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Richtigstellung zur Bankenkrise in Second Life

Diese Informationen hatte ich bereits am 27.August 2007 veröffentlicht. Aber da dieses Thema immer wieder in die klassischen Medien dringt und dort immer wieder falsch und unrecherchiert wiederholt wird, wiederhole ich nachfolgend meine Recherchen zu dem Thema.Diese sogenannte Bank Ginko Financial ist nie eine echte Bank gewesen! Dahinter steht ein einfacher Trick-Betrüger SL-User aus Brasilien, der eine Second Life “Bank” in 2004 gründete. Eine Website im Internet ist aber erst 2006 verfügbar gewesen zu sein (Die Domain wurde im Februar 2005 registriert). Die Einrichtung hat keinerlei rechtliche oder finanztechnische Einbettung in ein reales Bankensystem und unterliegt keiner Finanz- oder Bankenaufsicht. Dies ist ein privates Projekt eines barsilianischen Betrügers Second Life Users. Und deswegen ist es nie eine “Bank” gewesen, sondern jemand hat es einfach so genannt um zu Betrügen! Und deswegen hatte es noch nie eine echte Bankenkriese in Second Life gegeben!

Er hat das schnelle Geld machen wollen und hat jedem User in Second Life erst 100 % (in Worten einhundert) Zinsen pro Jahr, später 40 % Zinsen pro Jahr auf die eingelegten Lindendollar versprochen. Als eine Art Schneeballblase hat er fällige Zinszahlungen, sofern der User eine Auszahlung wünschte, nicht aus echten Zinseneinnahmen, sondern aus neuen Einlagen anderer SL -User erbracht. Das geht nur so lange gut, wie der Kundenbestand und die Neueinlagen kontinuierlich wachsen. Als Lindenlab das Glückspiel verbietet, wollten scheinbar zu viele Kunden gleichzeitig ihre Geldeinlagen zurück und - oh da schau her - die “Bank�? ist zahlungsunfähig. Er hat vielmehr einen Großteil des ergaunerten Vermögens einfach einbehalten und ist verschwunden!

Jeder vernünftige Mensch weiß, dass mehr als 7 % Zinsversprechen niemals seriös sein können!!!

Ein einfacher (gemeiner) Trickbetrug…. Also bei der Bewertung der Schlagzeile geht es nicht um ein Bankensterben in Second Life, sondern nur einen durch die Presse falsch dargestellter Betrug einer einzelnen Person.

Hier noch ein paar Infos:

Die Domain ginkofinancal.com gehört:

Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: GINKOFINANCIAL.COM
Created on: 12-Feb-05
Expires on: 12-Feb-08
Last Updated on: 25-Jul-07

Administrative Contact:
Pratte, Michael fox85@ginkosoft.com
PO Box 282
Manville, Rhode Island 02838
United States

Seine Adresse deutet auf eine Amerikaner, warum es ein Brasilianer sein sollte ist mir noch verborgen geblieben. Und die Mailadresse schließt auf einen 23 jährigen Mann…

Das in Zukunft keine weiteren Trickbetrüger ihre Geschäfte in Second Life als Bänker tätigen können, wurde durch die geänderten Vorgaben von Lindenlab geregelt.

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