studivz-Virals nur für kurze Zeit
Wie die Horizont vom 2. August 2007 berichtete, hat soeben die Agentur Aimaq Rapp Stolle Interactive eine Viralkampagne für studivz entwickelt, die studivz international als Web 2.0 Marke bekannt machen soll.
In den drei Online-Spots sind in Anlehnung an bestehende studivz-Gruppen wie „Dicke Kinder sind schwerer zu entführen“, „Geile Frauen scheißen nicht“ und „Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg“ eine Kindesentführung, ein Fäkalien-Experiment und eine marodierende Anti-Vegatarier-Gang zu sehen. Die Filme sind von der Londoner Seeding-Agentur Go Viral auf Portalen, Blogs und Communities platziert worden, die ein besonders hohes Maß an Weiterverbreitungsbereitschaft auszeichnen.
Bei Start der Viral-Kampagne äußerte sich ARS interactive: „Die Spots sollen provozieren. Uns geht es darum, eine möglichst kontroverse Diskussion im Netz zu starten, damit Aufmerksamkeit für studivz zu generieren und neue User zu gewinnen.“ Wie provokant die Spots tatsächlich sind, bekamen nur wenige zu sehen, da die Spots schon nach kurzer Zeit entfernt wurden. Die Spots kamen direkt in die Kritik und werden als „gewaltverherrlichend“ und „menschenverachtend“ in der Fachpresse und diversen Blogs beschrieben.
Wie die aktuelle werben & verkaufen (Nr.33, 15.08.2007) berichtet droht die Agentur nun mit rechtlichen Schritten, wenn die Spots im Netz weiter verschickt werden, da die Spots wohl nicht vom Kunden freigegeben wurden und von Blogbetreibern manipuliert seien.
Inwieweit man diese Version glaubt oder das alles Teil einer presse wirksamen Online-Viralkampagne ist, bleibt jedem selbst überlassen.


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