Autor: Dominik Bernauer am 16. Mrz 2009
Chris Crum beschreibt auf WebProNews Wege wie Unternehmen Facebook möglichst gewinnbringend für sich nutzen können.
Ein Vergleich von compete.com zeigt, dass Facebook bereits heute ein Drittel der Unique User von Google aufweist, während sich die beiden Linien sogar nähern.

Crum sieht Facebook daher, bei gleichbleibender Entwicklung, auch als wahrscheinlich größten Google-Wettbewerber.
Unterstützt werden dürfte diese Entwicklung weiterhin durch das spezifische Targeting von Facebook, welches die Plattform vor allem für Werbetreibende interessant macht.
Zusammenfassend gibt Crum acht Hinweise, wie Unternehmen Facebook für sich nutzen können: [Read more]
Autor: Bernd_Schmitz am 7. Feb 2009
Nachdem ich in einem Kommentar den Link zu Projektmanagement 2.0 (eine Initiative von T-Systems) fand, habe ich drei sehr gute Präsentationen zu Enterprise 2.0 gefunden - Sehr empfehlenswert - Sicher werde ich diese Inhalte öfter nutzen.
Autor: Bernd_Schmitz am 30. Jan 2009
Wer mich in Twitter verfolgt, der wird in den letzten Tagen ein paar Diskussionen und Tweets zwischen mir und Westaflex verfolgen können.
Die Firma Westerflex ist ein deutscher Haustechnik-Hersteller u.a. für Wellrohre und Schalldämpfer mit Stammsitz in Gütersloh. Westaflex beschäftigt international 2.700 Mitarbeiter und wird geführt von den Zwillingsbrüdern Jan und Peter Westerbarkey.
Jan Westerbarkey ist der CEO und nutzt das Internet und Web 2.0 mit hoher Intensität für sich und sein Unternehmen. In seinem Twitterprofil steht: [Read more]
Autor: Bernd_Schmitz am 31. Okt 2008
Der Daimlerblog ist mittlerweile über 1 Jahr alt. Die Beiträge der über 80 Mitarbeiter auf dem Weblog sind sehr unterschiedlich und werden nicht durch die Corporate Communication des Unternehmens “weichgespült”. So schreibt der Mitarbeiter Mario Jung jüngst seine Gedanken zum Produktionsstopp am 28.10.2008 auf den Blog.
Zitat: “Natürlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter gehen? Angeheizt wird diese Stimmung durch die Gerüchteküche. Wie viele Schichten kommen 2009 hinzu oder fallen weg? Wie sieht die Urlaubsplanung aus? Gibt es einen Stellenabbau, wenn ja zu welchen Konditionen?”
Und solche Fragen und Inhalte auf einem offiziellen Blog von Daimler?
Ich bin ehrlich beeindruckt und ziehe meinen Hut vor Uwe Knaus der diesen Blog verantwortet. Toll das hier die Mitarbeiter ganz ehrlich und authentisch, auch in einer so schweren Zeit der gesamtwirtschaftlichen Situation äußern und Ihre Unmut (mangelnde Informationspolitik) kundtun können.
Alternativ könnten die Mitarbeiter sich auch anonym bei der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu.com Gehör verschaffen. Bei Daimler ist es aber scheinbar auch im Blog möglich. Eine gute Entwicklung und weise Entscheidung die Öffnung neuer Kommunikationsweisen. Offen, ehrlich und direkt.
Nachdem dieser Beitrag erschienen und im öffentlichen Internet zu lesen war, hat sich auch gleich ein verantwortlicher Manager Herr Prof. Dr. Eckhard Kressel (Leiter Personal- und Arbeitspolitik) in einem ganz öffentlich Kommentar Stellung genommen. Ein (in meinen Augen sehr) ausgewogenes Statement zu der angesprochenen Verunsicherung auf diesem Blog abzugeben, ist die beste Reaktion überhaupt. Somit werden schnell ein paar tausend mitlesende Mitarbeiter informiert. Schnell und direkt.
Ich bin sehr erfreut, dass hier ein großes Deutsches DAX-Unternehmen offensichtlich einen gewaltigen Schritt macht. Eine neue Form der konzernweiten Kommunikation wird ermöglicht und damit auch die ersten Schritte in eine Veränderung der traditionellen Kommunikationskultur.
Autor: Bernd_Schmitz am 23. Sep 2008

was das Thema meines Referates bei einer Erfa-Gruppe des DGFP. Der Gastgeber war die Firma Grace in Worms. Ich habe die Reise per Bahn und Roller angetreten und habe im Kreis der Personaler verschiedenen Erkenntnisse von neuen Web 2.0 Technologien zum Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen und insbesondere in der Personalarbeit gegeben.
Hier mein Vortrag zum Durchklicken:
Besonders im Fokus und auch im Bewusstsein der anwesenden Damen und Herren ist die relativ junge Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu.de. Bei dieser Web 2.0 Applikation können aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, vollkommen anonym einen Arbeitgeber bewerten. Aufgrund der mittlerweile über 15.000 Bewertungen sind solche Entwicklungen nicht mehr zu ignorieren und verändern den Recruitingmarkt sehr umfassend. Sicherlich ist eine solche “unkontrollierbare” Bewertungsplattform für den traditionellen Unternehmer erstmal ein großes “Schreckgespennst”. Nach der Diskussion der anwesenden Teilnehmer wurden aber ebenso die großen Chancen und Potentiale solcher Web 2.0 - Entwicklungen für Unternehmen mehrheitlich bestätigt. Die positiven Bestärkung der eigenen Mitarbeiter, zu einer offenen Kommunikation unterstützt ein positives Arbeitgeberimage und dient er Steigerung des Employer Branding. Uneinigkeit besteht aber weiterhin, welche Methoden bei der Wandlung der Unternehmen zu Enterprise 2.0 am schnellsten realisierbar sind. Die 10 Tipps auf dem Weg zu Enterprise 2.0 sind auf jedenfalls von den Anwesenden als wesentliche Grundsteine zum Unternehmenswandel erkannt worden.
Über einen Kommentar / Feedback an dieser Stelle würde, ob es den Zuhörern gefallen hat, oder ob 230 Folien mal wieder zu viel waren, freue ich mich sehr.
Hier noch ein Bild von der Anfahrt:

Autor: Bernd_Schmitz am 8. Sep 2008
Die erste Vorlesung Multimedia im Studiengang Medienwirtschaft
für das Wintersemster 2008/2009 findet am 10.09.2008 statt. Einen Themenplan für dieses Seminar ist hier. Dort entsteht dann auch die kollaborative Mitschrift. So wie im SS 2008, WS 2007/2008 oder im Sommer 2007. Das ist eine besser Lernmethode, als lediglich meine Skripte zu lesen
.
Dieser Blog wird auch wieder mit Themen zu Multimedia & Co. von den Studenten angereichert. Wir werden dieses Semester intensiv mit REALTIME beschäftigen. Beispielsweise werde ich geziehlt mit dem Hashtag #ws0809 twittern um den Studenten interessante (evtl.) serh Klausurrelevante Tipps und Informationen zu geben
Das Ziel des Seminars ist hier zu lesen.
Ich freue mich auf die neue Gruppe von Studenten des 4. Semesters, die am Ende eine (hoffentlich gute) Klausur schreiben werden. Üben könnt Ihr schon mal hier…
Die besten Noten schaffen immer die Studenten die an allen Präsenzveranstaltungen teilnehmen.
Die Meinungen der Studenten zu dem Seminar
sind sehr unterschiedlich, konstruktive Kritik nehme ich gerne an.
Der Semesterschwerpunkt wird auch dieses Semester Enterprise 2.0 (mit etwas Realtime) sein.
+++
Nachtra:
hier der Mitschnitt von der heutigen Vorlesung
Autor: Bernd_Schmitz am 3. Sep 2008
Ein relativ junger Dienst unter den Web 2.0 Anwendungen verändert die web basierte Kommunikation. Twitter, Identi.ca, Pownce und Co. bieten eine sehr einfache und schnelle Kommunikation. Bei Twitter sind es 140 Zeichen die als Textnachricht im Web veröffentlicht werden. Irgendwann 2007 habe ich mit Twitter begonnen. Allerdings ist der Dienst für mich bis zum iPhone nur Abends via Web zu erreichen gewesen. Seit ich Mobil mit dem iPhone auch Mobil twittere nutze ich das Medium wieder aktiver. Noch experimentiere ich an der richtigen Portion Informationen und der Auswahl der Personen denen ich Followe. Aber einen großen Teil an Informationen, guten Links und Hinweisen entnehme ich den Informationen aus Twitter.
Da jede Twitternachricht auch in Google referenziert wird, finde ich auch immer häufiger einzelne Tweets (Das ist eine Twitternachricht) sehr hoch in der Google Suchabfrage.
Da ich im kommenden Wintersemester (die erste Vorlesung ist am Mittwoch, 10.9.2008) den Twitterdienst intensiv in den gesamten Unterricht einbinden werde habe ich eine gute einfache Präsentation gesucht. Ich habe in irgendeinem Podcast bei Kanal14 oder bei Pl0gcast einen Tipp gehört, dass Franz Patzig und Sascha Assbach eine gute Präsentation zum Thema Twitter auf Slideshare gemacht hätten.
Also habe ich in Google “patzig twitter” eingegeben. Auf Rang 1 zeigt Google einen Tweet von Franz Patzig. Den Link zur Präsentation habe ich dann später in seinem Blog gefunden.
Da die Präsentation CC ist hier schon mal die Version. Ich werde mal die Original Keynotedatei erbitten, dann kriegen meinen Studenten die Schöne Version gezeigt.
Übrigens eine gute Zusammenfassung das Twitter beschreibt findet sich hier: Pl0gbar und die passenden 17 Anwendungsideen
Autor: Bernd_Schmitz am 20. Aug 2008
Es läuft eine angeregte Diskussion zum Thema Web 2.0 in einer Expertengruppe auf Xing. Auslöser waren die Ergebnisse der neuen IBM Studie Akzeptanz von Web 2.0 im deutschen Mittelstand.
Herr Joachim Lindner (Verantwortlich für Internet und Intranet in der Unternehmenskommunikation der deutschen ABB AG) beschreibt das die ersten Web 2.0 Maßnahmen im Intranet der ABB AG gut angenommen werden. Allerdings sind der die Mitarbeiter erstmal zu überzeugen. Die häufigsten Argumente der Skeptiker lauten:
- Wenn ich mein ganzes Wissen dort zur Verfügung stelle, bin ich nicht mehr alleine derjenige der etwas weiß.
- Wir können diese Informationen nicht öffentlich machen
- Ich habe keine Zeit mich zusätzlich um so etwas zu kümmern
- Ich mache das nur, wenn ich in meinen Zielen steht, dass ich da mitmachen muss
Ich kenne auch noch zusätzlich folgende Argumente:
- Das bringt doch nix, das interessiert doch niemand
- Die Mitarbeiter sollen doch arbeiten, nicht spielen
- … ?
Wer kennt noch mehr Argumente? Kommentare sind erwünscht!
Ich werde gerne diese Argumente dann gruppieren und clustern und anschließend einen Leitfaden entwickeln, mit welchen sachlichen und prägnanten Beispielen/Gegenargumenten diesen “voreingenommen” Meinungen entgegengewirkt werden kann.
Autor: Bernd_Schmitz am 19. Aug 2008

http://www.flickr.com/photos/isoldesmom/440418503/
… dann geht es auch schnell.
Jedes “normale” IT-Projekt zum Thema Innovationen und Web 2.0 im Unternehmen, ist ein sehr mühseliger, oft mit Kompromissen und internen Grabenkämpfen verbundener Weg. Es werden Steering Committee gebildet, Meilensteinpläne erarbeitet, Workshops und Business Cases gerechnet. Eine Swot-Analyse erstellt und dann ein Maßnahmen plan erstellt. Dabei ist Web 2.0 eigentlich sehr einfach und sinnvoll im Unternehmenseinsatz.
Der beste und schnellste Weg ist das der Chef (CIO, Inhaber, Geschäftsführer) das Thema Web 2.0 versteht und haben will. Dann geht es auch schnell. So hat sich auch dieses Projekt (daimlerblog.de) in einer super kurzen Zeit starten lassen. Da muss “Einer von ganz oben” das wollen und plötzlich geht es.
Warum die innovativen Manager das Thema Web 2.0 dann wollen, scheint meist sehr unterschiedlich begründet zu sein. Ich bin mir aber sicher das der Ein oder Andere sich von seinen “multimedialen” Kinder inspirieren lässt. iPod im Ohr, Chat, Twitter und virtuelle Welt auf dem Screen, und social Networking danach.
Hiermit rufe ich alle Kinder auf, die Papas auf die neuen Möglichkeiten im Internet aufmerksam zu machen und RSS-gesteurte Mashup Startseiten, wie iGoogle oder netvibes.com zu zeigen. Dann überlegen diese Papas vielleicht doch noch mal etwas schneller, ob das sich das Thema nicht in der Firma auch jetzt schon lohnen könnte.
Wer in diese Richtung startet ist der großartige Franzose François Barrault. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt. Hat er eigentlich Kinder?
Autor: Bernd_Schmitz am 19. Aug 2008
Einer Studie der IBM und Zeitschrift Impule zufolge sollen die Unternehmen des deutschen Mittelstandes bei Web 2.0 noch sehr zurückhaltend sein. (die vollständige Studie können Sie hier herunterladen)
Aus der Management Summary:
Der Begriff Web 2.0 ist einem Drittel der mittelständischen IT-Entscheider noch immer unbekannt. Nachdem den Befragten das Web 2.0-Konzept erläutert wurde, befürworten etwa 34% das Konzept auch für Mittelständler. Bereits 9% der mittelständischen Unternehmen haben Web 2.0 Projekte umgesetzt, 5% sind mit der konkreten Planung ähnlicher Projekte beschäftigt. Die Anwendungen, die sich bei Web 2.0 Anwenderunternehmen hoher Beliebtheit erfreuen, sind Wikis und Blogs. Für 81% der Mittelständler kommt Web 2.0 aus heutiger Sicht jedoch noch nicht in Frage. Die Gründe für diesen auf den ersten Blick recht hohen Grad der Abneigung sind vermutlich in der Unsicherheit mit den Instrumenten und damit vermuteten Gefahren der neuen Formen der Interaktion zu suchen.
Interessant hierbei ist das bei der Befragung der Begriff Web 2.0 zuvor erläutert wurde: Wortlaut der Erklärung: “Das Konzept „Web 2.0 / Social Computing“ bezeichnet keine neue Technologie, sondern eine neue Form der öffentlichen Zusammenarbeit und Interaktion zwischen gleichberechtigten Akteuren über das Internet.”
Wenn dabei berücksichtigt wird, dass bei der Befragung der 1005 Personen in der Regel Geschäftsführer und oder IT-Entscheider 30 % die Bedeutung und den Begriff Web 2.0 erstmal nicht kannten und nach dieser Erklärung dann 89 % es nicht wollten, bin ich nicht verwundert. Ich benötige in der Regel zwei volle Vorlesungseinheiten (á 90 Minuten) um das Thema Web 2.0 mit seinen Auswirkungen, Chancen und Risiken für Unternehmen meinen (internetaffinen) Studenten nähert zu bringen. Wie soll das in einem Satz am Telefon ein Newbie verstehen?
Hier ein paar Details aus der Studie:

Detailauswertungen aus der Studie IT und E-Busniess im Mittelstand 2008
Eine andere Formulierung dieser Zahlen, die sich aus den obigen Details ergibt wäre:
“Bereits 60 % der Unternehmen des deutschen Mittelstandes sehen in Web 2.0 einen guten Ansatz bzw als Interessant an, wobei ein Teil davon noch den Aufwand scheut!”