Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 7 of May , 2008 at 10:45 pm

Die next08 ist die wichtigste Veranstaltung zur Zukunft des Internets. Sie findet statt im Prototyp Museum in Hamburg am 15. Mai 2008.
Das Hauptthema ist “Realtime” = der “Echtzeit-sofort-Dialog”. Immer mehr Konsumenten nutzen Web 2.0 zur Echtzeitkommunikation im Hier und jetzt. Unternehmen haben das noch nicht so erkannt und müssen sich der veränderten Kommunikation stellen. Was wird benötigt, wie können Marken sich dieser neunen Herausforderung stellen? Die Themen sind:

Eine offener und umfassender Gedankenaustausch ist die Grundlage für intensive Dialoge, spannenden Diskussionen, neue Kontakte aufzubauen und ein Informationsaustausch zu den aktuellen Trendthemen und den zukünftigen Technologie-Massenmärkten.
Die next Konferenz findet im dritten Jahr in folge statt und wird von SinnerSchrader organisiert. Zusammen mit dem DLD aus München gehört dieser Tag zu den wichtigsten Events in den neuen Medien.
50 hochkarätige Referenten und über 1000 Teilnehmer sorgen für einen interessanten Tag in Hamburg.
Neben den Vorträgen haben viele junge Unternehmen (Start-Ups) eine Chance über die eigenen Geschäftsideen zu sprechen
Den ganzen Tag werden im 12 MINUTENTAKT innovative Geschäftsideen in den neuen Medien präsentiert. Im Publikum sitzen neben dem interessiertem Fachpublikum, die M&A-Scouts der großen Player (Google, Microsoft & Co) und sonstige finanzkräftige VC-Geber.
In der Zeit von 15:30 bis 16:30 moderiere ich auf der Bühne die Vorträge der nachfolgenden Start-Ups an und werde zwischen dem Publikum und den Referenten die aufkommenden Diskussionen lenken.
1. 1-2-3Family, Irmgard Leveling
2. Goojet, Cédric Giorgi
3. Qitera, Carlo Velten
4. Amazee, Gregory Gerhardt
5. Bab.la, Dr. Andreas Schroeter
Category: web2, enterprise 2.0, start-ups
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 30 of April , 2008 at 10:50 am
Jeder der aktiv seine Xing-Kontakte pflegt, sollte sich darüber klar sein, wer in seine Liste kommt wer nicht.

Eine gute Regeln ist es, nur den Kontakt zu akzeptieren den man persönlich kennt. Denn nur dann ist es ein Bestandteil meines persönlichen Netzwerks. Joachim Rumohr hat einen guten Tipp dazu verfasst.
Category: enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 28 of April , 2008 at 10:39 am
Ein neues Feature bietet Xing.de den Benutzern. Mit einem Mashup einer Google-Map die eigenen Kontakte in einen geografischen Überblick bringen. Hier mein weltweiten Kontaktkarte, interessant wo die eignen Kontatke mittlerweile sind.

Leicht zu erkennen, dass der Schwerpunkt in Deutschland liegt:
Aber dass die meisten in Remscheid in der Strasse “Leverkusen” sind, ist ein Fehler. Leider hat Googlemaps die Postleitzahl vollkommen falsch interpretiert, so dass derzeit 44 Kollegen aus dem Bayerkonzern nicht richtig angezeigt werden.

Category: web2, Google, enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 22 of April , 2008 at 11:36 pm
Dies ist Tipp Nr. 10 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Integration
Werden die unterschiedlichsten Web 2.0 Anwendungen in Unternehmen integriert, geschieht dies meist an zentraler Stelle im Intranet. Abgeschottet vom WWW durch Proxy- und Firewallserver. Allerdings sollten die bestehenden IT-Anwendungen, die bisher die Büroarbeitswelt in den Unternehmen geprägt haben, in die neuen Möglichkeiten integriert sein. Um eine hohe Akzeptanz zu erreichen, sollten die bestehenden Anwendungen mit den neuen verschmelzen oder die bestehenden Anwendungen sollten um Web 2.0 - Features ergänzt werden. So ist auch eine schleichende Web 2.0 Integration möglich. Beispielsweise ist durch den Umstieg von IBM Notes 6.5 (bei den meisten notesbasierten Unternehmen noch Heute der Standard) ein Update auf die neue 8.0 Umgebung schon damit verbunden, dass ein RSS-Reader integriert ist und in Verbindung mit dem neuen Sametime, die Funktionalitäten für Unified Communications gegeben sind. Das alle Softwarelieferanten von Büroapplikationen in ihren aktuellen Updates mittlerweile Web 2.0 Funktionen integrieren, scheint State-of-the-art zu sein. Bsp. Mindmap 7.0 oder CMS-Systeme für Intranetanwendungen werden mit Ajax-Technologien Web 2.0-iger. Dies bietet einen integrativen Ansatz in der Umstellung und auf dem Weg zu Enterprise 2.0.
Die konsequente Nutzung von RSS, Weblogs und Wikis, sowie die großen Kollaborationsssteme wie Sharepoint, Quickr müssen auf die Mitarbeiter, wie in die bestehende Systemlandschaft integriert wirken. Sind diese losgelöst und als “Web-Stand-Alone” Portale konfiguriert, ist dies für die User abschreckend; schon wieder ein „neues System“. Das beginnt bei der unternehmensweiten Singel-Sign-In Passwortanmeldung, bis zu der Möglichkeit individuelle Mashups zu konfigurieren, um auf seiner persönlichen Startseite im Intranet, alle seine persönlichen Web 2.0-Systeme im Überblick zu haben.
Category: enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Tuesday, 22 of April , 2008 at 9:14 pm
Heute erreicht mich eine persönliche Einladung für einen Betatest. In meinem beruflichen Umfeld nutze ich Mindmanager 7 Pro, um bestimmte Projekte zu visualisieren und komplexe Zusammenhänge zu strukturieren. Eine klassische Desktop-Anwendung mit den bekannten Nachteilen, dem komplizierten Austausch von komplexen Informationen. In Zeiten in denen immer mehr über Enterprise 2.0 diskutiert wird müssen auch die Softwarehersteller reagieren, damit nicht kostenlose (und super gut funktionierende) Web 2.0 Anwendungen, wie bspw. der mindmeister oder wie einige andere Online-Web 2.0 Tools, den Markt verändern.
Ab sofort bietet Mindmanager ein (vorerst kostenfreies) Betatesting an.

Wer mitmacht, darf dann noch zwei weitere Monate kostenlos nutzen. Boah. Macintosh ist ausgeschlossen und wer nicht mit den Standards (Windows mit Internetexplorer) arbeitet, der könnte Probleme haben, na Toll.
Es wird angeboten:
Mindjet Connect strukturiert, vereinfacht und rationalisiert die Zusammenarbeit und den Austausch relevanter Informationen – durch sichere Arbeitsbereiche, Echtzeit-Zusammenarbeit und live Web-Meetings.
Erfassen und strukturieren Sie Maps und Dateien und arbeiten Sie gemeinsam über sichere Arbeitsbereiche daran.

Führen Sie Web-Konferenzen mit integrierten Chat- und Whiteboard-Funktionen über gemeinsam genutzte Desktops durch.
Das ist schon mal sehr innovativ, aber eine komplexe Umstellung für die geübten Desktop-User.
Das ist aber sicher die Zukunft: Virtualisierung der Desktops, Kollaboration in Echtzeit über das Web und immer das Ziel vor Augen haben ein Stück näher dem Status Enterprise 2.0 zu sein.
In den FAQ´s findet sich eine (peinliche) Frage:
F: Über welche herausragenden Funktionen verfügt Mindjet Connect Beta?
- Simultane Bearbeitung visueller Maps - Eine der überzeugendsten neuen Funktionen der Software. Die Möglichkeit der simultanen Bearbeitung erlaubt mehreren Benutzern an verschiedenen Computern und Standorten gleichzeitig, an derselben Map zu arbeiten. Das bedeutet reale Echtzeit-Zusammenarbeit über das Internet.
- Instant Meeting - Erleben Sie virtuelle Zusammenarbeit hautnah durch Web-Konferenzen und Sitzungen, bei denen Sie Whiteboard-Funktionen nutzen.
- Sichere Arbeitsbereiche - Erstellen Sie bei Bedarf neue Arbeitsbereiche für neue Projekte, neue Teams und neue Kunden. Passen Sie diese Arbeitsbereiche anschließend individuellen Erfordernissen an: Nutzen Sie Zugriffsparameter für geladene Mitglieder, sperren Sie Dokumente und nutzen Sie die Funktion zur Versionierung von Dokumenten, integrieren Sie E-Mails und importieren Sie Maps und nachgeordnete Dokumente.
- MindManager Web (in Kürze erhältlich, jedoch nicht für die Beta-Version) - Greifen Sie jederzeit zur Zusammenarbeit auf Ihre Arbeitsbereiche über einen Standard-Webbrowser zu. Sie haben auch dann Zugriff auf Ihre Daten, wenn Sie nicht an Ihrem Computer sind.
Category: Multimedia, enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 21 of April , 2008 at 11:14 pm
Dies ist Tipp Nr. 9 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Budget
Die Einführung von Web 2.0 ist mit Kosten verbunden. Die Systemkosten/Software fallen dabei meist nur mit einem geringen Anteil ins Gewicht. Open-Source ist auch für den gestandenen IT-Leiter kein Schreckensgespenst mehr. Allerdings sind Schulungsmaßnahmen, Consulting und eine zentrale Koordinierung die Positionen, die ein größeres Budget erfordern.
Bei großen Unternehmen werden IT-Kosten von unter 3,0 Prozent vom Umsatz her als gesund bezeichnet. Bei den gestiegenen Anforderungen an die Kapazitäten und die Qualität herrscht ein starkes Costcutting in allen IT-Bereichen. Web 2.0 ist hier erstmal ein neuer Kostenblock, der als IT-Leistung auf das Geschäft verteilt werden muss.
Die inhaltliche Wichtigkeit von Web 2.0 für den direkten Unternehmenseinsatz ist nicht mehr wegzudiskutieren. Die Kosten verursachen aber große Kopfschmerzen. Wenn die Tools die zum Einsatz von Web 2.0 allerdings nach Verursacher auf Kostenstellen verteilt werden müssen, dann ist der Weg zu Enterprise 2.0 wesentlich länger als von den Innovatoren gewünscht. Bestimmte Standards des modernen Büro gehören einfach zum notwendigen modernen Arbeitsmittel. So wie ein E-Mailprogramm der Desktop-Standard ist, sollte auch ein RSS-Aggregator (möglichst Online) zum elektronischem Basisstandard gehören. Dies ist bei den meisten Unternehmen aber noch nicht umgesetzt.
Viel mehr Diskussionen kann dann aber bspw.: ein unternehmensweiter Wikiserver bringen. Wer zahlt den Betrieb/Service Wartung? Hier ist eine verursachergerechte Umlage nicht möglich. Fragt man einen Controller, käme der Vorschlag bei einem Weblogsystem, jedem Blogger einen Kostenanteil auf seine Kostenstelle buchen lassen. Beim besten Willen, das wäre ein echtes Dissaster. Sind die Mitarbeiter gerade noch motiviert solche Tools in ihren eh schon stressiges Arbeitsalltag zu integrieren, wird spätestens bei der Diskussion mit dem Kostenstellenverantwortlichen jeglicher Web 2.0 - Elan getötet. Oder der Einsatz einer virtuelle 3D Welt im Firmenintranet. Solche sinnvollen Kolaborations- und Meetingtools müssen erstmal kostenneutral erprobt werden, bevor eine Kosten- und Budgetplanung die Nutzer abschreckt. Um einen möglichst schnellen Einsatz zu erreichen müssen diese Web 2.0 Anwendungen in Unternehmen für den einzelnen Mitarbeiter und die entsprechende Personalkostenstelle erstmal kostenneutral sein. Erst durch den Effizenzgewinn kann im zweiten Schritt eine Budgetierung erfolgen. Dabei sollte aber die Enterprise 2.0 - Entwicklung eines Unternehmens als Ganzes betrachtet werden und solche Budgets über die Verrieselung in die allgemeinen IT -Kosten (nicht Kostenstellenbezogen) gleichmäßig verteilt werden.
Category: web2, enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 13 of April , 2008 at 12:57 am
Dies ist Tipp Nr. 8 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Consulting
Für ein Unternehmen das bisher nur mit klassischen Softwarelösung arbeitet ist der Einstieg/Umstieg zu webbasierten Applikationen mit 2.0 - Charakter ein großer Entwicklungsschritt. Das Installieren von Wiki, Blogs & Co. ist nicht die einzige Disziplin auf dem Weg zu Enterprise 2.0. Was nützen diese Systeme, wenn sie keiner benutzt. Bei einem großen Changeprozess, der auch die Unternehmenskultur betrifft, ist externe Hilfe sinnvoll. Das musst nicht heißen, dass der ein oder andere Mitarbeiter in der IT-Abteilung nicht minderfähig wäre, diese Changeprozesse inhaltlich und oder fachlich zu begleiten. Externe Consultants haben aber einen anderen Blick und Zugangsweise zu den Mitarbeitern des Unternehmens bei solchen Veränderungen. Auch Anfangsfehler können vermieden werden, da ein entsprechendes externes Beratungsunternehmen bereits Erfahrungen aus anderen „Rollouts“ einbringen wird.
Spezialisierte Beratungsunternehmen agieren herstellerneutral und garantieren damit eine entsprechende Unabhängigkeit.
Die Beratungsleistungen sollten folgende Themen beinhalten:
- Auswahl der Systeme
- Beratung zur Anpassung der Sicherheitsregeln
- Bekanntmachung
- Verbesserung zur Usability
- Konzeption der Schulungsmaßnahmen
- Begleitung aller Veränderungsmaßnahmen
- Kostenkontrolle und -reporting
- Integration in die bestehenden Systemlandschaft
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: web2, enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 9 of April , 2008 at 9:47 pm
Dies ist Tipp Nr. 7 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Koordinierung
Eine zentrale Koordinierung aller Web 2.0 Aktivitäten eines Unternehmens ist eine gute Grundlage für den Erfolg. Oftmals sind die Fachabteilungen O&I in einer zentralen Koordinierungsrolle innerhalb von großen Unternehmen verantwortlich für Software und Intranet. In dieser zentralen Koordinierung muss die Mission und die Strategie bei diesen neuen Intranetanwendungen 2.0 eine eine unternehmensweite strategische und operative Steuerung regeln.
Wichtig ist dabei dass die zentrale Web 2.0 Koordinierung auch mit den entsprechenden fachlichen und organisatorischen Verantwortungen ausgestattet ist.
Ein „lebendes“ Beispiel ist der virtual Evangalist Andrew Reynolds von IBM der als der Innovationstreiber innerhalb von IBM für web 2.0, Social Networking & Co. Verantwortlich ist. Andere Unternehmen bezeichnen solche Schlüsselstellen auch “Community Manager”, wie bsp: Ralf Zosel, der sich bei dem Beck Verlag ganz dem Thema Web 2.0 widmet.
Diese zentralen Koordinierungstellen müssen, auf dem Weg zu Enterprise 2.0, die Balance zwischen schneller Innovationentwicklung und traditionellen Strukturen in ihren Unternehmen finden.
Mit einer entsprechenden organisatorischen Vollmacht ausgestattet, bietet die zentrale Koordinierung aller Web 2.0 Aktivitäten in einem Unternehmen, die besten Voraussetzungen interne „Machtkämpfe“ unterschiedlicher Abteilungen im Keim zu ersticken. Diese Funktion ist sinnvollerweise im CIO-Board oder einer entsprechenden zentralen Stabsstelle zu etablieren. Von hier aus ist der Überblick über ein ganzes Unternehmen und der Erfolg für eine schnelle Web 2.0 Umsetzung am größten.
Selbstredend sollte sich die Koordinierungsstelle für das Thema Web 2.0 mehr als verantwortlich fühlen und seiner Aufgabe mit vollem Herzen nachgehen.
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: web2, enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 7 of April , 2008 at 9:53 pm
Dies ist Tipp Nr. 6 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0: Training
Um Web 2.0 in Unternehmen zu einem erfolgreichen Einsatz zu bringen, müssen die Mitarbeiter mit diesen neuen Techniken (langsam) vertraut gemacht werden. Schulungsmaßnahmen sind ein sinnvolles Mittel und gehören in das Rezeptbuch auf dem Weg zu Enterprise 2.0. Training von Anwendungssoftware ist in großen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil in der Mitarbeiterqualifizierung.
Die Schulungsquantität ist betriebsbedingt in Deutschland sehr unterschiedlich. Die klassischen Präsenzveranstaltungen sind aber seit Jahren stagnierend. Zwischen 3 bis 6 Tagen verbringen Mitarbeiter jährlich auf „externen“ Seminaren. Nicht selten sind dies Softwareschulungen zu Anwendungen des täglichen Bedarfs (Word, Excel & Co.)
Andererseits gibt es bestimmte relevante IT-Themen die sogar flächendeckend in Unternehmen als obligatorische Maßnahme geschult werden. In unserem Unternehmen müssen alle Mitarbeiter, die an einem PC arbeiten an einer 4 stündigen IT-Sicherheitsschulung teilnehmen. Bei einem solchen „unternehmens“- grundlagen-relvanten Thema ist ein „Zwangs-“ Schulungskonzept sehr sinnvoll.
Anders verhält es sich bei den „Wahl“- IT - Themen. Hier entscheiden in der Regeln die jeweiligen Vorgesetzten/ Kostenstellenverantwortlichen in Absprache mit dem betroffenen Mitarbeiter über den Inhalt der Schulungsmaßnahmen. Meist schlägt der Mitarbeiter eine Schulungsmaßnahme (aus einem umfangreichen Katalog) vor und begründet seinen Wunsch mit entsprechenden beruflichen Relevanzen. Diese prüft und genehmigt im Idealfall sein Vorgesetzter. Welche Themen im Bildungskatalog enthalten sind, und ob neue Themen in das Bildungsprogramm aufgenommen werden, entscheiden meist die Bildungsplaner und O&I Verantwortlichen. Web 2.0 Applikationen gehören natürlich in den Bildungskontext und damit auch in den Bildungskatalog der Mitarbeiter. Je nach Zeitplan und Ausbildungsstand der Mitarbeiterschaft ist es sinnvoll bestimmte Web 2.0 Applikationen die im Unternehmen einsetzt werden sollen, eine obligatorische Schulungsmaßnahme zu initiieren.
Dies geht auch mit einer webbasierten Onlineschulung, die jeder Mitarbeiter mit einer „kleinen“ Prüfung abschließen könnte. Tiefergehende Trainingsangebote für Advanced User und Spezial-Themen bieten den Mitarbeitern dann ein zusätzliches Lern-Angebot. Sinnvollerweise dann als Blended-Learning-Angebote (Onlineschulung mit Präsenzveranstaltungen)
Neben diesen Unternehmensangeboten zu Trainingsangeboten „Web 2.0 Einsatz im Arbeitsalltag“ lernen die meisten Menschen über das Selbststudium am Arbeitsplatz und über die „Kollegenhilfe“. Hier bieten sich folgende Unternehmensmaßnahmen sinnvoll an. In einer Einführungsphase könnten die Nutzer einen Onlinetutor, via einem „Hilfebutton“, für einen Support-Service erreichen. Training by the work. Eine effiziente Methode schnell und einfach ein „jobbegleitende“ Lernmaßnahme in Leben zu rufen. Nach einer gewissen Einführungsphase kann das Unternehmen davon ausgehen, dass ein Großteil der Benutzer die Grundlagen mit den Umgang des System kennt. Ein Faktor von Benutzer, zu Anzahl der Mitarbeitern ergibt dann einen Index für die Web 2.0-Durchdringung im Unternehmen.
Fazit: Ein Schulungsprogramm um den Mitarbeitern die Web 2.0 - Anwendungen zu erklären ist eine Erfolgsgrundlage und würde den Mitarbeitern als ein Lernziel den Vorteil beim Einsatz dieser neuen Webtools für die tägliche Arbeit demonstrieren.
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: Multimedia, web2, enterprise 2.0