Writing by JulianeMerkel on Wednesday, 29 of November , 2006 at 9:06 pm
Eine Umfrage des Bundesverbands deutscher Unternehmenberater im Bezug auf Web 2.0 ergab:
- Drei Viertel der 142 befragten Manager erwarten neuen Geschäftsmodelle
- Zwei Drittel achten bei der Gestaltung der Internetseite bereits auf multimediale Umsetztung
- Einfluss auf die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kommunikation erwarten 80 %
Auch wenn sich das erstmal nach “wir harren der Dinge, die dort kommen” anhört, zeigt diese Umfrage immerhin, dass das Thema Web 2.0 tatsächlich für Unternehmen relevanter wird und das Interesse an entsprechenden neuen Geschäftsmodellen da ist.
Category: Multimedia, web2
Writing by Christoph Kerkmann on Wednesday, 29 of November , 2006 at 12:36 am
Mit Onlinespielen kann man durchaus Geld verdienen – auch ohne das man sogenannter „Pro Gamer“ ist. Dies beweist eine Deutsch-Chinesin, die in einem Angebot mit dem bezeichnenden Namen „Second Life“ jüngst echte Millionärin wurde.Mehr als eine Million reale US-Dollar soll Ailin Gräf, deren Charakter in „Second Life“ Anshe Chung heißt, virtuell verdient haben. Dies vermeldeten die „Second Life“-Betreiber am Montag. Demnach hat Gräfs Charakter sich als mächtige Immobilienmaklerin in „Second Life“ etabliert. Durch das Kaufen und Verkaufen von Land sowie durch den Bau von Häusern und Einkaufszentren konnte sich Anshe Chung zu dem wohl erfolgreichsten Charakter in der virtuellen „Second Life“-Welt emporschwingen.
Angefangen hat Gräf vor gut zweieinhalb Jahren mit einem Startguthaben von umgerechnet 9,95 US-Dollar und jeder Menge Features, die es den „Second Life“-Charakteren beispielsweise erlauben, zu tanzen oder einen Kopfstand auszuführen. Diese Features kann – teils aus Mangel an Fähigkeiten, aber auch aus Zeitgründen – nicht jeder erstellen; ein lohnendes Geschäft also. Bald schon stiegen Gräf und ihr Mann in den Immobilienhandel ein und beschäftigen mittlerweile gut zwei Dutzend reale Mitarbeiter, die in „Second Life“ Häuser entwerfen und umsetzen.
Dabei steht die Plattform ihrem Namen in nichts nach. Die Nutzer können in der virtuellen Welt flirten, arbeiten oder spielen – sich, unter Umständen vor der Realität, in ein zweites Leben flüchten. Dabei ist die Plattform so erfolgreich, dass bis dato bereits 50 große Unternehmen einen Sitz in der virtuellen Welt haben. So betreibt beispielsweise Nissan eine Rennbahn und ein Autohaus; Sony BMG veranstaltet Konzerte und betreibt einen Club; Sun Microsystems betreibt einen Pavillion und auch andere Hochkaräter wie Intel, Microsoft, Reebok und Coca Cola sind in „Second Life“ präsent.
Gehandelt wird dabei wie im echten Leben mit harten Dollars: Eine eigene Währung, der „Linden“-Dollar, sorgen dafür, dass jeder Gegenstand gebührend bezahlt werden muss. Die erwirtschafteten virtuellen Dollar können zum Kurs von 270 zu 1 in echte Dollar getauscht werden. Derzeit sind rund 60 Millionen Linden-Dollar im Umlauf – die Volkswirtschaft von „Second Life“ erlebt ein monatliches Wachstum von 15 Prozent. „Second Life“ wurde 2003 von Linden Lab, einem Unternehmen aus San Francisco, gegründet und beherbergt mittlerweile als eines der größten Onlinespiele rund 1,6 Millionen Nutzer.
Category: Multimedia
Writing by Kerim Süerdem on Wednesday, 29 of November , 2006 at 12:21 am
Es war lang im Gespräch und jetzt ist es soweit. Seit gestern hat die Roadshow der Online Kontaktplattform XING (OpenBC) gestartet. Die Erstnotiz ist für den 7.12 geplant. Hier der vollständige Artikel:
http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,451252,00.html
Wie seht ihr die Chancen an der Börse? Ich bin eigentlich voller Zuversicht, dass die Aktien sich gut entwickeln werden. Würde mir sogar welche kaufen wollen, wird aber sicherlich schwer dran zu kommen, weil alle möglichen Leute erstmal Vorrang kriegen… Oder liege ich da falsch…
Category: Multimedia, e-commerce
Writing by lilia_fuchs@web.de on Monday, 27 of November , 2006 at 3:32 am
Ich empfehle einen aktuellen Artikel “Rebellen im Netz” unter www.spiegel.de oder in der Printausgabe
(S. 150) zu lesen.
“Die riesige Zahl kritischer Online-Tagebücher macht autoritären Staaten wie China, Iran oder Ägypten schwer zu schaffen. Denn solche “Blogs”, die sich im Sekundentakt vermehren, stellen Öffentlichkeit über totgeschwiegene Ereignisse her.” so der Spiegel.
“In Prinzip seien die Blogs “relativ häufig und chronologisch angeordnete Veröffentlichungen persönlicher Gedanken, die mit Links zu anderen Websites angereichert sind” - meint der niederl. Internet - Theoretiker Geert Lovink.
Meiner Meinung nach, sind Blogs schon lange mehr als das! Nun finde ich, dass gerade im politischen Zusammenhang Blogs teilweise die einzige Möglichkeit sind, die Wahrheit zu sagen. Leider existiert in vielen Ländern keine Pressefreiheit.Der Staat hat oft alle Medien unter Kontrolle und kein Journalist möchte eine “dicke Lippe” riskieren, verständlicherweise!
Viele Blogger sehen das Internet als erste wahrhaft demokratische Plattform.
Ebenfalls war es interessant zu erfahren, dass 41 % v. Blogs auf japanisch, 28 % auf Englisch und
14 % auf chinesisch erscheinen!
Fazit: Deutschland - “Kleinbloggerdorf”?!
Category: Multimedia
Writing by Bernd_Schmitz on Saturday, 25 of November , 2006 at 11:44 pm
Mehr als 130 Personen haben sich in Köln getroffen, um innovative Web 2.0 Themen und die Zukunft des Internets und anderer Medien zu diskutieren. Es war das erste Kölner Barcamp, dem Un-Konferenztag , mit mehr als 130 Personen.

Auf dem Bild sind zu sehen von Links nach rechts…
Nicole Simon (Beraterin für neue Medien) Torsten Kleinz (IT-Journalist) Stefan Kellner (plazes.com) ein Teilnehmer dessen Namen ich nicht kenne Ibrahim Evsan (Sevenload) Thomas Bachem Bernd Schmitz (ich)
Die Teilnehmerliste des Barcamp zeigt beeindruckende Webkompetenz und die Vorträge (Sessions) sind alle so interessant, dass eine jeweilige Entscheidung für ein einzelnes Thema fast schmerzhaft ist.
Und das war mein persönliches Tagesprogramm:
Nach einem Körnerbrötchen mit Rührei und einer Tasse Kaffee habe ich mit Dirk Borhart - (blog.nrwspd.de) über den Wert von Corporate Weblogs im politischen Umfeld diskutiert…
Anschließend haben sich alle Teilnehmer mit Namen und jeweils 3 Tags beschrieben.. Bsp.:
Bernd Schmitz a.) Bayer AG b) Web2.0 c.) Multimedia2.0
Dann hatte ich einen interessanten Gesprächspartner für den Rest des Tages gefunden. Nicole Simon hat sich seit Jahren einen großen Namen als Weblog und Web 2.0 Expertin im internationalen Umfeld geschaffen.
Die erste Session um 11.30 Uhr war zum Thema
Kollektive Intelligenz
Super spannendes Thema und noch interessantere Diskussion
Der Raum war proppenvoll:

In der anschließenden Mittagspause habe ich mit Nicole Simon das Thema Second Life ausführlich diskutiert. Insbesondere war es interessant, dass Sie mir den total bescheuerten Artikel des NDR erklären konnte. Sie hat sich 4 Stunden Zeit genommen und den NDR Redakteuren Second Life gezeigt und erklärt und die haben nichts bessers zu berichten, als die angeblichen Gefahren des Computerspiels zu kommunizieren. Ein klassisches Beispiel für schlechten Journalismus. Mehr Details wird Nicole in den nächsten Tagen in ihrem Weblog hier berichten.
Das Thema Second Life war dann Inhalt der nächsten Session. Wir haben den Vortrag Life in Second Life erlebt. Es waren ca. 20 Personen im Raum Nr. 4 und von denen 4 in Second Life unterwegs. Neben der Reutersinsel, dem Corecon und meinem neuen Zentrum wurden die unterschiedlichen Entwicklungen diskutiert und die Barcamper stellten interessante Thesen zu der möglichen Zukunft dieses Metaversums auf…Insbesondere das Thema:Businesscases im Metaversum am Beispiel Second Life
Erst im letzten Vortragsslot haben Nicole und ich eine gemeinsame Session gestaltet:
Es war eine interessante Diskussion im kleinen Kreis, bei der auch Guido Karl von der Polizei NRW die aktuellen Entwicklungen des Web2.0 im Rahmen der Polizeiarbeit erläutert hat.
Fazit: Ich habe viele gute Eindrücke gesammelt und noch mehr interessante Webpersönlichkeiten kennengelernt 
Category: Multimedia, web2, Second life, barcamp
Writing by Bernd_Schmitz on Friday, 24 of November , 2006 at 7:57 pm
Nun ist es soweit. Ich bin in Second Life ein sogenannter Resident. Das heißt ich habe ein Stück Land gekauft und es wird ein großes Gebäude errichtet. Es entsteht ein Zentrum für die neuen Second Life Besucher, die sich in der SL-Welt orientieren wollen und ein gutes Tutorial suchen. Update: Hier der direkte Link zum Tutorial in Second Life
Die wachsenden Userzahlen und die verstärkte Resonanz in den “realen” Medien deuten darauf, dass das Phänomen einer kleiner elitären “SL-Community” sich zu einer interessanten Kommunikationsalternative verändert. Hierbei ist aber noch nicht klar ob der Hype überhaupt eine Fadingphase haben wird, oder ob die Entwicklung sich konkludent verhält, wie es anderen großen Medienrevolutionenen vorgemacht haben.
Die Anfänge des Telefons, Beginn des Jahrhunderts, startete mit der landläufigen Meinung, dass ein Telefon unsinnig sei und wer ein Telefon haben will ein Narr und Trottel sei. Deswegen hieß auch das erste Telefonbuch 1871 von Berlin, mit gerade 71 Einträgen, “das Buch der Narren”.
Heute ist das Telefon (auch die Weiterentwicklungen / Handy/VOIP) ein Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Ähnliche Entwicklungen nach jeweils anfänglicher Skepzis haben TV, RADIO, Internet usw….
Auf jedenfall möchte ich dabei sein, um die Entwicklungen zu beobachten und dieses Wissen an meine Studenten weitergeben zu können.
Die Idee kam mir als ich einen Tutorial Raum für deutsche Second Life Anfänger gefunden habe. Dieser wurde von Fuanaria Moose gebaut. Sie ist schon seit langer Zeit “Bewohnerin” bei SL und hatte im Mitte 2006 aus eigener Inititiative diesen Raum gebaut. Dort werden den neuen SL-Besuchern (Newbies) Hilfen und Tipps zur SL World geben zu können. Funaria Moose gehört zu einer Gruppe von deutschen Mentoren. Seit Mitte November 2006 werden deutsche Newbees “Anfänger” in diesem Raum geboren. Der Raum ist seht gut besucht. Ich habe mit Funaria Moose beschlossen den gesamten Inhalt und das Tutorial in eine neues Gebäude ziehen zu lassen und dort das Tutorial schrittweise zu verbesssern.
Ihr Projekt ist nicht kommerziell geplant gewesen und entspricht dem Open Source (Creative Common Lizenz) Modell. Ihr macht es Freude anderen SL Bewohnern bei ihren ersten Schritten zu helfen.
Auch die Weiterführung Ihres Tutorial Raums soll diesem “gemeinnützigen” Gedanken helfen. Es entsteht somit ein Zentrum der ersten deutschen Second Life Hilfe.

Weiterhin wird ein Vorlesungshörsal in dem Gebäude entstehen. Und auf die ersten gemeinsamen Lernstunden im Second Life bin ich schon sehr gespannt.
Category: Multimedia, Second life
Writing by Bernd_Schmitz on Friday, 24 of November , 2006 at 6:21 pm

Wer möchte das Gruppenbild größer?
Am 23. November 2006 waren die Studenten des 4. Semesters des Studiengangs Medienwirtschaft der Rheinischen Fachhochschule Köln e.V. in der Zentrale der Bayer AG in Leverkusen.
Zu Beginn des Besuchs erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die allgemeine Konzernstruktur des weltweit tätigen Unternehmens. Hierzu wurden die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Bayer AG und die Aufgabenbereiche der Teilkonzerne Bayer HealthCare, Bayer CropScience und Bayer MaterialScience kurz vorgestellt.
Im Fokus des Besuches stand die Vorstellung der DYNEVO GmbH, die zum Verbund der Bayer Business Services GmbH gehört. DYNEVO steht für “Dynamic Evolution” und bietet als integrierter Mediendienstleister sowohl Werbeagenturdienstleistungen mit Druckleistungen als auch das Outsourcing von Geschäftsprozessen im Dokumentenumfeld an.
Als abschließendes Highlight stand eine Besichtigung des Bayer-Kommunikationszentrums – kurz BayKomm – auf dem Programm. Innerhalb einer multimedialen Entdeckungsreise durch acht Themenräume mit mehr als 200 Exponaten, Modellen und Kurzfilmen erhielten die Studenten einen Einblick in die faszinierende Welt der Chemie und Pharmazie sowie in die Geschichte der Bayer AG.
Die Führung wurde von Herrn Dipl.-Betr. Bernd Schmitz übernommen, der, parallel zu seiner Tätigkeit als Produktmanager im Bereich Media Productions der DYNEVO GmbH, als Dozent an der Rheinischen Fachhochschule Köln e.V. tätig ist.
Hier eine Diashow von ein paar Bildern (mit wenig Licht und Handy-Qualität) aus dem Baykomm.
Category: Multimedia
Writing by kopfkribbeln on Friday, 24 of November , 2006 at 3:10 pm
Wo ist sie? Web 2.0 bringt user generated content aber leider keine zusätzliche Sicherheit, die im Grunde ein wichtiger paralleler Schritt wäre.
Ich will mir gar nicht die Mühe machen, auf die Sicherheitsmängel oder sexistische Aktionen der Betreiber bei StudiVZ aufmerksam zu machen. Das machen schon andere.
Der Marsch in die nächste Web-Revolution ist unaufhaltsam. Klassische Medien berichten darüber, greifen das Thema auf, diskutieren darüber. Wo aber ist bei den ganzen tollen Revolutionen die Sicherheitsrevolution geblieben? Menschen präsentieren sich im Netz wie nie zuvor. Wo man vor vier Jahren noch Angst hatte ein Foto von sich im Internet zu haben, präsentieren Frauen heute ganze Setcards ihrer privaten Fotoshootings - ohne sich der Gefahr bewusst zu sein, mit einer kleinen Google- oder Telefonbuchsuche innerhalb von wenigen Minuten mit Adresse und Telefonnummer gefunden zu werden.
User generated content macht Spaß, keine Frage. Das Netz ist persönlicher, wärmer geworden. Es ist einfach toll mit seinen ganzen Freunden Fotos und Videos zu tauschen, sich in Blogs gegenseitig ins Leben zu schnüffeln und kollaboral nach der Schule oder Uni einfach weiter zu socializen. Davon kriegen die Eltern am wenigsten mit und haben es schwer Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
Je jünger die Kids, desto gefährlicher. Pädophile haben es leichter denn je, denn die Kids haben mit absteigendem Alter immer weniger Sicherheitsbewusstsein. So finden sich in Myspace-Blogs 12jährige Mädels, die offen ihre Nacktfotos präsentieren. Zwar sind die wenigsten so blöd und schreiben groß ihre Adresse drunter, aber außerhalb der Myspace-Wände hinterlassen sie ebenfalls Spuren. Google Bilder sammelt sie, verknüpft a mit b und schon steht der nette Onkel am nächsten Morgen vor der Tür und holt sie auf dem Schulweg ab.
Irgendwas muss passieren, sonst passiert was!
Category: Multimedia
Writing by JulianeMerkel on Thursday, 23 of November , 2006 at 1:17 pm
Hier ein Interview mit Nikolaus Brender, Chefredakteur des ZDF.
Er sieht Web 2.0 als Chance für den klassischen Journlismus. Er zeigt , dass es einerseits Bereiche gibt in denen die klassischen Medien Web 2.0 integrieren müssen, wie mobiles TV und Kooperation mit Nachrichten-Portalen, andererseits Entwicklungen wie User-Generated-Content zu ein denen objektiver Gegenpol geschaffen werden muss.
Ich sehe das ähnlich, mit der wachsenden Informations-und Meinungsflut im Internet, entsteht ein Bedarf an Qualitätssicherung und Orientierung. Eine große Herausforderung für den klassischen Journalismus!
Was meint ihr?
Category: Multimedia
Writing by bschmitz on Wednesday, 22 of November , 2006 at 5:49 pm
neuer Eintrag im wiki über die Ego Recherche
Category: Multimedia