Die Verknüpfung von Informationen mit geografischen Darstellungen wird meist mittels Mashuptechnik visualisiert. Verschiedene Webdienste bieten offene Programmierschnitstellen (API= Application Programm Interface) an. Google Maps (Link zum Blog) hat die wohl meisten Anbindungen überhaupt. Beispielsweise Xing.
Eine besondere Anwendung habe ich bei Katti gefunden:
Bei ICC Commercial Crime werden in der Googlekarte aktuelle Piratenangriffe gelistet:
Vor dem nächsten Segelturn empfehle ich eine kurzen Check.
Der Daimlerblog ist mittlerweile über 1 Jahr alt. Die Beiträge der über 80 Mitarbeiter auf dem Weblog sind sehr unterschiedlich und werden nicht durch die Corporate Communication des Unternehmens “weichgespült”. So schreibt der Mitarbeiter Mario Jung jüngst seine Gedanken zum Produktionsstopp am 28.10.2008 auf den Blog.
Zitat: “Natürlich sind wir verunsichert. Wie wird es 2009 weiter gehen? Angeheizt wird diese Stimmung durch die Gerüchteküche. Wie viele Schichten kommen 2009 hinzu oder fallen weg? Wie sieht die Urlaubsplanung aus? Gibt es einen Stellenabbau, wenn ja zu welchen Konditionen?”
Und solche Fragen und Inhalte auf einem offiziellen Blog von Daimler?
Ich bin ehrlich beeindruckt und ziehe meinen Hut vor Uwe Knaus der diesen Blog verantwortet. Toll das hier die Mitarbeiter ganz ehrlich und authentisch, auch in einer so schweren Zeit der gesamtwirtschaftlichen Situation äußern und Ihre Unmut (mangelnde Informationspolitik) kundtun können.
Alternativ könnten die Mitarbeiter sich auch anonym bei der Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu.com Gehör verschaffen. Bei Daimler ist es aber scheinbar auch im Blog möglich. Eine gute Entwicklung und weise Entscheidung die Öffnung neuer Kommunikationsweisen. Offen, ehrlich und direkt.
Nachdem dieser Beitrag erschienen und im öffentlichen Internet zu lesen war, hat sich auch gleich ein verantwortlicher Manager Herr Prof. Dr. Eckhard Kressel (Leiter Personal- und Arbeitspolitik) in einem ganz öffentlich Kommentar Stellung genommen. Ein (in meinen Augen sehr) ausgewogenes Statement zu der angesprochenen Verunsicherung auf diesem Blog abzugeben, ist die beste Reaktion überhaupt. Somit werden schnell ein paar tausend mitlesende Mitarbeiter informiert. Schnell und direkt.
Ich bin sehr erfreut, dass hier ein großes Deutsches DAX-Unternehmen offensichtlich einen gewaltigen Schritt macht. Eine neue Form der konzernweiten Kommunikation wird ermöglicht und damit auch die ersten Schritte in eine Veränderung der traditionellen Kommunikationskultur.
Mein Kollege Karlheinz Deitz macht klasse Musik. Auch sogar Kindermusik.
Und weil ich Heute eine Kindergeburtstagsübernachtungsparty mit 11 kleinen 7-8 jährigen Kinder überleben muss, werden wir auch mit Musik arbeiten.
In diesem Zusammenhang ist es schon erstaunlich, wieviele gute Musikinhalte mittlerweile bei Youtube.com hinterlegt sind. Hier entsteht ein unglaublicher Markt um kleine Bands bekannt zu machen.
Ob und wie sicher ein Passwort ist, sollte regelmäßig überdacht werden. In Unternehmen gibt es auch häufig Regeln, dass Passwörter regelmäßig geändert werden müssen, aus min. 8 Zeichen bestehen müssen, unterschiedlich zu den letzten 12 Versionen sein muss, usw.
Ein paar gute Tipps zu Passwörtern hat Isabell Ewing hier zusammen geschrieben. Und Isa kennt sich damit wirklich gut aus.
Und ob das eigene Passwort gut ist, kann hier probiert werden.
Die Zeitansage im Deutschen Festnetz hat im Zeitalter des Internet eigentlich keine wirkliche Existenzberechtigung. Heute habe ich die aktuell noch gültige Rufnummer (030 2 555 555 7) in Berlin im deutschen Festnetz ausprobiert. Dank Flatrate zum Nulltarif.
Bild von http://flickr.com/photos/fabiolarebello/206950948/
Nach 2 Minuten 30 Sekunden wurde der folgende Text angesagt:
“schreiben Sie es sich besser auf, sonst wissen Sie Morgen wieder nicht die Zeit”
Ich habe etwas die langweilige Ansage zusammengekürzt und mit etwas Funkymusic unterlegt.
Ein privates Weblog ist ein moderates Mittel zur privaten Kommunikation. Es ist zeitgemäß, einfach zu Bediennen und kostet nicht viel. Martin Wiersch blogt seit ein paar Monaten eifrig in einem netten Familienblog über sich, seine Familie und die damit verbundenen Erlebnisse. Als Martin Wiersch mit seiner Familie einen Hochseilklettergarten “Wald-Abenteuer” in Bad Neuenahr am Wochende besuchte, musste er eine lange Autofahrt bereuen, denn der Hochseilgarten war einfach von einer Gruppe vorreserviert und dazu gab es keine Hinweise auf der Homepage des Kletterparkbetreibers. Die Familie (mit 4 Kindern) angereist, wurde dann auch noch von nicht sehr kundenfreundlichen Mitarbeitern mit lapidaren Entschuldigungen weg geschickt.
In Zeiten von Web 2.0 kann Jedermann von solchen Erlebnisen offen berichten (und seiner Wut auch etwas Luft machen). Schon nach zwei Tagen hat sich in dem Blog der Betreiber per Kommentar zu Wort gemeldet und merkwürdige Erklärungen abgegeben. Spätestens an dieser Stelle wäre eine angemessen und öffentliche Entschuldigung, verbunden mit einer Wiedergutmachung sinnvoller gewesen. Auch wenn es eine kleine Firma ist, die Blogberichte sind authentisch und Google referenziert solche Einträge für die Ewigkeit! Unternehmen, die diese Regeln nicht beachten, schaden dem eigenen Image.
Als 3 facher Papa kann ich eine solche Wochenendpleite gut nachvollziehen. Deswegen unterstütze ich die Verbreitung dieser Informationen gerne mit diesem Beitrag und werde den Besuch des Klettergarten meiner Familie ebenfalls ersparen.
Bernd im Hochseilgarten im CenterParc de Vossemeren in Belgien
was das Thema meines Referates bei einer Erfa-Gruppe des DGFP. Der Gastgeber war die Firma Grace in Worms. Ich habe die Reise per Bahn und Roller angetreten und habe im Kreis der Personaler verschiedenen Erkenntnisse von neuen Web 2.0 Technologien zum Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen und insbesondere in der Personalarbeit gegeben.
Besonders im Fokus und auch im Bewusstsein der anwesenden Damen und Herren ist die relativ junge Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu.de. Bei dieser Web 2.0 Applikation können aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, vollkommen anonym einen Arbeitgeber bewerten. Aufgrund der mittlerweile über 15.000 Bewertungen sind solche Entwicklungen nicht mehr zu ignorieren und verändern den Recruitingmarkt sehr umfassend. Sicherlich ist eine solche “unkontrollierbare” Bewertungsplattform für den traditionellen Unternehmer erstmal ein großes “Schreckgespennst”. Nach der Diskussion der anwesenden Teilnehmer wurden aber ebenso die großen Chancen und Potentiale solcher Web 2.0 - Entwicklungen für Unternehmen mehrheitlich bestätigt. Die positiven Bestärkung der eigenen Mitarbeiter, zu einer offenen Kommunikation unterstützt ein positives Arbeitgeberimage und dient er Steigerung des Employer Branding. Uneinigkeit besteht aber weiterhin, welche Methoden bei der Wandlung der Unternehmen zu Enterprise 2.0 am schnellsten realisierbar sind. Die 10 Tipps auf dem Weg zu Enterprise 2.0 sind auf jedenfalls von den Anwesenden als wesentliche Grundsteine zum Unternehmenswandel erkannt worden.
Über einen Kommentar / Feedback an dieser Stelle würde, ob es den Zuhörern gefallen hat, oder ob 230 Folien mal wieder zu viel waren, freue ich mich sehr.