Sicherheit 2.0 wird immer relevanter - MySpace Wurm
Wie hier im Blog schon einmal diskutiert wird das Thema “Sicherheit 2.0″ immer relevanter. Inzischen häufen sich die Vorfälle von Sicherheitslücken in Web 2.0-Applikationen.
Jetzt hat es einen der “Großen” getroffen: In MySpace verbreitet sich ein Phishing-Worm. Ausgerechnet der “Viren-Saubermann” Apple soll verantwortlich sein. Der Wurm wird über Quicktime Movies weitergegeben.
Sobald ein Nutzer das infizierte Video angeschaut habe, seien im Nutzer-Profil gespeicherte Links durch neue Links ersetzt worden. Diese hätten zu Phishing-Websites geführt, über die Zugangsdaten zu Myspace ausspioniert werden sollten. Was die Täter mit den Daten wollten, sei unklar. Möglicherweise wollten sie die Profil-Daten zu Werbezwecken missbrauchen.
So schön der neue “Ich-bin-im-Netz”-Trend auch ist, man sollte sich als Nutzer jederzeit auch den Gefahren bewusst sein. Selbst wenn man nur unkritische Daten veröffentlicht, macht man sich trotzdem auch zum Ziel für kriminelle Aktivitäten.
Quelle: Netzzeitung


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Bernd_Schmitz
Ich kann das noch nicht ganz nachvollziehen, wie sich durch ein Videostream links ersetzten lassen sollen. Ist das nicht ein Fake… Interessant ist aber die aktuelle deutsche Diskussion um Datensicherheit bei StudiVZ -> http://www.blogbar.de/index.php?s=studivz
Aber sonst ist noch anzumerken, das Datendiebstahl und fehlender Datenschutz kein Effekt des Web 2.0 sind. Auch schon vor 10 Jahren sind Kundendaten von Onlinehändlern geplündert worden. Kriminelle Energie ist kein Ergebniss neuer Webtechnologien
Dez 7th, 2006
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