Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 30 of June , 2007 at 12:17 am
Nicht nur der Alex hat es getan… Hier spricht Jörg Lindner alias Yoshinori Shirakawa in einem Skype Video Talk über seine neueste Errungenschaft: Ein Mac Book Pro und ist damit ein weiterer echter Switcher. Aber seht selbst:
Writing by Marcel Monecke on Friday, 29 of June , 2007 at 10:21 pm
Heute hat Youtube sein neues mobiles Portal Youtube Mobil offiziell eröffnet, nun kann die Seite auch von jedem Handy aufgerufen werden!
Die Startseite ist deutlich abgespeckt, es werden lediglich die 9 neuesten Videos, ein Menü zum navigieren durch die Kategorien und das Suchfeld angezeigt. Alle Videos liegen im 3gp-Format vor das von fast jedem Handy abgespielt werden kann.
Ansehen kann man sich das Portal auch mit dem PC unter der Adresse m.youtube.com Spätestens beim abspielen eines Videos wird es aber wahrscheinlich am nicht vorhandenen 3gp-Player oder an der Nicht-Unterstützung des RTSP-Protokolls scheitern, von daher kann ich auch nichts über die Qualität der Videos sagen. Außerdem sind zur Zeit noch nicht alle Videos in der mobilen Version enthalten, meine neueren sind auch noch nicht mit dabei.
Vor dem ersten betreten des Portals warnt YouTube den User auch davor dass die Videos sehr datenintensiv sind und die Rechnung in die Höhe treiben können wenn man einen Daten-Tarif ausgewählt hat. YouTube empfiehlt einen Minuten-Tarif oder noch besser eine Flatrate. Wie es aussieht kann man bisher noch keine Videos per Handy über dieses Portal hochladen oder Videos kommentieren, kann aber auch sein dass das im Browser nur nicht angezeigt wird.
Damit kann man es sich demnächst eigentlich sparen Videos herunterzuladen und aufs Handy zu packen, schließlich ist YouTube ja immer erreichbar Und solche Anwendungen wie YouTube Mobile fördern natürlich auch den Handy-Internet-Markt und wird die Provider dazu zwingen bessere Tarife oder Flatrates anzubieten.
Writing by Heiko Link on Thursday, 28 of June , 2007 at 4:57 pm
Schon lange boomen Soziale Netzwerke. Inzwischen gibt es für beinahe jede Interessengruppe ein eigenes Netzwerk.
Ob für Studenten, Schüler, Geschäftspersonen oder einfach für Musiker, Sportinteressierte und Partyliebende.
Doch nun kommt ein neues. Eigentlich könnte man denken, hätte es banaler nicht sein können. Das Familiennetzwerk, Ahnenforschung auf eine andere Art und Weise und eine neue Art mit bisher unbekannten Verwandten in Kontakt zu treten.
Die Communitys lauten Familyone.de oder Verwandt.de So sind Oma, Opa, Mama, Papa, Tochter, Sohn, Onkel, Tante, Cousin und Cousine und, und, und dazu eingeladen Teil dieser Community zu werden.
Ein ganz simples Prinzip lautet:
Ein Familienmitglied legt einen Stammbaum an, in den es sich und die ihm bekannten Verwandten einträgt. Familienmitglieder, die im Baum eingetragen sind, können per E-Mail eingeladen werden, weitere ihnen bekannte Verwandte enzutragen und so ergibt sich nach und nach ein immer größer werdender und weitreichender Familienstammbaum.
Bisher nur durch aufwendige Ahnenforschung und wälzen von alten Kirchenbüchern möglich. Jetzt eine neue Web 2.0 Anwendung, die schon jetzt zahlreiche Investoren anlockt.
Einen ausführlichen Artikel gibt es unter Spiegel.de
Writing by bennyg on Tuesday, 26 of June , 2007 at 9:22 am
Wie die Rheinische Post am Samstag, den 23. Juni 2007 schrieb, liegt in Sachen Ausbildungsplätzen im Medienbereich Düsseldorf weit vor Köln. Sicher ist Köln die unangefochtene Hochburg im Rundfunksegment mit den Hauptsitzen von WDR, RTL und VOX, aber dies scheint keine große Unterstützung für die Ausbildung in Sachen Medien zu sein. Düsseldorf hingegen bietet sowohl mehr Ausbildungen, als auch Ausbildungsplätze.
Dennoch entscheidet der Standort allein noch nicht über spätere Karrierechancen. “Gefragt sind spezialisierte Generalisten - Medien- Macher dürfen keine Fachidioten sein.” “Wer in den Medien arbeiten möchte, muss den Überblick über die einzelnen Bereiche behalten.” Als besonders zukunftsträchtig wird der Bereich Mediaplanung und die Werbetextung erachtet.
In dem Artikel wird die Rheinische Fachhochschule Köln als einzige Kölner Hochschule für Medien genannt. Ist das wirklich alles, was Köln zu bieten hat?
Funny Frisch (hier habe ich schon kurz darüber berichtet) hat am 25. Juni eine virtuelle Kartoffelfabrik eröffnet. Es waren viele Interessierte bei der Eröffnung anwesend und haben sich vom echten Betriebsleiter eine Chipsproduktion erklären und zeigen lassen.
Somit bietet Funny Frisch zur Markenkommunikation eine weiteres nettes Feature an. Die Animationen und Maschinen der Fabrik sind mit viel Liebe zum Detail konstruiert worden und an den einzelnen Punkten werden mit Notecard kurze Erklärungen geboten.
Diese technischen Funktionen ergänzen die anderen interessanten Anwendungen auf der Insel. Freunde der Chipsmarke können mit Fußball spielen ein paar Linden Dollar verdienen oder auf der Insel die gut versteckten Chipstüten suchen, den bei einer von fünfzig Tüten steckt eine “goldene Kartoffel”. Der Finder erhält dann nach ein paar Tagen eine KISTE mit echten Chips gesendet.
Auf der Second Life Insel wird das Produkt erlebbar gemacht und die Macher von Funny Island haben den Mehrwert von virtuellen Welten wirklich sehr gut umgesetzt.
Hier noch ein kurzer Film der die Fabrik zeigt. Die Führung macht Crispi Carter. Das ist die freundliche Inselmanagerin von Funny Frisch, die täglich von 15.00 - 22.30 Uhr jeden Besucher freundlich begrüßt.
Writing by Bernd_Schmitz on Monday, 25 of June , 2007 at 4:44 pm
Rein wirr-tuel kann jedermann für eine kleine Gebühr zwischen 4,90 Euro und 75,92 Euro das Bloggen lernen. Als Distanzlernkurs wird Oliver Gassner das professionelle Bloggen in 8 Teilen in 8 Wochen in seinem Sommercamp vermittel. Eine tolle Sache und Oliver ist Blogger der ersten Stunde! Link zur Anmeldeplattform
Und nun das Gute: Studenten der RFH Köln, die an dem Kurs interessiert ist, haben die Chance den Kurs komplett kostenlos zu machen: Den ersten zwei Anmeldungen von Studenten (mit Martikelnummer) der RFH Köln spendiere ich den Blogkurs. Als einzige Gegenleistung freue ich mich dann, über eine Berichterstattung in Form eines Blogbeitrags (dann natürlich hier im Multimediablog) und eine Präsentation über das Bloggen in einer meiner kommenden Vorlesungen.
Normalerweise werden gefälschte Prada Taschen oder Rolex-Dublikate an Straßenecken, aus der Jackenasche oder aus dem Kofferraum verkauft. Im Second Life allerdings finden sich diese Plagiate sogar in den protzigsten Einkaufszentren und Malls. Mittlerweile ist eine Diskussion ins Rollen gekommen, Blogger und Anwälte fragen sich, ob es einen Unterschied macht, ob ein gefälschtes Chanel-Kleid von einer Frau aus Fleisch und Blut getragen wird, oder von einem Avatar. Benjamin Duranske, Gründer der Second Life Bar Association und im echten Leben Anwalt, schätzt, das allein im vergangenen Jahr mindestens 1% aller Second Life Transaktionen Verletzungen gegen das Marken- und Urheberrecht dargestellt haben. Das sind immerhin 1,4 Millionen Transaktionen jährlich. Auf seinem Blog „Virtually Blind“ erklärt er, dass eine Suche nach „Gucci“ 106 Treffer anzeigt, „Louis Vuitton“ immerhin 39 Hits und Nike sogar 186 Treffer. Dabei hat keine dieser Firmen die virtuellen Produkte selbst bewilligt oder gar angeboten. Virtuelle Boutiquen verkaufen gefälschte Gucci Geldbörsen oder imitierte Ray Ban Sonnenbrillen in minderwertiger Qualität und stellen damit die Original Unternehmen in einem falschen oder schlechten Licht dar und sind damit absolut imageschädigend. Das ist nur ein Grund warum Anwälte die Markenverletzungen in der virtuellen Welt genauso als ernstes Thema behandeln, wie im realen Leben. Markenrechtler und Anwalt Martin Schwimmer sagt, es ist ausschlaggebend, dass (ökonomische) Transaktion im Second Life REAL sind, anders als in Videospielen. Viele dieser simultanen Thematiken stellen sich auch, wenn ein Anbieter gefälschte Waren auf der Straße verkauft: Er benutzt den Firmennamen um seine (falschen) Produkte zu vermarkten. Es ist nicht Üblich bzw. die Ausnahme, dass jemand, der einmal eine gefälschte Rolex-Uhr für 50 Dollar gekauft hat, irgendwann eine Echte mit entsprechendem Original Preis ersteht. Normalerweise sollte die Möglichkeit zu vergünstigten Angeboten oder Free Samples einzig und allein beim Unternehmen liegen, nicht bei Kriminellen, so Schwimmer. Die aktuelle Politik der Linden Labs ist, sobald jemand wegen Produktpiraterie gemeldet wird, wird gegen den Anbieter ermittelt und das Produkt bzw. der Benutzer bei Bestätigung der Anschuldigungen vom Second Life entfernt. Ein Protokollbuch einer US-amerikanischen Polizei zeigt, das in der vergangenen Woche erstmals eine Verwarnung gegen einen Avatar ausgesprochen wurde. Bisher wurde von Seiten Linden Labs noch nicht versucht, aktiv gegen Markenrechtsver-stöße vorzugehen. In den offiziellen Statuten der Linden Labs heißt es „Das Linden Team löscht jeden Content, der Marken ohne die absolute Genehmigung der Urheber nutzt, mit oder auch ohne Benachrichtigung an den User. Dies gilt für alle Logos aus dem echten Leben sowie realen Markennamen.“ Duranske merkt an, dass die Verantwortlichen von Linden Labs als Mittelsmänner in diesen Streit agieren sollten, während sich die Firmen selbst auf die Suche nach Fälschern machen sollten und diese aggressiv und aktiv an Linden Labs melden. Duranske prognostiziert, dass durch solche Maßnahmen die Kriminellen ganz schnell wieder die Plattform verlassen. Clickable Culture Blogger Tony Walsh sagt ebenfalls, es sei nicht die Aufgabe von Linden Labs, die Betrüger ausfindig zu machen und zu melden. Allerdings ist Aufgabe von Linden Labs dafür zu sorgen, dass Firmen die Betrüger einfacher suchen und finden können. Es sollten Suchmöglichkeiten geformt werden die ähnlich einer internen Suchmaschine direkt zu genutzten Markennamen führen. „Second Life Dinge sind (noch) nicht im Google zu finden. Sogar eingelogged im 2nd life, ist es nahezu unmöglich, mit den angebotenen Suchfunktionen etwas zu finden, wenn man nicht die exakte Beschreibung des Ortes kennt.“ so Tony Walsh gesprochen durch seinen Avatar Zero Grace. Weiter erklärt Walsh, dass ob im echten Leben oder im 2nd Life Firmen ein größeres Interesse daran zeigen, Ihren Namen und Ihr Image zu schützen, als den Konsumenten, der das gefälschte Produkt (oft unwissentlich) kauft. Das könnte erklären, warum so viele Digitale seller Duplikate verkaufen können, ohne dafür belangt zu werden. „Es hat nichts mit virtueller Welt zu tun. Aber warum sollte sich ein durchschnittlicher Mensch um die Interessen von Firmen kümmern? Es ist nicht in meinem Interesse Coca-Cola zu schützen. Es ist nicht Ihr Interesse“ so Walsh weiter. Firmen können zwar die Übeltäter melden und von der Plattform verbannen lassen, allerdings ist es wie im echten Leben. „Schließt man in Chinatown 10 Läden die gefälschte Nike’s verkaufen, muss man am nächsten Tag noch mal kommen – um zehn weitere zu schließen.
Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 24 of June , 2007 at 3:15 pm
Und darauf hat die virtuelle Welt nun wirklich gewartet.
Die Pressemeldung ist am 23. Juni 2007 veröffentlicht worden. Merkwürdigerweise ist kein Hinweis auf der eigentlichen Newsseite der Homepage! Laut PR-Meldung ist die neue SIM erst, nach Messeende der Intersolar, am 25. Juni geöffnet. Aber ich kam schon darauf. Meine ersten Eindrücke schildere ich nachfolgend:
Viel schlimmer kann eine Second Life Repräsentanz nicht sein.
Das Land ist noch nicht fertig. Nur vereinzelt stehen ein paar einzelne Gebäude. Der Landepunkt der Sim ist nicht richtig definiert. Man muss beim Teleport schon die genaue Position im Südwesten angeben, sonst ist ein Besuch der Insel nicht möglich.
Writing by Fabian Radix on Sunday, 24 of June , 2007 at 12:55 pm
Während die deutschen Universitäten noch nicht einmal in Ansätzen auf den Web 2.0-Zug aufgesprungen sind, machen uns wiedermal die Amis vor wie es geht.
Dort werden jetzt die ersten Studenten dafür bezahlt, dass sie ein Blog ihrer eigenen Uni mit Leben füllen und über die Studienbedingungen, das Campus-Leben etc. berichten. Die Unis erhoffen sich davon Werbung in eigener Sache, da die Meinung von aktuellen Studenten natürlich eine große Rolle für die Entscheidung der Zukünftigen spielt. Das Problem bei der Sache ist natürlich, dass die Stimmung in einem solchen Blog ganz schnell kippen kann und die Studenten dort über Zustände berichten, die die Uni ganz gerne unpubliziert lassen würde.
Alles in Allem bietet sich aber die Chance, ein real gezeichnetes Bild von Universitäten jenseits von (mehr oder weniger) professionell gestalteten Image-Broschüren und Websites zu bekommen.
Vielleicht ja ein Ansatz für die RFH?
Wer mehr wissen möchte, sollte sich diesen Artikel mal anschauen.
Writing by Julia Wüster on Sunday, 24 of June , 2007 at 11:30 am
Laut Philip Rosedal (Second Life Entwickler), soll das Internetspiel “Second Life” ein Filtersystem bekommen. “Damit soll jede Regierung selbst regeln können, welchen Gesetzen ihre Bürger in ‘Second Life’ unterliegen”, sagte Rosedale in einem Interview des Nachrichtenmagazins “Focus”.
So sollen Länder beispielsweise genaue Altersbeschränkungen festlegen und überprüfen können. Auf diese Weise wolle der Chef von Linden Lab Regelverstöße von Nutzern erschweren. Die Internet-Plattform war in den vergangenen Monaten unter anderem als Schauplatz für Kinderpornografie in die Kritik geraten.
Rosedale sprach im “Focus”-Interview zudem über das wirtschaftliche Potenzial seines Projekts und kam zu dem Schluss: “‘Second Life’ ist ökonomisch total überbewertet.”