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Tipp 1 für Enterprise 2.0: Systemverfügbarkeit

Dies ist Tipp Nr. 1 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0

Die Verwendung von Web 2.0 Anwendungen in der täglichen Arbeit in großen Unternehmen setzt voraus, dass solche Systeme für alle Mitarbeiter verfügbar sind. Sinnvollerweise sollten diese im Intranet nutzbar sein. Sind einzelne Systeme im Extranet=WWW (eher die Ausnahme), so spielen die Einstellungen der Firewall und des Proxyservers eine relevante Rolle, damit alle Funktionen der Anwendungen auch nutzbar sind. Ein Bestandteil von Enterprise 2.0 sind soziale Netzwerk. Damit können Mitarbeiter sich mit einem persönlichen Profil vorstellen, mit anderen Mitarbeiter (Kontakten) vernetzen und in Gruppen „organisieren“. Um eine gute Akzeptanz unter den Nutzern zu bewirken sollten auch privat-soziale Aspekte in der Datenprofilierung möglich sein. Beispielsweise kann die Angabe von einem Hobby auch ein Ansatzpunkt für eine Diskussion mit Kollegen sein. Das sich Mitarbeiter auch schon Heute während Ihrer Arbeitszeit über private Themen unterhalten ist logisch und bekannt. So lange aber die Arbeitsziele erreicht werden, ist die „private“ Kommunikation eine Form der Höflichkeit und unterstütz das gute Kommunikationsklima. Wenn mich ein Kollege anruft und nachfragt ob ich auch beim nächsten Lauf ums Bayerkreuz mitlaufen werde, da es er in meinem Profil Halbmarathon gelesen hat, ist ein Gespräch freundlich begonnen. Solche Gemeinsamkeiten wirken in sozialen Netzwerken sehr positiv. Ein weiteres Ziel von den Netzwerken ist die einfache Erfassung von Zuständigkeiten und Inhalten. Ein gutes Beispiele für ein umfangreiches Profil bietet Xing oder LinkedIn.
Weblogsysteme müssen das Launchen von neuen Themenblogs einfach und schnell unterstützen. Das Posten mit Texten und Bildern (inkl. einer Uploadfunktion) sollte genauso einfach sein, wie die Benutzung von einer Textverarbeitung.
Damit die Mitarbeiter Ihr Wissen in einer Wissenplattform einfach und kollaborativ festhalten können, muss ein Wikisystem verfügbar sein.
Die Liste der möglichen Anwendungen ist lang:

  • Forum
  • Wiki
  • Weblog
  • Mikroblogging (like Twitter)
  • Social Bookmarking
  • Tagging
  • Social Networking
  • virtual Worlds
  • Geopositioning
  • Slidesharing
  • Podcasting/Videocasting
  • Videostreaming
  • virtual Conferenzing
  • RSS-Feed
  • Mashups

Je nach Unternehmen müssen solche Systeme bereit stehen. Da für die meisten Anwendungen auch Open Source Systeme gibt, ist hier nicht mit hohen Investitionskosten zu rechnen. Nennenswert ist eher der Applikationservice und das -hosting bei den Kosten. Werden diese Systeme aber in der täglichen Arbeit dann auch eingesetzt, so überwiegen die Vorteile.
Bei der Dimensionierung können die (meist skalierbaren) Systeme in einer „schmalen“ Startkonfiguration installiert werden. Wichtig ist aber das die Systeme vor dem eigentlichen Start / Rollout eines Unternehmens zu Enterprise 2.0 volständig nutzbar sind!

Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.

In dieser Serie sind erschienen:
1. Systemverfügbarkeit

2. Security

3. Top Down
4. Usability
5. Unternehmenskultur
6. Training
7. Koordinierung
8. Consulting
9. Budget
10. Integration

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4 Comments, Comment or Ping

  1. Enterprise 2.0 ist aber nicht nur eine Frage der Technik und der eingesetzten Tools!
    Vielmehr geht es bei der Einführung um die Partizipation der Mitarbeiter, die globale Konzernkommunikation und eine damit einherehende komplette Veränderung der Unternehmenskultur! Das ganze System muss passen! Eine blosse Diktatur der neuen Vorgehesweise reicht nicht aus, Mitarbeiter müssen den neuen Systemen anmotiviert werden. Viele sehen die Vorteile darin nicht. Für alle bedeutet die Umstellung schließlich einen Aufbruch der alten Verhaltensweisen und einen Mehraufwand (kurzfristig gesehen). Ohne eine Motivation und gezielte Aufklärung (dem Machtkampf entgegenwirkend) wird kaum ein Mitarbeiter die neuen Tools akzeptieren wollen.

  2. Bernd_Schmitz

    Ja das ist eine richtige Feststellung und auch eine der noch folgenden Neun! (Ich nenne es 5. Unternehmenskultur und
    6. Training)

  3. oh, sorry!
    ich bin sehr gespannt!

Reply to “Tipp 1 für Enterprise 2.0: Systemverfügbarkeit”

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