gruppe dazu: Leute, die ich oft treffe – Leute, die ich seltener treffe – Leute, die nicht persönlich kenne, die aber gemeinsame Interessen haben und mit denen ich mich austauschen möchte. Außerdem kommen noch Kollegen hinzu, Studenten, die ich mal unterrichtet habe oder Studenten, sprich potentielle Bewerber, die zu mir oder zu Bayer Kontakt suchen.

Mit ihnen allen stehe ich bei Facebook in Kontakt. Das Besondere an diesem Netzwerk ist, dass man dort nicht nur Informationen austauscht und Geschäftsbeziehungen pflegt, sondern dass sich dies auch durchaus mit persönlichem Austausch vermischt.

Eine Landkarte von meinen vernetzten 300 aktiven Facebookkontakten

Facebook-Kontaktkarte

Als es Facebook noch nicht gab, habe ich mich oft gefragt „Was kann ich tun, damit geschäftliche Kontakte interessant und spannend sind?“ Dies war immer dann der Fall, wenn meine Geschäftspartner und ich auf derselben Wellenlänge lagen. Vielleicht liegt es auch an meiner „rheinischen“ Art – mir fällt es leicht in Kontakt zu kommen, ich sehe immer zuerst das Positive in den Menschen und habe keine Berührungsängste. Im Gegenteil: Ich freue mich, jeden Tag neue Leute zu treffen und interessante Persönlichkeiten zu entdecken.

Wenn ich früher jemand getroffen habe, mit dem ich mich intensiver austauschen wollte, den ich näher kennen lernen wollte, dauerte die Kennenlernphase viel länger. Beziehungen muss man pflegen, Zeit und Energie investieren. Auch auf der Arbeit beginnen Treffen, Gespräche und Meetings meist mit ein bisschen Small Talk. Man sucht gemeinsame Anknüpfungspunkte. „Wo haben Sie eigentlich studiert? Was haben Sie vorher gemacht? Wie sehen Ihre Urlaubspläne aus? – Dies sind oft die typischen Einstiegsfragen. Sie sind nicht zu weit weg vom Business, lassen aber genug Raum, um den anderen ein bisschen besser kennen zulernen. „Ach so, BWL. Ich auch.“, „Und wo?“ Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich nach circa fünf bis zehn persönlichen Treffen duzt und die Gespräche persönlicher werden.

Wenn man eine Rechnung aufstellen will, kann dieses „Netzwerken“ beziehungsweise das „sich Kennenlernen“ durchaus 20 Prozent zusätzliche Zeit ausmachen. Für mich ist diese Investition aber sehr wertvoll. Zum einen macht es mir Freude jemanden kennen zulernen und zum anderen profitiert auch mein Berufsleben davon. Denn bisher beruhten all meine erfolgreichen geschäftlichen Kontakte auch auf persönlicher Sympathie für den anderen.

Facebook ersetzt natürlich nicht die persönlichen Kontakte, erleichtert und beschleunigt aber das Kennenlernen. So stehen im Facebook-Profil auch private Informationen: beispielweise Hochschule, Studienrichtung, Auszüge aus der Vita, Urlaubsberichte, Fotos oder Videos. Auf diese Weise bekomme ich schnell Informationen, die nicht geschäftlich sind und gerade deshalb die soziale Interaktion unterstützten können. Oft klappt das sogar so gut, dass schon das erste Treffen von einer so positiven Grundstimmung geprägt ist, wie es sonst manchmal erst nach dem zehnten Treffen der Fall ist. Natürlich gibt es auch manchmal Ausnahmen und die Chemie stimmt einfach nicht.

Was sagt aber der Personaler in mir dazu? Ich schaue mir Social Networking-Profile sehr intensiv an. Besonders von allen Leuten, mit denen ich über Karriere und Jobmöglichkeiten spreche. Ich bin der Meinung, dass ich mir mittlerweile anhand eines Profils schnell einen Eindruck von einer Person verschaffen kann, der sich im ersten persönlichen Kontakt dann meist bestätigt. Mein Gefühl täuscht mich hierbei selten.

Veröffentlicht jemand in seinem Facebook-Profil persönliche Bilder, auf denen er im Kreis von Freunden oder guter Stimmung auf einer Party zu sehen ist, finde ich das sympathisch. Ich bin zwar selbst kein Partylöwe – aber wer ein ausgewogenes soziales Umfeld und Freunde hat, der ist auch stabil und ausgeglichen genug, um Stress im Job auszuhalten.

Sicherlich gilt hier: Bilder und Videos von Alkoholexzessen oder, die jemanden im Delirium zeigen, sind unangebracht. Völlig in Ordnung finde ich aber Fotos auf denen man mit einer Mass auf dem Oktoberfest oder mit einem kleinen Schwips zu sehen ist. Schließlich möchte ich mit Menschen zusammenarbeiten und nicht mit „Business-Maschinen“. Meine liebsten Kollegen sind nämlich noch immer die, mit denen ich nach Feierabend etwas trinken gehen oder „um die Häuser ziehen“ kann.


Der Weg zum Enterprise 2.0: Tipps für Unternehmen: 3. Unternehmenskultur

Mit dem isolierten Einsatz von Web 2.0 – Software und webbasierten Tools bei großen Unternehmen, wird nicht das vollständige Potential der Möglichkeiten ausgeschöpft.
Erst wenn sich im Unternehmen die Denkweise und die Kultur der Mitarbeiter entsprechend entwickelt haben bestehen die größtmöglichen Performancemöglichkeiten, um mit Web 2.0 auch einen echten Mehrwert im unternehmerischen Sinn zu erzielen.

Das Ziel lautet: Enterprise 2.0. Und dazu gehört eine starke, neue und moderne Kultur.

Bereits im April 2008 zeigte eine Trend Survey von T-Systems MMS (Chart 11), dass Nutzerfreundlichkeit (s. demnächst Teil 5 dieser Serie: Usability), aktive Unterstützung durch die Geschäftsführung sowie eine offene Unternehmenskultur zu den wichtigsten Schritten auf dem Weg zum Enterprise 2.0 gehören.

Die Mitarbeiter müssen lernen, dass Beispielsweise (berechtigte) Korrekturen in einem Wiki bzw. kollaboratives Arbeiten keinen Angriff auf die jeweils eigene Fachkompetenz oder die Bloßstellung von Unwissen darstellen, sondern das diese Arbeitsmethoden einem höheren, gemeinsamen Ziel – dem Unternehmenserfolg – dienen. In den traditionellen Kollegenkulturen bedeutet Wissen gleich Macht und wer Wissen teilt, könnte möglicherweise Macht verlieren oder riskieren! Die „netten“ Kollegen werden zwar schon mal “aufgeschlaut”, aber die „Besserwisser“ lässt man auch schon mal gerne wissentlich vor eine Mauer laufen.
In Unternehmen, in denen solche rauen Winde wehen, wird keine Web 2.0 Anwendung wirklich helfen, das Wissen transparent darzustellen. Die Mitarbeiter in solchen Unternehmen werden auch 1000 und einen Grund finden, warum sie nicht am Blog, Wiki oder Social Bookmarking – Tool teilnehmen können. Dies widerspricht dem traditionellen Kulturgedanken von Web 2.0. In Unternehmen die ein grundschlechtes Betriebsklima haben, kann der Einsatz von solchen „sozialen“ Systemen nicht Erfolgreich sein!

[Die Messmethoden im Bereich Betriebsklima mögen unterschiedlich sein, vom Puls-Check über qualitative Tiefeninterviews bis hin zur Fluktuationsquote als Indikator.]

Bevor sich der Mensch in einem Unternehmen „mit Liebe und Hingabe“ der Erfüllung seiner Aufgaben widmet, muss er mit Arbeitsplatz und Arbeitgeber zufrieden sein. Darüber hinaus muss er wissen, dass die neuen Web 2.0 Methoden mit Wiki und Co. eine neue, offene und ehrliche Kommunikation voraussetzen. Die Kommunikationskultur muss ernste Kritik vertragen und als eine Bereicherung sowie Chance bei der Verbesserung der Arbeitsmethoden angesehen werden.

Wichtig ist es hier einige Mitarbeiter als „Multiplikatoren“ und „Meinungsführer“ zu identifizieren, damit diese die neue Kultur leben können. Dieser Ansatz geht also Hand in Hand mit der Top-Down-Strategie aus Tipp Nr. 2.

Die Anpassung der Unternehmenskultur stellt eine große Aufgabe dar, die aber eine wichtige Basis auf dem Weg zum Enterprise 2.0 ist.
Grundsätzlich ist dabei etwas zu beachten, dass Prof. Kruse auf Youtube in einem Interview sehr gut zusammengefasst hat:
„Normalerweise wachsen Kulturen. Kulturen werden nicht aktiv gebildet im Sinne einer strategischen Prozedur.“

Will sagen: Ist man der Meinung, die Kultur im Unternehmen eignet sich (noch) nicht zum Enterprise 2.0, bringt es nichts hier „etwas übers Knie zu brechen“.

Mit Offenheit gegenüber den neuen (Anwendungs-)Möglichkeiten lässt sich schon viel erreichen!


Dominik Bernauer


Bernd Schmitz
Die Artikel der Serie im Überblick:

  1. Einführung
  2. Systemverfügbarkeit
  3. Top Down
  4. Unternehmenskultur
  5. Sicherheit
  6. Usability
  7. Integration
  8. Training
  9. Koordinierung
  10. Externe Beratung
  11. Budget

Der Weg zum Enterprise 2.0: Tipps für Unternehmen: 1. Systemverfügbarkeit

Eine Verwendung von Web 2.0 Anwendungen in der täglichen Arbeit in großen Unternehmen setzt voraus, dass solche Systeme für alle Mitarbeiter verfügbar sind. Sinnvollerweise sollten diese im bzw. über das Intranet nutzbar sein. Sind einzelne Systeme im Extranet (=WWW) (meist eher die Ausnahme), so spielen die Einstellungen der Firewall und des Proxyservers eine relevante Rolle, damit alle Funktionen der Anwendungen auch nutzbar sind.

Ein Bestandteil von Enterprise 2.0 sind soziale Netzwerke. Damit können Mitarbeiter sich mit einem persönlichen Profil vorstellen, mit anderen Mitarbeitern (Kontakten) vernetzen und in Gruppen „organisieren“. Um eine gute Akzeptanz unter den Nutzern zu bewirken sollten auch privat-soziale Aspekte in der Datenprofilierung möglich sein.
Beispielsweise kann die Angabe von einem Hobby auch ein Ansatzpunkt für eine Diskussion mit Kollegen sein. Das sich Mitarbeiter auch schon Heute während Ihrer Arbeitszeit über private Themen unterhalten ist logisch und bekannt. So lange aber die Arbeitsziele erreicht werden, ist die „private“ Kommunikation eine Form der Höflichkeit und unterstützt das gute (Kommunikations-) Klima.

Ein weiteres Ziel  solcher Netzwerke ist die einfache Erfassung von Zuständigkeiten und Inhalten. Ein gutes Beispiel für ein umfangreiches Profil bieten Xing oder LinkedIn.

Aber Vorsicht: Ein Profil wie Xing oder LinkedIn es bieten, ist meist nicht das, was Unternehmensintern zum gewünschten Erfolg führt.

[ Siehe hierzu den Post von Frank Wolf auf www.besser20.de : "Soziale Netzwerke im Unternehmen: Warum XING das falsche Vorbild ist“ ! ]
Die Liste der möglichen weiteren Anwendungen ist lang. Jede von ihnen hat bestimmte Vor- und Nachteile und muss an das Unternehmen, dessen Größe und Branche angepasst werden:

  • Forum
  • Wiki
  • Weblog
  • Mikroblogging (z.B. Twitter)
  • Social Bookmarking
  • Tagging
  • Social Networking
  • Virtuelle Welten (z.B. Second Life)
  • Geopositioning
  • Slidesharing
  • Podcasting / Videocasting
  • Videostreaming
  • virtuelle Konferenzen
  • RSS-Feed
  • Mashups

Und wenn man folgende Grafik von Fred Cavazza betrachtet wird klar, dass die Auswahl von (sinnvollen) Tools durchaus komplex ist. Sie ist nicht im „vorbeigehen“ möglich, sondern erfordert und setzt voraus, dass da jemand im Unternehmen ist, der sich mit der Materie Web 2.0 auskennt und regelmäßig aktiv beschäftigt.

von Fred Cavazza

Social Media Landscape von Fred Cavazza

Je nach Unternehmen sollten solche Systeme bereit stehen. Da es für die meisten dieser Anwendungen Open Source Produkte gibt, ist hier nicht zwangsläufig mit hohen Investitionskosten zu rechnen.
Nennenswert sind bei den Kosten eher der (Applikations-) Service sowie das –Hosting. Bei der Dimensionierung können die (meist skalierbaren) Systeme in einer „schmalen“ Startkonfiguration installiert werden. Wichtig ist aber, dass die Systeme vor dem eigentlichen Start / Rollout vollständig nutzbar sind!

Dominik Bernauer

Bernd Schmitz

Headhunter per Second (HPS)

…so nenne ich gerne die Kombination aus der Anzahl und der Geschwindigkeit der Kontakte durch Headhunter in Social Networks.

via http://www.flickr.com/photos/flocci/

via http://www.flickr.com/photos/flocci/

Soziale Netzwerke gehören heute zu fast jedem Bewerbungsprozess. Ein etabliertes Netzwerk hilft den Arbeitsuchenden heute beim auffinden von neuen Aufgaben jeglicher Art.
Verdächtig macht sich heute der, der sie nicht nutzt; der nicht in ihnen vertreten ist und der nicht gefunden wird.
Das ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite ist in den Karrierenetzwerken, allen voran LinkedIn und Xing, auch die Personalseite vertreten. Also all jene, die im Auftrag von Unternehmen und Konzernen Personal suchen und rekrutieren. Das sind natürlich nicht immer nur Personaler aus den Unternehmen selbst, sondern oft auch Agenturen, Personalberatungen, selbstständige Personalvermittler. Nennen wir sie alle der Einfachheit halber hier mal Headhunter.
Wenn man als Suchender in seinem jeweiligen Netzwerk-Profil nun kundtut, dass und was man sucht, dauert es in der Regel nicht lange, bis man kontaktiert wird. Die Zeit bis zum ersten Kontakt kann man bekanntermaßen zusätzlich durch gewisse Schlagworte wie z.B. “suche neue Herausforderung” o.ä., verkürzen.
Bei Verwendung solcher, unter Headhuntern bekannten und anerkannten, Floskeln erhöht sich auch schnell die Anzahl der Kontakte (hier im Sinne von Angeboten; nicht im Sinne von Kontaktanfragen).

HEADHUNTER per SECOND


stellt also eine Kennzahl dafür dar, wie viele Headhunter ihre Anfragen bzw. Angebote in welcher Zeit an einen Suchenden richten. Da kann man schon mal Strichlisten führen.
Das an sich ist ja auch nichts Schlechtes. Im Gegenteil! Das einfache, unkomplizierte Suchen und Finden in den Netzwerken ist es ja gerade was ihren berechtigten Reiz ausmacht.
Allerdings muss man die eingehenden Angebote durchaus auch auf Seriosität prüfen. Längst nicht alle Angebote sind einen zweiten Blick wert!
Der HPS sagt noch mehr aus:

Die Anfragen, die ein Suchender bekommt basieren zunächst auf offen einsehbaren Faktoren, wie Ausbildung, Arbeitgeber, Erfahrung, Kontakte, usw.
  • Somit sagt der HPS u.U. auch etwas darüber aus wie attraktiv ein Suchender für Headhunter und  damit Unternehmen ist.
  • Ebenso könnte man mutmaßen der HPS sage etwas über die Branche aus, in der der Suchende sich bewegt oder für die er sich interessiert.
  • Auch könnte man aus dem HPS eine Art Branchenranking erstellen. Wenn alle Suchenden aus allen Branchen Buch über ihren persönlichen HPS führen würden, ergäbe sich eine Art Index. Dieser wiederum könnte Suchenden eine Orientierung bei der Arbeitsuche geben.
  • Sagt der HPS möglicherweise etwas über die Branche der Headhunteraus? Viele Headhunter bieten an, Suchende gegen Entgelt in ihre Kartei aufzunehmen. Dabei handelt es sich häufig um unseriöse Angebote. Daraus könnte man ja wiederum den Schluss ziehen, diese Entwicklung könnte etwas mit der sog. Krise zu tun haben.

Wie auch immer dem sei: Es ist gut, dass es viele Angebote gibt. Doch sie müssen geprüft werden!

Fallen Ihnen weitere Fragen oder Aussagen ein, zu denen der HPS Auskunft geben könnte?


Facebook-Nutzerstatistik: In nur 5 Monaten hat sich die Anzahl der Facebook-Nutzer in Deutschland verdoppelt!

Bei der zweiten Auswertung der aktuellen Anzahl von Facebook-Nutzern in Europa konnte Bemerkenswertes beobachtet werden: In den 5 Monaten seit der letzten Bestandsaufnahme hat sich die Anzahl der Facebook-Nutzer in der für uns relevanten Zielgruppe der 18-22-jährigen in Deutschland fast verdoppelt (190 %).

Aber auch in den anderen europäischen Ländern stiegt sowohl die Gesamtanzahl der Facebook-Nutzer als auch derer in der Gruppe der 18-22-Jährigen weiter an. Insgesamt hat sich die Zahl der 18-22-Jährigen europäischen Nutzer von 15.220.180 (Stand 23.4.09) auf 18.626.340 Nutzer erhöht, was umgerechnet einem Wachstum von 122% ausmacht.

Fazit: Innerhalb von 5 Monaten sind jetzt 5,12 % der deutschen Menschen in Facebook – Diese Zahl hat sich damit verdoppelt. Wenn dieses Wachstum anhält, werden Ende 2009 ca. 10 % der deutschen in Facebook zu finden sein. Der Tipping-Point (no way of return) scheint erreicht zu sein.

In der Zielgruppe der 18 – 22 jährigen ist das Wachstum in Deutschland von 454.240 auf 866.440 Menschen gewachsen, dies sind “nur” 190,74%. Was auch besagt, das die Studentenschaft nicht die Hauptwachstumsgruppe ist, scheinbar findet Facebook vermehrt mehr Anhängerwachstum in den älteren Generationen. Aber 190 % in 5 Monaten entspricht 450 % pro Jahr! Hallo ?
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Unternehmenskommunikation mit Twitter bei Otto. Teil 1


Twitter in Kundenservice und Kundenkontakt

Die folgende Serie von Blogeinträgen beschäftigt sich mit der Unternehmenskommunikation der Otto GmbH und Co. KG. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Twitter Kommunikation.

Die Serie beinhaltet vier Teile:

Teil 1: Kundenservice und Kundenkontakt
Teil 2: Verkaufsaktionen (am Beispiel Windows 7)
Teil 3: Events & News
Teil 4: Insights, Retweets, Follow Friday, Persönliche Note / Empfehlungen
Teil 5: Die Mac-Preis Panne

Die Otto GmbH und Co. KG mit Sitz in Hamburg ist 100%ige Tochter der Otto Group und das weltweit größte Versandhandelsunternehmen.

1949 gegründet beschäftigt Otto heute ca. 4100 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 1,7 Milliarden Euro (2008 / 2009). 50% davon entfallen auf Otto.de.

Bereits seit Juni 2008 betreibt Otto unter http://twoforfashion.otto.de/ einen Style Blog.
Aktuell macht das Unternehmen auch beim Microblogging Dienst Twitter von sich reden.
Otto ist dort gleich mit drei Accounts vertreten, die allesamt von Mitarbeitern des Unternehmens mit Infos gefüttert werden.

Die Accounts werden dabei überwiegend genutzt, um Dialoge mit den Usern zu führen.

@otto_de
@otto_jobs
@twoforfashion

Inhalte dabei sind: [Read more]

Facebook – Social and Business Networking in der Zukunft

Ich war einer der ersten StudieVZ – Nutzer, aber schon vor 3 Jahren musste ich feststellen, das mir noch so viele technische Funktionen fehlten, dass ich keinen Spaß hatte. Kein Chat, Bilder in Gruppen, Videointegration, Open Stream, Friendaktivitäten, API, App-Integrationen, Mehrfachadressaten Mails, usw. Die Wunschliste ist bis Heute nahezu unverändert. Einzig ein wenig Verbesserung am (immer noch altmodischen) Interface, ein wenig Buschfunk (Twitter scheint Hype) und eine erste (ganz rudimentäre) iPhone App beweisen, dass doch noch etwas entwickelt wird. Aber in einem Schneckentempo. Die Ursprungsversion war wohl Software-Architektonisch eine Katastrophe. Die Verbindung zu MeinVZ hat vielo Entwicklerresourcen geschluckt und die Investitionsmöglichkeiten wurden vom Inhaber Holtzbrink sehr knapp gehalten.

In der selben Zeit beobachte ich den amerikanischen Megariesen, mit dem eindringlichen Namen Facebook. Das ewige Original, von vielen als Ideengeber von StudiVZ bezeichnet wird (Ist auch meine Meinung)

Meine Meinung zu StudiVZ hat sich leider nicht wesentlich geändert. Ja, es sind immer noch ein paar Millionen User dort aktiv, aber die Auswanderung nach Facebok hat begonnen. Irgendwann ist für ein Netzwerksegment der sogenannte Tippingpoint erreicht, dann zieht der Rest auch um.

Facebook ist wirklich sehr innovativ. Es hat alle die Funktionen, die ich mir seit Jahren bei den Studies dringend gewünscht hatte und noch viel mehr. Fanseiten, Apps in großer Anzahl, einen Friendstream, Chat, usw. Mittlerweile sind über 250.000.000 (250 Millionen Menschen) auf Facebook. also ca.

Ich habe in den letzten 3 Jahren meine Studenten beobachtet. 2005-2006 war jeder ausschließlich in StudiVZ, seit 2 Jahren ist der Move zu Facebook am laufen. Aktuell sind es ca. 50 % meiner Studenten, die ein umfangreiches FB Profil nutzen. Die meisten haben noch wegen ein paar alten Kontakten den StudiVZ Account nicht deaktiviert. Das ist aber sicher eine Frage der Zeit.

Jetzt kommt meine Annahme. EIn StudiVZ-Account ist cool, aber vollkommen privat. Dort gibt es unzählige Spassgrupen und Trinksportbilder zu Hauf. Sobald die Studenten in die Endphase des Studium treten, wird schnell der Account gelöscht oder umbenannt. In Bernd S. aus K. oder so. Alle die User wollen den Deckmantel der Privatsphäre bewahren und haben Angst vor Backroundchecking in StudiVZ. Also der gemeine Personalentscheider, der vor dem Vorstellungsgespräch mal schnell das Profil des Bewerbers in Google und Co. checkt. (Neben-Info: Dies tun ca. 80 % der Personaler mittlerweile!)

Also wird meist dann das neue Xing-Profil erstellt und positiv mit aktiven Inhalten gefüllt. Wepreputation lässt grüßen.

In Facebook ist das irgendwie anders. In meinem Netzwerk sind ebenso viele Studenten. Auch hier gibt es private Fotos und Urlaubsvideos. Die Netzwerke sind sehr verzweigt und die aktiven Facebookuser nutzen die Vielfalt der verfügbaren Features regelmäßig. Neue Innovationen (Micropayment, Livestream zu LiveTV) werden im Wochentakt gelauncht. Absoluter Wahnsinn – und großer Respekt in welchem Tempo die in USA Ihre Systeme entwicklen. Facebook ist mit 4 Millionen neuen Bilder pro Tag und einem Bestand von 5 Milliarden Fotos die größte Bildsharingplattform der Welt. Es wird nicht lange dauern bis mit dem Videofeatures auch Youtube-Zahlen erreicht werden können. Irgendwann kommt der Livestream auch außerhalb des Netzwerkes, und dann wird Twitter Obsolet.

Die Funktionen für Brands zur Erstellung von eigenen Profilen, wie Beispielsweise mein Projekt im Hochschulmarketing bei Bayer mit der Abteilung Bayer Business Consulting, zeigt wie einfach und vielfältig sich Facebook auf jegliche Bedürfnisse konfigurieren lässt. Authentische Userinteraktion, direktes Dialogmarketing, Social Media Marketing die wirklich Freude macht und ein unglaubliches Potential für die Werbewirtschaft.

Heute Vormittag habe ich die Frage gestellt/getwittert. Ob Facebook sich zu einem Social Network für das ganze Leben entwickeln kann. Also Privat und Business in einem Netz.

Ich bin mir sehr sicher das dies ein Trend ist.

1) Alle aktuellen Studenten wollen und werden auch nach dem Eintritt ins Berufsleben ihr altes Netzwerk nicht verlieren.

2) Wird die private Nutzung von Social Networks ein Bestandteil von Work-Life-Balance – Werten in Unternehmen werden. Den Mitarbeitern sol es gut gehen, und priavte Freundschaften dürfen nicht während der Arbeit ignoriert werden.

3) Werden sicher bald unterschiedliche Rechtesysteme bestimmte Profilinhalte (besondere schützenswerte Bilder / Videos) vermeintlich trennen.

4) Werden auch die Personalentscheider von Morgen ein privates (intaktes) Sociales Netzwerk positiv bewerten. Wer gar keine Webspuren hat, verunsichert den Personalen…… (Was hat er wohl zu verbergen?)

5) Sind auch Personaler und Chefs Menschen! Sie trinken in guter Gesellschaft auch mal ein Bier oder ein Glas Wein! Solange hier keine verbotenen Handlungen oder Drogen-Exzesse dokumentiert sind, ist alles noch im guten Lot

6) Mittlerweile probiere ich die ersten Facebook Applikationen für das Business-Netzwerk in Facebook aus. Ibo von Sevenload ist da schon ziemlich weit.

Somit verwundert mich auch nicht das Ergebnis der oben genannten Umfrage, das über die Hälft der User sich auch in Facebook sehen, wenn Sie im Arbeitsleben sind.

Das Ende von StudiVZ und die größten Fehler

StudiVZ ist gestartet vor 4 Jahren mit einem einfachen aber sicherem Geschäftsmodell. Es bietet den vielen deutschen Studenten eine einfache und wirksame Plattform.

Im Jahr 2006 kamen dann unterschiedliche Meldungen auf, das StudieVZ nur eine Kopie des amerikanischen Originals sei.

Das Geschäftsgebahren des Unternehmens ist in der Webwelt oft sehr umstritten:

A) Vorwürfe Facebook zu kopieren

Viele Details von Funktion, der Seitenaufbau und Aussehen seinen ein Nachprogrammierung von Facebook. In 2006 wurden sogar in Quelltexten der Seiten von studiVZ Hinweise, das Dateinamen unverändert von dem amerikanischem Oringinal kopiert wurden. 

B) Domain-Grabbing beim Wettbewerb

Ende 2006 hatte studiVZ ausländische Domains von den deutschen Mitbewerber Unister und Studylounge registriert. Dieses Vorgehen ist in sehr umstritten und wurde öffentlich stark kritisiert.

C) Abmahnverhalten

Besonders erschreckend war es, dass StudiVZ für den Namenszusatz VZ bei diversen Studentendomains Abmahnungen mit einer hohen Abmahngebühr erwirkte.

Das Ende von StudiVZ wird auch von anderen Bloggern schon prophezeit.

Googletrends zeigt für den Bereich Deutschland eine signifikante Umkehr von StudiVZ und deuted im gleichen Moment an wohin die User abwandern.

Google Trends: facebook, studivz
Uploaded with plasq‘s Skitch!

Aktuell sind bei Facebook 175 Millionen Menschen weltweit angemeldet. Experten gehen von einer Steigerung bis Anfang 2010 auf 350 Millionen aus.

Sehr spät wurde dann bei StudiVZ eine eigene iPhone Applikation angekündigt.

Die ersten Nutzer sind ziemlich sauer, da die mangelnde Funktionalität und Stabilität des Programm zu wünschen übrig lässt. Hier ein paar Rezensionen aus dem iTunes Store.

iTunes
Uploaded with plasq‘s Skitch!

Bei diesen vielen schlechten Meinungen sehe ich für StudiVZ keine große Zukunft mehr.
Zu lange wurden weitere Innovation und Verbesserungen der Plattform nicht realisiert. Die Gruppenfunktionalitäten, Chat, Videointegration uvw. Die User die einmal sich mit Facebook beschäftigt haben, vermissen in StudiVZ um so mehr Features. Derzeit wandern massenweise User auf die neue Plattform und das Zug ist abgefahren.

Was ist Eure Meinung? Ist Facebook der eindeutige Nachfolger und wann ist das offizielle Ende von StudiVZ?

 

Update: Heute lese ich das sich bei den lokalisten.de ebenfalls was getan hat und dieser Kommentar ist ein Zeichen für Stillstand in der Entwicklung.

Enterprise 2.0 anschaulich erklärt

Nachdem ich in einem Kommentar den Link zu Projektmanagement 2.0 (eine Initiative von T-Systems) fand, habe ich drei sehr gute Präsentationen zu Enterprise 2.0 gefunden – Sehr empfehlenswert – Sicher werde ich diese Inhalte öfter nutzen.

Social Media Vorhersagen für 2009 von Experten

Das Jahr 2009 wird sicher ein interessantes Jahr im Web und insbesondere bei Social-Media-Anwendungen.

Peter Kim hat 14 Experten zu deren Prognosen für 2009 zum Thema Social Media Entwicklung befragt. Nachfolgend die Gedanken der Personen: (frei übersetzt)

  • “Obwohl es immer billiger und einfacher wird eine Web 2.0 Plattform/Technology zu entwickeln – es wird weiterhin Spezialisten benötigen diese Ideen auch sinnvoll und erfolgreich dauerhaft zu etablieren” – David Armano
  • “Nicht Jedermann wird dieses Jahr als Bester das Jahr starten, aber er könnte es vielleicht so beenden.” – Rohit Bhargava
  • “Intimitäten erzeugen Gefühle; Gefühle verstärken die Konversation.” – Pete Blackshaw
  • “Viele Social Web Ideen werden 2009 verschwinden. Warum? Weil die Einnahmen nicht daher kommen werden, wo es die Gründer erwartet haben.” – Chris Brogan
  • “Den Erfolgspunkt zur Monetarisierung wurde nicht nur nicht erreicht, sondern ist noch weiter entfernt Social Media.” – Todd Defren
  • “Es muss noch eine Menge verbessert werden.” – Jason Falls
  • “Schwindende Budgets werden die neuen “Low-Cost” social media System aussehen, wie ein hübsches Mädchen auf dem Tanzball.” – Ann Handley
  • “Wir werden weitere Entwicklungen veröffentlichen die zur Verbesserung der Messbarkeit und der direkten validierbaren #Verbindlichkeit# werden” – Joseph Jaffe
  • “Die gewünschte Entwicklung zu mehr Qualität und weniger Quantität kommt ins Stocken, die entsprechenden Personen lassen sich aufgrund der Finanzkrise verleiten .” – Charlene Li
  • “Nach der Vor-Qualifikationsrunde -des Wettbewerbs…” – Ben McConnell
  • “Viele neue zusätzliche Ereignisse und Aktionen die Markentreue bei den Unternehmen stärken, die mit Aufmerksamkeit arbeiten.” – Scott Monty
  • “Die Rezesion fordert Einnahmen aus den Social Media Plattformen” – Jeremiah Owyang
  • “Unternehmen die den Fokus nicht auf kurzfristigen Gewinn legen (und den Kunden Sympatisch sind)  werden auch in harten Zeiten sich entwicklen, und extrem erfolgreich wenn dann gute Zeiten kommen.” – Andy Sernovitz
  • “Wenn Dich pötzlich Deine Mutter in Facebook kontaktiert, werden sogar 4000 neue Follower bei Twitter zur reinen Nebensache.” – Greg Verdino

Die Originalstatements sind im folgenden PDF in englisch nachlesbar.


Social Media Predictions 2009 – Get more Information Technology

Folgende zentralen Informationen fast Peter Kim zusammen:

  • Die Technologie ist verstanden, aber diese muss mit Menschlichkeit verwendet werden
  • Eine hohe Nutzerzahl bietet Wachstum, während erfahrene Nutzer unwichtiges Filtern werden
  • Meßkriterien für Erfolge müssen definiert werden


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