Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 29 of April , 2008 at 10:38 pm
Im September 2007 wurde in einer großen Veranstaltung der virtuelle Bau des Kölner angekündigt. Bei dem Event (Bilder hier zu sehen) in der Dombauhütte Köln wurde von der Agentur und der Dombaumeisterin das gemeinsame Vorhaben erläutert. Ich habe mich damals etwas amüsiert, denn die Vorgaben, dass der virtuelle Dom in Second Life nur mit einer persönlichen Betreuung (Schweizer Garde) betreten werden darf, empfand ich nicht so innovativ. Die Insel ist dementsprechend auch nur für zwei STUNDEN am Tag für den Besuch geöffnet gewesen.
Die Absicht der Agentur war wohl im Umfeld des virtuellen Kölner Doms weitere (Kölner) Unternehmen zu Second Life zu beraten bzw. dort virtuelle Niederlassungen zu kreieren. Die Referenzliste auf der Website und die Sim (virtuelle Insel in Second Life) ist aber noch ziemlich leer.
Der erste Bau des Doms wurde im November 2007 abgerissen und erst im Mai 2008 unter dem Vorwand Dom 2.0 neu begonnen.
In der Zwischenzeit gab es aber einen heftigen Streit vor Gericht zwischen verschiedenen Agenturen.
Eine einstweilige Verfügung wurde vor dem LG aufgehoben (JurPC berichtet) Fazit des Urteils: Wer Fotos für Texturen in Second Life bearbeite, leistet noch keine Urheberschützenswürdige Arbeit.
Category: Multimedia, Second life
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 23 of April , 2008 at 11:54 pm
Ein Video (sehenswert) aus einer sehr multimedialen Imagewebsite von Nike link. Alleine die 3d Navigation ist sehr elegant mit “papervision” Based on Flash gelöst!
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Category: Multimedia
Writing by ChristianeMehling on Wednesday, 23 of April , 2008 at 11:49 pm
Im Handelsblatt vom 23. April 2008 erschien in der Rubrik „Wissenschaft & Debatte“ ein interessanter Artikel zum Thema Weblogs, der perfekt zu unserem Vorlesungsthema passt, aber natürlich auch für alle anderen, die sich für Blogs und deren Entwicklung und Bedeutung interessieren, spannend und relevant ist: Christoph Moss, Verfasser des Artikels und Leiter des Studiengangs Communication an der International School of Management in Dortmund und Frankfurt, weist auf die Studie „Sprachliche Merkmale von Weblogs“ hin, deren Ergebnisse im Sommer veröffentlicht werden. Dabei wurden an der ISM Texte von Bloggern und journalistische Beiträge verglichen und ausgewertet. In dem Artikel „Weblogs und die Liebe zum Ich“ verriet er aber schon mal ein paar aussagekräftige Ergebnisse, die ich an dieser Stelle lediglich zitieren möchte, ich verweise aber auf den Original Artikel, siehe Link
- “Durchschnittlich mehr als zweimal pro Blogeintrag taucht in den untersuchten Texten das Wort “ich” auf, fast zehnmal so häufig wie in einem vergleichbaren journalistischen Text”
- “Offenbar neigen Blogger dazu, die Wichtigkeit ihrer Aussagen nachdrücklich zu betonen. Nahezu doppelt so oft wie Journalisten von Zeitungen oder Zeitschriften unterstreichen sie ihre Feststellungen mit einem Ausrufezeichen.”
- “Blogger verwenden auch besonders gern Begriffe englischer Herkunft- statistisch gesehen viermal so häufig wie Verfasser von gedruckten Kommentaren”
(Quelle: Christoph Moss: „Weblogs und die Liebe zum Ich“, Handelsblatt, 23.04.2008)
Neben der Studie geht es auch darum, welche Wichtigkeit Blogs von Seiten der Journalisten eingeräumt wird und dass die Übergänge zwischen Journalist und Blogger zum Teil gar nicht mehr trennbar sind, da viele Journalisten von Print-Erzeugnissen im Internet als Blogger aktiv sind!
Category: Multimedia, SS 2008
Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 22 of April , 2008 at 9:14 pm
Heute erreicht mich eine persönliche Einladung für einen Betatest. In meinem beruflichen Umfeld nutze ich Mindmanager 7 Pro, um bestimmte Projekte zu visualisieren und komplexe Zusammenhänge zu strukturieren. Eine klassische Desktop-Anwendung mit den bekannten Nachteilen, dem komplizierten Austausch von komplexen Informationen. In Zeiten in denen immer mehr über Enterprise 2.0 diskutiert wird müssen auch die Softwarehersteller reagieren, damit nicht kostenlose (und super gut funktionierende) Web 2.0 Anwendungen, wie bspw. der mindmeister oder wie einige andere Online-Web 2.0 Tools, den Markt verändern.
Ab sofort bietet Mindmanager ein (vorerst kostenfreies) Betatesting an.

Wer mitmacht, darf dann noch zwei weitere Monate kostenlos nutzen. Boah. Macintosh ist ausgeschlossen und wer nicht mit den Standards (Windows mit Internetexplorer) arbeitet, der könnte Probleme haben, na Toll.
Es wird angeboten:
Mindjet Connect strukturiert, vereinfacht und rationalisiert die Zusammenarbeit und den Austausch relevanter Informationen – durch sichere Arbeitsbereiche, Echtzeit-Zusammenarbeit und live Web-Meetings.
Erfassen und strukturieren Sie Maps und Dateien und arbeiten Sie gemeinsam über sichere Arbeitsbereiche daran.

Führen Sie Web-Konferenzen mit integrierten Chat- und Whiteboard-Funktionen über gemeinsam genutzte Desktops durch.
Das ist schon mal sehr innovativ, aber eine komplexe Umstellung für die geübten Desktop-User.
Das ist aber sicher die Zukunft: Virtualisierung der Desktops, Kollaboration in Echtzeit über das Web und immer das Ziel vor Augen haben ein Stück näher dem Status Enterprise 2.0 zu sein.
In den FAQ´s findet sich eine (peinliche) Frage:
F: Über welche herausragenden Funktionen verfügt Mindjet Connect Beta?
- Simultane Bearbeitung visueller Maps - Eine der überzeugendsten neuen Funktionen der Software. Die Möglichkeit der simultanen Bearbeitung erlaubt mehreren Benutzern an verschiedenen Computern und Standorten gleichzeitig, an derselben Map zu arbeiten. Das bedeutet reale Echtzeit-Zusammenarbeit über das Internet.
- Instant Meeting - Erleben Sie virtuelle Zusammenarbeit hautnah durch Web-Konferenzen und Sitzungen, bei denen Sie Whiteboard-Funktionen nutzen.
- Sichere Arbeitsbereiche - Erstellen Sie bei Bedarf neue Arbeitsbereiche für neue Projekte, neue Teams und neue Kunden. Passen Sie diese Arbeitsbereiche anschließend individuellen Erfordernissen an: Nutzen Sie Zugriffsparameter für geladene Mitglieder, sperren Sie Dokumente und nutzen Sie die Funktion zur Versionierung von Dokumenten, integrieren Sie E-Mails und importieren Sie Maps und nachgeordnete Dokumente.
- MindManager Web (in Kürze erhältlich, jedoch nicht für die Beta-Version) - Greifen Sie jederzeit zur Zusammenarbeit auf Ihre Arbeitsbereiche über einen Standard-Webbrowser zu. Sie haben auch dann Zugriff auf Ihre Daten, wenn Sie nicht an Ihrem Computer sind.
Category: Multimedia, enterprise 2.0
Writing by Heiko Link on Monday, 14 of April , 2008 at 7:55 am
Im Rahmen der Studioproduktion an der Hochschule der Medien in Stuttgart wurde dokumentarisch dargestellt, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Die 35 Minuten lange Dokumentation bietet Interviews mit Bloggern, Unternehmern, Investoren, Wissenschaftlern und Buchautoren, die sich allesamt hinter die Kulissen blicken lassen und ihre Beweggründe und Strategien dem Zuschauer erklären.
Deutschland lebt im Web 2.0 - wie es eindrucksvoll in diesem neuen Film “Web 2.0 - Der Film�? dargestellt wird.
Category: Multimedia, barcamp
Writing by Deniz Kilic on Thursday, 10 of April , 2008 at 5:37 pm

Spox.com heißt das “Sportportal der neuen Generation”. Im Unterschied zur etablierten Konkurrenz wie Sport1.de setzt Spox.com neben dem üblichen Sport-Content auf ein im deutschsprachigen Webraum einmaliges Community-Erlebnis für internetbegeisterte Sportfans. Im angeschlossenen social network myspox können sich angemeldete User nach allen Regeln des Web 2.0 austoben: ein umfangreiches Fan-Profil erstellen, die Freude über den Sieg gegen die Bayern bloggen, Fotos aus der Südkurve posten, (Youtube-)Videos mit den coolsten Dunks aus der NBA uploaden, in die Gruppe seines örtlichen Tischtennisvereins eintreten, Freunschaften zu gleichgesinnten Marathonläufern schließen, Kommentare und Nachrichten schreiben, taggen usw. So sieht das ganze aus:


Dabei wirkt myspox mit seinen umfangreichen Web2.0-Möglichkeiten wie eine Mischung aus Myspace und StudiVZ - nur eben für Sportfans.
Auffällig und besonders innovativ ist dabei die Verknüpfung von redaktionellem Inhalt und dem user generated content. Interessante Blogs und Beiträge der User fließen in die redaktionelle Berichterstattung ein und finden ihren Weg auch auf die Sportseiten von Spox.com. Dass sämtliche Beiträge kommentiert werden können, ist dabei ebenso selbstverständlich wie die aktive Teilnahme der Redakteure am Community-Leben. User und Redakteuere können somit in direkte Interaktion treten und ihre Arbeit gegenseitig bereichern. Doch obwohl Spox.com seit September 2007 mitsamt myspox an den Start gegangen ist, und mit Premiere einen starken (Werbe-)Partner an der Seite hat, haben sich erst knapp über 8000 User für die Community angemeldet - da ist noch viel Platz nach oben. Oder bevorzugen Sportfans noch immer ihren Kneipenstammtisch?
Category: Multimedia, web2, SS 2008
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 7 of April , 2008 at 9:53 pm
Dies ist Tipp Nr. 6 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Training
Um Web 2.0 in Unternehmen zu einem erfolgreichen Einsatz zu bringen, müssen die Mitarbeiter mit diesen neuen Techniken (langsam) vertraut gemacht werden. Schulungsmaßnahmen sind ein sinnvolles Mittel und gehören in das Rezeptbuch auf dem Weg zu Enterprise 2.0. Training von Anwendungssoftware ist in großen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil in der Mitarbeiterqualifizierung.
Die Schulungsquantität ist betriebsbedingt in Deutschland sehr unterschiedlich. Die klassischen Präsenzveranstaltungen sind aber seit Jahren stagnierend. Zwischen 3 bis 6 Tagen verbringen Mitarbeiter jährlich auf „externen“ Seminaren. Nicht selten sind dies Softwareschulungen zu Anwendungen des täglichen Bedarfs (Word, Excel & Co.)
Andererseits gibt es bestimmte relevante IT-Themen die sogar flächendeckend in Unternehmen als obligatorische Maßnahme geschult werden. In unserem Unternehmen müssen alle Mitarbeiter, die an einem PC arbeiten an einer 4 stündigen IT-Sicherheitsschulung teilnehmen. Bei einem solchen „unternehmens“- grundlagen-relvanten Thema ist ein „Zwangs-“ Schulungskonzept sehr sinnvoll.
Anders verhält es sich bei den „Wahl“- IT - Themen. Hier entscheiden in der Regeln die jeweiligen Vorgesetzten/ Kostenstellenverantwortlichen in Absprache mit dem betroffenen Mitarbeiter über den Inhalt der Schulungsmaßnahmen. Meist schlägt der Mitarbeiter eine Schulungsmaßnahme (aus einem umfangreichen Katalog) vor und begründet seinen Wunsch mit entsprechenden beruflichen Relevanzen. Diese prüft und genehmigt im Idealfall sein Vorgesetzter. Welche Themen im Bildungskatalog enthalten sind, und ob neue Themen in das Bildungsprogramm aufgenommen werden, entscheiden meist die Bildungsplaner und O&I Verantwortlichen. Web 2.0 Applikationen gehören natürlich in den Bildungskontext und damit auch in den Bildungskatalog der Mitarbeiter. Je nach Zeitplan und Ausbildungsstand der Mitarbeiterschaft ist es sinnvoll bestimmte Web 2.0 Applikationen die im Unternehmen einsetzt werden sollen, eine obligatorische Schulungsmaßnahme zu initiieren.
Dies geht auch mit einer webbasierten Onlineschulung, die jeder Mitarbeiter mit einer „kleinen“ Prüfung abschließen könnte. Tiefergehende Trainingsangebote für Advanced User und Spezial-Themen bieten den Mitarbeitern dann ein zusätzliches Lern-Angebot. Sinnvollerweise dann als Blended-Learning-Angebote (Onlineschulung mit Präsenzveranstaltungen)
Neben diesen Unternehmensangeboten zu Trainingsangeboten „Web 2.0 Einsatz im Arbeitsalltag“ lernen die meisten Menschen über das Selbststudium am Arbeitsplatz und über die „Kollegenhilfe“. Hier bieten sich folgende Unternehmensmaßnahmen sinnvoll an. In einer Einführungsphase könnten die Nutzer einen Onlinetutor, via einem „Hilfebutton“, für einen Support-Service erreichen. Training by the work. Eine effiziente Methode schnell und einfach ein „jobbegleitende“ Lernmaßnahme in Leben zu rufen. Nach einer gewissen Einführungsphase kann das Unternehmen davon ausgehen, dass ein Großteil der Benutzer die Grundlagen mit den Umgang des System kennt. Ein Faktor von Benutzer, zu Anzahl der Mitarbeitern ergibt dann einen Index für die Web 2.0-Durchdringung im Unternehmen.
Fazit: Ein Schulungsprogramm um den Mitarbeitern die Web 2.0 - Anwendungen zu erklären ist eine Erfolgsgrundlage und würde den Mitarbeitern als ein Lernziel den Vorteil beim Einsatz dieser neuen Webtools für die tägliche Arbeit demonstrieren.
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: Multimedia, web2, enterprise 2.0
Writing by Philip Pütz on Monday, 7 of April , 2008 at 9:38 pm
Adobe Photoshop gibt es jetzt als Freeware im Internet.
Das Kind hört auf den Namen Photoshop Express und man findet es unter:
http://www.adobe.com/products/photoshopexpress/
Man kann dort online seine Bilder bearbeiten, ohne dass man ein Programm runterladen muss.
Die vorhandenen Funktionen sind zwar extrem abgespeckt, doch für die schnelle Bearbeitung von Kleinigkeiten durchaus ausreichend.
Und so siehts aus :

Der User bekommt 2GB Speicherplatz zur Verfügung gestellt, jedoch gibt es auch einen Haken.
Adobe räumt sich das Recht ein die hochgeladenen Fotos kommerziell weiter zu verwenden.
Das bedeutet, dass deine privaten Fotos zur Veröffentlichung jeglicher Art (wie Werbung, Weiterverkauf…) genutzt werden können.
An sich eine sehr gute Idee um der Freeware-Konkurrenz den Kampf anzusagen, jedoch sollten die Nutzungsbedingungen überarbeitet werden.
Folgende Links zu diesem Thema:
manager-magazin.de
Heise.de
Category: Bemerkenswertes, Multimedia, web2, SS 2008
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 31 of March , 2008 at 6:53 pm
Mit 1000Mikes.com ist es möglich über das Telefon (Mobil, Festnetz oder VoIP) eine Nummer in Hamburg anzurufen und darauf los zu sprechen. Die Stimme wird ist dann live im Internet zu hören. Entweder direkt auf der Website, oder als Embedded Widget auf einem Bog oder irgendeiner Website.

Hier der Link zu dem Kanal meiner “Radiostation”.
Natürlich wandern fertige Aufnahmen dann in ein persönliches Archiv und sind dort abrufbar. Den Archivdateien kann man auch gleich die entsprechenden Urheberrechte mitgeben und definieren ob die MP3- Dateien jeder anhören darf oder nur Freunde.
Noch nie war der Bürger-Radio-Funk via Internet so einfach möglich.
Und dann sind die Dateien immer und überall abrufbar, inkl. RSS-Feed.
Oder man nimmt beispielsweise den Web 2.0 Dienst Mixwit.com
und mischt die gespeicherte MP3- Live Datei mit Musik von Abba und Madonna. Bitte schön zum anhören hier ein Ergebnisse!


Category: Multimedia, web2