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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Der Weg zum Enterprise 2.0: Tipps für Unternehmen: 3. Unternehmenskultur

Mit dem isolierten Einsatz von Web 2.0 – Software und webbasierten Tools bei großen Unternehmen, wird nicht das vollständige Potential der Möglichkeiten ausgeschöpft.
Erst wenn sich im Unternehmen die Denkweise und die Kultur der Mitarbeiter entsprechend entwickelt haben bestehen die größtmöglichen Performancemöglichkeiten, um mit Web 2.0 auch einen echten Mehrwert im unternehmerischen Sinn zu erzielen.

Das Ziel lautet: Enterprise 2.0. Und dazu gehört eine starke, neue und moderne Kultur.

Bereits im April 2008 zeigte eine Trend Survey von T-Systems MMS (Chart 11), dass Nutzerfreundlichkeit (s. demnächst Teil 5 dieser Serie: Usability), aktive Unterstützung durch die Geschäftsführung sowie eine offene Unternehmenskultur zu den wichtigsten Schritten auf dem Weg zum Enterprise 2.0 gehören.

Die Mitarbeiter müssen lernen, dass Beispielsweise (berechtigte) Korrekturen in einem Wiki bzw. kollaboratives Arbeiten keinen Angriff auf die jeweils eigene Fachkompetenz oder die Bloßstellung von Unwissen darstellen, sondern das diese Arbeitsmethoden einem höheren, gemeinsamen Ziel – dem Unternehmenserfolg – dienen. In den traditionellen Kollegenkulturen bedeutet Wissen gleich Macht und wer Wissen teilt, könnte möglicherweise Macht verlieren oder riskieren! Die „netten“ Kollegen werden zwar schon mal “aufgeschlaut”, aber die „Besserwisser“ lässt man auch schon mal gerne wissentlich vor eine Mauer laufen.
In Unternehmen, in denen solche rauen Winde wehen, wird keine Web 2.0 Anwendung wirklich helfen, das Wissen transparent darzustellen. Die Mitarbeiter in solchen Unternehmen werden auch 1000 und einen Grund finden, warum sie nicht am Blog, Wiki oder Social Bookmarking – Tool teilnehmen können. Dies widerspricht dem traditionellen Kulturgedanken von Web 2.0. In Unternehmen die ein grundschlechtes Betriebsklima haben, kann der Einsatz von solchen „sozialen“ Systemen nicht Erfolgreich sein!

[Die Messmethoden im Bereich Betriebsklima mögen unterschiedlich sein, vom Puls-Check über qualitative Tiefeninterviews bis hin zur Fluktuationsquote als Indikator.]

Bevor sich der Mensch in einem Unternehmen „mit Liebe und Hingabe“ der Erfüllung seiner Aufgaben widmet, muss er mit Arbeitsplatz und Arbeitgeber zufrieden sein. Darüber hinaus muss er wissen, dass die neuen Web 2.0 Methoden mit Wiki und Co. eine neue, offene und ehrliche Kommunikation voraussetzen. Die Kommunikationskultur muss ernste Kritik vertragen und als eine Bereicherung sowie Chance bei der Verbesserung der Arbeitsmethoden angesehen werden.

Wichtig ist es hier einige Mitarbeiter als „Multiplikatoren“ und „Meinungsführer“ zu identifizieren, damit diese die neue Kultur leben können. Dieser Ansatz geht also Hand in Hand mit der Top-Down-Strategie aus Tipp Nr. 2.

Die Anpassung der Unternehmenskultur stellt eine große Aufgabe dar, die aber eine wichtige Basis auf dem Weg zum Enterprise 2.0 ist.
Grundsätzlich ist dabei etwas zu beachten, dass Prof. Kruse auf Youtube in einem Interview sehr gut zusammengefasst hat:
„Normalerweise wachsen Kulturen. Kulturen werden nicht aktiv gebildet im Sinne einer strategischen Prozedur.“

Will sagen: Ist man der Meinung, die Kultur im Unternehmen eignet sich (noch) nicht zum Enterprise 2.0, bringt es nichts hier „etwas übers Knie zu brechen“.

Mit Offenheit gegenüber den neuen (Anwendungs-)Möglichkeiten lässt sich schon viel erreichen!


Dominik Bernauer


Bernd Schmitz
Die Artikel der Serie im Überblick:

  1. Einführung
  2. Systemverfügbarkeit
  3. Top Down
  4. Unternehmenskultur
  5. Sicherheit
  6. Usability
  7. Integration
  8. Training
  9. Koordinierung
  10. Externe Beratung
  11. Budget

Reiseführer 2.0

www.tripwolf.de (es besteht auch eine englischsprachige Version) ist als Reiseführer 2.0 am 17.Juni 2008 online gegangen. Der neue Web-Service ist das Ergebnis der Verschmelzung von Inhalten des [Read more]

Web 2.0 – Der Film

Im Rahmen der Studioproduktion an der Hochschule der Medien in Stuttgart wurde dokumentarisch dargestellt, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Die 35 Minuten lange Dokumentation bietet Interviews mit Bloggern, Unternehmern, Investoren, Wissenschaftlern und Buchautoren, die sich allesamt hinter die Kulissen blicken lassen und ihre Beweggründe und Strategien dem Zuschauer erklären.

Deutschland lebt im Web 2.0 – wie es eindrucksvoll in diesem neuen Film “Web 2.0 – Der Film�? dargestellt wird.

meins magazin – was Studierende neben dem Studium tun

Studierende der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Universität zu Köln haben ein neues Magazin ins Leben gerufen: “Von Studierenden für Studierende” lautet das Motto des vierköpfigen Teams, die im Februar 2007 damit begonnen haben, andere Studierende über ihr Vorhaben zu informieren und davon zu überzeugen, an “meins magazin” mitzuwirken.
Unabhängig von Hochschulen oder Projekten ist diese Idee entstanden und wie das Motto, so auch das Magazin, denn alles an “meins magazin” kommt aus der Hand von Studierenden: die Organisation, die Fotos, die Texte, die Ideen, das Layout, die Philosophie. Allen Mitwirkenden ist Freiraum gelassen, sich selbst und eigene Ideen zu verwirklichen und sich im Print-Journalismus auszuprobieren.
Den rechtlichen Rahmen um das Magazin bildet der gemeinnützige “Verein studentischen Journalismus Köln e.V.”, der für “meins” gegründet wurde und den Grundsatz der Förderung von Studierenden beinhaltet. Heute besteht das “meins”-Team aus ca. 50 Mitwirkenden Studierenden aus dem Kölner Raum.

Inhaltlich geht es von den Ressorts “LebensEcht”(alles Rund um den Alltag von Studierenden: Privates und Hochschule) und “ZeitGeist”(Vorstellung der (studentischen) Kölner Kunst- und Kulturszene) zu “StaatsKunst”(das Politikressort von Hochschulpolitik bis zu globalen Themen) und “FernSicht”(Reisen, Auslandsaufenthalte/-semester, fremde Kulturen) und von dort von dem Kreativressort “FeinSinn” zum wissenschaftlichen “ErkenntnisReich”.

So unbestimmt und unterschiedlich wie Studierende aller Fachrichtungen und Altersklassen, wie deren Vorlieben und Interessen, so abwechslungsreich und speziell möchte “meins magazin” sein und die Kölner Studierenden auf ihrem Weg begleiten. Dabei möchte “meins magazin” sich deutlich von anderen Hochschulmagazinen abgrenzen: in aufwendiger und auffallender Gestaltung befasst sich “meins magazin” mit Themen der etwas anderen Art.

Bisher existiert das Magazin online zum kostenlosen PDF Download auf www.meins-magazin.de, das Technik Team – zusammengesetzt aus Studierenden verschiedener Hochschulen – ist eifrig dabei, die Homepage fertig zu stellen, um Lesern zukünftig eine Plattform zu bieten – eine Plattform für Informationen über “meins”, für Kontakte zum Team, ein Forum zur Themendiskussion und für Feedbacks. Mit weiterer Entwicklung und einem wachsenden Team wird sich “meins magazin” über Werbekunden finanzieren und baldmöglichst als Printausgabe erscheinen.

Wem also das Magazin gefällt, wer sich für den Bereich interessiert, gerne aktiv würde und auch noch Student oder Studentin ist, kann jederzeit bei “meins magazin” einsteigen und sich in allen möglichen Bereichen engagieren: in der Redaktion, der Bildredaktion, der Gestaltung, dem Marketing, der Technik und der Ausbildung.

Youtube startet Davos Kampagne

Jedes Jahr treffen sich wichtige internationale Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum. Dieses Jahr kann jeder dabei sein. Einfach ein eigenes Video erstellen und das sagen was einem wichtig ist!

Die Welt hört zu. Halt User Generated Content. - Link zur Youtube-Seite

Die Frage lautet: “Mit welcher Maßnahme könnten deiner Meinung nach Staaten, Unternehmen oder die Bevölkerung die Welt im Jahr 2008 verbessern?”

Die Videos der werden von der Community gevotet. Die Videos mit den besten Bewertungen werden am 23. – 27. Januar in Davos gezeigt. Internationale Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden dort anwesend sein und eure Videos ansehen. Wir werden sie bitten, eure Fragen direkt auf YouTube zu beantworten.

Die Qualität ist sehr durchwachsen. Aber seit Web 2.0 ist es erstmals überhaupt möglich als Konsument seiner Meinung ein Gehör zu verschaffen und zum Produzent zu werden. Diese Menschen heißen Prosument. Einige Beiträge finde ich echt gut :-) Persönlich, natürlich und unverfälscht. Vielleicht auch etwas naiv, aber sie tragen hoffentlich dazu bei, dass in Davos etwas bewegt wird.

Hier ein Beispiel:

“Second Life” schlägt “Bundestrojaner”

Am 6. Dezember 2007 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache die Wörter des Jahres 2007 ausgewählt. Auf einer Pressekonferenz vom 7. Dezember wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Jury gehörten der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sprachgesellschaft an.

Ausgewählt wurden wie in der Vergangenheit Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen (es sind »verbale Leitfossilien« eines Jahres). Es geht nicht um Worthäufigkeiten. Auch ist mit der Auswahl keine Wertung bzw. Empfehlung verbunden.

Wort des Jahres 2007

 

1. Klimakatastrophe

 

 

 

6. Lustreisen

 

2. Herdprämie

 

 

 

7. Second Life

 

3. Raucherkneipe

 

 

 

8. Bundestrojaner

 

4. arm durch Arbeit

 

 

 

9. spritdurstig

 

5. Dopingbeichte

 

 

 

10. Alles wird Knut

Link zur kompletten Pressemitteilung

Hinweis von Iris Speiser! DANKE

Weiterer Benchmark im Städtevergleich. Köln behauptet sich als Medienmetropole

Die Meinungen der Rheinländer zum Thema: Welche Stadt Multimedialer ist, sorgt immer für anregende Diskusssionen. Auch Hamburg erhebt Ansprüche auch in der “Bundesliga” der mediale deutschen Städte zu sein.

Nun habe ich den Beweis! Köln liegt mit 8 Treffern vor Düsseldorf mit 7! Das sind über 10 %. Ganz weit abgeschlagen findet sich Hamburg wieder, mit nur 2 Treffern!

Das habe ich in der virtuellen Welt von maquari.com gemessen. Dies ist der Nachfolger von StageSpace und läuft unter Java-Runtime im Browser. Der Status ist noch sehr Beta und viele Second Life Features fehlen. Aber in einer Suchfunktion lässt sich nach Benutzern suchen, und dabei habe ich die Messung der drei Städte vorgenommen. Klarer Sieger ist “Köln” mit der größten Anzahl von Benutzern.

Hier die Beweisbilder in der Reihenfolge der Sieger.
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Xing wird real

Das Social-Business-Network Xing lädt nun regional zu offiziellen Events ein. In Köln lädt Xing seine Mitglieder am 13. September ab 17 Uhr zur Pferderennbahn (Hippodrom) nach Köln-Weidenpesch ein.
Für 18€ bekommt man ein Rennen zu sehen, inklusive Buffet und die Möglichkeit neue Business-Kontakte zu knüpfen.
Ein Schritt den Network-Gedanken weiter zu stärken und die virtuelle Xing-Community real werden zu lassen.
Aus der Marketing-Perspektive ein Weg der Mitgliederbindung und des Markenaufbau, denn durch solche Events wird eine web2.0-Marke erlebbar gemacht und der Markenwert steigt.

Harry Potter ist echt und arbeitet

Nach seiner steilen Kariere als Held einer Roman reihe, die mit dem siebten Band ein Ende gefunden hat, ist die Zukunft von dem Protagonisten scheinbar gesichert.
Harry Potter ist gefunden worden. Er hat einen Job bei einem großen Chemiekonzern mit über 120.000 Mitarbeitern. Sein Name „Harry Potter“ uns seine Adresse „Hogwarts“ sind im Lotus Notes – Verzeichnis des Konzerns registriert. Dort sind über 100.000 Mitarbeiter mit den Adressen hinterlegt.

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Ich werde ihm mal eine Mail schreiben und zu seinem Berufsstart alles gute Wünschen. Vielleicht kann er mit ein paar Zaubertricks den Aktienkurs des Unternehmens noch was steigern.

Calmund Clone in Second Life

Wie ich aus einer sicheren Quelle erfahren habe, hat ein User in Second Life den Shape des Avatar von Rainer Calmund nachgebaut.
Die Form und das Aussehen des Avatars ist dem realen Abbild von Herrn Calmund nachempfunden.

callmundundbernd.jpg
Das Bild zeigt den echten Avatar von Rainer Calmund (links) und den Avatar von Bernd Schmitz (rechts) ;-)

Die aufgetauchte Kopie des Avatarshapes (ich warte noch auf ein Bild) ist dem Original wohl ziemlich ähnlich (bis auf ein paar kleine Details).
1.) Frage: Ist das erlaubt? Einfach den Avatar nachzubauen?
Meine Meinung: Herr Calmund sein Avatar nach zu bauen ist sicher nicht mit dem deutschen Urheberrecht zu vereinbaren. Insbesondere, wenn der User versucht hat ein Duplikat zu erstellen. Allerdings sind die Ansprüche in Second Life nur schwerlich zu realisieren. (Eine genaue juristrische Bewertung wird in Kürze durch die Jurawiki.de – Kollegen nachgereicht!)

2.) Frage: Wie sollte Rainer Calmund reagieren? Ignorieren? Oder versuchen die Clonesverbreitung zu unterbinden?
Nein, Unterbinden geht gar nicht. Das würde die tatsächliche Verbreitung (des dann verbotenen Shapes) nur steigern.
Ignorieren… Warum denn? Es schadet doch nicht. Verwechslungs-Gefahr besteht nur im ersten Moment rein optisch. Aber der Name des Avatars, der ist nicht simulierbar. Dann schon eher Proaktiv auf die Community zugehen… Vielleicht den Originalshape ebenfalls in leicht veränderter Kleidung als “FREEBIE” anbieten. Wenn der original Calmund Avatar online ist, dann kann dieser sich vielleicht mal einen neuen Anzug besorgen.
Und auch mal die Calli-Angels befragen, was ist deren Meinung. Außerdem ist Voice verfügbar und die Stimme des Rainer Calmund ist original. Ich sehe es als positiv und eine besondere Ehre, dass sich die Fans so sehr mit dem Protagonisten identifizieren.

Eine Bedingung hätte ich allerdings schon, wenn der Original-Avatar InWorld ist, dann sollte kein Double daneben stehen. Darauf könnten die Calli-Angels achten. Und evtl. Clones bitten, dass Shape wieder zu wechseln, sonst würde gebannt.

Außer es gebe eine große geplante Calli – Double – Party auf Calli-Island, dass wäre sicher auch eine lustiger und schwergewichtiger Event…



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