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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Multitouch Multiuser Multimedia Multigeil

Eigentlich schon seit 2006 Jeff Han auf der TED Konferenz 2006 vorgestellt, ist das innovative GUI (Graphik User Interface) ein Ausblick in eine (hoffentlich baldige) intuitive Bedienerführung für Multimediasystem. So könnte auch die Bedienung virtueller Welten einfacher werden.

Link: (Dieses Video unbedingt ansehen!)

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Seit 2007 hat Bill Gates diese Idee verwendet (und versucht als eigene zu vermarkten) und nennt das ganze Microsoft Surface. Neben den schönen Spielereien versucht Microsoft für (ca. 8000,- Euro) auch ein Produkt und verschiedene Businessanwendungen zu entwickeln. Die Ideen sind geeignet, aber der hohe Preis noch eine Hürde, um mit einer schnellen Verbreitung zu rechnen.

Richtig bekannt gemacht hat allerdings Apple die multitouch-Technologie mit dem iPhone und neuerdings als Ersatz für den alten Trackpad

Projekte SecondLife-Learning der Universität Bielefeld

Universität Bielefeld lädt herzlich zum kommenden SecondLife-Event “Welche Chancen und Risiken bietet SecondLife für die Hochschullehre”? , am Do, 17.01.08 | 18.00-20.00 Uhr ein. Die Veranstaltung wird auf der SL-Repräsentanz des SL2 Projektes stattfinden (http://slurl.com/secondlife/European%20University/83/254/21)

Unter dieser Überschrift fanden in der letzten Woche vorbereitende Lehrveranstaltungen in den Universitäten Bielefeld und Flensburg statt, deren Ergebnisse hier vorgestellt und mit Ihnen diskutiert werden sollen. Durch die Veranstaltung führen Dr. Markus Walber (Marquito Bonetto), Dennis Schäffer (Grindan Graves) und Dipl.-Päd. André Mersch (Zaphod Bobak) von der Universität Bielefeld und Ricarda T.D. Reimer (Marla Loire) von der Universität Flensburg.
Im Rahmen unseres Projektes SecondLife-Learning ( secondlife-learning.de) sammeln wir viele Erfahrungen, zu denen wir uns, über diese erste Veranstaltung hinaus, gern mit Ihnen austauschen möchten. Dazu bieten wir ab Februar ein monatliches Networking-Event in Second Life an. Die Veranstaltungen werden jeweils ein kurzes Impuls-Statement sowie ausreichend Raum zu Diskussion und informellen Gesprächen bieten.

Das zweite Leben der Hochschulen

Zum Glück bekomme ich einen Google-Alert, sonst wäre mir dieser (gute) Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) tatsächlich entgangen. Und dabei wird dort auch über die Rheinische Fachhochschule Köln berichtet. ;-)

Insgesamt sind zurzeit etwa 15 deutsche Hochschulen sowie einige Museen und Bibliotheken in „Second Life“ präsent. Und die Studenten? „60 Prozent hatten vorher noch gar nichts von Second Life gehört“, schätzt Bernd Schmitz, der sich an der Rheinischen Fachhochschule Köln seit 2006 mit den Neuen Medien beschäftigt und im Studiengang Medienwirtschaft virtuelle Lehrveranstaltungen anbietet. Die Einstellung der Studenten gegenüber der virtuellen Welt sei generell eher skeptisch, sagt Schmitz. Die Medien hätten die Suchtgefahr und das Kriminalitätspotential zu sehr in den Vordergrund gerückt, vermutet er. „Eine Handvoll meiner Studenten hatte aber schon einen Avatar.“

Um eine virtuelle Vorlesung abhalten zu können, musste Schmitz zunächst einen virtuellen Raum besitzen. Vor einem Jahr kaufte er ein Grundstück für mehrere tausend „Linden-Dollar“, umgerechnet 300 Euro. Das Ganze war ein Experiment. „Wir waren eine der ersten deutschsprachigen Hochschulen in Second Life“, sagt Schmitz. Nicht zuletzt deshalb wurde seinem virtuellen Campus große Aufmerksamkeit zuteil, schließlich fand sich sogar ein Sponsor aus der Wirtschaft. „Am beliebtesten sind bei den Studierenden das Tutorial zur Einführung und die direkte Kommunikation mit dem Dozenten“, berichtet Schmitz.

Universität Innsbruck offene Lehrveranstaltung in Second Life

Bei dieser von Herrn Dr. Schwerte vom Institut für Zoologie der Universität Innsbruck geleiteten Lehrveranstaltung werden zwei Studierende in ihren Vorträgen die Zusammenhänge zwischen Sport, Gesundheit und Alter erläutern.

Die Veranstaltung findet in der virtuellen Universität Innsbruck am Montag, den 17.12.2007 statt. Besucher sind willkommen.

via.

Diplomarbeit Second Life

Endlich veröffentliche ich die erste Diplomarbeit (weitere sind in der Bewertung) zum Thema Second Life. Herr Alex Stockhammer hat sich die letzten Monate intensiv mit der virtuellen Welt beschäftigt. Es ist nicht die erste Arbeit die ich zu diesem Thema betreute und oder gelesen habe. Aber es ist die Beste! Er hat sich intensiv mit der Ausgabe auseinander gesetzt. Viel Fachliteratur ist zu diesem Thema nicht verfügbar – wissenschaftliches Neuland halt. Er hat eine Marktforschung in Form einer webbasierten Umfrage durchgeführt und die Ergebnisse sind schon sehr interessant. Es werden Fragen behandelt, wie: Welche Werbekommunikationsform wirkt in Second Life am besten? Sind die Regeln der realen Welt übertragbar? Sind Dance Pads wirksam zur Unternehmenskommunikation? usw.

Über die Note darf ich hier natürlich nicht schreiben, aber alle Feedbacks in der Kommentarfunktion hier, würde mich doch schon sehr interessieren.

Sein Thema:” Wirkungsanalyse des Einsatzes kommunikationspolitischer Instrumente für Konsumgüterunternehmen innerhalb des Metaversum Second Life”

diplomarbeit secondlife -  Text

Zitat aus dem Fazit:
… Das SL bietet Unternehmen die Möglichkeit, die gesamte Bandbreite der realen Kommunikationsmittel in einer virtuellen 3-D-Umgebung zu nutzen und zu erproben. Dabei treffen Unternehmen in SL nicht auf spielende Jugendliche, sondern auf ein internationales Publikum, dessen Durchschnittsalter bei 32 Jahren liegt und dem eine hohe Internetaffinität sowie ein hoher Bildungsstand und ein höheres Einkommensniveau beigemessen wird. Vor allen Dingen für Konsumgüterunternehmen, bei denen das Marketinginstrumentarium am weitesten entwickelt und erprobt ist, eignet sich das Metaversum SL als Plattform zur Entwicklung zukünftiger Kommunikationsmittel…

Schön das ich diese Arbeit hier veröffentlichen darf, sie unter einer Copyright-Lizenz von Creative Commons. Es handelt sich um die Lizenz Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0.

Virtueller Stadtführer für New York

Ein schnelles System zur Orientierung in New York findet sich im Web hier upnext.
Ein einfaches Benutzerinterface und durch das Java-Applet eine rein Browserorientierte Anwendung. Auf den ersten Eindruck gut gemacht. Wer in NY seinen nächsten Aufenthalt plant, kann sich schnell orientieren. Es sind Ansäte von Google Earth enthalten. Allerdings fehlen noch die Avatare.

Und damit sich jeder einen 2 Minuten Eindruck verschaffen kann hier ein kurzer Film:

Gefunden bei Worlds-Unlimted (mit noch ein paar Backroundinfos)

Weiterer Benchmark im Städtevergleich. Köln behauptet sich als Medienmetropole

Die Meinungen der Rheinländer zum Thema: Welche Stadt Multimedialer ist, sorgt immer für anregende Diskusssionen. Auch Hamburg erhebt Ansprüche auch in der “Bundesliga” der mediale deutschen Städte zu sein.

Nun habe ich den Beweis! Köln liegt mit 8 Treffern vor Düsseldorf mit 7! Das sind über 10 %. Ganz weit abgeschlagen findet sich Hamburg wieder, mit nur 2 Treffern!

Das habe ich in der virtuellen Welt von maquari.com gemessen. Dies ist der Nachfolger von StageSpace und läuft unter Java-Runtime im Browser. Der Status ist noch sehr Beta und viele Second Life Features fehlen. Aber in einer Suchfunktion lässt sich nach Benutzern suchen, und dabei habe ich die Messung der drei Städte vorgenommen. Klarer Sieger ist “Köln” mit der größten Anzahl von Benutzern.

Hier die Beweisbilder in der Reihenfolge der Sieger.
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Die Zukunft virtueller Welten: Das 3D Internet

Ansicht der RFH in Second Life
Bildcopyrigth von Iris Speiser
Immer häufiger wird Diskutiert ob sich Second Life behaupten kann. Sicher ist, dass Lindenlab derzeit eine gute Ausgangssituation hat an dem Standard für virtuelle Welten teil zu haben.

Jaron Lanier University of California sagt:

“Die menschliche Wahrnehmung ist darauf ausgelegt, im dreidimensionalen Raum zu arbeiten. Unsere Rechner müssen eines Tages eine 3D-Schnittstelle haben.” Nur so könne das sich fortentwickelnde menschliche Gehirn mit Rechnerwelten in Deckungsgleichheit gebracht werden. Das 3D-Internet mit seinem Raumverständnis müsse mit der starken Vernetzung des 2D-Internet kombiniert werden.

Eine wesentliche Funktion des 3D Internet beschreibt Michael Rowe, 3D-Internet-Manager von IBM:

“Standards in einem 3D-Internet würden es dem virtuellen Unternehmer erlauben, seinen Kunden einen Link mitzuteilen, über den sie ihn in jeder virtuellen Welt erreichen können – ähnlich wie einen Web-Nutzer die Domain Amazon.com immer zu dem E-Commerce-Riesen führt.”

Quelle: Technology Review

Second Life verstehen, erkunden, mitgestalten

Ich habe heute mein erstes Second Life Buch erhalten. Geschrieben ist es von Annette Pohlke aka Max Bergson. Das Buch ist sehr empfehlenswert, nicht nur für Anfänger.
Buch Second Life
Link zum Buch bei Amazon

Das Buch ist umfangreich im Inhalt und zeigt viele Beispiele zu den Facetten von Second Life. Ein Zitat aus dem Kapitel Quo Vadis, Second Life gebe ich hier wieder, da es zum aktuellen Medienrauschen (auch hier und hier) passt.

… Wenn der Hype vorüber ist und der Wirbel sich gelegt hat, wenn die Medienkarawane weitergezogen ist, werden wir endlich sehen wozu Second Life wirklich gut ist. Zuerst dachte man, es sei ein Spiel. Dann dachte man, es sei eine Lasterhöhle, dann eine Goldgrube – und zuletzt? …
…Wer Augen hat zu sehen, kann sich der Tatsache nicht entziehen, das hier etwas Neues entsteht, das unser Leben so radikal verändern kann, wie es das Internet schon einmal getan hat. Vielleicht wird dieses Neue nicht den Namen “Second Life” tragen und der Firmenname dahinter nicht mehr “Linden Lab” heißen…

Einen mehrseitige Leseprobe liegt in der virtuellen Welt im Eingangsbereich der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Bilderkennung in 3D

Guten Morgen,

der ein oder andere wird es schon kennen, aber mich hat es einfach aus den Socken gehauen. Hier zeigt Microsoft die Zukunft der Bildspeicherung, Bildauslesung und digitalen Mustererkennung. Ist wie Flickr nur in 3D und noch nicht ganz fertig, aber das kommt sicher bald und dann ist es einfach gigantisch.

Hier kann man rumspielen. Viel Spaß!

Das ist sicherlich die Zukunft, wenn auch eine ferne. Welche Möglichkeiten sich damit bieten, kann man sich wahrscheinlich heute noch nicht vorstellen. Aber vielleicht kommen uns ja ein paar Ideen.



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