Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 31 of March , 2008 at 6:53 pm
Mit 1000Mikes.com ist es möglich über das Telefon (Mobil, Festnetz oder VoIP) eine Nummer in Hamburg anzurufen und darauf los zu sprechen. Die Stimme wird ist dann live im Internet zu hören. Entweder direkt auf der Website, oder als Embedded Widget auf einem Bog oder irgendeiner Website.

Hier der Link zu dem Kanal meiner “Radiostation”.
Natürlich wandern fertige Aufnahmen dann in ein persönliches Archiv und sind dort abrufbar. Den Archivdateien kann man auch gleich die entsprechenden Urheberrechte mitgeben und definieren ob die MP3- Dateien jeder anhören darf oder nur Freunde.
Noch nie war der Bürger-Radio-Funk via Internet so einfach möglich.
Und dann sind die Dateien immer und überall abrufbar, inkl. RSS-Feed.
Oder man nimmt beispielsweise den Web 2.0 Dienst Mixwit.com
und mischt die gespeicherte MP3- Live Datei mit Musik von Abba und Madonna. Bitte schön zum anhören hier ein Ergebnisse!


Category: Multimedia, web2
Writing by Bernd_Schmitz on Thursday, 27 of March , 2008 at 10:53 pm
Dies ist Tipp Nr. 4 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0
Es ist eigentlich selbstverständlich das jede Software über eine gute Usability verfügt. Allerdings stelle ich immer wieder fest, das viele Anwendungen noch weit von “Benutzerfreundlich” entfernt sind. Beim Roll out neuer Anwendungssysteme stehen der Zeit- und der Kostendruck immer konträr zur Optimierung der Usability. Echte Usabilityforschung (Bsp. mit Eyetracking) sind eher sehr selten im Umfeld des Software -Engineerings. Bei den meisten Softwareanwendungen, die in großen Unternehmen eingesetzt werden, sind (zumindest beim Customizing) eigene, unternehmensinterne Abteilungen (meist die O&I = Organisation und Information) steuernd beteiligt. Die wiederum stehen unter dem Kostenzwang und so schließt sich ein Teufelskreis.
Bei den meisten DAX-Unternehmen kommen offizielle Softwareupdates von Standardanwendungen, meist erst mit einer Verzögerung von 2 - 3 Jahren beim User an. Dies liegt einerseits an den komplexen Unternehmens-Strukturen und den Abhängigkeiten verschiedener Applikationen untereinander ab und andererseits sind die Updatekosten, gemessen an den offenbaren Effizienzsteigerungen, für tausende Mitarbeiter nicht unerheblich. Somit werden usabilitysteigernde Update möglichst weit auf die “lange Wartebank geschoben”.
Werden komplett neue Anwendungssysteme integriert, wie Bsp. Web 2.0 -Tools, so ist es sehr wichtig auf eine sehr hohe (höher als die bei den bestehenden Systemen!) Usability zu achten.
Dazu gehört z. Bsp. ein einfacher Anmeldeprozesse bei den Online-Applikationen. Dies bedeutet ein automatisiertes, einfaches Personalisieren der entsprechenden Site, so das der Nutzer sich vor der eigentlichen Dateneingabe nicht umständlich verifizieren muss. Dies ist auch vor dem Hintergrund sinnvoll, da aus Sicherheitsgründen bei geschäftskritischen Anwendungen das entsprechende Nutzerpasswort in der Regel monatlich geändert muss.
Häufig zeichnen sich moderne Web 2.0 Anwendungen dadurch aus, das mittels AJAX die Eingabeprozesse einfacher und schneller möglich sind. Bisher haben bei großen Unternehmen leider AJAX-Anwendungen noch keine Relevanz. Das liegt auch häufig daran, dass die Updates der neusten Programme um die o.g. 2 - 3 Jahre verzögert sind.
Um die Benutzer in den Unternehmen zu einer intensiven Mitarbeit bei den neuen Web 2.0 Applikationen zu motivieren, ist eine sehr einfache Usability eine grundlegende Voraussetzung! Ohne einfacher Benutzbarkeit - keine Akzeptanz.
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Thursday, 27 of March , 2008 at 12:32 pm

Uebungsaufgabe als Vorlesungsersatz die meine Multimediastudenten, originally uploaded by berndschmitz.
Geblogt von unterwegs via Handy und Flickr!
Category: Multimedia, mobilblogging, SS 2008
Writing by Bernd_Schmitz on Thursday, 20 of March , 2008 at 1:13 am
Dies ist Tipp Nr. 3 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0
Die Mitarbeiter in großen Unternehmen nehmen Ihre Tätigkeiten oftmals als „sehr bürokratisch“ wahr. Oftmals wird, bedingt durch aufwendige Strukturen und komplexen Prozesse, mehr Arbeitszeit mit verwaltenden Aufgaben verbracht, als wirklich Produktiv zu sein. Beispielsweise muss der Mitarbeiter der einen Kunden besuchen will und nur 10 Minuten Fahrzeit benötigt, zur vorgelagerten Reisebeantragung und der abschließenden Reisekostenabrechnung mindestens die dreifache Zeit für den „Verwaltungsteil“ kalkulieren.
Die meisten Abteilungen behaupten personell unterbesetzt zu sein. Die komplexen Prozesse und Strukturen lassen kaum Zeit für neue strategische Projekte. Ganz zu schweigen davon bestehende Prozesse zu optimieren und damit auch andere Arbeitsmethoden ein zusetzten. Die operative „Tagesarbeit“ ist meist so dominant, dass die Einführung von Prozessverbesserungen mit viel „Überredungsarbeit“ verbunden ist. „Never change a running system“ heißt hier oft die Verteidigungstrategie der betroffenen Mitarbeiter. So werden jedes Jahr zu Weihnachten wieder die Excellisten zur Grußkartenversandaktion von einzelnen Mitarbeitern der Reihe nach manuell bearbeitet. Mit dem Aspekt, dass verschiedene Bearbeitungsversionen der einer Liste entstehen und beim Synchronisieren der Datentabellen immer wieder Fehler auftreten.
Aber so wurde schon immer gearbeitet.
Und dieselben Mitarbeiter sollen dann auf „Kommando“ mit neuen, ihnen vollkommen unbekannten, Web 2.0 Applikationen arbeiten? Projektergebnisse in Weblogs erfassen, Beiträge kommentieren, kollaborativ in Wikis ihr Wissen speichern und mit RSS-Feed Aggregatoren umgehen? Auch wenn den Menschen die Vorteile nach einer Schulung einleuchten, es bedeutet für jeden eine Umstellung alter Gewohnheiten und das Erlernen von neuen Anwendungssystemen. Weitere Schnittstellen und neue Systeme müssen gelernt und genutzt werden. Im normalen Arbeitsumfeld wird täglich mit verschiedenen Systemen gearbeitet: Diverse Datenbanken, SAP, BW-Analyse, Siebel-CRM, diverse Webapplikationen mit unterschiedlichen GUI, oft mehr als zehn unterschiedliche Anwendungssysteme. Da ist das Interesse für weitere Anwendungen natürlich nicht besonders groß.
Aber wie lassen sich weitere Systeme so positionieren das die Akzeptanz bei den Mitarbeitern gegeben ist und diese Systeme auch intensiv genutzt werden? Wie können die Mitarbeiter überzeugt werden es mal zu probieren um die Vorteile „am eigenen Laib zu erleben“.
Als Erste Maßnahme ist eine Top-Down Strategie zu empfehlen. Der CIO und das Top-Management muss diese Web 2.0-Systeme intensiv nutzen und mit gutem Beispiel vorangehen. Anschließend muss die Welle kaskadenförmig in die unteren Führungsebenen weitergetragen werden.
Dadurch lassen sich „Leuchttürme“ des Erfolgs bilden, die positiv auf die „skeptischen“ Kollegen abstrahlen können.
In größeren Arbeitsgruppen müssen Personen, mit einer Affinität zu „innovativen“ Web 2.0-Tools identifiziert werden. Diese sollten als Multiplikatoren gewonnen werden. Wenn diese Menschen durch den Einsatz von Web 2.0 effizienter Arbeiten und Vorteile beweisen können, werden sie mit den Skeptikern reden und diese Motivieren solche Tools auch zu testen.
Mit solchen einfachen Maßnahmen ist die Einführung von neuen Webtools in alles Bereichen schleichend möglich. Als vor 15 Jahren die ersten Büroarbeitsplätze mit Computer und E-Mails-Funktionalität ausgestattet wurden, waren noch einige Kollegen sehr skeptisch und beharrten auf das Telefax, als Medium mit langfristiger Zukunft. Mittlerweile ist das Vergangenheit und keiner kann sich vorstellen wie man früher ohne Computer im Büroumfeld arbeiten konnte.
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 19 of March , 2008 at 11:05 pm
Gleich zwei Studentengruppen der Rheinischen Fachhochschule Köln aus dem Studiengang Medienwirtschaft haben sich intensiv mit ehrensenf.tv beschäftigt und jeweils sehr umfangreiche Recherchen zum Thema Internet-TV und neue Formate des Fernsehns erstellt. Die Gruppen (4 bzw. 6 Studenten) haben trotz autarkem Vorgehen eine ähnliche Vorgehensweise gewählt und teilweise sehr interessante Ideen entwickelt.
In der Summe fast 250 Seiten Informationen zu einer kleinen innovativen Kölner Firma. Im Vorfeld besuchten wir im September 2007 das Kölner Studio und durften die Macher von Ehrensenf interviewen.
Die Studenten haben auch über weitere Entwicklungspotentiale und Diversifikationen für Ehrensenf nachgedacht.
Hier sind beide Arbeiten zum Download als PDF.

Zum Download der PDF-Dateien einfach auf die Bilder klicken.
Category: medienprojekte
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 19 of March , 2008 at 1:20 am
Silverlight bezeichnet eine Web-Präsentationstechnik von Microsoft. Die Redmonder versuchen ein Konkurrenzprodukt zu Adobes Flash-Player und JavaFX zu positionieren.
Neben Liniux und Windows ist auch eine Mac-Version ist kostenlos erhältlich.
Wer den Download versucht, sieht zuerst die Nutzungsbedingungen. Im stilvollem schwarzen Text auf dunkelblauem Untergrund. Unlesbar und deswegen Note 6 - setzten! Ich würde es eher Silverdark nennen!
Egal ob mit Safari 3.0 oder Firefox 2. Der Effekt bleibt gleich.
Category: Online-NOGOS
Writing by Bernd_Schmitz on Wednesday, 19 of March , 2008 at 12:10 am
nachdem die Deutsche Post die aktive Zeit seine Aktivitäten in Second Life vorerst abgeschlossen hat, folgt ein weiteres großes Unternehmen ins 3D-Nirvana.

Mercedes schreibt:
Zum 18.03.2008 beenden wir unser Engagement in Second Life, die Mercedes-Benz Insel wird dann nicht mehr erreichbar sein. In Summe konnten wir wesentliche Erkenntnisse gewinnen. Einer der wichtigsten Aspekte: 3D-Welten stellen einen Kommunikationskanal dar, der in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir werden dieses Thema daher weiterhin mit größtem Interesse verfolgen.
Die Insel ist nicht mehr in Second Life erreichbar. Dies Experiment hat ca. 1 Jahr gedauert.
via Iris
Category: Second life
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 17 of March , 2008 at 11:56 pm
Dies ist Tipp Nr. 2 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0
Die Sicherheit von Daten und Geheimnissen in Unternehmen beschäftigen ganze Abteilungen. Der Grundsatz ist das jede Datei ist erstmal geschützt werden muss. Für die Sicherung und Einhaltung dieser Regeln sind ganze Abteilungen in großen Unternehmen beschäftigt. Zu Betrachten sind allerdings auch bestimmte Informationen die eine aktienrechtliche Bedeutungen haben, sofern dieses Unternehmen an der Börse frei gehandelt wird.
- Datenverkehrregeln für Datenübertragung und Datentransport
- Datenträgerregeln
- IT-Sicherheitsrichtlinien
- Internetnutzungsregeln
- Regeln für den Softwaresystemzugriff von Intranet auf Extranet
- Blackberry-Richtlinie
- PC-Benutzungsregeln, usw.
So einfach wie die Sicherheitswelt vor der PC-Zeit war, so kompliziert ist es in den letzten Jahren geworden. Insbesondere seit E-Mail und Internet zu den täglichen Arbeitswerkzeugen der Mitarbeiter geworden sind. Durch die Veränderung der Technik -in Mobiltelefonen sind Kameras eingebaut und an jedem zweiten Schlüsselbund hängt ein USB-Stick- werden die Bedingungen für IT-Sicherheit immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Für Enterprise 2.0 ist eine komplette Überarbeitung nötig. Die meisten großen Unternehmen haben aber immer noch ganz strikte Sicherheitsanweisungen und die Mitarbeiter müssen dies akzeptieren. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich die Mitarbeiter, auch ohne einer 115 seitigen IT-Sicherheitsrichtline - schon ganz nach dem eigenen Gefühl - richtig verhalten können.
Ja, Sicherheitsregeln für Unternehmen müssen sein, aber die Deutschen sind besonders gut darin, wenn diese Richtlinien bis ins letzte Detail ausformuliert werden. Weil die Regeln so kompliziert sind, weiß der normale Mitarbeiter nun auch nicht mehr, was er in einer Web 2.0 Anwendung nun schreiben darf und was nicht. Da diese Regeln oftmals auch nicht immer auf dem neuesten Stand gehalten werden können, entstehen Fragen und im Zweifel wird der Mitarbeiter „es mal besser sein lassen“. Solche Unklarheiten und die teilweise zu sehr strengen Security-Guidelines sind ein Bremsschuh für Enterprise 2.0.
Alle Unternehmen müssen die Sicherheitsregeln und die Vorgaben unter dem Aspekt der neuen Technologien anpassen und vereinfachen.
Nein, liebe Datenschutzbeauftrage und Securityofficer! Ich will keine Anarchie und fordere nicht das wir direkt alle Betriebsgeheimnisse der Konkurrenz verraten. Für eine Entwicklung zu Enterprise 2.0 ist aber eine maßvolle Überarbeitung notwendig, welche nicht die Mitarbeiter in der eigenen Kommunikation hemmt!
Es macht keinen Sinn, dass jede kleinste Unterabteilung per Vorgabe alle gemeinsamen Dateien vor anderen Unterabteilungen geheim hält. Und hierbei geht es nicht um sensible Personaldaten, sondern um die tagtäglichen Arbeitsinformationen. Die Anzahl der Stunden die zur Herstellung von Präsentation eingespart werden könnten, wenn es einen zentralen Zugriff (mit einer Suchfunktion) auf alle anderen Präsentationen der Kollegen gäbe wäre enorm. Ich bin mir auch sicher das viele Kollegen die eigenen Arbeitsdateien (Content) die sie generiert haben, gerne den „internen“ Kollegen auch aus anderen Abteilungen zur Verfügung stellen würden, wenn es technisch einfach wäre und sie im Gegenzug auch mal was finden könnten, was die eigene Arbeit erleichtert.
Ich habe in der tagtäglichen Kommunikation immer wieder Vorfälle, bei denen Zugriffsrechte und Passwortsystem den einfachen schnellen Datenaustausch erschweren. Und dies sind noch nicht mal externe Mitarbeiter, einfach nur Kollegen in benachbarten Abteilungen oder in “Schwester-”Gesellschaften, die zum eigenen Konzern zählen.
Wenn beispielsweise in einem Wiki Wissen erfasst wird, sollte das auch von den Mitarbeitern einfach genutzt werden.
Themen-/Abteilungs- oder Fachweblogs können nur dann erfolgreich sein, wenn die schreibenden Menschen keine Angst zu haben brauchen, das sie gegen eine von den hundert (teils unbekannten) Regel verstossen.
Die neue Web 2.0 - Arbeitswelt benötigt für die User klare und einfache Guidelines und Verhaltensregeln, welche die Arbeit und die Benutzung dieser Systeme einfach erklärt und an den „normalen“ Mitarbeiterverstand appelliert. Ich bin mir sicher, dass die Menschen nicht so schlecht sind, wie es die strengen Security-Regeln vermuten lassen. Und wenn mal ein Mitarbeiter tatsächlich - aus welchem Grund auch immer - einen Groll gegen seinem Arbeitgeber hegt und diesem durch unerlaubte Informationsweitergabe schaden will, so wird er nicht von diesen Security-Regel abgehalten.
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 17 of March , 2008 at 12:13 am
Dies ist Tipp Nr. 1 von 10 für Unternehmen auf dem Weg zu Enterprise 2.0
Die Verwendung von Web 2.0 Anwendungen in der täglichen Arbeit in großen Unternehmen setzt voraus, dass solche Systeme für alle Mitarbeiter verfügbar sind. Sinnvollerweise sollten diese im Intranet nutzbar sein. Sind einzelne Systeme im Extranet=WWW (eher die Ausnahme), so spielen die Einstellungen der Firewall und des Proxyservers eine relevante Rolle, damit alle Funktionen der Anwendungen auch nutzbar sind. Ein Bestandteil von Enterprise 2.0 sind soziale Netzwerk. Damit können Mitarbeiter sich mit einem persönlichen Profil vorstellen, mit anderen Mitarbeiter (Kontakten) vernetzen und in Gruppen „organisieren“. Um eine gute Akzeptanz unter den Nutzern zu bewirken sollten auch privat-soziale Aspekte in der Datenprofilierung möglich sein. Beispielsweise kann die Angabe von einem Hobby auch ein Ansatzpunkt für eine Diskussion mit Kollegen sein. Das sich Mitarbeiter auch schon Heute während Ihrer Arbeitszeit über private Themen unterhalten ist logisch und bekannt. So lange aber die Arbeitsziele erreicht werden, ist die „private“ Kommunikation eine Form der Höflichkeit und unterstütz das gute Kommunikationsklima. Wenn mich ein Kollege anruft und nachfragt ob ich auch beim nächsten Lauf ums Bayerkreuz mitlaufen werde, da es er in meinem Profil Halbmarathon gelesen hat, ist ein Gespräch freundlich begonnen. Solche Gemeinsamkeiten wirken in sozialen Netzwerken sehr positiv. Ein weiteres Ziel von den Netzwerken ist die einfache Erfassung von Zuständigkeiten und Inhalten. Ein gutes Beispiele für ein umfangreiches Profil bietet Xing oder LinkedIn.
Weblogsysteme müssen das Launchen von neuen Themenblogs einfach und schnell unterstützen. Das Posten mit Texten und Bildern (inkl. einer Uploadfunktion) sollte genauso einfach sein, wie die Benutzung von einer Textverarbeitung.
Damit die Mitarbeiter Ihr Wissen in einer Wissenplattform einfach und kollaborativ festhalten können, muss ein Wikisystem verfügbar sein.
Die Liste der möglichen Anwendungen ist lang:
- Forum
- Wiki
- Weblog
- Mikroblogging (like Twitter)
- Social Bookmarking
- Tagging
- Social Networking
- virtual Worlds
- Geopositioning
- Slidesharing
- Podcasting/Videocasting
- Videostreaming
- virtual Conferenzing
- RSS-Feed
- Mashups
Je nach Unternehmen müssen solche Systeme bereit stehen. Da für die meisten Anwendungen auch Open Source Systeme gibt, ist hier nicht mit hohen Investitionskosten zu rechnen. Nennenswert ist eher der Applikationservice und das -hosting bei den Kosten. Werden diese Systeme aber in der täglichen Arbeit dann auch eingesetzt, so überwiegen die Vorteile.
Bei der Dimensionierung können die (meist skalierbaren) Systeme in einer „schmalen“ Startkonfiguration installiert werden. Wichtig ist aber das die Systeme vor dem eigentlichen Start / Rollout eines Unternehmens zu Enterprise 2.0 volständig nutzbar sind!
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: enterprise 2.0
Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 16 of March , 2008 at 11:35 pm
Zehn Maßnahmen und Forderungen um Web 2.0 Applikationen erfolgreich in Unternehmen zu integrieren.
Die Endstufe vom integrierten Einsatz aller Web 2.0 - Systeme in großen Unternehmen zu einer intelligenten Arbeitsplatzgestaltung unter Nutzung von Kollaboration, Folksonomy und User Generated Content wird als Enterprise 2.0 bezeichnet. Web 2.0 ist bekannt geworden im privaten Umfeld. Flickr, Youtube und Wikipedia haben dem aktiven User eine neue Art der Internetnutzung ermöglicht. Durch User generated Content wird der Konsument zum Produzent. Es entstehen Dialoge zwischen Menschen und Unternehmen. Der typische Web 2.0 User kann seine soziale Netzwerke online pflegen und einfacher denn je seine Meinung in einem Weblog veröffentlichen.
Nur zaghaft wagen Unternehmen sich mit den Themen Web 2.0 zu beschäftigen. Die ersten Abteilungen die mit dieser Art der Kommunikation zu tun haben sind die Kommunikationsabteilungen. Die Mitarbeiter sind meist die Schnittstelle zum Konsumenten und müssen plötzlich (gewollt oder ungewollt) in einen Dialog treten. Was die einen schon beherrschen wird bei den anderen noch (meist zaghaft) versucht zu unterbinden. Die Meinung der Konsumenten (scheinbar) nicht mehr manipulieren zu können ist für den „altgedienten“ MARKETINGLETER“ eine vollkommen ungewohnte Situation. Diese wünschen sich oftmals die gute alte Zeit zurück (Enterprise 1.0)
Neu ist nun das aber jetzt, das diese „Konsumer-Techniken“ auch in Unternehmen intern die Kommunikation verbessern sollen. In einzelnen Unternehmen sind Web 2.0 Systeme wie Weblogs, Wikis und Co. im erfolgreichen Einsatz. Allerdings ist die Mehrheit der großen Unternehmen in der Evaluierungsphase. Dort werden die Pro und Contras diskutiert und der Weg gefunden möglichst schnell und kostengünstig mit Web 2.0 in der internen Kommunikation zu profitieren. Erst wenn es in der externen und internen Kommunikation mit den sinnvollen Web 2.0 Techniken klappt, kann sich ein Unternehmen als Enterprise 2.0 bezeichnen.
Das die verschiedenen Tools in Unternehmen, bei denen Web 2.0 im Einsatz ist tatsächliche Vorteile und Performances bringen, ist mittlerweile unumstritten.
Die Fachwelt diskutiert nicht mehr ob Web 2.0 sinnvoll für Unternehmen ist, sondern wie und mit welchem Aufwand für Unternehmen Web 2.0 sprich Enterprise 2.0 umsetzbar ist.
Was wird oft genutzt:
- Forum
- Wiki
- Weblog
- Mikroblogging (like Twitter)
- Social Bookmarking
- Tagging
- Social Networking
- virtual Worlds
- Geopositioning
- Slidesharing
- Podcasting/Videocasting
- Videostreaming
- virtual Conferenzing
- RSS-Feed
- Mashups
Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich ein Unternehmen in Richtung Enterprise 2.0 entwickeln zu können.
Category: enterprise 2.0