Wolfskin mahnt ab – Wie wäre es besser gewesen?
Bei der Suche nach “Jack Wolfskin” in Google werden heute auf der ersten Seite die Mehrzahl der Verlinkungen zu dem aktuellem Thema der Abmahnung des Outdoor-Modeherstellers angezeigt. Image und Reputation können in den Zeiten von Social Media auch kurzfristig beeinflusst werden. Das Thema wird derzeit in unterschiedlichen Blogs diskutiert.
Und ich bin mir sicher dass sich dies auch auf das Kaufverhalten einiger Menschen auswirken wird.
Die einhellige Meinung lautet, hier wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen.Ein klassischer Brouhaha.
Wenn ich Manfred Hell heißen würde, hätte ich meine Mitarbeiterin gebeten, die betreffenden Shopbetreiber mit einem einfachen Brief und oder Telefonat auf die Markenthematik anzusprechen. Ich bin mit sicher, das diese Hobbyunternehmer die entsprechenden Artikel schnell offline genommen hätten. Fertig. Keine große Aufregung und keine anwaltlichen Abmahnkosten (nach offizieller Kostennote von über 800,- Euro). Erste wenn sich die “Markenrechtsverletzer” als uneinsichtig gezeigt hätten, könnte ein rechtlicher Weg der nächste mögliche Schritt sein.
Wolfskin macht mehr als 200 Millionen Euro Jahresumsatz. Welcher Schaden ist der Marke durch die “Marken-Piraten” entstanden – und welcher Schaden hätte gedroht? Und welcher Schaden entsteht erst jetzt durch das “brutale” Abmahnverhalten? Ich denke Manfred Hell sollte sich schnell bemühen, den PR-Kurs zu ändern. Meine nächste Jacke wird wohl eher Tatzenfrei sein…. Schade


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