Virtuelle Chips und Cracker
Chips und Erdnussflipps in Second Life? Kein Problem - ab dem vierten Juni können die SL-Bewohner nach Herzenslust knuspern, jedenfalls virtuell. Denn dann eröffnet die Sim des Chipsgiganten funny frisch. Und ist damit die erste deutsche Snackmarke mit Second-Life-Niederlassung. „Funny-frisch“ gehört zum Kölner Unternehmen Intersnack, Marktführer im Bereich Kartoffelchips und salzige Snacks in Deutschland. „Funny-frisch’ steht für genussvolle Lebensfreude pur und für Party – also gemeinsam erlebten Spaß. Beides Merkmale, die auch Second Life auszeichnen. Deshalb haben wir uns für einen Auftritt in dieser neuartigen Kommunikationswelt entschieden“, begründet Intersnack-Deutschlandchef Christopher Ferkinghoff die Second-Life-Initiative des Unternehmens.

Die neue Markeninsel „funny frisch“ erstreckt sich über mehr als 60.000 Quadratmeter und besteht aus einer mediterran geprägten Garten- und Strandlandschaft mit vielfältigen Interaktions- und Spielmöglichkeiten. Zum virtuellen Kauf und Genuss werden 24 Produkte aus dem funny-frisch-Sortiment angeboten.
Der Launch der Second Life-Insel findet passend zum Start der diesjährigen internationalen Snackmesse „SNACKEX 07“ in Barcelona (3.-5. Juni) statt.
“Die User können sich hier mit den Produkten beschäftigen, das Prinzip der Geselligkeit der Markenkommunikation verstehen und sich über den Protagonisten der Marke, Max Schmidt, informieren”, sagt Dogie Dagger, Geschäftsführer der Agentur Webmatch Internet Solutions in Köln und ehemaliger Student der RFH. Er und sein Team haben die Funny-Frisch-Insel innerhalb von zwei Monaten detailreich konzeptioniert und aufgebaut.
Gleich nach der Ankunft auf der Insel bietet sich dem Besucher ein erster Blick auf die Snackautomaten, die auf der gesamten Sim verteilt sind. Für einen Lindendollar sind da Snacks nach Wahl erhältlich - und wer sich den ausgegebenen Lindenollar wieder holen möchte oder ihn sich erst noch verdienen muss, kann das gleich an Ort und Stelle tun. Mit sportlicher Betätigung. Fussball in Mannschaften oder alleine sowie eine Dribbelslalom-Rennstrecke sind da geboten - mit Gewinnmöglichkeit. Jeder Elfmeterduell-Gewinner erhält einen Lindendollar, mit dem der Produktkauf möglich ist. Das Geld für die virtuellen Chips geht übrigens nicht in die Snackproduktion, sondern kommt einem Projekt zur Förderung des Schulsports zugute: Der von Kartoffelchips-Produzent Intersnack finanzierten Aktion “Fit am Ball”, in deren Rahmen mehr als 35.000 Schülerinnen und Schüler in über 1.200 Schulen mit zusätzlichem Sportunterricht und Ernährungs-Aufklärung unterstützt werden. Begleitet wird die Initiative von der Deutschen Sporthochschule Köln. “Erst bewegen, dann snacken”, fasst Dagger die Idee zusammen, die nun auf die funny-frisch-Sim übertragen wurde.

Auf dem Eiland warten aber noch weitere interaktive Elemente auf die Besucher: ein kleiner Park, ein weißer Sandstrand und eine Ballonfahrt zum Beispiel. Außerdem ein Feld mit Kartoffelpflanzen, auf dem die User ein wenig pflügen dürfen. Nicht von Hand, sondern mit einem der roten Traktoren, die am Rand des Feldes auf Fahrer warten. Dem Protagonisten der Funny-Frisch Werbespots können die Besucher auf der Insel ebenfalls begegnen. Max Schmidt, TV-Moderator und Werbefigur des Chipsherstellers, besitzt hier ein virtuelles Ferienhaus. Die Spots mit seinem Konterfei sind in diesem Gebäude zu besichtigen.
Kostenlose Waren und natürlich Snackstüten sind im Shop zu haben, vor dessen Eingang animierte Einkaufswagen für die Shoppingtour zu finden sind.
Zwei Wochen nach Eröffnung soll auf der Insel übrigens eine weitere Attraktion zur Verfügung stehen: Geplant ist, eine Chipsfabrik aufzustellen und so anschauliche Rundgänge durch die gesamte Produktion zu ermöglichen.
Die offizielle Eröffnung der funny-frisch-Insel findet am Montag, dem vierten Juni 2007 um 18 Uhr statt.
Als Beraterin steht den Besuchern Insel-Managerin „Crispy Carter“ zur Verfügung.
Direktlink: http://slurl.com/secondlife/funny%20frisch/128/128/41

