Kategorie-Archiv: google wave

Der Weg zum Enterprise 2.0: Tipps für Unternehmen: 2. Top Down

… ist Pflicht!

Mitarbeiter, v.a. in großen Unternehmen, nehmen Ihre Tätigkeiten oftmals als „sehr bürokratisch“ wahr. Daher wird, bedingt durch aufwendige Strukturen und komplexe Prozesse, mehr Arbeitszeit mit verwaltenden Aufgaben verbracht, als wirklich produktiv zu sein. Beispielsweise muss der Mitarbeiter, der einen Kunden besuchen will und nur 10 Minuten Fahrzeit benötigt, zur vorgelagerten Reisebeantragung und der abschließenden Reisekostenabrechnung mindestens die dreifache Zeit für den „Verwaltungsteil“ kalkulieren.

Die meisten Abteilungen behaupten personell unterbesetzt zu sein. Die komplexen Prozesse und Strukturen lassen kaum Zeit für neue strategische Projekte. Ganz zu schweigen davon bestehende Prozesse zu optimieren und damit auch andere Arbeitsmethoden einzusetzen. Das operative Tagesgeschäft ist meist so dominant, dass die Einführung von Prozessverbesserungen mit viel „Überredungsarbeit“ verbunden ist.

„Never change a running system“ heißt hier oft die Verteidigungsstrategie der betroffenen Mitarbeiter. So werden jedes Jahr zu Weihnachten wieder die Excel Listen zur Grußkartenversandaktion von einzelnen Mitarbeitern der Reihe nach manuell bearbeitet. Mit dem Effekt, dass verschiedene Bearbeitungsversionen der einen Liste entstehen und beim Synchronisieren der Datentabellen immer wieder Fehler auftreten.

Und dieselben Mitarbeiter sollen dann auf „Kommando“ mit neuen, ihnen vollkommen unbekannten, Web 2.0 Applikationen arbeiten? Projektergebnisse in Weblogs erfassen, Beiträge kommentieren, kollaborativ in Wikis ihr Wissen speichern und mit RSS-Feed Aggregatoren umgehen?
Auch wenn den Menschen die Vorteile nach einer Schulung (s. später Kapitel 7: Training) einleuchten, es bedeutet für jeden eine Umstellung alter Gewohnheiten und das Erlernen von neuen Anwendungssystemen. Weitere Schnittstellen und neue Systeme müssen erlernt und genutzt werden. Im normalen Arbeitsumfeld wird täglich mit verschiedenen Systemen gearbeitet: Diverse Datenbanken, SAP, BW-Analyse, Siebel-CRM, diverse Webapplikationen mit unterschiedlichen GUI, oft mehr als zehn unterschiedliche Anwendungssysteme. Da ist das Interesse für weitere Anwendungen natürlich nicht besonders groß.

Aber wie lassen sich weitere Systeme so positionieren, dass die Akzeptanz bei den Mitarbeitern gegeben ist und diese Systeme auch intensiv genutzt werden?
Wie können die Mitarbeiter überzeugt werden es mal zu probieren, um die Vorteile „am eigenen Leib zu erleben“?

Um diese Herausforderung zu meistern ist eine Top-Down Strategie empfehlenswert. Der CIO sowie das Top-Management sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen und diese Web 2.0-Systeme intensiv nutzen. Anschließend muss die Welle kaskadenförmig in die unteren Führungsebenen weitergetragen werden. Hierdurch lassen sich „Leuchttürme“ des Erfolgs bilden, die positiv auf die skeptischen Kollegen abstrahlen können.

In größeren Arbeitsgruppen müssen Personen, mit einer Affinität zu „innovativen“ Web 2.0-Tools identifiziert werden um eine Best Practice zu etablieren. Diese sollten als Multiplikatoren gewonnen werden. Wenn diese Menschen durch den Einsatz von Web 2.0 effizienter arbeiten und Vorteile bzw. Mehrwert demonstrieren können, werden sie mit den Skeptikern reden und diese motivieren solche Tools ebenfalls zu testen.
Mit solchen einfachen Maßnahmen ist die Einführung von neuen Webtools in allen Bereichen schleichend möglich.

Als vor 15 Jahren die ersten Büroarbeitsplätze mit Computer und E-Mail-Funktionalität ausgestattet wurden, waren noch viele Kollegen sehr skeptisch und beharrten auf das Telefax, als Medium mit langfristiger Zukunft. Mittlerweile ist das Vergangenheit und keiner kann sich vorstellen wie man früher ohne Computer im Büroumfeld arbeiten konnte. Und wie sieht es morgen aus? Anwendungen wie Etherpad, Zoho oder Google Wave machen Echtzeit Zusammenarbeit möglich und erfordern wieder ein Umdenken!

Viele Unternehmen, vom Start-Up über den Mittelstand bis hin zu Weltkonzernen, nutzen heute interne Wikis oder Corporate Blogs, die einst auf Initiative einzelner Mitarbeiter als sog. U-Boot Projekte gestartet sind. Es würde sie schlichtweg nicht geben, wenn nicht einzelne den Mut gehabt hätte die Dinge anzupacken. Und vermutlich würde es sie auch nicht geben, wenn nicht der ein oder andere Vorgesetzte auch mal ein Auge zugedrückt oder optimalerweise selbst mit angepackt hätte.

Heute kann man den Mitarbeitern Sicherheit geben und derartige Initiativen erleichtern indem man Social Media Guidelines (oder Policies) erstellt, die genau definieren, was ein Mitarbeiter (v.a. nach außen) in Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmen tun und äußern darf und was nicht.

Trotzdem muss diese Sicherheit durch das Mittlere- und Top-Management unterstützt werden. Erst wenn die Akzeptanz von Web 2.0 im Unternehmen durch Vorbilder gefestigt wird, kann nach und nach auch ein Anpassungsprozess der Unternehmenskultur stattfinden. (s. demnächst Tipp Nr. 3: Unternehmenskultur)

Eine Liste mit Social Media Policies von mehr als 100 Unternehmen weltweit findet sich hier:

http://socialmediagovernance.com/policies.php

Weitere Quelle mit vielen Tipps zu möglichen Guidelines mit vielen weiteren Querverweisen finden sich u.a. hier:

http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=351

http://cluetrainpr.de/index.php/moses-der-leviathan-und-die-social-media-guidelines/

http://www.community-management.de/2009/05/ein-plaedoyer-fuer-social-media-guidelines-in-unternehmen/

Dominik Bernauer


Bernd Schmitz

Aus der Reihe: Google Wave Error Messages

Teil 3: “Everything´s shiny, Capn´n. ”

Hier wieder ein schönes Beispiel einer Wave Fehlermeldung, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

wave_error_message

Weitere Fehlermeldungen:

Teil 1: Wave und die Browserfrage

Teil 2: Exploding Waves

Und weiter: “Erste Eindrücke von Google Wave”.

von Dominik Bernauer

Wave Invites vergeben

So!

Jetzt ist es so weit. Spät…aber besser spät als nie!

Eigentlich habe ich ja gedacht, ihr rennt uns hier die Bude ein, um einen Wave Invite zu erhalten.

Tatsächlich stehen wir vor dem Dilemma fünf Kommentare und vier Invites zur Vergabe zu haben.

Da fällt die Wahl schwer.

Tatsächlich könnt ihr Euch aber alles Gewinner betrachten.

Auch wenn einige der Kommentare nicht allzu ausführlich waren, habe ich mich dazu entschlossen, Euch allen einen Invite zu schicken.

Wie der Zufall es will, hat Google die aktuelle Invite Anzahl ohnehin angehoben.

Herzlichen Glückwunsch also Euch allen.

Ihr werdet per Mail benachrichtigt und natürlich eingeladen ;-)

Vielleicht möchte der ein oder andere ja noch etwas ausführlicher über seine Ideen berichten.

Das darf er entweder gern hier tun oder aber später via Wave.

Google Wave Invites zu vergeben

Noch bis 23:59 Uhr heute Abend verlosen wir 4 Google Wave Invites.

Was ihr dafür tun müsst?

Hinterlasst bis spätestens zum 29.11.2009, 23.59 Uhr, Kommentare zu diesem Eintrag. Die Kommentare sollten Ideen beinhalten, wie ihr Google Wave für Euch nutzen möchtet, welche Potentiale Ihr für die Zukunft seht und / oder konkrete Vorschläge für eine Zusammenarbeit via Google Wave.

Alternativ zum direkten Kommentar dürft Ihr auch diesen Artikel in Eurem Blog verlinken und Eure Idee dort veröffentlichen. Vergesst nur nicht per Link in unseren Kommentaren oder via Trackback darauf aufmerksam zu machen!
Die vier Kommentare, die Bernd Schmitz und ich für die kreativsten halten, bekommen dann einen Invite zugeschickt.

Für den späteren Versand benötigen wir natürlich Eure E-Mailadressen.

Die Vergabe der Invites erfolgt dann voraussichtlich morgen.

Und jetzt viel Spaß bei den Kommentaren!

Dominik Bernauer

Bernd Schmitz

Vier Google Wave Invites zu vergeben!

Viele von Euch würden gerne Google Wave testen.
Ich habe ein paar Invites über und möchte vier Stück davon an Euch weitergeben.
Für all jene, die mit Google Wave nocht nichts anfangen können gibt´s hier und hier die entsprechenden Infos…

Was Ihr für die Invites tun müsst?

Ganz einfach: Hinterlasst bis spätestens zum 29.11.2009, 23.59 Uhr, Kommentare zu diesem Eintrag. Die Kommentare sollten Ideen beinhalten, wie ihr Google Wave für Euch nutzen möchtet, welche Potentiale Ihr für die Zukunft seht und / oder konkrete Vorschläge für eine Zusammenarbeit via Google Wave.
Alternativ zum direkten Kommentar dürft Ihr auch diesen Artikel in Eurem Blog verlinken und Eure Idee dort veröffentlichen. Vergesst nur nicht per Link in unseren Kommentaren oder via Trackback darauf aufmerksam zu machen!
Die vier Kommentare, die Bernd Schmitz und ich für die kreativsten halten, bekommen dann einen Invite zugeschickt.

Für den späteren Versand benötigen wir natürlich Eure E-Mailadressen.

Los gehts. Wir sind auf Eure Ideen gespannt!

exploding (google) waves

Die folgende schöne Fehlermeldung läuft einem derzeit beim Experimentieren mit Google Wave hin und wieder über den Weg.

Das möchte ich Euch nicht vorenthalten! ;-)

“This wave is experiencing some slight turbulence, and may explode. If you don’t wanna explode, please re-open the wave. Some recent changes may not be saved.”
fehlermeldung_2

Hat irgendwer von Euch schon ähnliche Fehlermeldungen / Erfahrungen gehabt?

Dominik Bernauer

Google Wave & die Browserfrage

Das unten war gestern das Ergebnis meines Google Wave Tests.

Google Chrome auf PC hat sich eigentlich bisher als zuverlässigster Browser herausgestellt.
Aber auch Chrome geriet irgendwann an seine Grenzen ;-)

chrome_durchWAVE_ueberlastet