Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 31 of March , 2007 at 10:13 pm
Eine gute Bewertung des Medienhyps um Second Life ist hier zu lesen. Ich kann mich der Meinung von Markus Breuer anschließen und hoffe auch immer bei allen Gesprächen, die ich so mit einigen Journalisten führe, zu einer Berichterstattung zu Second Life beizutragen, die möglichst frei von Platetüden oder Klischees ist.
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 31 of March , 2007 at 12:44 am
Hier ist das erstes Videotutorial zum Einstieg in Second Life. Account einrichten, Software laden und installiern. Die ersten Schritte. Die Suche nach dem deutschen Lerntutorial in Second Life. Teleportieren zur virtuellen RFH (Rheinischen Fachhochschule Köln). Tür öffnen. Der Start im German Tutorial (Deutsches Tutorial in Second Life von Funaria Moose). Die Kamera.
Das Video ist auch als Podcast vorhanden und kann hier komplett heruntergeladen werden….
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Writing by Bernd_Schmitz on Friday, 30 of March , 2007 at 10:49 pm
Bernd Celt: Wie ist Dein SL Name und wann bist Du in SL geboren? STF: wir sind „schwiegertoechter Freund“ und seit dem 8. Januar 07 hier (zu zweit).
Bernd Celt: Was machst Du hauptsächlich in SL? Willst Du hier RL-Freizeit verbringen oder auch Geld verdienen? STF: nach einem ZEITartikel über SL stand erstmal nur neugier im raum – dann hatten wir die idee, unsere kleine notebook-sleeve-schneiderei ein bisschen zu promoten und nebenbei diese welt zu erforschen. so kam der name zustande, der sich am label („schwiegertöchter und freundinnen“) orientiert. aber geld verdienen? nein.
was schwieger hier macht? lernen, basteln, lernen, lernen!
Bernd Celt: Beschreibe Deine Aktivitäten in SL? Und Deine Motivation dazu?
STF: am zweiten tag, nach dem ersten rumschnuppern, hat schwieger ein weilchen getanzt und sich die 10 L$ verdient, um eine textur hochzuladen. da war die erste notebooktasche zum unternarmklemmen fertig – natürlich hat in SL noch keiner eine gewollt! aber in erster linie steht sowieso das rumgucken im vordergrund, wir haben auch noch normale berufe. viel mehr lindengeld braucht schwieger nicht – wir haben sie für drei euro bei ebay reichlich eingedeckt.
Bernd Celt: Was ist Dein Geschäftsmodell? Welche SL-Unternehmensziele verfolgst Du? STF: es schauen sich eigentlich jeden tag ein paar leute die schwiegertoechter-und-freundinnen.de an, das ist der erfolg. und wir sprechen mit leuten, die sich dafür interessieren, das ist auch wertvoll.
Bernd Celt: Welche Einnahmen mit welchen Aktivitäten konntest Du bisher in Summe in SL erzielen? STF: schwieger lebt quasi geldlos. unser label hat bisher keine konkreten aufträge über SL gekriegt (nur eben viele interessenten auf der homepage). also: einnahmen null.
Bernd Celt: Wieviel hast Du bisher an eigenem Geld in SL investiert (getrennt in Euro und Lindendollar die als Erträge aus SLstammen)? STF: 3 euro für 900 L$ über ebay, zum texturen und ein paar animationen hochladen
Bernd Celt: Trennst Du Deine echte Realität von SL? Wenn ja, Warum? Wenn nein, wie reagiert Deine direkte Umwelt auf Deine SL Aktivitäten? STF: keine trennung. wer auf die homepage guckt, findet uns eh. die umwelt ist überwiegend interessiert, manche habens auch mal ausprobiert.
Bernd Celt: Wie oft bist Du In-World in Stunden pro Woche? Wie oft gehst Du pro Woche online? STF: schwieger ist jeden tag mal da. je nach laune, lag und locationsglück eine halbe std. – oder fünf.
Bernd Celt: Hat sich Dein gefühltes Mediennutzungsverhalten seit SL verändert? Bsp.: Weniger Fernsehen oder weniger Surfen? Wennja, schätze die zeitlichen Veränderungen? STF: wesentlich weniger fernsehen.
Bernd Celt: Was ist für Dich das faszinierende an SL? Beschreibe es bitte in min. 5 Sätzen. STF: SL macht lust, am rechner sachen zu lernen: das bauen, das scripte verändern, das animationenbasteln (www.avimator.com)! für jemanden, der sonst nichts mit spielen, multiplayergeschichten oder all diesen grafiksachen am computer macht, ist die 3Dlandschaft reichlich faszinierend. und dann kann man ja auch noch verfolgen, wie unterschiedlich die profis mit SL zurecht kommen: die firmen, die hier ihre läden und spielplätze aufmachen, haben oft sehr unterschiedliche konzepte und wenn man das über ein paar wochen hinweg verfolgt, dann merkt man, wo die agentur GAR keine ahnung hat wie SL geht – und wo das prinzip begriffen wurde.
Bernd Celt: Erzähle bitte von Deinen drei größten Erlebnissen/Erfolgen in SL. STF: schwiegers erste tasche war toll. als unser truck fertig gepimpt und beleuchtet war – und seinen dauerparkplatz neben sebastians stadion gekriegt hat, das war klasse.
und jetzt ist es immer wieder schön, wenn andere avatare schwieger anquatschen und sich interessieren, wie sie dieses FAHRRAD hingekriegt hat!
Bernd Celt: Welche Erfahrungen/Erlebnisse sind für Dich in SL nicht schön – Was stört Dich besonders? STF: störend ist, dass das system immer größer wird, immer neue updates, voicechat… aber kein bisschen stabiler läuft, eher im gegenteil. die abstürzerei nervt. warum muss das web2007 wieder genauso doof anfangen wie das web1??? über andere avatare regt sich schwieger nicht auf, da geht man halt ein stück weg,
Bernd Celt: Wovor hast Du am meisten Angst in SL? Was ist Deine größte Sorge? STF: es wäre schade, wenn es aus irgendeinem blöden grund eingehen würde. zu „blöder grund“ gehört auch technisches unvermögen, wenn man es mal so weit gebracht hat wie linden jetzt. denn das internet kann von SL sehr profitieren, als ganzes.
Bernd Celt: Was glaubst Du sind die zukünftig größten drei Interessengebiete der SL-Community? STF: shopping (leider), geistloses chatten (leider), eigene sachen und projekte einstellen (bitte!)
Bernd Celt: Was ist die Zukunft von SL in 1,3 und 5 Jahren? Was ist Deine
persönliche Prognose? STF: 1 jahr: leichtes wachstum, gleiche probleme –
3 jahre: kampf gegen konkurrierende clients anderer firmen –
5 jahre (keine prognose, nur hoffnung): beginn, die konkurrierenden systeme miteinander zu verknüpfen, um die nächste generation des internet zu schaffen.
Bernd Celt: Welche Empfehlung würdest Du dem Bayerkonzern (Bayer AG) zu der
Frage geben, ob eine SL-Präsenz sinnvoll ist und was wäre bei einer solchen Entscheidung zu beachten? (Wenn Du Bayer nicht kennst, stell Dir einfach ein anderes großes deutsches DAX-Unternehmen vor) STF: sprecht mit den leuten! verzichtet darauf, eure homepage einfach hier rüberzuschieben und in 3D aufzubauen! hört den kunden zu, so nah und ohne filter kriegt ihr sie sonst nirgends: wenn sie sich sonst bei euch melden, wollen sie sich beschweren oder was billiger kriegen. hier wollen sie einfach kommunizieren. wenn ihr nebenher noch was nettes zum gucken/spielen/kaufen hinstellt, schadets auch nicht.
Bernd Celt: Welche Ratschläge kannst Du SL-Interessierten geben, wenn sie SL mal kennenlernen wollen? Was sind die größten Newbees-Fehler? STF: überlegt euch, was euch interessieren könnte. ihr werdet mehr von SL haben, wenn ihr ein ziel verfolgt. das kann alles mögliche sein: tennis spielen, malen oder schuhe bauen, ganz egal. reiner konsum ist langweilig, wenn ihr nur immer fragt: „was kann ich hier machen?“, habt ihr hier keinen spaß.
HEY, ihr macht das doch in RL auch nicht, oder??? doch? tschuldigung.
Writing by Julia Wüster on Thursday, 29 of March , 2007 at 12:33 pm
Ich habe gerade bei stern.de gelesen, dass die inzwischen erschienene PS3 ein eigenes “Second Life” Feature mit dem Namen “Home” haben sollen. Hier können sich die Spieler untereinander austauschen und Games Downloaden. (Gibt es eigentlich schon einen allgemeinen Begriff für so etwas wie Second Life, oder ist das jetzt als Gattungsbegriff fest etabliert? Antwort auf deine Frage: Ich denke das, das unter dem Gattungsbegriff “Virtual Reality” läuft.)
Writing by Kerim Süerdem on Wednesday, 28 of March , 2007 at 2:36 pm
Die web 2.0 Welle (mittlerweile ist es fast schon als Sünde zu betrachten, web 2.0 als “Welle” zu bezeichnen ;-)) macht auch nicht in den Planungen des öffentlichen Raums halt. Multimediatechnik und innovatives Design sind hier die Stichworte… Im Rahmen meines Praktikums bei Ströer darf ich schon jetzt in den Genuss der Zukunft kommen ;-).
Ströer- out of home media ist in Deutschland Marktführer in der Aussenwerbung und europaweit Nr.3. Zusätzlich dazu hat sich Ströer auch einen Namen als Stadtmöbilierer gemacht. Wie die Zukunft in den Städten aussieht, kann in dem Design- und Innovationspark hinter der Konzernzentrale in Sürth begutachtet werden.
Writing by Sarah Oppenberg on Tuesday, 27 of March , 2007 at 10:29 pm
…so heisst der internationale Nachwuchswettbewerb, der 2007 zum 10. Mal von der Kunsthochschule für Medien Köln und dem Westdeutschen Rundfunk Köln veranstaltet wird. Angehende Filmemacher können ihre Filme, in den Kategorien Werbespot, TV Design und Kurzfilm, einschicken. Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von 20.000 € - dann nichts wie ran an die Kameras :o)
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 24 of March , 2007 at 10:20 pm
Im wdrLive bei der Sendung im WDR Rundfunkhaus. Heute Musik und Fragen der 70er Jahre. Ich bin hier mal wieder als Produktionsassistenz für die Auswahl der Hörer zuständig, die in der Sendung mitspielen können. Die Arbeit beim Hörfunk ist sehr interessant und schon stressig. Life ist Life (und erlaubt keine Fehler!)
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 24 of March , 2007 at 2:15 am
Den stolzen Preis von 50 000 US $ muss hinblättern, wer die Sim Amsterdam in Second Life zum Sofortkaufspreis von ihrem Vorbesitzer übernehmen will. Denn Amsterdam wird momentan versteigert – beim Internet-Handelshaus eBay. Auktion ist hier.
Writing by Bernd_Schmitz on Friday, 23 of March , 2007 at 3:26 pm
Stellenbeschreibung SHK „E-Learning an der RFH“
Die studentische Hilfskraft soll vornehmlich im Rahmen der Aufbauaktivitäten zur Einrichtung von E-Learning an der RFH eingesetzt werden. Neben einigen Basiserfahrungen, die momentan diverse Dozenten via Moodle machen, sollen zwei bis vier so genannte „Leuchtturm-Projekte“ (Bernd Schmitz, Hermann Rotermund, Stefan Ludwigs) umgesetzt werden. Diese sollen wegweisend für den Einsatz von E-Learning an der RFH sein.
Insgesamt werden für die SHK Arbeiten in folgenden Bereichen anfallen, die je nach Projektphase, sowie Interesse und Neigung der Hilfskraft durchzuführen sind:
Strategie- und Konzeptentwicklung
Einbindung in die strategisch-konzeptionellen Überlegungen, Teilnahme an Gesprächen, Protokollführung
Recherche und Bewertung des Angebotes anderer Hochschulen
Weiterführende Recherche didaktisch-methodisch wegweisender Ansätze, vorbereitende Arbeit an Konzeptpapieren
Unterstützung bei der Durchführung von Evaluationen (Umfrage zu Erwartungshaltung, Nutzungsgewohnheiten, Erfahrungen etc.)
Unterstützung bei den Überlegungen zur Herstellung interaktiver Inhalte (Englisch, Studium generale, SPSS, Mathematik, Recht etc.)
Technik
Je nach Interesse und Vorerfahrung: Recherche geeigneter E-Learning Tools, Testing, Probeimplementation
Schulung der Dozenten im Umgang mit besonderen Tools
Pflege des Pilotbetriebs via Moodle
Service für die Pilotteilnehmer des Standardbetriebs über Moodle
Ausbau des Basisangebotes, welches für die Pilotteilnehmer über Moodle bereitgestellt wird
Unterstützung diverser Dozenten bei der Einrichtung ihrer Moodle-Kurse
Organisation
Unterstützung beim Projektmanagement zur Einführung und Entwicklung der E-Learning Aktivitäten an der RFH, durch Erstellen von Planungsunterlagen, sowie Verteilung und Erläuterung derselben im Dozentenkreis
Unterstützung bei der Durchführung der Leuchtturmprojekte (noch zu spezifizieren)Â
Folgende Kompetenzen und Interessen sind wünschenswert:
Organisationstalent, Verlässlichkeit
Konzeptionelles Interesse, Interesse am Thema
Technisches Verständnis, Affinität zur Nutzung von WebtechnologienÂ
Köln, den 20.03.07, Prof. Dr. Stefan Ludwigs (Studiengangsleitung Bachelor Mediendesign)