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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Ein Weblog als Mittel der freien Meinungsäußerung

Ein privates Weblog ist ein moderates Mittel zur privaten Kommunikation. Es ist zeitgemäß, einfach zu Bediennen und kostet nicht viel. Martin Wiersch blogt seit ein paar Monaten eifrig in einem netten Familienblog über sich, seine Familie und die damit verbundenen Erlebnisse. Als Martin Wiersch mit seiner Familie einen Hochseilklettergarten “Wald-Abenteuer” in Bad Neuenahr am Wochende besuchte, musste er eine lange Autofahrt bereuen, denn der Hochseilgarten war einfach von einer Gruppe vorreserviert und dazu gab es keine Hinweise auf der Homepage des Kletterparkbetreibers. Die Familie (mit 4 Kindern) angereist, wurde dann auch noch von nicht sehr kundenfreundlichen Mitarbeitern mit lapidaren Entschuldigungen weg geschickt.

In Zeiten von Web 2.0 kann Jedermann von solchen Erlebnisen offen berichten (und seiner Wut auch etwas Luft machen). Schon nach zwei Tagen hat sich in dem Blog der Betreiber per Kommentar zu Wort gemeldet und merkwürdige Erklärungen abgegeben. Spätestens an dieser Stelle wäre eine angemessen und öffentliche Entschuldigung, verbunden mit einer Wiedergutmachung sinnvoller gewesen. Auch wenn es eine kleine Firma ist, die Blogberichte sind authentisch und Google referenziert solche Einträge für die Ewigkeit! Unternehmen, die diese Regeln nicht beachten, schaden dem eigenen Image.

Als 3 facher Papa kann ich eine solche Wochenendpleite gut nachvollziehen. Deswegen unterstütze ich die Verbreitung dieser Informationen gerne mit diesem Beitrag und werde den Besuch des Klettergarten meiner Familie ebenfalls ersparen.

Bernd im Hochseilgarten im CenterParc de Vossemeren in Belgien

Bernd im Hochseilgarten im CenterParc de Vossemeren in Belgien

Webreputation - Who I am?

In der schnellen internetbasierten Web 2.0 Zeit muss man hören, was im Netz über sich geschrieben wird. Ob die eigene Weste weiß ist und der Ruf strahlend rein ist, kann für die nächste Besprechung und Bewerbung eine wichtige Voraussetzung sein. Einen Google-Alerts, der nach meinem Namen “Bernd Schmitz” sucht, nutze ich schon längere Zeit. Irgendwann kam dann diese (unsinnige) Meldung.

Tatsächlich sind die Google-Alerts kein echter Workarround dem man einzig vertrauen kann, denn manchmal ist der Links schon sehr veraltet.

Google ist nicht die einzige Suchemöglichkeit und sollte immer nur optional verwendet werden. Außerdem verwendet Google (nach eigener Anmeldung oder Cookies) gerne die Suchpräferenzen des Suchenden, so das die eigenen Suchergebnisse oftmals von dem Anderer abweichen kann.
Neuerdings verwende ich auch http://www.search.twitter.com (Suchseite des Microbloggingdienst) zum prüfen der eigenen Webreputation (via Hashtags oder Volltext.) Allerdings findet der meist vieles was ich selber Twittere.

Technorati.com (Blogsuche) bietet ebenfalls eine gute Volltextsuche und sollte bei der Überwachung zum eigenen Namen nicht fehlen.

Eine gute Übersicht unterschiedlicher Suchdienste findet sich bei Jochen Mai. Und dort ist auch ein interessantes Interview mit dem Reputation-Papst Klaus Eck.

Cuil.com Suchmaschine mit Fragezeichen

Cuil wird schon aktuell heftig diskutiert (und hier in englisch). Ich habe mal als erstes nach “Bernd Schmitzgecuilt. Hupsa das hört sich aber doof an, nicht so weich wie “gegoogelt“, jetzt wird gecuilt ist mir etwas zungenbrecherisch…

Aber wer ist die Person auf dem Bild? Ich bin das nicht!!!

Bernd Schmitz in cuil

Bernd Schmitz in cuil

Danke für die Hinweise

Webreputation für Bernd Schmitz

Ein wichtiges Thema in Zeiten Web 2.0. Allerdings je nach Namen ist das gar nicht so einfach. Meinen Nachnamen “Schmitz” teile ich mir in Köln mit 8000 weiteren Menschen. Den Namen “Bernd Schmitz” findet man so um die 80 mal im Kölner Telefonbuch.

Heute erreichte mich folgender Google-Alert:

Google News-Alert für: “Bernd Schmitz”

bernd_schmitz.jpg

Pfarrei schenkte einen Messkelch zur Weihe
Oberbayerisches Volksblatt (Abonnement) - Bayern,Germany
Kurlitsch zog in das festlich geschmückte Gotteshaus ein zusammen mit Diakon Bernd Schmitz, Kaplan Johannes Palus, der in Kürze Bad Aibling verlassen wird, …

na dann, Amen…

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