Web 2.0 für Weltverbesserer
Ich habe vor kurzem die Plattform „Utopia.de“ entdeckt und ich muss sagen, ich bin begeistert!
Es handelt sich hierbei um ein Internetportal für strategischen Konsum. Mit Utopia bietet sich eine weitere Hilfe, die Macht als Konsument zurück zu erlangen und, wenn einem daran gelegen ist, Wege aufzeigt, sein Konsumverhalten zu verändern. Utopia verfolgt das Ziel, jedem einzelnen als Konsumenten zu zeigen, wie man sich bei jedem Kauf mit größerem Bewusstsein für ein bestimmtes Produkt entscheiden kann und so Unternehmen unterstützt, die Wert auf faire Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Wirtschaften legen. Auch auf Unternehmensseite ist es Utopia wichtig, diesen aufzuzeigen, dass es sich lohnt, für eine immer größer werdende Zielgruppe ihre Unternehmensaktivitäten sauber, fair und nachhaltig zu gestalten.
Utopia hat sich folgendes Statement als oberstes Prinzip ernannt: „Heute nicht auf Kosten von morgen. Hier nicht auf Kosten von anderswo.“
Den Kern von Utopia macht eine Community aus, in der sich die sogenannten „Utopisten“ austauschen können, Beiträge einstellen und Tipps weitergeben können. Dabei ist es auch ein Prinzip, als gutes Vorbild voran zugehen und seinen Erfahrungsschatz zu teilen. Utopia lebt von der Interaktion der User. Die Plattform bedient sich der verschiedensten Tools, von animierten Spendenaktionen bis zum Video-Blog, und macht den Aufenthalt auf der Website zu einer spannenden Entdeckungsreise. Und dann findet man auch schonmal so etwas:
Mir persönlich gibt diese Plattform neben dem ganzen Wissensinput, der hilft, sich in der weiten und unüberschaubaren Konsumwelt zu orientieren, das Gefühl, nicht allein zu sein. Denn egal, ob man die Zeitung aufschlägt oder Nachrichten schaut oder auch einfach nur mit irgendjemandem x-beliebigen redet, bekommt man schnell das Gefühl, dass man eigentlich nichts bewirken kann; dass das, was in dem persönlichen Wirkungsradius liegt, ungehört und unwirksam ist. Denn oftmals treten die Interessen weniger Großer vor die der vielen Kleinen, denen aber die eigentliche Macht auf dem Markt gehören sollte.
Utopia gibt da ein Stück weit Hoffnung. Im Austausch mit anderen Utopisten, sei es persönlich, in Gruppen oder im Forum, merkt man schnell, dass es sehr viele andere Menschen gibt, denen diese (noch) schöne Welt und nicht nur der kurzfristige profit wichtig ist. Utopia macht einen großen Schritt in eine nachhaltig denkende Welt. Und das sprengt definitiv die Marketing-Phrase der „LOHAS- the next generation of Baumwollsocken-Träger und Öko-Müsli-Fresser“.
Utopia ist also eine empfehlenswerte Adresse für alle Web2.0-Begeisterte, denen diese Welt am Herzen liegt und die offen für Veränderungen sind!



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