Deutschlandfunk – Campus & Karriere – Zukunft digitaler Campus
Leider keiner der guten Radioberichte im Deutschlandfunk. Thema: Vorlesung in der virtuelle Welt.
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Schade, denn die Journalistin hatte in den Vorgesprächen einen vordergründig objektives Interesse an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit virtuellen Welten im Einsatz mit der universitären Lehre gezeigt. Allerdings wurden im fertigen Bericht alle aufgenommenen O-Töne so geschnitten, dass es mehr um einen negativ kritischen Bericht handelt. Und das Patrik Honneker von der Uni Köln nur kompetenzleere Ausflüchte verwendet, zeigt wie die vergangene negative SL-Presse noch die Meinungsbildung dominiert.
“Second Life ist sehr stark kommerzialisiert worden, es ist teilweise missbraucht worden, auch in den Bereichen der Pädophilie, d. h. das Image, das man mit Second Life hat, am Anfang war es sehr innovativ, entspricht heutzutage nicht mehr ganz dem, was wir gerne haben.”
Ob der Uni Köln das klassische World Wide Web auch nicht dem entspricht, was sie gerne gehabt hätten? Denn das ist doch erst richtig kommerzialisiert und dort sind mehr Pädokriminelle unterwegs als sonst Nirgendwo!
Das ist leider wieder ein Beweis, dass die klassischen Medien komplexe Zusammenhänge – insbesondere im Zusammenhang mit Second Life, nur reduziert und möglichst Populistisch darstellen wollen oder können.


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