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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Konferenz virtuelle Welten in der Aus- und Weiterbildung

Im Rahmen des Projekts “Science in 3D” findet am 18. Juni 2009 von 16.00 bis 20.00 Uhr eine Virtuelle Konferenz auf der “Potsdam” Insel in Second Life statt.
Themenschwerpunkte der Konferenz sind “Virtuelle Welten in der Aus- und Weiterbildung” sowie “Geschäftsmodelle in Virtuellen Welten”.
Die Konferenz umfasst Expertenvorträge von Wissenschaftlern und Praktikern zum dargestellten Themenkomplex. Zusätzlich sollen im Rahmen von Diskussionen Erfahrungen ausgetauscht und neue Idee generiert werden.


Flyer Virtuelle Konferenz - Get more Business Documents

Multimedia Seminar und Klausur 2.0 im Studiengang Medienwirtschaft

Das Thema Klausur schwebt über den Lernenden immer wie ein drohendes Damoklesschwert. Das vermittelte Wissen über 16 x 90 Minuten Vorlesung wird laut bestehender Prüfungsverordnung in einer 90 min. dauernden schriftlichen Klausur überprüft. Schon daher ist es schwer eine “fairen” Benotung zu finden. Es ist eine Momentaufnahme, die beeinflust wird von der aktuellen Tagesfassung, den persönlichen Stressfaktoren und leider auch vom Glück, die richtigen Themen sich eingeprägt zu haben. Und den Leitsatz “Lernen fürs Leben” kann bei den verdichteten und ultrakurzen Studiendauern kaum eingehalten werden. Insebsondere sind Studieninhalte oftmals ein Mix aus “liegt mir”, “liegt mir gar nicht” bis zu “gar kein Interesse”. Aus meinem eigenen Studium der Betriebswirtschaftslehre weiß ich noch, wie schön die spannenden Marketingvorlesungen waren und welche Abneigung ich bei Buchhaltung hatte. Diesen Mix müssen auch die Diplom-Medienökonome der RFH Köln durchlaufen. Ich lehre das Fach Multimedia im 4. Semester und kann bei der Ausgestaltung und Themenfokussierung glücklicherweise auf einen interessantes Buket von Inhalten zurückgreifen. Keine Saldenbuchung und Habenkonten, sondern E-Learning, Enterprise 2.0, Serious Gaming und Co. - also greifbare und erlebbare Kommunikation, multimediale Experimente in einer sich verändernden Informationswelt. Ich zeige insbesondere die ökonomischen Veränderungen, Chancen von Web 2.0 in Unternehmen und es werden Risiken diskutiert.

DIeses Semester lag der Schwerpunkt auf Mikroblogging Twitter, Web 2.0, Enterprise 2.0, virtuelle Welten, serios Gaming. Benotung der Klausur kann durch aktive Mitarbeit während der Vorlesung beeinflusst werden.

1. Kollaborative Mitarbeit an der öffentlichen Vorlesungsmitschrift im eignem Wiki.

2. Verbesserung des Multimediawiki mit eigenen Artikeln oder Artikelverbesserungen

3. Erstellen eigener themenspezifischer Beiträge auf diesem Weblog

4. Nutzung von Twitter zur Diskussion und Kommunikation untereinander und mit dem Dozenten

5. Bearbeitung eines Multimedia-Themas im Team als Medienprojekt

Alles diese Maßnahmen ergeben Zusatzpunkte. Die eigentliche Klausur wurde gemeinschaftlich erarbeitet. Alle Studenten haben gemeinsem 18 Prototypische Klausurfragen kollaborativ im Wiki erstellt, und diese gemeinsam beantwortet. Für rund 50 Prozent des tatsächlichen Klausurinhalts wurden 3 von diesen 18 Fragen aus diesem Pool verwendet.

Die eigentliche Klausurerstellung wurde dann per Ustream.TV gestreamt. Angekündigt habe ich die Klausurerstellungssession standesgemäß ca. 2 Stunden vorher via Twitter. Der Stream zeigte nicht die Klausur/Bildschirm selber, sondern mich per Webcam bei der Zusammenstellung der Fragen. Es wurde live im Ustreamchat Detailfragen gestellt, und wir haben ganze Themenblöcke ausgeschlossen. Ich habe oftmals laut gedacht und so noch wertvolle (IMHO) Tipps vergeben. In der Spitzenzeit hatten wir 36 Zuseher. Anwesend waren auch ein paar Gäste (Birte, Hans-Jörg, Dieter, Tina und ein paar ExStudenten Heiko, Tim, Hendrick und weitere die mir jetzt nicht einfallen wollen). Diese Gasthöhrer haben den fachlichen Austausch angereichert (sind ebenso alles bereits Web 2.0-Experten) und an der Inhaltlichen Formulierung der Klausur mitgewirkt.

Den exakten Inhalt/Wortlaut der Klausur habe ich natürlich nicht veröffentlicht, es muss - auch aus rechtlichen Gründen - noch ein Teil der Klausur neu sein. Die Zusammenstellung des “Studentgenerierten” Klausurinhalts (ca. 50 %) und die Möglichkeit durch die aktive multimediale Mitarbeit in den Contentsystemen Wiki, Blog und Twitter weitere 50 % Klausurnotenverbesserung zu erreichen sollen die Nachteile einer Klausur (zufällige Kurzmomentaufnahem) minimiert werden. Morgen wird die Klausur erstellt und ich bin schon gespannt auf das Feedback der Studenten, die hier hoffentlich zahlreich hier als Kommentar erscheinen werden und bei meinprof.de in die Multimedia - Kursbewertung.

Und wer den Originaltext als Textcloud bei wordl.net sehen will, bitteschön:

http://www.wordle.net/. Images of Wordles are licensed Creative Commons License.

Podcast der Vorlesung Multimedia vom 24.09.2008

Hier gibt es den gewünschten Podcast zur Vorlesung.

Wer so nett bittet, soll den Podcast von Heute auch bekommen:

Den Podcast in Itunes abonieren.

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Habe so ein bisschen in der Historie meiner Podcast gewühlt und dazu noch folgende Links anzubieten:

Am Ende des Sommersemesters 2006 habe ich eine Übersicht aller Podcasts des Semester hier verlinkt

Und weil es in diesem Sommer 2006 so viel auf die Ohren gab, habe ich eine Podcastumfrage unter den Studenten erstellt.

Etwas cooler ist der Podcast des folgenden Semesters gewesen.

Und was mir viel Spaß gemacht hat, war der Klausurtipp Wintersemester 2006/2007 für Insider beim Tellerrand-Podcast.

Packstation von DHL - Ist das sicher? Irrläufer

Irgendwann vor einem Jahr habe ich mal diese Packstation der Deutschen Post beantragt. 3 Sendungen habe ich bis daher darüber erhalten, bisher ohne Probleme. SMS zur Ankündigung, hinfahren und rausholen, fertig.

Heute war es doch schon sehr merkwürdig, als ich eine Mail erhielt ein Paket zu abzuholen. Was für ein Paket. Bestellt hatte ich doch nichts? Oder, werde ich alt?

Also hole ich das Paket ab, die Xantenerstraße ist ca. 6 KM von meinem Wohnort entfernt. Dort hatte ich noch nie ein Paket abgeholt. Umso größer war die Verwunderung nach dem Auspacken. Ein neuer DVD-Brenner Typ Medion DVW28E-AT für Notebooks, bestellt von einem Namensvetter Bernd Schmitz, Wohnhaft in der XXXXX Straße, Köln.

Wieso kriege ich das Packet? Ist da der DHL ein Fehler unterlaufen? Ist die Packstation unsicher? Ähnliches ist schon mal der Kirsten S. passiert. Dort war wohl von dem Besteller erst mal eine falsche PostNummer angegeben worden. Da sich der Zusteller dann wunderte, weil die Postnummer nicht zum Ort passte, wurde per Telefon bei DHL die neue (dann falsche) Postnummer erfragt.

Wenn das bei meinem Paket auch so war, Frage ich mich wie jemand von DHL einfach die richtige PostNummer eines Bernd Schmitz aus Köln abfragt. Alleine mit diesem Namen gibt es offiziell 8 gelistete Menschen im Kölner Telefonbuchverzeichnis. Ich und der “Bernd Schmitz” aus der xxxxxstr, so wie auch sicher einige andere “Bernd Schmitzens” sind nicht unter den 8. Die tatsächliche Anzahl von Namensvettern in Köln ist sicher über 30. Alleine im Bayerkonzern arbeiten 4 Kollegen mit diesem Namen.

Wie ist denn das mit dem Postgeheimnis und so? Und was wenn es sich um eine etwas spektakulärere Sendung gehandelt hätte?

Wer ersetzt mir meinen Aufwand und Kosten? Muss ich jetzt versuchen das Packet zu zustellen? Die Hotline der Packstation kostet auch Zeit und Geld.

RSS erklärt per Videofilm von Animoto

Ich habe ein neues Spielzeug ausprobiert. Animoto.com macht aus einzelnen Bildern Videoanimationen (The end of slideshows). Das ist nicht kompliziert gemacht und bietet sehr schnell Resultate. Ich habe eine 230 Seiten Präsentation (Lessig-Style) Heute mal mit Animoto gepimpt.

Und wie findet Ihr das? Wie gefällt der Film? Und hat es auch noch einen Lernwert?

Multimedia im Studiengang Medienwirtschaft an der Rheinischen Fachhochschule Köln - Wintersemester 2008/2009

Die erste Vorlesung Multimedia im Studiengang Medienwirtschaft für das Wintersemster 2008/2009 findet am 10.09.2008 statt. Einen Themenplan für dieses Seminar ist hier. Dort entsteht dann auch die kollaborative Mitschrift. So wie im SS 2008, WS 2007/2008 oder im Sommer 2007. Das ist eine besser Lernmethode, als lediglich meine Skripte zu lesen ;-).

Dieser Blog wird auch wieder mit Themen zu Multimedia & Co. von den Studenten angereichert. Wir werden dieses Semester intensiv mit REALTIME beschäftigen. Beispielsweise werde ich geziehlt mit dem Hashtag #ws0809 twittern um den Studenten interessante (evtl.) serh Klausurrelevante Tipps und Informationen zu geben

Das Ziel des Seminars ist hier zu lesen.

Ich freue mich auf die neue Gruppe von Studenten des 4. Semesters, die am Ende eine (hoffentlich gute) Klausur schreiben werden. Üben könnt Ihr schon mal hier

Die besten Noten schaffen immer die Studenten die an allen Präsenzveranstaltungen teilnehmen.

Die Meinungen der Studenten zu dem Seminar sind sehr unterschiedlich, konstruktive Kritik nehme ich gerne an.

Der Semesterschwerpunkt wird auch dieses Semester Enterprise 2.0 (mit etwas Realtime) sein.

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Nachtra:

hier der Mitschnitt von der heutigen Vorlesung

Vokabeln online trainieren mit bab.la

onewordperday.com, dict.leo.org oder auch bab.la bieten Fremdsprachendienste im Internet an. Seit einigen Monaten sendet mir meine Lieblingsübersetzungssseite bab.la jeden Morgen englische Vokabeln zum lernen per Mail, mit einem Link zu 3 Lösungsvorschlägen. Ich habe Basis und Business - Englisch aboniert. Und nach dem auswählen, gibt es eine Info, ob die Antwort richtig war oder nicht. Anschließend werden im selben Fenster dann die Vokabeln von vorherigen Fehlversuchen wiederholt. Dies dient der Wissenvertiefung.

Heute bekam ich wieder für die englische Vokabel “curious” drei Lösungen (neugierig, verwirrt,angespannt) angeboten. Irgendwie habe ich wieder eine falsche Übersetzung ausgewählt. (Ein blödes Wort - kann ich mir nicht merken)

Und prompt sucht sich der Zufallsgenerator aus meinen bisherigen 34 falschen Antworten, wieder das Wort “curious” aus. Das ist irgendwie kurios, oder? So kann ich das Wort zwar lernen, glaube jedoch das der Algorythmus von bab.la da optimierbar ist.

Kinder nutzen das Internet

Welche Internetseiten sollten Kinder nutzen? Was können Eltern unternehmen, die ratlos Ihre Kinder vor den Gefahren des Internets bewahren wollen? Wie und wo können sich Eltern informieren?

Viele Fragen die mich schon länger beschäftigen. Meine älteste Tochter wird bald 8 Jahre alt sein und das Interesse an Medien ist bereits ein wenig vorhanden. Wann ist der Zeitpunkt gekommen sich gemeinsam mit dem Kind mit dem Thema Internet zu beschäftigen? Das ist im Einzelfall sicher immer sehr unterschiedlich und abhängig von der jeweiligen Persönlichkeit des Kindes.

Aktuell hat der Verein UPJ (Unternehmen Partner der Jugend) eine Diskussionsinitative im Web gestartet.

Auf meinem Mister-Wong Profil habe ich schon seit einiger Zeit einige Links mit dem Tag “Kidsimnetz” gesammelt. Hier sind einerseits Hintergrundinformationen zum Thema “Kinder im Internet” gesammelt, wie aber auch Webseiten gelistet, die ich Eltern für ihre Kinder empfehlen kann.

Mein wichtigster Rat ist allerdings an die Eltern: “Sie haben es in der Hand, was Ihr Kind im Netz erlebt und welche Seiten genutzt werden. Sie müssen Ihr Kind aktiv begleiten und soweit sensibilisieren das es zwischen Gut und Böse auch selber unterscheiden kann”.

Leider sehen sich viele Eltern beim Thema Internet und den neuen Web 2.0 Anwendungen scheinbar überfordert. Ich ermutige diese aber immer wieder alle ihre Bedenken über Bord zu werfen und sich mit dem Medium Internet intensiv zu beschäftigen! Das Internet wird in 10 Jahren das Leben in Beruf und Familie sicher dominieren. Schon Heute ist in den Umfragen das Medium Internet in der Zielgruppe der Kinder dominant. Nahezu 100 % der Kinder im Alter von 14 - 19 Jahren sind online.

In den Grundschulen von NRW werden in allen Klassenzimmern PC mit Netzanschluss aufgestellt und ab dem ersten Schuljahr bereits E-Learning Portale wie Antolin und Mathepirat den Kindern zur Verfügung gestellt. Also müssen die Kinder ab dem Moment mit dem Internet vertraut gemacht werden.

Passend dazu ein bekanntes Werbevideo, dass eine etwas überzogene Satire zeigt:

Noch ein Tipp am Rande: “Selbst wenn das Internet und Web 2.0 tolle Entdeckungsmöglichkeiten und Chancen bietet, eine Sache ist für unsere Kinder immer wesentlich wichtiger! Erstmal draußen im Garten, Wald oder Straße mit Freunden oder den Eltern spielen, ist besser und gesünder als jede Mediennutzung”. So als Grundregel finde ich 4:1 - bedeutet 4 Stunden toben, spielen oder handwerklich Tätig sein, zu 1 Stunde Mediennutzungszeit - Das sehe ich als ein vernünftiges Zeitverhältnis an.

Studie der Universität Florida zur Nutzung von Second Life in der Lehre

An der Universität von Florida Fachbereich Journalismus und Kommunikation (University of Florida College of Journalism and Communications) haben sich drei Studenten mit dem Thema Second Life als E-Learning-Plattform wissenschaftlich “Second Life Educational Uses Study” intensiv beschäftigt und eine internationale Recherche bei Institutionen, Hochschulen und Akademien betrieben, die das Metaversum als E-Learning- Plattform benutzen. Befragt wurden ca. 200 Lehrer, Dozenten und Professoren die bereits mit Second Life unterrichtsbegleitende Erfahrungen haben.

Die Befragung war sehr umfangreich und detailliert. Die ersten Ergebnisse liegen nun als (englisches) PDF zum Download vor. PDF zum Download -> summaryoffindings

Eines der (nicht überraschenden) Ergebnisse:

These findings support the researchers’ belief that Second Life’s use as an educational tool is still in the early stages of the diffusion process …

Deutsche Übersetzung:

Die Ergebnisse der Studie unterstützen die Meinung der Verfasser, dass die Verwendung von Second Life als pädagogisches Instrument noch in einer sehr frühen Phasen befindet …

Game or not a game

Ob die virtuelle Welt Second Life ein Spiel ist, wird von der Fachwelt vehement verneint und in den klassischen Medien beharrlich behauptet. Aber es schadet eigentlich nicht, denn Business in Second Life ist gemessen an den tatsächlichen Umsätzen noch ein “Nieschenmarkt”. Die größten Umsätze virtueller Welten laufen da eher in der realen Welt beim Consulting und der Medienproduktion für virtuelle Welten.

Auf der anderen Seite steht das Thema “serious gaming“. [Read more]



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