Moot Court in Second Life
Neben den SecondLifeRecht FAQ hat die JuraWiki-Gruppe noch ein weiteres Experiment in Second Life gestartet: Wir möchten einmal ausprobieren, ein Moot Court in Second Life abzuhalten. Die Bezeichnung Moot Court stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie “Gericht für fiktive Streitfälle”. Bei einem Moot Court wird den Teilnehmern ein fiktiver oder realer Fall zugeteilt und sie müssen jeweils eine der Prozessparteien vertreten. Diese Idee dazu stammt aus den USA. Durch solche simulierten Verhandlungen soll Studierenden die Möglichkeit gegeben, ihr theoretischen Kenntnisse realitätsnah anzuwenden, ohne dabei “Schaden anzurichten”.
Die JuraWiki-Gruppe nennt seit ein paar Tagen einen zünftig aussehenden virtuellen Gerichtssaal in Second Life ihr Eigen; die passenden Räumlichkeiten sind also vorhanden. An dieser Stelle ein Dankeschön an Bernd Celt und Funaria Moose, die uns erlaubt haben, das Gericht über dem Gelände des Deutschen Tutorials in Second Life aufzustellen.
Wir werden demnächst einen kleinen Strafrechtsfall verhandeln und möchten gerne interessierte Leser einladen, an der Veranstaltung mitzuwirken. Einen Angeklagten haben wir schon; wir suchen aber noch einen Richter, einen Staatsanwalt, einen Verteidiger ein paar Zeugen, ggf. ein oder zwei Sachverständige - und natürlich jede Menge “Öffentlichkeit” für die Zuschauerränge. Falls jemand Interesse hat, aktiv mitzuwirken, kann sich gerne hier in den Kommentaren eintragen oder “inworld” eine IM an Carina Raymaker schicken.
Richter und Anwälte sollten Juristen sein (gerne auch fortgeschrittene Studierende oder Referendare o.ä.), die übrigen Rollen unterliegen keiner Zulassungsbeschränkung. Zuschauer sind natürlich auch ohne vorherige Anmeldung willkommen. Die Termine werden in Absprache mit den Teilnehmern festgelegt.
Teilnahmevoraussetzungen: Ein Account in Second Life und ein Headset, da die Verhandlung über Voice-Chat durchgeführt werden wird.


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