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Virtuelle Immobilien in Second Life

Schon im März 2007 ist die Second Life Insel Amsterdam für 50.000 US$ verkauft worden. Ganz neu bei Ebay im Angebot ist ein Hochhaus nachbau des Dubai Towers in Second Life auf der Insel von Apfelland.

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Das Startgebot ist bei 50.000 Euro. Selbst Rainer Wolf (Geschäftsführer vom Verkäufer Arktis) hält den Preis für hoch. In seinem Beitrag schreibt Wolf:

Viel Geld. Sehr viel Geld. Wofür? Für ein virtuelles Gebäude das man sich theoretisch auch mal ebenso hinsetzten kann. Oder wie wichtig ist die Lage des Grundstücks (der Tower steht auf 7700 qm) , hier ja z.B. direkt neben einem der beliebtesten Orte von Second Life weltweit, dem zentralen “Apfelland” auf der SIM “Apfelland Strand”. Derzeit auf Platz 3 der Beliebtheitsgrades von Gesamt SL.

Mit dieser eBay Auktion denken wir die Diskussion rund um den Wert von virtuellen Immobilien etwas auf Schwung zu bringen. Wie kann man den realen Wert einer virtuellen Immobilie bestimmen. Sind 50.000 Euro nicht vielleicht sogar viel zu niedrig bei der Grundstückslage. Oder völlig abgehoben? Ist Second Life die nächste Spielwiese der großen realen Immobilienmakler?

Anzumerken ist aber, dass die sogenannte Beliebtheit auf dem derzeit intriegenhaften Messsystem von Lindenlab beruht. Der derzeitig einzige Messwert, wird aus der Anzahl der gemessenen Userminuten, im Verhältnis der gesamten Onlinezeit in Second Life, der jeweils gemessenen Besuchern, ermittelt. Nochmal vereinfacht dargestellt: Ein Avatar logt sich in Second Life ein und verbringt 30 Minuten in Second Life. Wenn er nur an einem Ort verweilt, wird sein gesamter Bonuswert diesem Ort gut geschrieben. Die Höhe seines Wertes addiert den jeweiligen Traffik des Ortes zum Gesamt-Trafik. Je mehr Avatare an einem Ort sich aufhalten, je höher steigt der gemessene Trafik. Dieses System wird schon seit langem von Firmen wie der Telekom dazu verwendet, eine Menge User für den Aufenthalt zu bezahlen. Und dadurch weitere User durch den (vermeintliche) gut besuchten/attraktiven Ort an zu locken. Der Wert dieser gekauften Besucher ist aber noch sehr umstritten und wird derzeit wissenschaftlich von der RFH untersucht.

Apfelland ist schon seit je her ein großer Anbieter von Dancepads. Und damit ist die Frage wie schnell würde die SIM verwaisen, wenn es keine bezahlten Dancepads mehr geben würde.

Und ich bin gespannt, ob tatsächlich jemand für die SIM auf Ebay mitbietet.

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4 Comments, Comment or Ping

  1. noch so als ergänzung:
    das hotel OHNE grundstück ist auch zu kaufen - war jedenfalls neulich noch, hier:
    http://slurl.com/secondlife/Annwyn/80/172/0/?title=Al-Arab
    zum nachlesen:
    http://2ndtravel.blogspot.com/2007/07/der-groe-sl-hoteltest-b.html

  2. Das “BURJ AL-ARAB DUBAI HOTEL” bekommt man schon für 15.000,- LINDENDOLLAR!
    http://www.slexchange.com/modules.php?name=Marketplace&file=item&ItemID=130164
    Auf die Lage im Apfelland wär ich nicht so Stolz ;-).
    Es ist auch fraglich was die Architekten dazu sagen.
    Die ganze Geschichte sieht mir nach Viralmarketing aus.
    Wenn die Rechte abgeklärt sind, nett gemacht.

  3. Ich freu mich auf auf das Ergebnis der Untersuchung Bernd und würde dann liebend gern einen Bericht drüber auf SLinside verfassen. Bin mal gespannt wie die ganzen “Wir haben den meisten Traffic weil wir unsere Besucher bezahlen” Propagandisten dann argumentieren wollen.

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