image

Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Facebook can drive more traffic than Google

Chris Crum beschreibt auf WebProNews Wege wie Unternehmen Facebook möglichst gewinnbringend für sich nutzen können.

Ein Vergleich von compete.com zeigt, dass Facebook bereits heute ein Drittel der Unique User von Google aufweist, während sich die beiden Linien sogar nähern.

Crum sieht Facebook daher, bei gleichbleibender Entwicklung, auch als wahrscheinlich größten Google-Wettbewerber.
Unterstützt werden dürfte diese Entwicklung weiterhin durch das spezifische Targeting von Facebook, welches die Plattform vor allem für Werbetreibende interessant macht.

Zusammenfassend gibt Crum acht Hinweise, wie Unternehmen Facebook für sich nutzen können:

- Traffic: Social Networks haben z.B. die E-Mail an Beliebtheit überholt. Facebook gilt dabei als Top Dog und gewinnt weiterhin.

- Targeting: Mitglieder können per „opt-in“ einwilligen mit dem Unternehmen befreundet zu sein und dessen Nachrichten zu empfangen. Diese Nachrichten können dann speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten werden.

- Kundenservice: Ähnlich wie Twitter kann Facebook im Kundenservice eingesetzt werden – vorausgesetzt die Funktion wird auch regelmäßig durch das Unternehmen gepflegt.

- Awareness: Das Unternehmen kann mit der Öffentlichkeit kommunizieren und gleichzeitig die Brand Awareness steigern.

- Online Reputation: Meinungen über das Unternehmen und seine Produkte können leicht eingeholt werden. Auf diese Weise kann auch die eigene Online Reputation leicht gemanagt werden.

- Werbung: Zielgruppengerechtes Targeting (basierend auf Userprofilen) macht eine genaue Kundenansprache möglich.

- Applications: Die FacebookApps bieten nahezu endlose Möglichkeiten, vor allem, was weitere Werbe- und Targetingmöglichkeiten angeht.

- Akzeptanz: Im Gegensatz zum Twitter“-Service“, welcher noch von vielen mit Skepsis betrachtet wird, genießt Facebook bereits heute eine deutlich höhere Akzeptanz als Social Network.

    Abschließend noch ein Wort zur Werbung:

Die Werbung bei Google zielt auf den möglichen (von Google interpretierten) persönlichen Bedarf des jeweiligen Users ab und zeigt dann eine zielorientierte Werbung an.

Diese Möglichkeiten hat Facebook mittels Targeting ebenfalls. Darüber Hinaus ergibt sich jedoch folgender, weitaus höherwertigerer Aspekt:

Je nach Werbeart werden bei Kauf- oder Klickentscheidungen die sozialen Netzwerke der User über die Entscheidung des Einzelnen informiert und ebenfalls motiviert sich mit dem Thema der Werbung / dem jeweiligen Produkt zu beschäftigen.

Die Netzwerkeffekte sind erheblich bei der Multiplikation der Werbungsformen in Facebook.

Vergleichbar ist das mit dem Einkauf in

  1. einem „Googlesupermarkt“ mit einem guten „Googleverkaufsberater“, der einem immer die besten und billigsten Artikel passend zu den eigenen (formulierten) Wünschen zeigen kann, oder
  2. in einem „Facebooksupermarkt“ mit ebenso einem „Facebookverkaufsberater“, in dem aber gleichzeitig alle Freunde ebenfalls anwesend sind und Tipps zu Produkten geben oder durch ihre eigenen Entscheidungen inspirieren können!

Der Facebook-Mehrwert wird damit deutlich…

Ähnliche Artikel

One Comment, Comment or Ping

  1. Agi Makil

    Es stellt sich die Frage, wie man von Facebook aus effiziente Werbung erhält. Oft wird ein manuell gesetzter Link als Spam bewertet.

Reply to “Facebook can drive more traffic than Google”




    follow me on Twitter