Streit um den Kölner Dom vor Gericht beendet
Im September 2007 wurde in einer großen Veranstaltung der virtuelle Bau des Kölner angekündigt. Bei dem Event (Bilder hier zu sehen) in der Dombauhütte Köln wurde von der Agentur und der Dombaumeisterin das gemeinsame Vorhaben erläutert. Ich habe mich damals etwas amüsiert, denn die Vorgaben, dass der virtuelle Dom in Second Life nur mit einer persönlichen Betreuung (Schweizer Garde) betreten werden darf, empfand ich nicht so innovativ. Die Insel ist dementsprechend auch nur für zwei STUNDEN am Tag für den Besuch geöffnet gewesen.
Die Absicht der Agentur war wohl im Umfeld des virtuellen Kölner Doms weitere (Kölner) Unternehmen zu Second Life zu beraten bzw. dort virtuelle Niederlassungen zu kreieren. Die Referenzliste auf der Website und die Sim (virtuelle Insel in Second Life) ist aber noch ziemlich leer.
Der erste Bau des Doms wurde im November 2007 abgerissen und erst im Mai 2008 unter dem Vorwand Dom 2.0 neu begonnen.
In der Zwischenzeit gab es aber einen heftigen Streit vor Gericht zwischen verschiedenen Agenturen.
Eine einstweilige Verfügung wurde vor dem LG aufgehoben (JurPC berichtet) Fazit des Urteils: Wer Fotos für Texturen in Second Life bearbeite, leistet noch keine Urheberschützenswürdige Arbeit.
Nachtrag am 22.05.2008:
Eine Partei stellt den Sachverhalt noch mal komplett dar: http://www.virtual-competence.de/website/index.html/lang,de/rub,12


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