Writing by Kristin Gabriel on Friday, 11 of April , 2008 at 5:19 pm
Studierende der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Universität zu Köln haben ein neues Magazin ins Leben gerufen: “Von Studierenden für Studierende” lautet das Motto des vierköpfigen Teams, die im Februar 2007 damit begonnen haben, andere Studierende über ihr Vorhaben zu informieren und davon zu überzeugen, an “meins magazin” mitzuwirken.
Unabhängig von Hochschulen oder Projekten ist diese Idee entstanden und wie das Motto, so auch das Magazin, denn alles an “meins magazin” kommt aus der Hand von Studierenden: die Organisation, die Fotos, die Texte, die Ideen, das Layout, die Philosophie. Allen Mitwirkenden ist Freiraum gelassen, sich selbst und eigene Ideen zu verwirklichen und sich im Print-Journalismus auszuprobieren.
Den rechtlichen Rahmen um das Magazin bildet der gemeinnützige “Verein studentischen Journalismus Köln e.V.”, der für “meins” gegründet wurde und den Grundsatz der Förderung von Studierenden beinhaltet. Heute besteht das “meins”-Team aus ca. 50 Mitwirkenden Studierenden aus dem Kölner Raum.
Inhaltlich geht es von den Ressorts “LebensEcht”(alles Rund um den Alltag von Studierenden: Privates und Hochschule) und “ZeitGeist”(Vorstellung der (studentischen) Kölner Kunst- und Kulturszene) zu “StaatsKunst”(das Politikressort von Hochschulpolitik bis zu globalen Themen) und “FernSicht”(Reisen, Auslandsaufenthalte/-semester, fremde Kulturen) und von dort von dem Kreativressort “FeinSinn” zum wissenschaftlichen “ErkenntnisReich”.
So unbestimmt und unterschiedlich wie Studierende aller Fachrichtungen und Altersklassen, wie deren Vorlieben und Interessen, so abwechslungsreich und speziell möchte “meins magazin” sein und die Kölner Studierenden auf ihrem Weg begleiten. Dabei möchte “meins magazin” sich deutlich von anderen Hochschulmagazinen abgrenzen: in aufwendiger und auffallender Gestaltung befasst sich “meins magazin” mit Themen der etwas anderen Art.
Bisher existiert das Magazin online zum kostenlosen PDF Download auf www.meins-magazin.de, das Technik Team - zusammengesetzt aus Studierenden verschiedener Hochschulen - ist eifrig dabei, die Homepage fertig zu stellen, um Lesern zukünftig eine Plattform zu bieten - eine Plattform für Informationen über “meins”, für Kontakte zum Team, ein Forum zur Themendiskussion und für Feedbacks. Mit weiterer Entwicklung und einem wachsenden Team wird sich “meins magazin” über Werbekunden finanzieren und baldmöglichst als Printausgabe erscheinen.
Wem also das Magazin gefällt, wer sich für den Bereich interessiert, gerne aktiv würde und auch noch Student oder Studentin ist, kann jederzeit bei “meins magazin” einsteigen und sich in allen möglichen Bereichen engagieren: in der Redaktion, der Bildredaktion, der Gestaltung, dem Marketing, der Technik und der Ausbildung.
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 26 of January , 2008 at 8:04 pm
Diese Informationen hatte ich bereits am 27.August 2007 veröffentlicht. Aber da dieses Thema immer wieder in die klassischen Medien dringt und dort immer wieder falsch und unrecherchiert wiederholt wird, wiederhole ich nachfolgend meine Recherchen zu dem Thema.Diese sogenannte Bank Ginko Financial ist nie eine echte Bank gewesen! Dahinter steht ein einfacher Trick-Betrüger SL-User aus Brasilien, der eine Second Life “Bank” in 2004 gründete. Eine Website im Internet ist aber erst 2006 verfügbar gewesen zu sein (Die Domain wurde im Februar 2005 registriert). Die Einrichtung hat keinerlei rechtliche oder finanztechnische Einbettung in ein reales Bankensystem und unterliegt keiner Finanz- oder Bankenaufsicht. Dies ist ein privates Projekt eines barsilianischen Betrügers Second Life Users. Und deswegen ist es nie eine “Bank” gewesen, sondern jemand hat es einfach so genannt um zu Betrügen! Und deswegen hatte es noch nie eine echte Bankenkriese in Second Life gegeben!
Er hat das schnelle Geld machen wollen und hat jedem User in Second Life erst 100 % (in Worten einhundert) Zinsen pro Jahr, später 40 % Zinsen pro Jahr auf die eingelegten Lindendollar versprochen. Als eine Art Schneeballblase hat er fällige Zinszahlungen, sofern der User eine Auszahlung wünschte, nicht aus echten Zinseneinnahmen, sondern aus neuen Einlagen anderer SL -User erbracht. Das geht nur so lange gut, wie der Kundenbestand und die Neueinlagen kontinuierlich wachsen. Als Lindenlab das Glückspiel verbietet, wollten scheinbar zu viele Kunden gleichzeitig ihre Geldeinlagen zurück und - oh da schau her - die “Bank�? ist zahlungsunfähig. Er hat vielmehr einen Großteil des ergaunerten Vermögens einfach einbehalten und ist verschwunden!
Jeder vernünftige Mensch weiß, dass mehr als 7 % Zinsversprechen niemals seriös sein können!!!
Ein einfacher (gemeiner) Trickbetrug…. Also bei der Bewertung der Schlagzeile geht es nicht um ein Bankensterben in Second Life, sondern nur einen durch die Presse falsch dargestellter Betrug einer einzelnen Person.
Hier noch ein paar Infos:
Die Domain ginkofinancal.com gehört:
Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: GINKOFINANCIAL.COM
Created on: 12-Feb-05
Expires on: 12-Feb-08
Last Updated on: 25-Jul-07
Administrative Contact:
Pratte, Michael fox85@ginkosoft.com
PO Box 282
Manville, Rhode Island 02838
United States
Seine Adresse deutet auf eine Amerikaner, warum es ein Brasilianer sein sollte ist mir noch verborgen geblieben. Und die Mailadresse schließt auf einen 23 jährigen Mann…
Das in Zukunft keine weiteren Trickbetrüger ihre Geschäfte in Second Life als Bänker tätigen können, wurde durch die geänderten Vorgaben von Lindenlab geregelt.
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 14 of January , 2008 at 7:48 pm
Universität Bielefeld lädt herzlich zum kommenden SecondLife-Event “Welche Chancen und Risiken bietet SecondLife für die Hochschullehre”? , am Do, 17.01.08 | 18.00-20.00 Uhr ein. Die Veranstaltung wird auf der SL-Repräsentanz des SL2 Projektes stattfinden (http://slurl.com/secondlife/European%20University/83/254/21)
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 12 of January , 2008 at 8:41 pm
Zum Glück bekomme ich einen Google-Alert, sonst wäre mir dieser (gute) Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) tatsächlich entgangen. Und dabei wird dort auch über die Rheinische Fachhochschule Köln berichtet.
Insgesamt sind zurzeit etwa 15 deutsche Hochschulen sowie einige Museen und Bibliotheken in „Second Life“ präsent. Und die Studenten? „60 Prozent hatten vorher noch gar nichts von Second Life gehört“, schätzt Bernd Schmitz, der sich an der Rheinischen Fachhochschule Köln seit 2006 mit den Neuen Medien beschäftigt und im Studiengang Medienwirtschaft virtuelle Lehrveranstaltungen anbietet. Die Einstellung der Studenten gegenüber der virtuellen Welt sei generell eher skeptisch, sagt Schmitz. Die Medien hätten die Suchtgefahr und das Kriminalitätspotential zu sehr in den Vordergrund gerückt, vermutet er. „Eine Handvoll meiner Studenten hatte aber schon einen Avatar.“
Um eine virtuelle Vorlesung abhalten zu können, musste Schmitz zunächst einen virtuellen Raum besitzen. Vor einem Jahr kaufte er ein Grundstück für mehrere tausend „Linden-Dollar“, umgerechnet 300 Euro. Das Ganze war ein Experiment. „Wir waren eine der ersten deutschsprachigen Hochschulen in Second Life“, sagt Schmitz. Nicht zuletzt deshalb wurde seinem virtuellen Campus große Aufmerksamkeit zuteil, schließlich fand sich sogar ein Sponsor aus der Wirtschaft. „Am beliebtesten sind bei den Studierenden das Tutorial zur Einführung und die direkte Kommunikation mit dem Dozenten“, berichtet Schmitz.
Und ein netter unbekannter User hat einen Mitschnitt auf Blip.TV veröffentlicht.
Keine Ahnung ob Sat1-NRW die Rechte zur Veröffentlichung an den User gegeben hat, ich verweise nur darauf:
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 7 of January , 2008 at 11:06 am
Bei einer virtuellen Vorlesung im September 2007 drehte ein Filmteam einen kleinen Beitrag zum Thema Second Life in der RFH. Dieser Beitrag gehört zu einer Second Life Serie mit insgesamt 4 Beiträgen. Ich weiß noch das Jörg Linder alias Yoshinori Shirakawa sein Wirken in Second Life auch in einer Sendung zeigt. Jeden Abend soll ein Beitrag gesendet werden. Wann die Staffel beginnt weiß ich nicht. Eine Programmvorschau habe ich online nicht gefunden. Vielleicht kann es jemand in den Kommentar schreiben.
Der Beitrag zur RFH Köln und dem German Tutorial in Pixel Expo wird am kommenden Mittwoch um 17.30 Uhr im Regionalfernsehen NRW von Sat1 gesendet. Es soll via DVB-T empfangbar sein.
Es ist definitiv mein letzter Versuch mit den klassischen Medien zu arbeiten. Ich bin gespannt wie die Sendung geschnitten wurde. Mich würde sehr interessieren wie Eure Meinung nach dem Beitrag ist! Bitte hier mal ein paar Kommentare hinterlassen - Danke. Je nach Eurer Stimmung und Meinung werde ich zukünftig Presseanfragen ablehnen!
Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 18 of December , 2007 at 9:40 pm
Silvio Interflug startet Interviewreihe…
Mit dem SL Profi-Talk möchten wir hiermit eine neue Serie in den SLinside News starten und Euch damit auch einmal einen Einblick in Arbeit, Ansichten und Ideen von Menschen geben, die zum Beispiel in Second Agenturen arbeiten, oder große Projekte in SL betreuen.
Wir haben bereites mehrere Interviews hierzu geführt und werden die in den kommenden Wochen veröffentlichen. Ihr dürft also gespannt sein.
Das erste Interview habe ich mit Bernd Schmitz geführt, den viele vielleicht als Bernd Celt in Second Life kennen und der maßgeblich für das SL Projekt der Rheinischen Fachhochschule verantwortlich ist …
Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 11 of December , 2007 at 11:52 pm
Am 6. Dezember 2007 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache die Wörter des Jahres 2007 ausgewählt. Auf einer Pressekonferenz vom 7. Dezember wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Jury gehörten der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sprachgesellschaft an.
Ausgewählt wurden wie in der Vergangenheit Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen (es sind »verbale Leitfossilien« eines Jahres). Es geht nicht um Worthäufigkeiten. Auch ist mit der Auswahl keine Wertung bzw. Empfehlung verbunden.
Schade, denn die Journalistin hatte in den Vorgesprächen einen vordergründig objektives Interesse an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit virtuellen Welten im Einsatz mit der universitären Lehre gezeigt. Allerdings wurden im fertigen Bericht alle aufgenommenen O-Töne so geschnitten, dass es mehr um einen negativ kritischen Bericht handelt. Und das Patrik Honneker von der Uni Köln nur kompetenzleere Ausflüchte verwendet, zeigt wie die vergangene negative SL-Presse noch die Meinungsbildung dominiert.
“Second Life ist sehr stark kommerzialisiert worden, es ist teilweise missbraucht worden, auch in den Bereichen der Pädophilie, d. h. das Image, das man mit Second Life hat, am Anfang war es sehr innovativ, entspricht heutzutage nicht mehr ganz dem, was wir gerne haben.”
Ob der Uni Köln das klassische World Wide Web auch nicht dem entspricht, was sie gerne gehabt hätten? Denn das ist doch erst richtig kommerzialisiert und dort sind mehr Pädokriminelle unterwegs als sonst Nirgendwo!
Das ist leider wieder ein Beweis, dass die klassischen Medien komplexe Zusammenhänge - insbesondere im Zusammenhang mit Second Life, nur reduziert und möglichst Populistisch darstellen wollen oder können.
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 26 of September , 2007 at 9:49 pm
Am 27. September 2007 besucht das Produktionsteam der Westcom die RFH und wird ein paar Aufnahmen während der Vorlesung drehen. Es handelt sich um einen kurzen Beitrag in “17:30 live”
das Sat.1 Regionalprogramm für Nordrhein-Westfalen. Den Sendetermin wird noch bekannt geben.
Nach der realen Vorlesung (Ende 17:45 Uhr) werde wir, begleitet durch das Filmteam, in Second Life eine virtuelle Vor-Lesung erleben (Start 18.00 Uhr). Kernfragen des Beitrags sind die Möglichkeiten des multimedialen Lernens in Second Life und die Aktivitäten der Rheinischen Fachhochschule Köln mit dem German Tutorial von Funaria Moose in SL. Über eine hohe Besucherzahl in der virtuellen RFH freue ich mich.