Writing by Bernd_Schmitz on Thursday, 15 of May , 2008 at 3:16 pm
Auf der next08 laufen 1311 Personen rum und die Stimmung scheint sehr entspannt. Einzig das Netzwerk (W-Lan) ist sehr schwach. Der größte Teil der Notebookuser switchen zwischen immer wieder zu UMTS.
left to rigth: Bernd Schmitz, University of Applied Sience Cologne, Rolf Hansen Simyo GmbH, Sarik Weber cellity GmbH, at the Next08 on the Speakers Meeting 14.05.2008
Viele gute Fachvorträge waren zu hören:
Hier eine kleine Übersicht. Und Oliver blogt ganzfleißig mit.
Spannend ist der Livestream, der via Sixgroups auf dem Vortrag läuft. Es scheint hier tatsächlich aktiv genutzt zu werden. Ein social Networking-Tool, das realtime Diskussionen erzeugt und mit Twitter, Flickr und Co. verbunden ist. Ichhabe das auch hier im Blog mal eben schnell installiert.
Das Tool ist aber noch gaaaaanz frisch und die Funktionen nicht ganz fehlerfrei.
Der Programmierer ist auch hier, ich werde mal fragen, wann es verbessert wird.
Nachtrag: Hier bei einem Sponsor myspace.com eine schöne Slideshow
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 7 of May , 2008 at 10:45 pm
Die next08 ist die wichtigste Veranstaltung zur Zukunft des Internets. Sie findet statt im Prototyp Museum in Hamburg am 15. Mai 2008.
Das Hauptthema ist “Realtime” = der “Echtzeit-sofort-Dialog”. Immer mehr Konsumenten nutzen Web 2.0 zur Echtzeitkommunikation im Hier und jetzt. Unternehmen haben das noch nicht so erkannt und müssen sich der veränderten Kommunikation stellen. Was wird benötigt, wie können Marken sich dieser neunen Herausforderung stellen? Die Themen sind:
Eine offener und umfassender Gedankenaustausch ist die Grundlage für intensive Dialoge, spannenden Diskussionen, neue Kontakte aufzubauen und ein Informationsaustausch zu den aktuellen Trendthemen und den zukünftigen Technologie-Massenmärkten.
Die next Konferenz findet im dritten Jahr in folge statt und wird von SinnerSchrader organisiert. Zusammen mit dem DLD aus München gehört dieser Tag zu den wichtigsten Events in den neuen Medien.
50 hochkarätige Referenten und über 1000 Teilnehmer sorgen für einen interessanten Tag in Hamburg.
Neben den Vorträgen haben viele junge Unternehmen (Start-Ups) eine Chance über die eigenen Geschäftsideen zu sprechen
Den ganzen Tag werden im 12 MINUTENTAKT innovative Geschäftsideen in den neuen Medien präsentiert. Im Publikum sitzen neben dem interessiertem Fachpublikum, die M&A-Scouts der großen Player (Google, Microsoft & Co) und sonstige finanzkräftige VC-Geber.
In der Zeit von 15:30 bis 16:30 moderiere ich auf der Bühne die Vorträge der nachfolgenden Start-Ups an und werde zwischen dem Publikum und den Referenten die aufkommenden Diskussionen lenken.
Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 4 of May , 2008 at 12:48 am
Das Web 2.0 Portal erhielt von einem merkwürdigen Menschen (dem Berliner Beauftragen für Datenschutz) einen (für mich unberechtigten) Bußgeldbescheid.
In der Begründung wird MeinProf.de vorgeworfen “geschäftsmäßig nicht allgemein zugängliche personenbezogene Daten an Dritte übermittelt, ohne die betroffenen Personen hierüber zu benachrichtigen” und “nicht allgemein zugängliche personenbezogene Daten an Dritte weiterzugeben, ohne die Gründe oder die Art und Weise der glaubhaften Darlegung eines berechtigten Interesses … abzufragen und mindestens stichprobenartig zu überprüfen”. Diese Begründung wurde mit einem Bußgeld von 2000 Euro verhängt. In einer Presseaussendung nimmt Meinprof.de Stellung: “Der Anwalt von MeinProf … hält die Rechtsauffassung des Datenschutzes für falsch: Jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äußern und kann nicht nur den Inhalt, sondern auch den Ort und damit die Verbreitung seiner Äußerung frei bestimmen”.
Der Berliner Datenschutz besteht auch auf einer Schließung des Portals für die Öffentlichkeit; Bewertungen sollen nur für diejenigen einsehbar sein, die nachweisen können, dass sie auch an der entsprechenden Lehrveranstaltung teilgenommen haben, also im Anschluss einer Veranstaltung. Damit gäbe es gar keinen Sinn mehr für MeinProf.de. Die Studenten sollen sich ja vor Besuch der Lehrveranstaltungen über die Qualität der Dozenten informieren können. Weiterhin fordert der merkwürdige Datenschützer, dass alle Dozenten per POST (!) darüber informiert werden, wenn neue Bewertungen einlangen und alle bisher bewerteten Personen nachträglich schriftlich zu informieren. Der Typ hat noch nie was von modernen Internetanwendungen, wie Web 2.0 gehört!
Hiermit wirbt MEINPROF.DE
Auf MeinProf.de findet Ihr die besten Kurse und Dozenten an deutschen Hochschulen. Ihr könnt Eure Kurse bewerten und mit anderen Studenten in den Foren diskutieren. So helft Ihr Euren Kommilitonen, die richtigen Kurse zu wählen, und gebt euren Dozenten wichtiges Feedback. Es wurden bereits 296.240 Bewertungen abgegeben. Meldet Euch jetzt an und macht mit!
Ich kenne Meinprof schon seit 2 Jahren, kurz nach dem Launch der Website habe ich mich direkt dort als Dozent eingetragen. Zum Abschluss eines jeden Seminars (16 Vorlesungen Multimedia) bitte ich meine Studenten dort eine (anonyme) Kritik zu speichern. Denn ein ehrliches direktes Feedback erhält ein Dozent in der Regel nicht. Meine Motivation war und ist, dass ich bei einer (berechtigten) Kritik in dem kommenden Seminar etwas verändern könnte (Und die Aufforderungen habe ich hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier gemacht). Leider sind die ein oder anderen Kollegen scheinbar nicht so interessiert an veröffentlichten Meinungen.
Ich hatte mal ein Interview im August 2006 zu MeinProf.de gegeben und es aus diesem Anlass noch mal zur Erklärung aus den Tiefen von Sevenload.de gegraben.
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 28 of April , 2008 at 10:39 am
Ein neues Feature bietet Xing.de den Benutzern. Mit einem Mashup einer Google-Map die eigenen Kontakte in einen geografischen Überblick bringen. Hier mein weltweiten Kontaktkarte, interessant wo die eignen Kontatke mittlerweile sind.
Leicht zu erkennen, dass der Schwerpunkt in Deutschland liegt:
Aber dass die meisten in Remscheid in der Strasse “Leverkusen” sind, ist ein Fehler. Leider hat Googlemaps die Postleitzahl vollkommen falsch interpretiert, so dass derzeit 44 Kollegen aus dem Bayerkonzern nicht richtig angezeigt werden.
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 26 of April , 2008 at 9:39 pm
Ehrensenf ist ein Begriff für kurzweiliges Internetfernsehen. Ein kontinuierlichen 5 Minuten Daily-Format im dritten Jahr. 2006 erhielten die Machen Ravenrocker den Grimme Award und in 2007 haben insgesamt 3 Studentengruppen Ehrensenf zu ihrm Thema bei einem Medienprojekt gemacht. In einem Medienprojekt erarbeiten 4 bis 10 Studenten über ein oder zwei Semester hin gemeinsam an einem Thema und verfassen eine schriftliche Arbeit und eine Präsentation. Der Umfang der Arbeit hat Diplomarbeitscharakter. Wichtig ist das Arbeiten in einer Lerngruppe mit den entsprechenden Hürden. Die Arbeiten von zwei Gruppen sind hier zu lesen.
Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 22 of April , 2008 at 8:30 pm
Erst war es eine erste Ankündigung, deren öffentliche Beta nicht terminiert war. Nun erreicht mich frisch aus Paolo Alto eine Mail, dass es noch bis Ende Mai Anfang Juni dauert. Und um in weiterer Erinnerung zu bleiben und einen Ausblick zu erhalten, was da so auf das Handy kommen kann, gibt es ein YouTube Video:
bitteschön:
Ich wage aber schwer zu bezweifeln, welchen Mehrwert/Nutzen das mir bringen kann. Einerseits wird mein aktuelles Handy sicher nicht zu den Kompatiblen gehören (Blackberry 8500) und andererseits wüsste ich nicht ob ich eine echten Anwendungsfall kenne, warum ich mobil in Second Life sein sollte? Die Nutzung vom WWW ist schon dermaßen umständlich auf dem Handy (ohne dem iPhone), dass ich nicht sicher bin, ob eine virtuelle Welt da intuitiv sein kann. Von der Entwicklungsseite (wahrscheinlich Java ziehe ich den Hut, toll aber warum bloß?)
Hat jemand eine Idee?
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 21 of April , 2008 at 11:14 pm
Dies ist Tipp Nr. 9 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Budget
Die Einführung von Web 2.0 ist mit Kosten verbunden. Die Systemkosten/Software fallen dabei meist nur mit einem geringen Anteil ins Gewicht. Open-Source ist auch für den gestandenen IT-Leiter kein Schreckensgespenst mehr. Allerdings sind Schulungsmaßnahmen, Consulting und eine zentrale Koordinierung die Positionen, die ein größeres Budget erfordern.
Bei großen Unternehmen werden IT-Kosten von unter 3,0 Prozent vom Umsatz her als gesund bezeichnet. Bei den gestiegenen Anforderungen an die Kapazitäten und die Qualität herrscht ein starkes Costcutting in allen IT-Bereichen. Web 2.0 ist hier erstmal ein neuer Kostenblock, der als IT-Leistung auf das Geschäft verteilt werden muss.
Die inhaltliche Wichtigkeit von Web 2.0 für den direkten Unternehmenseinsatz ist nicht mehr wegzudiskutieren. Die Kosten verursachen aber große Kopfschmerzen. Wenn die Tools die zum Einsatz von Web 2.0 allerdings nach Verursacher auf Kostenstellen verteilt werden müssen, dann ist der Weg zu Enterprise 2.0 wesentlich länger als von den Innovatoren gewünscht. Bestimmte Standards des modernen Büro gehören einfach zum notwendigen modernen Arbeitsmittel. So wie ein E-Mailprogramm der Desktop-Standard ist, sollte auch ein RSS-Aggregator (möglichst Online) zum elektronischem Basisstandard gehören. Dies ist bei den meisten Unternehmen aber noch nicht umgesetzt.
Viel mehr Diskussionen kann dann aber bspw.: ein unternehmensweiter Wikiserver bringen. Wer zahlt den Betrieb/Service Wartung? Hier ist eine verursachergerechte Umlage nicht möglich. Fragt man einen Controller, käme der Vorschlag bei einem Weblogsystem, jedem Blogger einen Kostenanteil auf seine Kostenstelle buchen lassen. Beim besten Willen, das wäre ein echtes Dissaster. Sind die Mitarbeiter gerade noch motiviert solche Tools in ihren eh schon stressiges Arbeitsalltag zu integrieren, wird spätestens bei der Diskussion mit dem Kostenstellenverantwortlichen jeglicher Web 2.0 - Elan getötet. Oder der Einsatz einer virtuelle 3D Welt im Firmenintranet. Solche sinnvollen Kolaborations- und Meetingtools müssen erstmal kostenneutral erprobt werden, bevor eine Kosten- und Budgetplanung die Nutzer abschreckt. Um einen möglichst schnellen Einsatz zu erreichen müssen diese Web 2.0 Anwendungen in Unternehmen für den einzelnen Mitarbeiter und die entsprechende Personalkostenstelle erstmal kostenneutral sein. Erst durch den Effizenzgewinn kann im zweiten Schritt eine Budgetierung erfolgen. Dabei sollte aber die Enterprise 2.0 - Entwicklung eines Unternehmens als Ganzes betrachtet werden und solche Budgets über die Verrieselung in die allgemeinen IT -Kosten (nicht Kostenstellenbezogen) gleichmäßig verteilt werden.
Writing by Bernd_Schmitz on Friday, 18 of April , 2008 at 10:45 pm
Die klassischen Beispiele für Menschen, die Ihre Unmut im WWW mittels Web 2.0, endlich freien Lauf geben sind der Flug Delta Airline oder der schlafende Techniker von ComCast. Beides für die jeweiligen Unternehmen sehr teure Imageschäden.
Aber Heute finde ich selber per Zufall die vernichtende Kritik für ein Kölner Unternehmen:
Also derzeit bin ich Kunde bei Netcologne, und zahle ca. 70 Euro im Monat für ISDN (ohne Flatrate), 16 MBit DSL (Flatrate) sind mir irgendwie zu viel: Also Google an und suchen nach: “flatrate telefon köln internet wo ist das beste”
erzeugt dieses Ergebnis:
Ich nehme den ersten Link unter der Werbung und sehe Netcologne:
Und als ich den Text dort Lese:
denke ich mir…. Manoman jetzt noch ein Grund zu kündigen.
Liebe Unternehmen: In Zeiten von Web 2.0 sprechen sich solche Dinge schnell rum!!! Ihr solltet dringend Euer Marketing, alle Mitarbeiter, Produkte und Services so informieren und gestalten, dass solche Geschichten gar nicht mehr passieren! Denn Web 2.0 ist in solchen Fällen ein Mega-Negativ-Multiplikator.
P.S. Hat hier jemand einen Tipp welcher Anbieter am besten ist? 1&1, Alice oder Aldi Hilfe. Ich will alles Flat gut und günstig - Danke für Tipps
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 14 of April , 2008 at 10:43 pm
Heute ein Test und ein Screencast zu der virtuellen Welt qwaq.com. Der Hersteller die Firma Qwaq Inc. aus Palo Alto, Kalifornien hat diese virtuelle Welt entwickelt um kollaboratives Arbeiten in Unternehmen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt der 3D Welt liegt eindeutig auf der einfachen gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten. Der nachfolgende Screencast zeigt einen ersten Test der virtuellen Welt mit einer lieben Kollegin Iris Speiser (hier blogt sie).
Diese virtuelle Welt ist kein Vergleich zu Second Life, da hier ein ganz anderer Ansatz verfolgt wird. Aber gerade für Unternehmen die sich mit dem Einsatz von virtuellen Welten beschäftigen wollen, bietet qwaq.com einige relevante Vorteile.
• Einsatz im Intranet möglich / Server in der eigenen Infrastruktur
• Fokus auf Konferenzing und kollaboratives Bearbeiten von Dokumenten
Ich habe bei dem Test noch einen zweiten Film erstellt mit ein paar weiteren Tests zum Bauen und konstruieren in dieser virtuellen welt. Der Film ist leider 16 Minuten lang geworden und spontan entstanden. Die Versprecher bitte ich zu entschuldigen ,-)
Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 13 of April , 2008 at 12:57 am
Dies ist Tipp Nr. 8 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Consulting
Für ein Unternehmen das bisher nur mit klassischen Softwarelösung arbeitet ist der Einstieg/Umstieg zu webbasierten Applikationen mit 2.0 - Charakter ein großer Entwicklungsschritt. Das Installieren von Wiki, Blogs & Co. ist nicht die einzige Disziplin auf dem Weg zu Enterprise 2.0. Was nützen diese Systeme, wenn sie keiner benutzt. Bei einem großen Changeprozess, der auch die Unternehmenskultur betrifft, ist externe Hilfe sinnvoll. Das musst nicht heißen, dass der ein oder andere Mitarbeiter in der IT-Abteilung nicht minderfähig wäre, diese Changeprozesse inhaltlich und oder fachlich zu begleiten. Externe Consultants haben aber einen anderen Blick und Zugangsweise zu den Mitarbeitern des Unternehmens bei solchen Veränderungen. Auch Anfangsfehler können vermieden werden, da ein entsprechendes externes Beratungsunternehmen bereits Erfahrungen aus anderen „Rollouts“ einbringen wird.
Spezialisierte Beratungsunternehmen agieren herstellerneutral und garantieren damit eine entsprechende Unabhängigkeit.
Die Beratungsleistungen sollten folgende Themen beinhalten:
Auswahl der Systeme
Beratung zur Anpassung der Sicherheitsregeln
Bekanntmachung
Verbesserung zur Usability
Konzeption der Schulungsmaßnahmen
Begleitung aller Veränderungsmaßnahmen
Kostenkontrolle und -reporting
Integration in die bestehenden Systemlandschaft
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.