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Was hat Monster.de mit Kununu.de gemeinsam?

Eigentlich beschäftigen sich beide Webseiten mit dem Job- und Karrieremarkt im deutschsprachigen Raum. Monster.de ist der deutsche Marktführer bei den Onlinestellenbörsen und Kununu.com ein Österreichisches innovatives Startup, dass eine Online-Bewertungsplattform für Mitarbeiter anbietet, die Ihren Arbeitgeber bewerten wollen.

Zitat Kununu:

kununu.com bietet ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit Arbeitsverhältnisse in Firmen anonym und seriös zu bewerten. Getreu dem Motto „die jobs die wir lieben“ liefert kununu auf positive Art und Weise Auskunft über Arbeitsverhältnisse in Firmen.

Bei Monster gab es einen großen Websiterelaunch am 10.1.2009 und damit ein neues Layout.
Dabei hat Monster.de auf der Startseite dieselbe Frau abgebildet wie Kununu.de. Wahrschienlich Zufall aber schon merkwürdig, oder wagt Monster.de eine ähnliche Funktion auf der eigenen Website.

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Ein ähnlicher Fall gab es schon mal bei der Deutschen Bahn und der Schufa.

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7 Comments, Comment or Ping

  1. Ich finde das Portal absolut unseriös. Der Grundgedanke ist o.k., aber technisch ist es einfach unmöglich menschliches Versagen auszuschliessen! Ich habe ein paar Beispiele gefunden die in der Bewertung absolut unrealistisch sein müssen und eher nach Hetze von einigen ehemailgen MitarbeiterInnen aussehen oder gezielter Diffamierung durch den Wettbewerb. Ich selbst konnte eine Firma mit 7 unterschiedlichen Mailadressen bewerten ohne das dies durch eine angeblich mögliche Prüfung der IP-Adresse auffiel. Die Aufforderung zur anonymen Meinungsäußerung, egal ob positiv/negativ, ist menschlich unterste Schublade. Wenn ich ein Problem mit meiner Chefin habe, dann gehe ich hin und rede mit ihr. Wenn ich etwas supercool finde ebenso. Das auf kununu hauptsächlich frustrierte ihren Dampf ablassen war ja vorher zu sehen. Als Arbeitgeber hätte ich auf jeden Fall absolut kein Interesse mich mit einem “Anonymen” auf diese Art der “modernen” Kommunikation einzulassen.

  2. Daniel Goihl

    Wenn ich das also richtig verstehe, fragt ihr euch, ob jetzt auf beiden Seiten dieser Service gleichermaßen angeboten werden soll… oder wie dieser Zufall zustande gekommen ist? Ich denke das war ganz einfach: Monster hat genau wie kununu.de ein/e Grafik/Bild/Image gesucht, um die Seite an dieser Stelle optisch besser aussehen zu lassen. Wozu jetzt noch schnell ein kostspieliges Fotoshooting machen, wenn man zum Beispiel auf istockphoto.com ganz easy günstig bis kostenlos Bilder bekommt, die das Gesamtbild aufpeppen?! Meine Vermutung also, Monster wie auch Kununu fanden die Frau hübsch, also hat man sich das Bild geholt! Kann das so sein?

  3. Jenny Kellershoff


    kununu.de – ein Portal für Frustierte?
    Ich finde folgenden Artikel auch interessant. Er spricht das Thema rechtliche Folgen an, welches man nicht in den Schatten stellen sollte.
    http://209.85.129.132/search?q=cache:l7eyiCuxosJ:www.kwick.de/magazin/den_chef_online_benoten_nicht_ausfallend_werden.12254.html+kununu+kritik&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a
    Das Problem liegt des Weiteren darin, dass (frustrierte) Arbeitnehmer sich lieber über den Arbeitgeber beschweren, als diesen zu loben. Über solche Portale kommt der eine frustrierte Arbeitnehmer mit dem anderen ins Gespräch und kann sich stundenlang über Verhaltensweisen der Arbeitgeber ärgern und vorschlagen, was jener als Arbeitgeber anders gemacht hätte. Im Endeffekt ändert sich auf diesem Weg aber nichts an seiner Situation. User solcher Plattformen nutzen diese anscheinend nur aus einem Grund…um sich gegenseitig hochzuschaukeln und aus Angst der Arbeitgeber könnte in einem persönlichen Gespräch die Möglichkeit haben Kritik an SEINER/IHRER Person/Verhalten zu üben, nicht aber um objektive Kritik zu äußern. Hätte der User Interesse daran objektiv Kritik zu üben, würde er ja das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und Verbesserungsansätze vorschlagen–denn nur so hätte er die Möglichkeit seine Situation zu ändern-.
    Es ist doch so, will der Frustrierte und Missverstandene etwas an seiner Situation ändern, hat er neben der Möglichkeit des persönlichen Gesprächs mit dem Vorgesetzten auch ggfs. die Möglichkeit den Betriebsrat zu kontaktieren –dies fällt schließlich in deren Aufgabenbereich-. Existiert dieser nicht, muss der Betroffene sich wohl zusammenreißen und die erstere der Varianten in Anspruch nehmen. Was ja nicht schlimm wäre, wenn es sich nicht um Lappalien handelt.
    Fraglich ist auch, ob ein Arbeitgeber sich Kritiken aus Frust & dem Gefühl des Missverstanden seins wirklich zu Herzen??? Ich denke eher weniger. Dem Arbeitgeber ist wohl mehr geholfen, äußert der Betroffene die Kritikpunkte offen und ehrlich.
    Auch wenn dieser Kommentar eher negativ scheint, sollte man nicht außer Acht lassen, dass sich über kanunu.de nicht alle beschweren. In einigen Forumsbeiträgen gibt man sich auch gegenseitig Tipps und versucht Erfahrungen bezüglich eines Themas auszutauschen. Der Klagende bzw. Fragende kann sich dazu entscheiden  Dinge anzunehmen und etwas an seiner Situation ändern.
    Meine Gruppe wird dies in der Projektarbeit mit Sicherheit berücksichtigen und auszuführen.
    Ziel der Projektarbeit sollte es aber dennoch sein, einen Versuch zu starten neutrale Kritik an dem Portal kununu zu üben.

  4. Hallo Hilfus,

    der IP-Check ist bloss eine der Sicherheitsmassnahmen auf kununu. Wenn Du es tatsächlich geschafft hast uns auszutricksen, bitten wir um Kontaktaufnahme – wir schenken Dir dann einen Amazon Gutschein.

    Gottseidank haben nicht alle Web-User dasselbe Hobby wie Du. Ich nehme auch an, dass Du nie Amazon Rezessionen liest, Produkt-Bewertungsplattformen und Hotel-Bewertungsplattformen ansurfen würdest?

    Danke für Deine Mühe. Wir gehen gerade unsere Datenbank durch und suchen nach Auffälligkeiten ;-)

    Martin

  5. Bernd_Schmitz

    ich habe zur Ergänzung hier einen eigenen Beitrag zu Kununu.de verfasst und gehe dabei ausführlich auf den Kommentar von Hilfus ein

  6. @ Jenny,

    vielen Dank für Deine Anregungen, die allesamt richtig und interessant sind.

    Tatsächlich sind 63% der Bewertungen auf kununu positiv (d.h. über 2,5 Punkte Gesamtbewertung) – ich weiß nicht woher diese Meinung über Bewertungsportale stammt, dass hauptsächlich Negativ-Bewerter im Web 2.0 tätig sind. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die dies belegen ….

    Auch ich würde mir eine offene Feedback-Kultur in allen Unternehmen wünschen, habe aber die Erfahrung in (sehr bekannten) Konzernen gemacht, dass Feedback nicht erwünscht ist! Nicht umsonst gibt es Feedback-Briefkästen vor den Eingangstüren der  Personalabteilungen, DIE IMMER LEER SIND!

    Bevor ich hier weiter “heiße Luft” rede – ein Beispiel aus/von kununu: http://www.kununu.com/kommentar/neckermann.de+GmbH-1616-3738.html#1

    Ich bitte jeden, der ein Pauschalurteil über unsere Plattform veröffentlicht, sich im Detail mit kununu zu beschäftigen – nicht umsonst katapultiert sich eine Plattform von 0 auf über 650.000 Besucher monatlich – innerhalb von 18 Monaten!

    Ich freue mich auf den weiteren Austausch und sende

    herzliche Grüße

    Martin

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