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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Das zweite Leben der Hochschulen

Zum Glück bekomme ich einen Google-Alert, sonst wäre mir dieser (gute) Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) tatsächlich entgangen. Und dabei wird dort auch über die Rheinische Fachhochschule Köln berichtet. ;-)

Insgesamt sind zurzeit etwa 15 deutsche Hochschulen sowie einige Museen und Bibliotheken in „Second Life“ präsent. Und die Studenten? „60 Prozent hatten vorher noch gar nichts von Second Life gehört“, schätzt Bernd Schmitz, der sich an der Rheinischen Fachhochschule Köln seit 2006 mit den Neuen Medien beschäftigt und im Studiengang Medienwirtschaft virtuelle Lehrveranstaltungen anbietet. Die Einstellung der Studenten gegenüber der virtuellen Welt sei generell eher skeptisch, sagt Schmitz. Die Medien hätten die Suchtgefahr und das Kriminalitätspotential zu sehr in den Vordergrund gerückt, vermutet er. „Eine Handvoll meiner Studenten hatte aber schon einen Avatar.“

Um eine virtuelle Vorlesung abhalten zu können, musste Schmitz zunächst einen virtuellen Raum besitzen. Vor einem Jahr kaufte er ein Grundstück für mehrere tausend „Linden-Dollar“, umgerechnet 300 Euro. Das Ganze war ein Experiment. „Wir waren eine der ersten deutschsprachigen Hochschulen in Second Life“, sagt Schmitz. Nicht zuletzt deshalb wurde seinem virtuellen Campus große Aufmerksamkeit zuteil, schließlich fand sich sogar ein Sponsor aus der Wirtschaft. „Am beliebtesten sind bei den Studierenden das Tutorial zur Einführung und die direkte Kommunikation mit dem Dozenten“, berichtet Schmitz.

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