Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 28 of January , 2007 at 7:55 pm
YouTube-Mitgründer Chad Hurley hat am Samstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit der Ankündigung aufhorchen lassen, dass YouTube-Nutzer künftig Geld verdienen können. Interessant ist für mich als Betriebswirt was mitverdienen nun heißt. Bei einer Kaufsumme von 1,65 Milliarden und einer entsprechenden Zinsbelastung von ca. 6 % inkl. Kapitaldienst wird der mögliche EBit (earnings before interest and taxes) IMHO nicht positiv sein… Ich bin gespannt auf die ersten Zahlungen…
Writing by Bernd_Schmitz on Sunday, 21 of January , 2007 at 6:37 pm
Ich bedanke mich bei allen Studenten für die rege Teilnahme und die konstruktive Zusammenarbeit.
Das Seminar Multimedia ist vorbei und die Klausur geschrieben. Auf vielfachen Wunsch verteile ich die Noten standegemäß in einem kleinen Multimedia Webquest.
Der erste Tipp ist in der nachfolgenden Bilderslideshow versteckt. Die Bilder sind Impressionen während Eurer Klausur. Ein Hinweis an die Juristen unter Euch: “Nein, es wurden keine Persönlichkeitsrechte verletzt!”
Nicht vergessen. Auch ich will noch Eure Noten
Die Seite für die Bewertung von Dozenten: www.meinprof.de Also los. Direkter Link zum Kurs Hier klicken
“Cross-Metaverse-Werbekommunikation in Second Life”
Als Gastdozent habe ich Sebastian Küpers aus Berlin (Pixelpark) gewonnen.
Eintreffen aller Avatare ab. 17.00 Uhr in der virtuellen RFH in Second Life.
Ich möchte um 17:15 Uhr beginnen. Die Vorlesung ist für 45 min. angedacht.
Eine Audioverbindung wird wieder über Skypecast realisiert.
Der Skypecast ist am 19.1.2007 aktiviert von 14.30 Uhr bis 19:30 Uhr
Ihr braucht dazu die neueste Skypeversion und Lautsprecher.
Wer was sagen will, benötigt auch ein Mikro
Ihr könnt mich evtl. per IM (Instant Message) in Second Life ansprechen:
Writing by Bernd_Schmitz on Thursday, 18 of January , 2007 at 7:43 pm
Wer die Erwatung hat, mit Second Life Geld zu verdienen, liegt aktuell vollkommen falsch. Second Life ist nicht dafür entwickelt worden. Es bestehen Möglichkeiten ein wenig Geld in SL zu verdienen, aber nur, wenn sich jemand damit ausführlich und langatmig beschäftigen möchte. Aber es ist keinevorrangige Funktion dieser virtuellen Welt! Größere Beträge in SL kann man nur mit entsprechenden größeren Investitionen erreichen.
Z.B.: Angenommen die Rendite einer Investition beträgt 10%. Somit sind erstmal 1000 Euro zu investieren, um 100 Euro zu gewinnen. Wenn Sie gerade 1000 Euro zuviel haben, dann können Sie diese auch als eine risikoreiche Investitionen in SL verwenden, aber auch nur dann, wenn das Geld in Real Life nicht anderweitig sinnvoll verwendbar ist. Es besteht kein kleines Risiko das Geld zu verlieren.
So… als allgemeine Regel gebe ich folgenden Tipp: Investiere nur in Second Live so viel Geld, wie man es sich leisten kann zu verlieren - und begrenze diesen Betrag auf die Summe, den man für die eigene Freizeitgestaltung und Ausbildung maximal ausgeben will.
Es ist sehr schwierig in SL viel Geld zu verdienen. Laut Statistik von Lindenlab waren im Dezember 2007 ca. 400.000 Avatare online. Davon haben gerade mal 250 Avatare mehr als ca. 250.000 Lindendollar verdient (entspricht 720 Euro). Auch gibt es bei der Konvertierung für den Verkauf von Lindendollar ein Monatslimit. Dieses liegt aktuell bei 2500 Dollar. Nur die wenigsten rekonvertieren das Geld wirklich in echte Währung zurück. Allerdings wird die marginale Sparquote wahrscheinlich nicht so hoch wie in der Deutschen Wirtschaft, das meiste Geld wird wieder für Waren und Dienstleistungen in Second Live zurückgeführt.
Eine weitere oft diskutierte Frage, ist die tatsächliche Anzahl der Second Life User:
In Anlehnung an ein Interview, das ich vor einiger Zeit mit einem Second Life User geführt habe, gab dieser an:
„Linden Lab gibt selber an, dass die Anzahl an Benutzern, die mehr als einen Lindendollar ausgegeben haben, im letzten Monat, Dezember 2006, lediglich 144.108 waren. Das ist im großen und ganzen der Maßstab für die Community, Wenn man jetzt noch alle die zweiten Accounts mit einrechnet (also faktisch subtrahiert), ist die Community 140.000-150.000 Unique-Benutzer groß. Alle anderen Zahlen sind nur Mondnummern, die für das Marketing herangezogen werden. Die Community ist daher relativ klein und vernachlässigbar gegenüber Systemen wie WOW, welches, verglichen mit den virtuellen Welten auf dem asiatischen Markt, nicht mal das größte ist.“
Um größere Summen von Geld in Second Live zu verdienen sind viel harte Arbeit und ein noch größeres Engagement notwendig. Nur mit besonders guten persönlichen Talenten und oder Gestaltungswissen, ist es möglich eine der Geschäftsmöglichkeiten in Second Life zu besetzten. Die Liste möglicher Berufe von Lindenlab ist sehr lang und jeder sollte sich Fragen, ob eines dieser Vorschläge seinen persönlichen Interessen nah kommt? (Übersetzung Babel fish)
Partei- und Hochzeitsplaner
Haustierhersteller
Kasinooperator
Tattooist
Nachtklubinhaber
Automobilhersteller
Art und Weiseentwerfer
Luftfahrtingenieur
kundenspezifischer Avataraentwerfer
Schmucksachehersteller
Architekt
XML Kodierer
unabhängiges scripter
Spielentwickler
feiner Künstler
machinima gesetzter Entwerfer
Tourführer
Tänzer
Musiker
kundenspezifischer Animationschöpfer
Lotterieoperator
Themaparkentwickler
Immobilienspekulant
Ferienerholungsortinhaber
Anzeigenkunde
Leibwächter
Zeitschrift
Verleger
privater Detektiv
Verfasser
Gamer
Landschaftsgestalter
Publizist
spezieller Effektentwerfer
Büchsenmacher
Umarmunghersteller
Wenn Du als Second Live User nun frustriert bist, dann vergiss nicht, dass allein die Nutzungsmöglichkeit von Second Live selbst ein Luxusartikel darstellt (nur ca. 2 % der Weltbevölkerung besitzen einen Computer mit breitbandigen Internetzugang). Geld wird im realen Leben. Das ist und bleibt vorerst der Normalzustand und von diesem Geld kann man etwas für Second Live ausgeben.
Wenn Du gerne neue Objekte erschaffst und Kreativität in Second Live ausleben möchtest, dann tue das bitte nicht um damit Geld zu verdienen. Nutze Second Live, weil es Spaß, Freude, Weiterbildungsmöglichkeit oder Freizeitgestaltung ist. Wenn sich dann noch eine kleine Chance ergeben sollte, damit auch etwas Geld zu verdienen, schön, dann nimm es mit. Getreu dem Motto: Plane für das Schlechteste und hoffe das Beste.
Und noch ein Gedanke zum Thema durchschnittliche Nutzungsdauer:
Ab wie viel Zeit ist ein normaler Deutscher Second Live User ein „abhängiger Second Live User“? Was kann denn gefährlich sein? Meine Standardantwort:
Die durchschnittliche Fernsehkonsumzeit eines Deutschen beträgt ca. 220 Minuten pro Tag, steigende Tendenz – trotz neuer Medien. Sind das eigentlich auch „Abhängige“ Konsumenten? Nur weil Second Live als Spiel tituliert wird, denken viele von Abhängigkeiten.
Die tatsächlichen Möglichkeiten von Second Live sind vielschichtiger:
Kollaboratives Lernen, Gestalten, Konstruieren, Programmieren, omnipräsentes Kommunizieren, Konsumieren, neues Entdecken und Erforschen sind die Merkmale von Second Live. Ich definiere diese Multimedia-Anwendung als ein „Metaversum des interaktiven virtuellen Infotainments“
Writing by Kerim Süerdem on Wednesday, 17 of January , 2007 at 3:39 pm
Jaja… Unser multimediales Semester ist grad vorbei, aber die Web 2.0 Erfolgsgeschichte nimmt weiterhin seinen Lauf… Was wir aus der Vorlesung u.a. mitnehmen konnten, ist das generelle Verständnis für die neue Wahrnehmung des Internets und “C2C-Charakter” des neuen sozialen Webs.
Und mal wieder liefert uns das Phänomän “YouTube” ein Paradebeispiel der Eigenart des Web 2.0:
Der 27-jährige Luke Johnson aus Ariziona startete das Handy-Experiment auf YouTube. Er forderte die Leute auf Ihn anzurufen ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu haben. Es ging Ihm (nach seinen Angaben) einfach nur darum zu schauen, wie viele Anrufe er von “fremden” verzeichnen kann. Und es funktionierte. Nach 2 Tagen meldeten sich schon 320 Anrufer und fast nach 3 Monaten sind es schon knapp 12.000 Telefongespräche geworden.
Über Sinn und Unsinn dieser Idee lässt sich wohl streiten, aber was bleibt ist die Erkenntnis, dass das WWW lebt. Schließlich stecken hinter dem World Wide Web Millionen, Milliarden von Menschen, die den Kontakt in die große, weite Welt suchen… In dem Sinne bleiben wir doch alle multimedial und halten Schritt mit der Web 2.0 Welle- auch OHNE Bernd´s Multimedia Vorlesung…
Writing by lilia_fuchs@web.de on Saturday, 13 of January , 2007 at 6:46 pm
Einen kleinen, jedoch wesentlichen Tipp für die Multimedia Klausur am 13.01.07 hat Bernd auf einem Podcast hinterlassen. Leicht hat er es uns wirklich nicht gemacht. Nein, der versteckte Hinweis befand sich nicht in seinem Blog ! Jedoch diejenigen die ihm richtig gut zugehört und seine Empfehlungen befolgt haben, sich regelmäßig den Podcast von Alex anzuhören, wurden belohnt! Siehe, höre und staune unter:
Durch diesen Tipp konnte man sich gezielter auf die heutige Klausur vorbereiten. Für einige war das Thema vielleicht keine große Überraschung, für den einen oder anderen aber doch ein wichtiger Hinweis.
Was lernen wir daraus? Wer suchet, der findet! Nein: Immer auf der Hut sein!