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Headhunter per Second (HPS)

…so nenne ich gerne die Kombination aus der Anzahl und der Geschwindigkeit der Kontakte durch Headhunter in Social Networks.

via http://www.flickr.com/photos/flocci/

via http://www.flickr.com/photos/flocci/

Soziale Netzwerke gehören heute zu fast jedem Bewerbungsprozess. Ein etabliertes Netzwerk hilft den Arbeitsuchenden heute beim auffinden von neuen Aufgaben jeglicher Art.
Verdächtig macht sich heute der, der sie nicht nutzt; der nicht in ihnen vertreten ist und der nicht gefunden wird.
Das ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite ist in den Karrierenetzwerken, allen voran LinkedIn und Xing, auch die Personalseite vertreten. Also all jene, die im Auftrag von Unternehmen und Konzernen Personal suchen und rekrutieren. Das sind natürlich nicht immer nur Personaler aus den Unternehmen selbst, sondern oft auch Agenturen, Personalberatungen, selbstständige Personalvermittler. Nennen wir sie alle der Einfachheit halber hier mal Headhunter.
Wenn man als Suchender in seinem jeweiligen Netzwerk-Profil nun kundtut, dass und was man sucht, dauert es in der Regel nicht lange, bis man kontaktiert wird. Die Zeit bis zum ersten Kontakt kann man bekanntermaßen zusätzlich durch gewisse Schlagworte wie z.B. “suche neue Herausforderung” o.ä., verkürzen.
Bei Verwendung solcher, unter Headhuntern bekannten und anerkannten, Floskeln erhöht sich auch schnell die Anzahl der Kontakte (hier im Sinne von Angeboten; nicht im Sinne von Kontaktanfragen).

HEADHUNTER per SECOND


stellt also eine Kennzahl dafür dar, wie viele Headhunter ihre Anfragen bzw. Angebote in welcher Zeit an einen Suchenden richten. Da kann man schon mal Strichlisten führen.
Das an sich ist ja auch nichts Schlechtes. Im Gegenteil! Das einfache, unkomplizierte Suchen und Finden in den Netzwerken ist es ja gerade was ihren berechtigten Reiz ausmacht.
Allerdings muss man die eingehenden Angebote durchaus auch auf Seriosität prüfen. Längst nicht alle Angebote sind einen zweiten Blick wert!
Der HPS sagt noch mehr aus:

Die Anfragen, die ein Suchender bekommt basieren zunächst auf offen einsehbaren Faktoren, wie Ausbildung, Arbeitgeber, Erfahrung, Kontakte, usw.
  • Somit sagt der HPS u.U. auch etwas darüber aus wie attraktiv ein Suchender für Headhunter und  damit Unternehmen ist.
  • Ebenso könnte man mutmaßen der HPS sage etwas über die Branche aus, in der der Suchende sich bewegt oder für die er sich interessiert.
  • Auch könnte man aus dem HPS eine Art Branchenranking erstellen. Wenn alle Suchenden aus allen Branchen Buch über ihren persönlichen HPS führen würden, ergäbe sich eine Art Index. Dieser wiederum könnte Suchenden eine Orientierung bei der Arbeitsuche geben.
  • Sagt der HPS möglicherweise etwas über die Branche der Headhunteraus? Viele Headhunter bieten an, Suchende gegen Entgelt in ihre Kartei aufzunehmen. Dabei handelt es sich häufig um unseriöse Angebote. Daraus könnte man ja wiederum den Schluss ziehen, diese Entwicklung könnte etwas mit der sog. Krise zu tun haben.

Wie auch immer dem sei: Es ist gut, dass es viele Angebote gibt. Doch sie müssen geprüft werden!

Fallen Ihnen weitere Fragen oder Aussagen ein, zu denen der HPS Auskunft geben könnte?


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2 Comments, Comment or Ping

  1. Tolle Idee,  ich denke es hat genauso wie bei Arbeitgeber immer auch mit Präsenz zu tun, und die “top gefragten” Profis  (m/w )  findet man in solchen Netzwerken eher weniger!

    Sondern die werden wie in jeder anderen Dienstleistung immer noch über  recommendations also MZM weiterempfohlen! 

    Die Vorgehensweise für eine Aufnahme in eine Jobbörse oder headhunter Datei Geld zu verlangen ist ” unseriös ” und nach den Statuten des Headhunterverbandes auch so nicht erlaubt.  

    Der HPS könnte auch mit dem MLM – Faktor verglichen werden, also der Häufigkeit mit denen eine Person / ein profil von MLP, AWD und DVAG Leuten angesprochen wird!

    Einer der Gründe warum wir nicht mehr auf XING sind!

  2. Der MLM Faktor ist eine schöne Idee und ist tatsächlich naheliegend.

     

    Was die “top gefragten” Profis angeht würde ich ebenfalls zustimmen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass solche Netzwerke wie Xing für viele Leute eine Menge Chancen bietet. Dabei muss es ja nicht immer nur um das Top-Management gehen.

     

    Gerade für Einsteiger bietet die dortige Vernetzung viele Möglichkeiten!

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