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Informationen zu Multimedia und Gruppenblog der Studenten von der RFH Köln

Gefahren/Risiken für Unternehmen in SL

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Information für alle Leser des Blogs.
In diesem Weblog schreiben einige Studenten der Rheinischen Fachhochschule ebenfalls Beiträge. Dies ist am Autornamen zu erkennen. Dieses Corporate Blogging ist wesentlicher Unterrichtsbestandteil.
Ich freue mich immer über gute Inhalte. Gez. Bernd Schmitz

P.S. Timo - Ein gute Frage! Meine Meinung stelle ich gleich in den Kommentar
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Als aufmerksamer Beobachter und Leser von diesem und anderen Weblogs möchte ich an dieser Stelle einen kritischen Blick auf SL werfen!

Wie ihr sicherlich alle hoffentlich mitbekommen habt ermittelt derzeit die niederländische Staatsanwaltschaft gegen die virtuelle Kinderpornographie in Second Life (Vgl. http://www.n24.de/wissen_technik/multimedia/article.php?articleId=100871).

Mich würde daher interessieren wie man als Unternehmen und vor allem als Mensch/Avatar mit den Vorwürfen und Tatsachen der Pornographie in SL umgeht?

SL als ein weiteres Medium im Cross-Media-Mix ist ja schön und gut, aber ist es nicht eine Gefahr, ein Risiko als Unternehmen/Marke sich in so einem Umfeld zu positionieren und zu präsentieren?

Ich kann mich noch an die Zeit erinnern als einige namhafte Unternehmen und Werbevermarkter ihre „Spendings“ aus dem Umfeld von Big Brother zurück gezogen haben, weil sie in diesem Umfeld nicht mehr werben und Position beziehen wollten.

Big Brother und die Tatsache der (Kinder-)Pornographie in SL kann man sicherlich nicht gleichsetzen, aber anhand der Reaktion der Unternehmen/Vermarkter hat man schon damals feststellen können, dass es unvermeidlich ist Umfeld & Zielgruppe von Medienangeboten zu beobachten und zu definieren (!!!). Ist der Hype von SL daran schuld, dass Unternehmen keine kritische Stellung beziehen? Macht der Hype blind vor Gefahren/Imageverlust etc.?

Aus eigener beruflicher Erfahrung kann ich bestätigen, dass Unternehmen sehr rasch mit den Entscheidungen umgehen, wenn es darum geht Position in SL zu beziehen. Klar, man will den kurzfristigen und schnellen PR-Effekt nutzen und auf jeden Fall als ERSTER seiner Branche ein Grundstück kaufen, um auch in diesem Kanal seiner Zielgruppe einen Touchpoint bieten zu können.

Ich weiß, schwarze Schafe gibt es überall und vor allem in der realen Welt (nun auch virtuell)! Deshalb würde mich interessieren wie ihr das seht!?!? Wie beurteilt ihr die Gefahren und Risiken ((Kinder-)Pornographie, Mafia etc.), mit der die Unternehmen zunehmend in der virtuellen Welt konfrontiert werden?

Ich möchte SL als weiteren Kanal im Cross-Media-Mix nicht verurteilen. Vielmehr begrüße ich das Engagement vieler, vieler Menschen die gemeinsam etwas Neues und Einzigartiges schaffen und auch das der Unternehmen.

Ich freue mich, den einen oder anderen konstruktiven Kommentar hier zu lesen und gemeinsam mit euch das Thema „Gefahren/Risiken für Unternehmen in SL“ zu diskutieren!

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7 Comments, Comment or Ping

  1. Mich stört schon, wenn in blogs dieser ganze Google Ad-Kram eingebunden werden muss. Aber das ist natürlich subjektiv.

    Wir haben momentan in Trier ein Gewerbegebiet, in dem es um die Ansiedlung eines Swingerclubs geht. Da ist der “normale Gewerbetreibende” natürlich nicht so von begeistert. Aber das ist ja noch legal. Illegalität welcher Art auch immer, kann natürlich die “Rechtschaffenden” in ein schlechtes Licht rücken.
    Sich deshalb völlig abzugrenzen finde ich überzogen.

    Da halte ich Skandale wie Lipobay, Mannesmann, Contagan ect. für wesentlich schlechter fürs Firmenimage als eine indirekte Verbindung zu Kinderpornografie, nur weil man sich der gleichen Technologie bedient. Es gibt ja nicht wenige Zeitgenossen die mit Internet ausschließlich Porno und Glücksspiel in Verbindung bringen.

  2. Bernd_Schmitz

    Timo,

    welches Unternehmen wird seine Kommunikationsaktivitäten im klassischen Internet stoppen, nur weil ein paar wenige Kriminelle schreckliche Dinge verbreiten?

    Welches Unternehmen liefert nicht mehr Waren nach China aus, nur weil dort Menschenrechte missachtet werden?

    Und wie viele Kinder müssen in der dritten Welt arbeiten? Schrecklich - Trotzdem werden diese Länder nicht von den Unternehmen boykotiert?

    Das Internet und auch Second Life, ist ein Spiegel der Gesellschaft. Unternehmen müssen kritisch sein und ihr Kommunikation bewusst steuern. Die Kanäle selber werden aber immer auch von den “Bösen” mitgenutzt. - Leider.

    Grüße Bernd Schmitz

  3. tschulz

    Hallo Herr Schmitz, hallo Herr Wald,

    vielen Dank für die Meinungen! Klasse, dass ihr so schnell geantwortet habt!

    Frage: Wie verträgt sich ein positiver PR-Effekt für ein Engagement in SL mit den parallel dazu auftauchenden Negativmeldungen zum Thema (Kinder-)Pornographie?

    Und wie denkt allgemein die SL-Community darüber? Gibt es dazu Meinungen? Habt ihr dazu Informationen?

    Ich bin der Meinung, dass es an der Zeit ist ein Regelwerk/Maßnahmen zu schaffen! Damit meine ich, dass innerhalb von SL zuerst gehandelt werden muss und nicht von außen (gesteuert durch die Öffentlichkeit/gerichtl. Maßnahmen etc.) nach SL hinein! Ich denke dabei an Avatare die eine Art Nanny-Funktion übernehmen. Ähnlich wie die Avatare die Schulungen, Führungen etc. übernehmen, nur eben für „harte“ Themen. Was meint ihr?

    Dieses pro-aktives Handeln „könnte“ sog. Härtefälle entschärfen bzw. eine klare Position der Mehrheit signalisieren und somit das Image/Umfeld von SL wahren!

    Ich muss zugeben, dass ich mich derzeit sehr stark mit den Risiken und Gefahren von SL auseinander setze, aber dabei lösungsorientiert an die Sache gehe als mit den Risiken etc. nur Probleme zu verbinden! Deshalb bin ich – um das noch mal zu verdeutlichen – auf Meinungen/Ratschläge/Sichtweisen etc. angewiesen und für jeden Beitrag dankbar!:-)

    Viele Grüße
    Timo

  4. “Die SL-Community” nehme ich persönlich nicht wahr.
    Dafür ist der Raum viel zu breit gefächert.

    Es gibt aber in Deutschland (was ich momentan halt nur einigermaßen überblicke) gewisse Knotenpunkte.

    Interessant in dem hier angesprochenen Themenkomplex mag die aktuelle Meldung “The big six in Deutsch sein”.
    Quelle: http://www.sltalk.de/index.php/2007/03/04/the-big-six-in-deutsch/#more-241

  5. Funaria Moose

    Ich verstehe das Problem ehrlich gesagt nicht.

    “Mich würde daher interessieren wie man als Unternehmen und vor allem als Mensch/Avatar mit den Vorwürfen und Tatsachen der Pornographie in SL umgeht?”

    Den Unternehmen wird es doch nicht vorgeworfen, oder? Warum sollten sie dazu Stellung beziehen. Second Life fällt nicht mehr durch kriminelle Aktivitäten einzelner Personen auf als andere Kommunikationswege.

    Wem per se solche Kommunikationswege suspekt sind, dem rate ich dringend davon ab, das Telefon zu benutzen, denn das ist ja bekannt dafür, dass es für illegale Absprachen genutzt wird.

    Ich zeige jedem, der sich dafür interessiert, gerne “mein” SL, ganz ohne Porno und Casinos, dafür aber voller Kunst, Experimente und Kommunikation.

    Die sog. “Mafia” halte ich in SL übrigens für einen Witz.

  6. tschulz

    @Funaria Moose

    Von Problemen habe ich nicht geredet, sondern von Risiken/Gefahren in SL für Unternehmen!

    Der New Economy-Blase sind auch alle hinter her gelaufen - heute ist man schlauer! Der Hype und die fehlenden Erfahrungen haben damals blind gemacht.

    Ich verurteile SL ja nicht, sondern äußere kritisch und mit dem Versuch einer Lösung meine Meinung!

  7. Die Zeit war damals einfach noch nicht reif für eine “New Economy” in dieser Form. Heute ist das alles selbstverständlich… oder ist Google nicht so mächtig wie allgemein verlautet? Amazon nicht so erfolgreich wie man es immer hört? etc. pp.

    Egal über welches Thema man diskutiert, sollte man sich über die unterschiedlichen Reifegrade bewußt sein. Es gibt ja angeblich keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Eine Lösung wäre vielleicht das Königreich Gottes auf Erden??? (micha macht spaß ;-)).

Reply to “Gefahren/Risiken für Unternehmen in SL”

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