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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Aufgeschnappt: “Kollege Avatar”

Im Zuge der Second Life- Vorlesungen als Hintergrundinfo:

Till Hoppe hat im Handelsblatt vom 13/14/15. Juni 2008 einen interessanten Artikel darüber veröffentlicht, wie Second Life eine Art “Wiedergeburt” erlebt und es firmenintern genutzt wird.
Es werden Beispiele der Firmen IBM, Unilever, Sun Microsystems und BT gegeben. Besondere Vorteile werden darin gesehen, dass gerade die zeitlichen und räumlichen Unterschiede der Länder überbrückt werden können. Mitarbeiter der Firmen können sich in der virtuellen Welt kennenlernen, austauschen und weiterbilden.

Zum Artikel geht es hier

Second Life Magazin am Kiosk

Der Bendorfer Runway Verlag bringt erstmals am 15.November sein neues Hochglanzprodukt SLM Magazin – das sogenannte „Second Life Magazin“ auf den Markt.
Mit einer Erstauflage von 30.000 Stück, sollen neue User in die „zweite Welt“ eingeführt werden. Aber auch für „Alteingesessene“ bietet das Magazin Informationen über die neusten Trends, Angebote und Geschehnisse. Des Weiteren wird es auch Hardware-Tests geben um die Computer auf Second-Life-Tauglichkeit zu überprüfen.

Den Vertrieb übernimmt der IPS Presse Vertrieb GmbH. Das SLM ist für 3,99 am gut sortierten Kiosk in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erhalten.

Quellen:
second-life-info.de
www.wuv.de

Ich persönlich glaube leider nicht an eine kontinuierliches Erscheinen. Dafür ist der Zeitschriften-/Printmarkt einfach zu hart, die Deckungsbeiträge einer solchen Special-Interestmagazins bei diesem Verkaufspreis zu gering und potentielle Anzeigenkunden können nicht mit der typischen Lindendollarkaufkraft Anzeigen (eine Seite 6200,- Euro) schalten. Weiterhin ist der Medienbruch einfach zu groß, um direkte sinnvolle Informationen für die Benutzer zu garantieren. Ich werde eine Ausgabe sicher kaufen, wenn ich das Magazin am Bahnhof finde und hoffe das nicht zu viele Remitenden an den Verlag gehen werden.

Deutschlandfunk - Campus & Karriere - Zukunft digitaler Campus

Leider keiner der guten Radioberichte im Deutschlandfunk. Thema: Vorlesung in der virtuelle Welt.

Schade, denn die Journalistin hatte in den Vorgesprächen einen vordergründig objektives Interesse an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit virtuellen Welten im Einsatz mit der universitären Lehre gezeigt. Allerdings wurden im fertigen Bericht alle aufgenommenen O-Töne so geschnitten, dass es mehr um einen negativ kritischen Bericht handelt. Und das Patrik Honneker von der Uni Köln nur kompetenzleere Ausflüchte verwendet, zeigt wie die vergangene negative SL-Presse noch die Meinungsbildung dominiert.

“Second Life ist sehr stark kommerzialisiert worden, es ist teilweise missbraucht worden, auch in den Bereichen der Pädophilie, d. h. das Image, das man mit Second Life hat, am Anfang war es sehr innovativ, entspricht heutzutage nicht mehr ganz dem, was wir gerne haben.”

Ob der Uni Köln das klassische World Wide Web auch nicht dem entspricht, was sie gerne gehabt hätten? Denn das ist doch erst richtig kommerzialisiert und dort sind mehr Pädokriminelle unterwegs als sonst Nirgendwo!

Das ist leider wieder ein Beweis, dass die klassischen Medien komplexe Zusammenhänge - insbesondere im Zusammenhang mit Second Life, nur reduziert und möglichst Populistisch darstellen wollen oder können.

Sat1 dreht Filmbeitrag in der RFH-Köln

Am 27. September 2007 besucht das Produktionsteam der Westcom die RFH und wird ein paar Aufnahmen während der Vorlesung drehen. Es handelt sich um einen kurzen Beitrag in “17:30 live”
das Sat.1 Regionalprogramm für Nordrhein-Westfalen. Den Sendetermin wird noch bekannt geben.

Nach der realen Vorlesung (Ende 17:45 Uhr) werde wir, begleitet durch das Filmteam, in Second Life eine virtuelle Vor-Lesung erleben (Start 18.00 Uhr). Kernfragen des Beitrags sind die Möglichkeiten des multimedialen Lernens in Second Life und die Aktivitäten der Rheinischen Fachhochschule Köln mit dem German Tutorial von Funaria Moose in SL. Über eine hohe Besucherzahl in der virtuellen RFH freue ich mich.

Second Life verstehen, erkunden, mitgestalten

Ich habe heute mein erstes Second Life Buch erhalten. Geschrieben ist es von Annette Pohlke aka Max Bergson. Das Buch ist sehr empfehlenswert, nicht nur für Anfänger.
Buch Second Life
Link zum Buch bei Amazon

Das Buch ist umfangreich im Inhalt und zeigt viele Beispiele zu den Facetten von Second Life. Ein Zitat aus dem Kapitel Quo Vadis, Second Life gebe ich hier wieder, da es zum aktuellen Medienrauschen (auch hier und hier) passt.

… Wenn der Hype vorüber ist und der Wirbel sich gelegt hat, wenn die Medienkarawane weitergezogen ist, werden wir endlich sehen wozu Second Life wirklich gut ist. Zuerst dachte man, es sei ein Spiel. Dann dachte man, es sei eine Lasterhöhle, dann eine Goldgrube - und zuletzt? …
…Wer Augen hat zu sehen, kann sich der Tatsache nicht entziehen, das hier etwas Neues entsteht, das unser Leben so radikal verändern kann, wie es das Internet schon einmal getan hat. Vielleicht wird dieses Neue nicht den Namen “Second Life” tragen und der Firmenname dahinter nicht mehr “Linden Lab” heißen…

Einen mehrseitige Leseprobe liegt in der virtuellen Welt im Eingangsbereich der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Radiobeitrag SWR1 zum Thema Second Life

Ein Beitrag im SWR. Ist am Freitag, 1. Juni 2007 gelaufen.

von Stephan Lochner

Aufbruch in die virtuelle Parallelwelt - Baden-Württemberg eröffnet Landesvertretung in Second Life

Deutschlandfunk, Länderzeit
Logo Deutschlandradio
Am 09. Mai 2007 war ich beim Deutschlandradio zu einer Radiosendung eingeladen. das Thema der Sendung dreht sich um Second Life.

Second Life - Chancen für Unternehmer - wann eine Präsenz lohnt

Warum Geschäftsideen in Second Life wohlüberlegt sein sollten^^.
Ein Artikel aus der Computerwoche (PDF-Version) Ausgabe 16 vom 20. April 2007 (Hier die Onlineversion)

computerwoche.jpgSecond Life – tatsächlich kann dieses „Metaversum“ als eine der meistdiskutierten Erscheinungen des Web 2.0 gelten. Fast keine Zeitung, fast kein Radio- oder Fernsehsender, der sich dieser virtuellen Welt nicht gewidmet hätte. Die Palette der Ansichten ist entsprechend breit gefächert, reicht von der Lobeshymne auf kreatives Potenzial bis hin zur Bescheinigung von Suchtgefahren. Einige fühlen sich durch Second Life gar in die Anfangszeiten des Internets Mitte der 90er Jahre zurückversetzt. Und genau diese Zeit war es, in der nicht wenige Buchhändler den Verkauf von Büchern im Internet skeptisch beäugten, der sich ihrer Meinung nach auf lange Sicht nie würde durchsetzen können. Eine These, die nicht nur vom erfolgreichen Online-Buchhändler Amazon eindrucksvoll widerlegt wurde. Und sogar heute noch sieht so mancher Kleinunternehmer keinerlei Notwendigkeit, sich auf einer eigenen Seite im Internet zu präsentieren. Aber das ist eher die Ausnahme – eine Website gehört heute in den allermeisten Fällen zur Grundausstattung eines Unternehmens. Internetfehler der 90er Jahre wiederholen sich.
Tatsächlich ist eine gelungene Firmenpräsenz in Second Life vergleichbar mit einer guten Website: Beides will dem jeweiligen Rahmen entsprechend aufbereitet und zeitnah aktualisiert sein. Und die virtuelle Welt in Second Life ist nicht weniger schnelllebig als das restliche Internet. Einige neue Second Life Präsenzen realer Unternehmen erinnern an einen zur Geburtstunde des World Wide Web häufig gemachten Fehler: Viele Firmenhomepages waren damals eine 1:1-Übertragung der letzten gedruckten Imagebroschüre, die Möglichkeiten einer Onlineversion wurden gänzlich ignoriert oder aus Kostengründen unterlassen. Erst der Einsatz multimedialer Elemente haben dem Internetnutzer Mehrwerte verschafft. Ähnliche Startbedingungen sind bei langweiligen Second Life Dépendancen zu beobachten, deren Content größtenteils einfach aus dem klassischen Internetauftritt übertragen wurde und in Second Life keinen echten 3D-Mehrwert bietet. Im schlimmsten Fall werden die SL-Nutzer per externen Link sogar ins Internet geschickt und der Avatar ist außen vor.

Aktuelle und gepflegte Inhalte.
Ein Unternehmen, das den Besuchern seiner Webseite noch im April fröhliche Weihnachten wünscht, wird auch durch einen Auftritt im „zweiten Leben“ nicht gerade up-to-date wirken.
Nach Angaben des Betreibers, des kalifornischen Unternehmens Linden Labs, sind derzeit über fünf Millionen User registriert und eine Trendwende ist noch nicht in Sicht. Wenn auch vom großen Boom angelockte Unternehmen erste Enttäuschungen vermelden, steigt die Zahl der Benutzer stetig an. Nur jeder zehnte dieser Interessenten aber loggt sich regelmäßig ein, und jeder Unternehmer mit Second-Life-Plänen tut gut daran, sich daraus keinen kurzfristigen Return of Investment zu erwarten. Second Life ist keine Wunderwelt, die aus sich selbst heraus regelmäßig Tellerwäscher zu Millionären macht. Genauso wenig wie im echten Leben genügt es da, gigantische Firmengebäude aufzubauen, um Benutzer für ein Unternehmen und seine Angebote zu interessieren. Öffentlichkeitsarbeit ist auch in Second Life nicht kostenlos zu haben.

Die Kosten sind Real, der Nutzen meist Virtuell.
Die Preise für eine kleine Präsenz mit einem geringen Teil an Land sind vergleichbar mit den Beträgen, die für Erstellung und Unterhalt einer kleinen Internetseite anfallen. Eine kostengünstige Lösung, die allerdings die Gefahr womöglich unangenehmer Nachbarschaft in sich birgt. Eine eigene Insel schlägt mit einer einmaligen Anschaffungsgebühr von 1.675 US-Dollar zu Buche, pro Monat müssen 295 Dollar Hostinggebühren entrichtet werden. Große Präsenzen sind ab rund 15.000 Euro zu haben - nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Die Mitte April 2007 eröffnete EnBW-Dependance in Second Life beispielsweise lässt durch äußerst umfangreiche Architektur und aufwendige Konzeption auf ein kleines sechsstelliges Budget schließen.
Dass für unternehmerische Maßnahmen in Second Life besondere Regeln gelten, ergibt sich aus dem Prinzip der Plattform selbst: Es ist eine virtuelle 3D-Welt, die jedem einzelnen User die Möglichkeit bietet, seine käuflich erworbene oder gemietete Umgebung selbst zu gestalten, in Form eines Avatars mit anderen in Kontakt zu treten, Gegenstände selbst zu erstellen, zu verkaufen oder Dienstleistungen anzubieten. Eines der größten Themen in Second Life ist die Interaktion - die Möglichkeit, Unterhaltungen zu führen, den eigenen Avatar zu gestalten, zu animieren, aber auch Musik abzuspielen oder Videos zu sehen. Die medienspezifischen Vorteile der Plattform sollten bei der Planung einer Firmenpräsenz nie außer Acht gelassen werden, wenn sich irgendjemand “Inworld” für die Firma interessieren soll. Interaktivität ist es, die die beste Chance für Traffic bietet. Die Fortbewegung in Second Life geschieht meist fliegend, weite Entfernungen lassen sich durch den “Teleporter” überwinden, der die Avatare innerhalb weniger Sekunden an einen anderen Ort versetzt.
Wer über eine Firmenpräsenz in Second Life nachdenkt, muss sich vor Augen halten, dass die Anzahl der damit erreichbaren Menschen im Vergleich zum Einsatz von Massenmedien sehr gering ist. Doch es gibt Unternehmen, denen schon eine recht kleine – dafür extrem webaffine -Gemeinschaft Genüge leisten kann. Ein Beispiel dafür bildet der Einsatz virtueller Prototypen, deren Gebrauch vor ihrer physischen Umsetzung in einer virtuellen Umgebung von Second Life Bewohnern getestet werden kann. Diese Methode kann wertvolles Feedback potentieller Kunden auf preisgünstigem Wege liefern.

Second Life im Multichannel-Marketing
Eine zweite Vorgehensweise hat sich in Second Life bisher bewährt: Eine virtuelle Präsenz als ergänzender Teilbereich von PR-Maßnahmen, die gleichzeitig auf klassischem Wege vorgenommen werden. Mit Erfolg umgesetzt hat diese Idee unter anderem Schuhhersteller Reebok: Kunden erhielten dabei die Möglichkeit, sich auf der Reebok-Website einen individuell gestalteten, virtuellen Schuh für ihren Avatar zu ordern – und sich bei Gefallen das reale Pendant nach Hause zu bestellen. Nutzen lassen sich die Möglichkeiten, die Second Life bietet, zudem für die Pflege bereits existierender Gemeinschaften - und damit auch als Arbeitsplattform für Entwickler und interne Kommunikation.

Virtuelles Shopping in Second Life.
Setzen Unternehmer die zur Verfügung stehenden Mittel überlegt und gezielt ein, können sie durchaus Vorteile aus Second Life ziehen. Virtuelles Online-Shopping etwa bietet Benutzern, insbesondere durch visuelle Gemeinsamkeiten mit dem Originalprodukt, ein echtes Shoppingerlebnis. Anders als in einem Onlineshop, bei dem zum Einkauf ein Button gedrückt und damit das Ablegen in einem virtuellen Warenkorb lediglich angedeutet wird. Die Plattform Second Life eignet sich zudem zur Markenprägung, dem Imageaufbau, zur Pflege von Kundenbeziehungen und zur Bildung eigener Communities. Legt man den Fokus auf intensive Kommunikation mit relativ wenigen Rezipienten, können sich Erfolge einstellen. Aufgrund der Interaktionsmöglichkeiten ist Second Life zudem sehr geeignet für Trainings, künftig wohl auch für Webkonferenzen. Nicht zuletzt lassen sich Architektur, Kunst und touristische Attraktionen präsentieren, und Nonprofit-Organisationen haben in Second Life bereits erfolgreich Fundraising betrieben.

Second Life – Plattform mit Kinderkrankheiten.
Sicherlich, Second Life ist - noch - von einer ganzen Reihe ungelöster Probleme betroffen. Zunächst beschränken die relativ hohen Hardwareanforderungen und die Voraussetzung eines Breitband-Internetanschlusses derzeit die Zielgruppe und damit die quantitative Anzahl potentieller Kunden. Somit nehmen derzeit viele Unternehmen noch von der Plattform Abstand. Dazu kommen die Instabilität des Systems und der hohe Lernaufwand, den SL-Unternehmer in spe auf sich nehmen müssen. Nicht zuletzt ist die Anzahl der Avatare, die sich gleichzeitig an ein und demselben Ort aufhalten können, momentan auf die sehr geringe Anzahl von 50 begrenzt. All diese Unzulänglichkeiten aber sind zu lösen und werden mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklung verschwinden. Ob Second Life als Plattform auch für wirtschaftliche Zwecke Bestand hat, wird die Zukunft zeigen und hängt auch von den Ideen der teilnehmenden Unternehmen ab. Vielleicht wird sie eines Tages, so wie die einst gefeierte Innovation des Faxgerätes, durch das Auftauchen effektiverer Alternativen ziemlich angestaubt wirken. Möglich ist aber genauso, dass Plattformen wie Second Life die computerbasierte Kommunikation in ähnlichem Maße verändern werden, wie die Erfindung von E-Mails. Bewegt sich der Trend weiterhin in Richtung virtueller Welten, können sich mit Bedacht in Second Life umgesetzte Pläne und dabei gewonnene Erkenntnisse bezahlt machen.

Die Frage, ob eine Präsenz in Second Life für Unternehmer sinnvoll ist, lässt keine pauschalen Antworten zu. Der Erfolg ist von vielen Faktoren abhängig. Grundsätzlich gilt: Der Einsatz in einer virtuellen Welt kann die übliche Kommunikation eines Unternehmens zu seinen Kunden nicht ersetzen. Eine Second Life-Repräsentanz nützt wenig, wenn klassische Kommunikationswege nicht ausgeschöpft oder sogar noch fehlerbehaftet sind.

Acht allgemeine Denkanstöße zu Second Life für Unternehmen.

1. Einstieg mit Maß und Ziel

Wer sich in Second Life bewegt und einige der manchmal für teures Geld erstellten virtuellen Firmengebäude betrachtet, bemerkt schnell, dass viele von ihnen so gut wie nicht besucht sind. Ein Gebäude ohne jegliche Aktionsmöglichkeit bietet einem Second Life-Benutzer wenig Reize, sich dort näher umzusehen. Bestenfalls langweilt er sich einige Minuten - um anschließend weiter zu ziehen. Schade, wenn die Vorteile einer 3D-Welt nicht wirklich genutzt werden.

2. Usability

Empfehlenswert ist das Anpassen der Usability. Dazu kann eine Registrierung über die Unternehmenshomepage gehören, Tutorials für Neueinsteiger und Echtzeit-Hilfestellung „Inworld“. Nicht fehlen sollten in der virtuellen Firmenpräsenz Informationen zur Orientierung und zu den Aktionsmöglichkeiten, die sich dem User dort bieten. Wesentlich außerdem: Die Möglichkeit, auf einfache Art zwischen unterschiedlichen Locations hin- und herzuwechseln und wieder an einen zentralen Ort zurückzukehren.

3. Echten Mehrwert bieten

Mehrwert, der sowohl zur Marke als auch zur virtuellen Welt passt. Die SL-Promotion von Red Bull mithilfe eines Skydiving-Events ist dafür ein gutes Beispiel. Die Einbindung von virtuellem Engagement als Bestandteil der Corporate Communication kann sich ebenfalls lohnen.

4. Angepasste Architektur

Beim Bau der virtuellen Firmenzentrale ist es ratsam, die architektonischen Besonderheiten von Second Life zu beachten: Pseudo-reales Design, das sich nicht mit der Abbildung der Realität begnügt, stößt bislang auf die größte Resonanz der Bewohner. Treffpunkte zur Kommunikation und eigenes Personal, das Besucher begrüßt und führt, ist im Metaversum genauso von Vorteil, wie im echten Leben, will man potentielle Kunden an sich binden. Und: Kunden, die fliegen können, brauchen keine Rolltreppen.

5. Second Life User binden

Die Bindung der Benutzer gelingt in Second Life schlecht, wenn sich die Information über ein Unternehmen lediglich durch einen Link zur Homepage transportiert. Denn die 3D-Welt bietet mehr als genug Möglichkeiten, Informationen in Wort, Schrift und bewegten Bildern direkt an Ort und Stelle zu präsentieren. Ganz ohne Umwege.

6. Kontinuierlicher Content

Eine einzelne oder stets gleichförmige Aktion wird nicht in der Lage sein, Besucher über längere Zeit zu binden. Wechselnde Inhalte sollten selbstverständlich sein, genauso wie kontinuierliche Steuerung und Überwachung des Angebots. Was sich ebenfalls bezahlt machen kann, ist die Bildung virtueller Brand-Communities und die Erstellung von Gruppen.

7. Kommunikationsaktivitäten

Zur Verlautbarung eigener Events eignen sich auch die Kommunikationskanäle in Second Life – Zeitungen, Radio- und Fernsehsender sind dort präsent, Anzeigen, Außenwerbung und Sponsoring sowie Events – all das ist möglich. Neben einer passenden Einführungskampagne ist die Hinführung auf Second Life auch in den anderen ursprünglichen Kommunikationsmedien zu empfehlen.

8. Second Life verstehen

Basis für eine funktionierende Second Life Repräsentanz, mit welchem Ziel sie auch immer eröffnet werden mag, ist die gründliche Beschäftigung mit dieser virtuellen Welt. Alle in das Projekt involvierten Personen sollten im Vorfeld der Planung diese Welt ausführlich kennen lernen, Beobachtungen anstellen und die Reaktion der User auf verschiedenste Angebote im Auge behalten.

Fazit: Ein stimmiges Konzept, durchdacht und unter Berücksichtigung der virtuellen 3D-Möglichkeiten stellt die Grundlage dar. Benutzer suchen interessante Orte und Interaktivität. Auch emotionale Aspekte die einer sozialen Interaktion zwischen den Benutzern dienen, sind im Metaversum gern gesehen. All dies sind die Facetten, die einen „Value-to-the-Costumer“ aufbauen.
Linden Lab ist im Jahr 2007 im Zugzwang, da mittlerweile – so Insider – bereits zehn neue Internet-Plattformen mit virtuellen Welten in den Startschuhen stehen, die Alternativen zu Second Life bieten werden. Doch auf seinem derzeit großen Vorsprung kann sich die Softwareschmiede nicht ausruhen, will sie der zukünftige Quasistandard von 3D-Welten werden. Wettbewerb belebt auch diese Branche. So sind noch viele Aspekte offen. Nur eins ist sicher: Alle Unternehmen, die sich heute intensiv mit Second Life beschäftigen, sind im günstigen Fall mit ihren ersten Erfahrungen gegenüber Zauderern in diesem Medium einen kleinen Schritt voraus.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Hr. Vaske, Chefredakteur der Computerwoche

Die-Gesellschafter.de

Eine Meinung unter vielen findet man hier

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Pressekonferenz mit Jan Böhmermann in Second Life

Die Pressekonferenz in Second Life war am 19.04.2007. Hier noch eine Info

Nachfolgend der komplette Chat zum Nachlesen

JanBoehmermann Oh: ALSO OBEN IST DIE PRESSEKONFERENZ. IRRE WIRRTUELL!
JanBoehmermann Oh: Pressekonferenz. Endlich virtuell. Völlig virtuell.
JanBoehmermann Oh: PRESSE HIER HIN!!!

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Emo Biedermann: virtuelle Pressekonferenz watt n Wahnsinn loool

Bernd Celt: So willkommen etwas verspätet mit der kleinen Presserunde..

Bernd Celt: Jan Böhmerman und ich freuen uns auf Ihr kommen.. Ab 20.00 Uhr sol der 2. Teil der Sendung laufen exklusiv in SL

JanBoehmermann Oh: UM KURZ NACH 20.00 UHR STARTET HIER IN SL DAS ERSTE MAL IN DER GESCHICHTE EINE TV-SENDUNG EXKLUSIV VOR DER AUSSTRAHLUNG.

JanBoehmermann Oh shouts: DAS IST EINE EINMALIGE POWERAKTION DES WDR. TV SENDUNG VOR AUSSTRAHLUNG IN SL. MIR KOMMEN DIE TRÄNEN (virtuell).

JanBoehmermann Oh: Hier.

JanBoehmermann Oh: Pressekonferenz vorher und hinterher.

Bernd Celt: Ähm und der RFH Köln ergänzen ich

JanBoehmermann Oh: Die RFH als sozusagen Chef von allem und der WDR als kleines Hündchen an der Leine. Natürlich. ;)

Woolen Shepherd: Herr Böhmermann, eine Frage. Warum so wenig Muskeln im Avatar?

JanBoehmermann Oh: Ich habe den Avatar absichtlich etwas weniger muskulös bauen lassen als ich in Real Life bin. Um eventuell Neider zu beruhigen.

JanBoehmermann Oh: Weitere virtuelle Fragen?

Margaruite Shilova Journalistin für Hello Second Life
(Bild von Margaruite Shilova Journalistin für Hello Second Life)

Stef Wade: Sind Sie selbst “hinter Ihrem Avatar” oder ist gibt jemand anders für Sie den “virtuellen Böhmermann”?

JanBoehmermann Oh: Nein, das mache ich nicht selber, sondern ein 5köpfiges Team aus WDR Internet-Experten. Ich selber bin mir für so einen Quatsch zu schade.

Emo Biedermann: ahhhhhhhhh

JanBoehmermann Oh: ;)

Bernd Celt: Glaubt mir Leute ich habe gestern 1 Std. mit Jan Böhmermann telefoniert und er ist es persönlich… !

Silvio Interflug: daher heut so ruhig bernd? ;)

JanBoehmermann Oh: Bernd Celt hat gestern mit mir telefoniert? Aber woher wissen Sie, dass ich das wirklich war?

Bernd Celt: Dein Stimme ! Unverkennbar…!

Emo Biedermann: eben Jan, alles nur Spekulationen :-)))

JanBoehmermann Oh: Bin ich in echt eine Frau? was ist eigentlich echt? Wieso heißt die Sendung “echt Böhmermann” und ist die erste, die exklusiv in SL ausstrahlt?

Bernd Celt: seht ihn doch an, der sieht aus wie jan!

JanBoehmermann Oh: bernd - das ist kein Argument. Was, wenn ich in Real Life aussehe wie Erika Eleniak oder Barbara Schöneberger`

Bernd Celt: wir sehen Dich gleich im Film, und da siehst Du aus wie Jan…

Astalavista Babii: Jan eine Frage von mir. Kannst du mir sagen welche Intention du verfolgst durch den Auftritt hier bei SL

JanBoehmermann Oh: Ja. Ich möchte eine längst überfällige Brücke zwischen erstem und zweitem Leben schlagen.

Woolen Shepherd: ist es wahr, dass frau christiansen ihre sendung haben will, sie dafür ein millionärsquiz machen und anne will mutter wird?

JanBoehmermann Oh: Die Christiansen-Frage nochmal bidde.

JanBoehmermann Oh shouts: UM KURZ NACH 20.00 UHR STARTET EXKLUSIV UND ZUM ERSTEN MAL IN DER GESCHICHTE EINE TV-SENDUNG ZUERST IN SL. “echt Böhmermann” - für das Beste in Dir!

Silvio Interflug: würde doch aber der einschaltquote auch nicht schaden oder herr böhmermann? ;)

JanBoehmermann Oh: silvio: die einschaltquote beim WDR war gewohnt zweistellig und damit mehr als zufriedenstellend. noch mehr zuschauer könnten einen hauch von kommerzialität auf den wdr wehen lassen. das ist also nicht in unserem sinne…

Emo Biedermann: Domian soll als nächsten bitte hier auftauchen und seine Sendung hier bringen. FÄnde ich coool^^

Silvio Interflug: ^^

JanBoehmermann Oh: ja. jürgen domian hat gerüchten zufolge bereits angekündigt hier seine neue tv-show “domian” exklusiv zu starten ;)

JanBoehmermann Oh: Weitere Fragen? Gerne kritische.

Emo Biedermann: Die meisten denken ja SL wäre Flucht vor der Realität, was meinst DU dazu Jan?P??

JanBoehmermann Oh: Oder ist die Realität lediglich Flucht vor dem virtuellen Leben?

Jessie Auer: Hallo Jan, hast Du mal kurz Zeit, eben ein Foto machen…

JanBoehmermann Oh: Angst vor neuem….

JanBoehmermann Oh: Jessie…gleich nach der VPK (virtuellen pressekonferenz)

Jessie Auer: Ok

Emo Biedermann: leben wir alle in einer MATRIX?

JanBoehmermann Oh: ist einer von der taz da? oder vom avastar?

Stef Wade: Ist Fernsehen nicht schon virtuell genug? Braucht eine TV-Persönlichkeit noch einen SL-Avatar, oder ist das einfach die natürliche Verlängerung eben dieser TV-Persönlichkeit?

Woolen Shepherd: und was ist der sinn des lebens!

JanBoehmermann Oh: Ich sehe meine virtuelle Existenz als konsequente Weiterentwicklung der quasi-virtuellen TV-Realität. Frank Elstner oder Cherno Jobatei, ja, eines Tages vielleicht auch icke, sind ja letztlich blutleere Kunstfiguren. Warum da nicht konsequent sein?

Stef Wade: Dankeschön

JanBoehmermann Oh: Gern

JanBoehmermann Oh: Muss ich eigentlich Smileys setzen, wenn ich was ironisch meine? Oder sieht man das meinem Gesicht an?

Astalavista Babii: Jan, was bezweckt der WDR mit dieser Massnahme

JanBoehmermann Oh: Der WDR will wahrscheinlich den virtuellen Raum mit einer (noch nicht erfundenen) SL-GEZ knechten, knebeln und unterjochen. Alle Avatare sollen unter der dicken Knute des WDR jeden Tag 1000 Linden-Dollar bezahlen. Das wäre Version 1. Oder Version 2: einfach nur aus Spaß. Und aus Scheiß. ;) Ich tendiere zur letzten.

Woolen Shepherd: müssen wir jetzt 17,02 Lindendollar im Monat zahlen?

Silvio Interflug: jan. voraussichtlich im sommer wird es eine sprachfunktion in second life geben. wirst du da noch unter uns avataren verweilen und würdest du sowas nutzen?

JanBoehmermann Oh: Silvio: Nein, wenn man meine Stimme hören kann, weiß man ja, dass ich ein Mädchen bin. Das würde keinen Spaß mehr machen.

JanBoehmermann Oh: ;)

Emo Biedermann: lol Silvio

JanBoehmermann Oh: Ja…aber…nein. Silvio. I

JanBoehmermann Oh: Weitere Fragen aus den Reihen der Presse.

Emo Biedermann: Hattest du schon mal virtuellen Sex Jan?P

JanBoehmermann Oh: Emo: Nein. Aber ich habe mich schon mehrfach erfolglos an virtueller Selbstbefriedigung versucht. enttäuschend :((( *höhö*

Emo Biedermann: hö hö hö ok Danke Jan

Gina Ewing: Hi Jan, ich hab dir grad ne Sonnenbrille geschenkt, setz mal auf :-)

JanBoehmermann Oh: Ich trage eine Sonnenbrille. Das wirkt aber abgehoben.

JanBoehmermann Oh: Aber irgendwie auch süß.

Emo Biedermann: die Brille ist total schlecht Verarbeitet Jan, nimm die ab :-))))

JanBoehmermann Oh: Und verführerisch. Und geheimnisvoll. Aber hauptsächlich sehr arrogant und abgehoben…. :)

Woolen Shepherd: warum ist rtl besser als der wdr, jan?

Sarkadriel Voom: kostet keine Gebühren.

Emo Biedermann: mehr werbung Woolen

Stef Wade: Ihr Avatar ist ja gerade einmal ein Paar Tage alt. Waren Sie schon vorher unter anderem Namen in SL unterwegs? Bzw. haben Sie ein “privates Alt”?

JanBoehmermann Oh: Stef: Ja, ich habe die letzten zwei Monate unter dem Namen “PowerYvonne21w” in SL verbracht.

JanBoehmermann Oh: Fragen von Pressevertretern?

JanBoehmermann Oh shouts: vielen dank auch….

Piet Spitteler: man sollte morgen einen tollen Bericht auf WDR2 darüber senden :-)…..

Michi Renoir: ja ja das neue TV ::::: TV mit chat gefällt mir Goldi Goldblatt: JanBöhmermann, wie ist dass denn jetzt für Dich im Zweitleben? Immerhin biste jetzt vom Dritten ins Zweite aufgestiegen!!!

Leberund Mills: vom dritten ins zweite … lol

JanBoehmermann Oh: GOLDI: HIHIHI…..ja…aber im Dritten isses auch ganz nett.

JanBoehmermann Oh: AN ALLE. IN DER FOTOECKE (rechts von der Leinwand) STEH ICH JETZT NOCH RUM. ZUM ANGUCKEN, ANFASSEN, KOMMENTARE ABGEBEN. ICH LASSE MICH AUCH GERNE MIT BÖSER KRITIK ÜBERZIEHEN!

JanBoehmermann Oh shouts: FRAGEN, ANTWORTEN, KOMMENTARE, KOMMUNIKATION MIT DEM LEBENDIGEN PROTAGONISTEN DER SHOW…JEDERZEIT…ABER NUR NOCH 22 MINUTEN!!!

JanBoehmermann Oh: Alles dufte…

You: irgendwelche Erkenntnisse für SL und RL? Bzw. die Verknüpfung zwischen den Welten?

Goldi Goldblatt: JanBoehmermann, wie war das denn jetzt … ganz schön spannend so mit der ganzen Technik, oder?

Enki Alcott: jan, ich glaube, wenn du in zukünftigen sendungen mehr so gute beiträge wie den heute, bei den energiekonzernen bringst und weniger die “kleinen leute” veralberst, dann kann es eine wirklich gute sendung werden;)

You: möchtet ihr Beide, Jan und Bernd, meinen, d.h. den Lesern von Hello Second Life noch was mit auf den Weg geben?

JanBoehmermann Oh: LIEBE LEUTE, SCHÖN DASS IHR HIER SEIT UND WART UND BLEIBT! GUCKT EUCH DIE SHOW GERNE MORGEN IN TOLLER TV-QUALITÄT AN. UM 23.05UHR IM WDR FERNSEHEN (vorher sitze ich sogar noch in RL im “Kölner Treff”). ALLES BEWEGT SICH, NICHTS BLEIBT ALT. FRISCH BRAUCHT ZEIT. TSCHÜSSIEE!!!!!

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