Kinder nutzen das Internet
Welche Internetseiten sollten Kinder nutzen? Was können Eltern unternehmen, die ratlos Ihre Kinder vor den Gefahren des Internets bewahren wollen? Wie und wo können sich Eltern informieren?
Viele Fragen die mich schon länger beschäftigen. Meine älteste Tochter wird bald 8 Jahre alt sein und das Interesse an Medien ist bereits ein wenig vorhanden. Wann ist der Zeitpunkt gekommen sich gemeinsam mit dem Kind mit dem Thema Internet zu beschäftigen? Das ist im Einzelfall sicher immer sehr unterschiedlich und abhängig von der jeweiligen Persönlichkeit des Kindes.
Aktuell hat der Verein UPJ (Unternehmen Partner der Jugend) eine Diskussionsinitative im Web gestartet.
Auf meinem Mister-Wong Profil habe ich schon seit einiger Zeit einige Links mit dem Tag “Kidsimnetz” gesammelt. Hier sind einerseits Hintergrundinformationen zum Thema “Kinder im Internet” gesammelt, wie aber auch Webseiten gelistet, die ich Eltern für ihre Kinder empfehlen kann.
Mein wichtigster Rat ist allerdings an die Eltern: “Sie haben es in der Hand, was Ihr Kind im Netz erlebt und welche Seiten genutzt werden. Sie müssen Ihr Kind aktiv begleiten und soweit sensibilisieren das es zwischen Gut und Böse auch selber unterscheiden kann”.
Leider sehen sich viele Eltern beim Thema Internet und den neuen Web 2.0 Anwendungen scheinbar überfordert. Ich ermutige diese aber immer wieder alle ihre Bedenken über Bord zu werfen und sich mit dem Medium Internet intensiv zu beschäftigen! Das Internet wird in 10 Jahren das Leben in Beruf und Familie sicher dominieren. Schon Heute ist in den Umfragen das Medium Internet in der Zielgruppe der Kinder dominant. Nahezu 100 % der Kinder im Alter von 14 - 19 Jahren sind online.
In den Grundschulen von NRW werden in allen Klassenzimmern PC mit Netzanschluss aufgestellt und ab dem ersten Schuljahr bereits E-Learning Portale wie Antolin und Mathepirat den Kindern zur Verfügung gestellt. Also müssen die Kinder ab dem Moment mit dem Internet vertraut gemacht werden.
Passend dazu ein bekanntes Werbevideo, dass eine etwas überzogene Satire zeigt:
Noch ein Tipp am Rande: “Selbst wenn das Internet und Web 2.0 tolle Entdeckungsmöglichkeiten und Chancen bietet, eine Sache ist für unsere Kinder immer wesentlich wichtiger! Erstmal draußen im Garten, Wald oder Straße mit Freunden oder den Eltern spielen, ist besser und gesünder als jede Mediennutzung”. So als Grundregel finde ich 4:1 - bedeutet 4 Stunden toben, spielen oder handwerklich Tätig sein, zu 1 Stunde Mediennutzungszeit - Das sehe ich als ein vernünftiges Zeitverhältnis an.





