Writing by Tim Mueller on Friday, 16 of May , 2008 at 5:21 pm
Das Unternehmen mit Corporate Blogs einen weiteren erfolgreichen Marketing- und Kommunikationskanal nutzen, zeigt sich in dieser Studie. Ziel der Firmenblogs ist es, “bestimmte Zielgruppen im Internet gezielt anzusprechen und bestehende Kunden zu binden”, so Fittkau und Maaß. Corporate Blogs sind beliebt, sie belegen auf der Rangliste der Weblogarten immerhin Platz 3 nach Tagebüchern und Fotoblogs mit einem Besucheranteil von 28% aller Weblog-Leser und 13% aller Internet-User.
Das Image von Corporate Blogs ist positiv. 30% der knapp 100.000 Befragten gaben an, dass Firmen Weblogs dazu beitragen, “den Dialog mit dem Kunden zu verbessern”. Ein Fünftel ist sogar überzeugt, dass über diese Blogs “ein Blick hinter die Kulissen möglich ist.” So scheint die Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs relativ groß zu sein.
Bekannte Corporate Blogs von Unternehmen sind Daimler, Sevenload und Frosta.
Eine gute Übersicht der wichtigsten Businessblogs sind hier.
Category: vermarktung, SS 2008
Writing by ChristianeMehling on Wednesday, 23 of April , 2008 at 11:49 pm
Im Handelsblatt vom 23. April 2008 erschien in der Rubrik „Wissenschaft & Debatte“ ein interessanter Artikel zum Thema Weblogs, der perfekt zu unserem Vorlesungsthema passt, aber natürlich auch für alle anderen, die sich für Blogs und deren Entwicklung und Bedeutung interessieren, spannend und relevant ist: Christoph Moss, Verfasser des Artikels und Leiter des Studiengangs Communication an der International School of Management in Dortmund und Frankfurt, weist auf die Studie „Sprachliche Merkmale von Weblogs“ hin, deren Ergebnisse im Sommer veröffentlicht werden. Dabei wurden an der ISM Texte von Bloggern und journalistische Beiträge verglichen und ausgewertet. In dem Artikel „Weblogs und die Liebe zum Ich“ verriet er aber schon mal ein paar aussagekräftige Ergebnisse, die ich an dieser Stelle lediglich zitieren möchte, ich verweise aber auf den Original Artikel, siehe Link
- “Durchschnittlich mehr als zweimal pro Blogeintrag taucht in den untersuchten Texten das Wort “ich” auf, fast zehnmal so häufig wie in einem vergleichbaren journalistischen Text”
- “Offenbar neigen Blogger dazu, die Wichtigkeit ihrer Aussagen nachdrücklich zu betonen. Nahezu doppelt so oft wie Journalisten von Zeitungen oder Zeitschriften unterstreichen sie ihre Feststellungen mit einem Ausrufezeichen.”
- “Blogger verwenden auch besonders gern Begriffe englischer Herkunft- statistisch gesehen viermal so häufig wie Verfasser von gedruckten Kommentaren”
(Quelle: Christoph Moss: „Weblogs und die Liebe zum Ich“, Handelsblatt, 23.04.2008)
Neben der Studie geht es auch darum, welche Wichtigkeit Blogs von Seiten der Journalisten eingeräumt wird und dass die Übergänge zwischen Journalist und Blogger zum Teil gar nicht mehr trennbar sind, da viele Journalisten von Print-Erzeugnissen im Internet als Blogger aktiv sind!
Category: Multimedia, SS 2008
Writing by Tim Mueller on Tuesday, 22 of April , 2008 at 10:13 pm
Hi Leute, ich wende mich an Euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin.Ich hoffe, Ihr koennt mir und meiner Freundin helfen, und lest diesen Brief! Das Problem ist, dass meine Freundin an Leukaemie erkrankt ist. Es hat sich herausgestellt, dass Sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. …
Als ein Teil der deutschen Gesellschaft sollte man natürlich sofort helfen: Brief lesen, schnell nachsehen welche Blutgruppe man ist und die Email weiterleiten!
Hierbei handelt es sich jedoch um einen sogenannten Hoax, eine Täuschung.
Als Hoax (engl. für Scherz, Schwindel) wird heute eine Falschmeldung bezeichnet, die vor allen Dingen per Email verbreitet und von vielen Empfänger für wahr gehalten wird. Gerade durch Appelle an das Gewissen, die Moral oder die Menschlichkeit der Empfänger erscheint der Hoax seriös, zumindest suggeriert er einen gewissen realen Hintergrund. Durch die oft verwendete Bitte um Weiterleitung an weitere Email-Adressen wird diese Nachricht dann zur Kettenmail und damit zu Spam-Mail. Wozu Spam-Mail führt kann man sich ausrechnen: Überfüllte Emailaccounts, höhere Server-Belastung und damit einhergehender höherer Energieverbrauch.
Wie kann man denn nun erkennen, ob es sich um eine ernst gemeinte Email handelt?
Unter dieser Adresse findet man eine von der Technischen Universität Berlin stets aktualisierte Seite, die alle bisher erschienenen und bekannten Hoaxes auflistet. Durch die Stichwort-Suche fällt es leicht die passende Information zur Email zu erhalten. Zudem erhält man nützliche Hintergrundinformationen zu dem jeweiligen Hoax: Durch etwaige Böse Buben werden beispielsweise bei der Weiterleitung Namen, Telefonnummern Postanschrift und Emailadressen von Personen eingesetzt, die eigentlich überhaupt nichts mit der Email zu tun haben. Was darauf folgt, möchte keiner erleben. Noch nach Jahren rufen Menschen den nun zu unrecht Betroffenen an, 1.000 Emails am Tag sind nicht ungewöhnlich, täglich “Fan-Post” in Massen usw.
Was könnt ihr tun? Einen Hoax über die besagt Seite identifizieren und umgehend den Absender und alle darüber informieren, die diese Email ebenfalls erhalten haben. Und am besten gleich den Link zur Hoax Seite mitschicken!
Und mal nebenbei: Wer von euch kennt seine Blutgruppe und hat sie mal aufgrund solch einer Email überprüft? Wie sinnvoll wäre dann so eine Email wirklich? Wenn man einen Spender sucht, wendet man sich wohl eher an die DKMS.
Category: SS 2008
Writing by Kristin Gabriel on Friday, 11 of April , 2008 at 5:19 pm
Studierende der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Universität zu Köln haben ein neues Magazin ins Leben gerufen: “Von Studierenden für Studierende” lautet das Motto des vierköpfigen Teams, die im Februar 2007 damit begonnen haben, andere Studierende über ihr Vorhaben zu informieren und davon zu überzeugen, an “meins magazin” mitzuwirken.
Unabhängig von Hochschulen oder Projekten ist diese Idee entstanden und wie das Motto, so auch das Magazin, denn alles an “meins magazin” kommt aus der Hand von Studierenden: die Organisation, die Fotos, die Texte, die Ideen, das Layout, die Philosophie. Allen Mitwirkenden ist Freiraum gelassen, sich selbst und eigene Ideen zu verwirklichen und sich im Print-Journalismus auszuprobieren.
Den rechtlichen Rahmen um das Magazin bildet der gemeinnützige “Verein studentischen Journalismus Köln e.V.”, der für “meins” gegründet wurde und den Grundsatz der Förderung von Studierenden beinhaltet. Heute besteht das “meins”-Team aus ca. 50 Mitwirkenden Studierenden aus dem Kölner Raum.
Inhaltlich geht es von den Ressorts “LebensEcht”(alles Rund um den Alltag von Studierenden: Privates und Hochschule) und “ZeitGeist”(Vorstellung der (studentischen) Kölner Kunst- und Kulturszene) zu “StaatsKunst”(das Politikressort von Hochschulpolitik bis zu globalen Themen) und “FernSicht”(Reisen, Auslandsaufenthalte/-semester, fremde Kulturen) und von dort von dem Kreativressort “FeinSinn” zum wissenschaftlichen “ErkenntnisReich”.
So unbestimmt und unterschiedlich wie Studierende aller Fachrichtungen und Altersklassen, wie deren Vorlieben und Interessen, so abwechslungsreich und speziell möchte “meins magazin” sein und die Kölner Studierenden auf ihrem Weg begleiten. Dabei möchte “meins magazin” sich deutlich von anderen Hochschulmagazinen abgrenzen: in aufwendiger und auffallender Gestaltung befasst sich “meins magazin” mit Themen der etwas anderen Art.
Bisher existiert das Magazin online zum kostenlosen PDF Download auf www.meins-magazin.de, das Technik Team - zusammengesetzt aus Studierenden verschiedener Hochschulen - ist eifrig dabei, die Homepage fertig zu stellen, um Lesern zukünftig eine Plattform zu bieten - eine Plattform für Informationen über “meins”, für Kontakte zum Team, ein Forum zur Themendiskussion und für Feedbacks. Mit weiterer Entwicklung und einem wachsenden Team wird sich “meins magazin” über Werbekunden finanzieren und baldmöglichst als Printausgabe erscheinen.
Wem also das Magazin gefällt, wer sich für den Bereich interessiert, gerne aktiv würde und auch noch Student oder Studentin ist, kann jederzeit bei “meins magazin” einsteigen und sich in allen möglichen Bereichen engagieren: in der Redaktion, der Bildredaktion, der Gestaltung, dem Marketing, der Technik und der Ausbildung.
Category: Bemerkenswertes, presse, SS 2008
- Tags: community, internet, köln, kunst, lernen, medien, medienprojekt, multimedia, projekt, rfh, studenten, studivz , zeitung
Writing by Deniz Kilic on Thursday, 10 of April , 2008 at 5:37 pm

Spox.com heißt das “Sportportal der neuen Generation”. Im Unterschied zur etablierten Konkurrenz wie Sport1.de setzt Spox.com neben dem üblichen Sport-Content auf ein im deutschsprachigen Webraum einmaliges Community-Erlebnis für internetbegeisterte Sportfans. Im angeschlossenen social network myspox können sich angemeldete User nach allen Regeln des Web 2.0 austoben: ein umfangreiches Fan-Profil erstellen, die Freude über den Sieg gegen die Bayern bloggen, Fotos aus der Südkurve posten, (Youtube-)Videos mit den coolsten Dunks aus der NBA uploaden, in die Gruppe seines örtlichen Tischtennisvereins eintreten, Freunschaften zu gleichgesinnten Marathonläufern schließen, Kommentare und Nachrichten schreiben, taggen usw. So sieht das ganze aus:


Dabei wirkt myspox mit seinen umfangreichen Web2.0-Möglichkeiten wie eine Mischung aus Myspace und StudiVZ - nur eben für Sportfans.
Auffällig und besonders innovativ ist dabei die Verknüpfung von redaktionellem Inhalt und dem user generated content. Interessante Blogs und Beiträge der User fließen in die redaktionelle Berichterstattung ein und finden ihren Weg auch auf die Sportseiten von Spox.com. Dass sämtliche Beiträge kommentiert werden können, ist dabei ebenso selbstverständlich wie die aktive Teilnahme der Redakteure am Community-Leben. User und Redakteuere können somit in direkte Interaktion treten und ihre Arbeit gegenseitig bereichern. Doch obwohl Spox.com seit September 2007 mitsamt myspox an den Start gegangen ist, und mit Premiere einen starken (Werbe-)Partner an der Seite hat, haben sich erst knapp über 8000 User für die Community angemeldet - da ist noch viel Platz nach oben. Oder bevorzugen Sportfans noch immer ihren Kneipenstammtisch?
Category: Multimedia, web2, SS 2008
Writing by Philip Pütz on Monday, 7 of April , 2008 at 9:38 pm
Adobe Photoshop gibt es jetzt als Freeware im Internet.
Das Kind hört auf den Namen Photoshop Express und man findet es unter:
http://www.adobe.com/products/photoshopexpress/
Man kann dort online seine Bilder bearbeiten, ohne dass man ein Programm runterladen muss.
Die vorhandenen Funktionen sind zwar extrem abgespeckt, doch für die schnelle Bearbeitung von Kleinigkeiten durchaus ausreichend.
Und so siehts aus :

Der User bekommt 2GB Speicherplatz zur Verfügung gestellt, jedoch gibt es auch einen Haken.
Adobe räumt sich das Recht ein die hochgeladenen Fotos kommerziell weiter zu verwenden.
Das bedeutet, dass deine privaten Fotos zur Veröffentlichung jeglicher Art (wie Werbung, Weiterverkauf…) genutzt werden können.
An sich eine sehr gute Idee um der Freeware-Konkurrenz den Kampf anzusagen, jedoch sollten die Nutzungsbedingungen überarbeitet werden.
Folgende Links zu diesem Thema:
manager-magazin.de
Heise.de
Category: Bemerkenswertes, Multimedia, web2, SS 2008
Writing by Bernd_Schmitz on Thursday, 27 of March , 2008 at 12:32 pm

Uebungsaufgabe als Vorlesungsersatz die meine Multimediastudenten, originally uploaded by berndschmitz.
Geblogt von unterwegs via Handy und Flickr!
Category: Multimedia, mobilblogging, SS 2008