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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Private Weblogs - Wer ließt das?

Dialog im Hause Schmitz am Abend:

Frau: Warum blogst Du noch so spät?
Ich: Will noch was fertig machen.
Frau: Muss das sein?
Ich: Ja
Frau: Warum blogst Du überhaupt? Was bringt das denn?
Ich: Weil man damit schnell und einfach Informationen über das WWW verteilen und erhalten kann.
Frau: Kann ich das auch?
Ich: Ja sicher, es braucht nur etwas Zeit und der Rest (Spass, Kommunikation, Feedback, Kommentare) kommt dann von selber!
Frau: Aber über was sollte ich bloggen?
Ich: Am besten das worüber Du Dich auskennst und was Dich interessiert. Bleib authentisch!
Frau: Ich will das probieren und wissen ob sich überhaupt jemand dafür interessiert! (Sehr skeptischer Unterton!)
Ich: Na gut, dann leg los: -> http://schmitzens.wordpress.com

Stöckchen: Was bringen Marketing-Blogs?

Ralf Zosel, Communitymanager und Blogverantwortlicher bei Beck-Blog hat mir ein „Stöckchen� zugeworfen. Das ist eine Blogger-Sitte, die so funktioniert: Jemand - in diesem Fall Marketingblogger Michael van Laar - überlegt sich ein paar Fragen, beantwortet diese und sucht Blogger aus, die er bittet, die Fragen ebenfalls zu beantworten. Das geht dann immer so weiter. Jetzt also liegt das Stöckchen bei mir und ich will mich daran versuchen.

Seit wann gibt es das Blog?

In diesem Blog wurde 23. Mai 2006 der erste Beitrag gepostet. Es war [Read more]

Game or not a game

Ob die virtuelle Welt Second Life ein Spiel ist, wird von der Fachwelt vehement verneint und in den klassischen Medien beharrlich behauptet. Aber es schadet eigentlich nicht, denn Business in Second Life ist gemessen an den tatsächlichen Umsätzen noch ein “Nieschenmarkt”. Die größten Umsätze virtueller Welten laufen da eher in der realen Welt beim Consulting und der Medienproduktion für virtuelle Welten.

Auf der anderen Seite steht das Thema “serious gaming“. [Read more]

Zusammenhang von Recruiting und Corporate Weblogs

Daimler macht es vor. Der Corporate Weblog von Daimler wurde ausgezeichnet mit dem “Best of Corporate Publishing Award”

Herr Uwe Knaus (Moderator des Daimlerblogs) verfasst hier eine wichtige Erkenntnis, die den Bezug von Personal-Recruiting und dem Blog herstellt.:

… Bereits nach wenigen Wochen kristallisierte sich heraus, dass vom Start weg „Beruf & Karriere“ die mit Abstand beliebteste Kategorie war und immer noch ist. Obwohl wir eine hervorragende Beruf & Karriere Website haben, sind wohl die persönlichen Sichtweisen eine ideale Ergänzung, um sich einen Eindruck von seinem zukünftigen Arbeitgeber machen zu können….

Aufgeschnappt: Corporate Blogging wirkt

Das Unternehmen mit Corporate Blogs einen weiteren erfolgreichen Marketing- und Kommunikationskanal nutzen, zeigt sich in dieser Studie. Ziel der Firmenblogs ist es, “bestimmte Zielgruppen im Internet gezielt anzusprechen und [Read more]

Aufgeschnappt: Neue Studie zeigt Unterschiede “zwischen Sprache von Online-Tagebüchern und herkömmlichem Journalismus”

Im Handelsblatt vom 23. April 2008 erschien in der Rubrik „Wissenschaft & Debatte“ ein interessanter Artikel zum Thema Weblogs, der perfekt zu unserem Vorlesungsthema passt, aber natürlich auch für alle anderen, die sich für Blogs und deren Entwicklung und Bedeutung interessieren, spannend und relevant ist: Christoph Moss, Verfasser des Artikels und Leiter des Studiengangs Communication an der International School of Management in Dortmund und Frankfurt, weist auf die Studie „Sprachliche Merkmale von Weblogs“ hin, deren Ergebnisse im Sommer veröffentlicht werden. Dabei wurden an der ISM Texte von Bloggern und journalistische Beiträge verglichen und ausgewertet. In dem Artikel „Weblogs und die Liebe zum Ich“ verriet er aber schon mal ein paar aussagekräftige Ergebnisse, die ich an dieser Stelle lediglich zitieren möchte, ich verweise aber auf den Original Artikel, siehe Link

  • “Durchschnittlich mehr als zweimal pro Blogeintrag taucht in den untersuchten Texten das Wort “ich” auf, fast zehnmal so häufig wie in einem vergleichbaren journalistischen Text”
  • “Offenbar neigen Blogger dazu, die Wichtigkeit ihrer Aussagen nachdrücklich zu betonen. Nahezu doppelt so oft wie Journalisten von Zeitungen oder Zeitschriften unterstreichen sie ihre Feststellungen mit einem Ausrufezeichen.”
  • “Blogger verwenden auch besonders gern Begriffe englischer Herkunft- statistisch gesehen viermal so häufig wie Verfasser von gedruckten Kommentaren”

(Quelle: Christoph Moss: „Weblogs und die Liebe zum Ich“, Handelsblatt, 23.04.2008)

Neben der Studie geht es auch darum, welche Wichtigkeit Blogs von Seiten der Journalisten eingeräumt wird und dass die Übergänge zwischen Journalist und Blogger zum Teil gar nicht mehr trennbar sind, da viele Journalisten von Print-Erzeugnissen im Internet als Blogger aktiv sind!

Auslandssemester in Hawaii

Ein Ex-Student (Sommerstemester 2007) ist für ein Semester nach Hawaii! Heiko L. aus K. Er hat tatsächlich sein letztes Wintersemester in Hawaii verbracht. Und damit es jeder mitbekommt hat er einen Reiseblog eröffnet. Gefunden habe ich das per Zufall in StudiVZ. Schöne neue Web 2.o Welt :-)

Und jetzt meine Frage: Liest Heiko auch hier noch regelmäßig diesen Blog, den RSS-Feed, oder ich sende ihm ein Trackback. Ach ich werfe ihm ein Stöckchen zu. Bezogen auf Hawaii. Was lernt man an einem solchen Ort? Schönster Tag? Wie ist die Webanbindung? Wie viel Trafik im neuen Blog? Was kostet so ein Semester? Warum gerade Hawaii? Wer kam, wie auf die Idee zum Blog? Blogst Du weiter? Hast Du was bei mir gelernt?

studivz-Virals nur für kurze Zeit

Wie die Horizont vom 2. August 2007 berichtete, hat soeben die Agentur Aimaq Rapp Stolle Interactive eine Viralkampagne für studivz entwickelt, die studivz international als Web 2.0 Marke bekannt machen soll.
In den drei Online-Spots sind in Anlehnung an bestehende studivz-Gruppen wie „Dicke Kinder sind schwerer zu entführen“, „Geile Frauen scheißen nicht“ und „Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg“ eine Kindesentführung, ein Fäkalien-Experiment und eine marodierende Anti-Vegatarier-Gang zu sehen. Die Filme sind von der Londoner Seeding-Agentur Go Viral auf Portalen, Blogs und Communities platziert worden, die ein besonders hohes Maß an Weiterverbreitungsbereitschaft auszeichnen.
Bei Start der Viral-Kampagne äußerte sich ARS interactive: „Die Spots sollen provozieren. Uns geht es darum, eine möglichst kontroverse Diskussion im Netz zu starten, damit Aufmerksamkeit für studivz zu generieren und neue User zu gewinnen.“ Wie provokant die Spots tatsächlich sind, bekamen nur wenige zu sehen, da die Spots schon nach kurzer Zeit entfernt wurden. Die Spots kamen direkt in die Kritik und werden als „gewaltverherrlichend“ und „menschenverachtend“ in der Fachpresse und diversen Blogs beschrieben.
Wie die aktuelle werben & verkaufen (Nr.33, 15.08.2007) berichtet droht die Agentur nun mit rechtlichen Schritten, wenn die Spots im Netz weiter verschickt werden, da die Spots wohl nicht vom Kunden freigegeben wurden und von Blogbetreibern manipuliert seien.
Inwieweit man diese Version glaubt oder das alles Teil einer presse wirksamen Online-Viralkampagne ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Second Life wächst für Fußballfans

Die Second Life Community ist für Fußballfans scheinbar ein interessanter Ort. Die schon legendäre Calmund Sim erhält nun einen Wettbewerber zum Thema Fußball aus Österreich.
Tipp3 ist ein Unternehmen für den wettbegeisterten Fußballfan, die in Kürze mit dem Bau eines Fußballstadion beginnen wollen. Auf der blogbegleitende Website sollen die Fans ihre Wünsche an das Stadion äußern und das soll dann umgesetzt werden.

Der Phantasie der Blogger sollen keine Grenzen gesetzt werden. Die Anregungen können vom unter dem Sitz eingebauten Bierfass über Flatscreens bei jedem Sitzplatz bis hin zu behindertengerechten Aufbauten reichen.

Das ist eine sehr ungewöhnliche Methode seine SL-Präsenz zu planen. Der Blog ist auch noch nicht geöffnet. Ich bin auch sehr gespannt, wie das in der Umsetzung funktionieren soll? Darf hier jeder Bloggen? Werden Skizzen/Bilder hochladbar? Soll jeder etwas beschreiben?
Und zur Bauphase kündigt der Betreiber an, dass im September gestartet wird mit dem Spatenstich und im Dezember alles fertig sein soll. Vier Monate ist ein sehr lange Bauzeit. Calli-Island ist in der halben Zeit entstanden.

Auch wenn SL eine Web 2.0 Community ist, bei der die User den Content generieren, hier sollen die User sogar ihre Ideen / Wünsche in einem Blog festhalten. Abgesehen, dass ein Blog sich für eine solche Aufgabe nicht gerade besonders eignet finde ich es etwas schwierig die User aufzufordern mit zu machen.

Bloggen über die eigene Uni?

Während die deutschen Universitäten noch nicht einmal in Ansätzen auf den Web 2.0-Zug aufgesprungen sind, machen uns wiedermal die Amis vor wie es geht.

Dort werden jetzt die ersten Studenten dafür bezahlt, dass sie ein Blog ihrer eigenen Uni mit Leben füllen und über die Studienbedingungen, das Campus-Leben etc. berichten. Die Unis erhoffen sich davon Werbung in eigener Sache, da die Meinung von aktuellen Studenten natürlich eine große Rolle für die Entscheidung der Zukünftigen spielt. Das Problem bei der Sache ist natürlich, dass die Stimmung in einem solchen Blog ganz schnell kippen kann und die Studenten dort über Zustände berichten, die die Uni ganz gerne unpubliziert lassen würde.

Alles in Allem bietet sich aber die Chance, ein real gezeichnetes Bild von Universitäten jenseits von (mehr oder weniger) professionell gestalteten Image-Broschüren und Websites zu bekommen.

Vielleicht ja ein Ansatz für die RFH?

Wer mehr wissen möchte, sollte sich diesen Artikel mal anschauen.

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