Ranking von Arbeitgebern

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber zu Bewerten. Viele Quellen bieten sich online und auch offline der Öffentlichkeit an. Zu den Bekannten im Deutschsprachigen Raum sind Rankings die in den “Fachzeitschriften” der Wirtschaftswoche oder Manager Magazin regelmäßig veröffentlicht werden. Aber auch die klassische Publikumspresse wie der Focus haben sich dem Thema Unternehmen als Arbeitgeber und deren Attraktivität als regelmäßiges redaktionelles Thema auf die Agenda geschrieben….

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Studitemps Studie “FACHKRAFT 2020″

Der Personaldienstleister Studitemps hat Ende 2013 zusammen mit der Universität Maastricht eine Erhebung zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation der Studierenden in Deutschland durchgeführt. Die Erhebung beschäftigt sich neben dem Studium selbst vor allem auch mit der Einkommenssituation der Studierenden sowie deren Zeitmanagement.

Bezüglich des Studiums stellt die Erhebung fest, dass ein großteil der Studenten den Bachelor scheinbar nicht als vollwertigen Abschluss sieht, sonder eher als Durchgangsstation. Weiterhin sehen männliche Studierende der Erhebung nach ihrem Jobeintritt erheblich positiver entgegen als weibliche.

Im Hinblick auf die Einkommenssituation sind vor allem erhebliche regionale Unterschiede auffällig. Weiterhin sind Studenten mit studienfachnahen Jobs in in Bezug auf ihre Bezahlung im Vorteil: hier ist nicht nur der Stundenlohn im Schnitt höher, sondern vor allem dürften sich Erfahrungen und geknüpfte Kontakte bezahlt machen. Dies könnte wiederum eine frühzeitige Bindung dieser Studierenden an Unternehmen fördern. Studitemps will diesen Aspekt in späteren Erhebungen besonders beobachten.


Interessant ist letztlich auch die Frage, womit Studenten ihre Zeit verbringen. 25% der Studierenden geben an mehr arbeiten zu wollen, obwohl das wöchentliche Programm schon einigermaßen gefüllt ist: 25 Stunden für die universitäre Präsenz, 23 Stunden für das Selbststudium und 16 Stunden für die Arbeitszeit. 31 Stunden sind pro Woche für die Freizeit sowie 7,3 Stunden pro Nacht zum Schlafen reserviert.

Studenten mit Job verbringen im Schnitt 1,8 Stunden pro Woche weniger in der Uni und ganze 4,8 Stunden pro Woche weniger mit dem Selbststudium.


Eine Kurzfassung der Studitemps Erhebung steht zum Download zu Verfügung.

Wer sich darüber hinaus für die umfassende 50-seiten Printversion interessiert kann diese unter  presse@studitemps.de anfordern.

 

Social Media Studie der Uni St. Gallen und Virtual Identity

Social Media wird für Unternehmen immer wichtiger und dennoch tun sich viele schwer bei der Kommunikation mit internen und externen Zielgruppen.

Die Uni St. Gallen veröffentlicht heute in Zusammenarbeit mit der Brand Management Agentur Virtual Identity die Studie “Next Corporate Communication 12”.

Social Media Studie Uni St. Gallen / Virtual Identity

Die Studie wird alle zwei Jahre durchgeführt und untersucht jeweils den Status Quo für die Anwendung von Social Media in Unternehmen. Dabei wartet die Studie 2012 mit interessanten Ergebnissen auf. So stufen z.B. 58% der Unternehmen die Ermittlung des Return on Social Media als „sehr wichtig“ ein, 86% haben aber noch keinerlei Verfahren zur Messung.
Weiterhin gibt ein Drittel der Befragten Unternehmen an bereits eine Social Media-Strategie umgesetzt zu haben, während gleichzeitig 66% der Dienstleister sagen die Unternehmen würden noch testen und experimentieren. Diese Diskrepanz zeigt wie unterschiedlich Begriffe teilweise definiert werden.

Diese und weitere interessante Einsichten gibt u.a. in der folgenden Slideshare.

Die gesamte Studie gibt als als Download hier. 

 

Umfrage zur Mediennutzung in einer 6. Klasse

Smartphone Besitzer werden immer jünger. Das ist schon fast eine Binsenweisheit. Eine aktuelle Umfrage in einer 6. Klasse (etwa 10 – 11 Jahre) zeigt die Mediennutzung der Schüler, bei denen Smartphones eine erstaunliche Rolle spielen. Während z.B. vier von 28 Schülern dieser Klasse über einen Fernseher im eigenen Zimmer verfügen, besitzen ganze 26 der 28 Schüler ein eigenes Smartphone. Zehn dieser Schüler geben sogar an, das Internet über diese Geräte zu nutzen. Sieben weitere Schüler könnten das Netz zwar über ihr Gerät nutzen, tun es aber (noch) nicht.

25 Schüler nutzen übrigens bereits Computer und 12 sind bereits in sozialen Netzwerken wie Facebook oder SchülerVZ angemeldet.
Mediennutzung in der 6. Klasse

 

Auch wenn diese Umfrage natürlich alles andere als repräsentativ ist, gibt sie einen kleinen Eindruck davon, was in deutschen Klassenzimmern heute so los ist. (Oder auch nicht, wenn man bedenkt, dass v.a. die Nutzung von Handys in den meisten Schulen wahrscheinlich verboten ist.)

Abwesenheitsnotiz: Weniger Arbeit nach dem Urlaub

Urlaubszeit ist “Automatische Antwort” Zeit.

Bei folgender Abwesenheitsnotiz hat der Autor sich Gedanken gemacht, wie er eine unüberschaubare (und zumeist ja auch unnötige) Flut an E-Mails von vornherein vermeiden kann. Darüber hinaus verwendet er diesen Auto Responder übrigens auch bei allen weiteren Gelegenheiten.

Nachahmung dringend empfohlen ;-)

(Zur Erklärung: Mit Connections ist hier die Social Software IBM Connections gemeint)

 

Mobile Recruiting – Die meineStadt.de Job App zeigt wie es geht

Die Bedeutung von Mobile Recruiting steigt stetig.


100.000 Downloads, über 6,2 Millionen Seitenaufrufe und mehr als 320.000 Stellenangebote Deutschlandweit  – die Job App von meinestadt.de macht vor, wie eine erfolgreiche Job App aussehen kann. Die Anwendung ist sowohl für Android- als auch iOS Geräte verfügbar.
MeineStadt.de (übrigens vor kurzem von Axel Springer gekauft) unterstützt Unternehmen, die das Portal für Stellenausschreibungen nutzen und bietet darüber hinaus eine kostenfreie Veröffentlichung der Stellen in der Job App.

Seit August haben Unternehmen die Möglichkeit ihre Arbeitgebermarke gegen Bezahlung mit Logo und Firmennamen direkt auf der Startseite zu platzieren. Per Klick kann der Bewerber dann alle Stellenausschreibungen dieses Unternehmens auf einmal einsehen. Die exklusiven Werbeplätze können lokal, regional oder bundesweit gebucht werden.

Die Startseite der App kann der Nutzer eine eigene Suche via Suchfeld starten oder durch bestimmte Berufsfelder, wie Bürowesen, Finanzdienstleistungen, usw. stöbern. Außerdem sind einige Arbeitgeber direkt auf der Startseite vertreten.

Mobile RecruitingJob App

Mit einem “Wisch” stehen weitereMöglichkeiten wie Einstellungen, erweiterte Suche, Einstellungen bzgl. des eigenen Standortes, die Speicherung von Favoriten sowie ein Link zur Schaltung von Stellenanzeigen zu Verfügung.

In der erweiterten Suche können Begriffe eingegeben werden (z.B. Ingenieur) und nach Branchen gefiltert werden (z.B. nicht im Bereich Finanzdienstleistungen”).

Mobile Recruiting

Daraufhin erhält der User Ergebnisse aus seiner aktuellen Umgebung, die nach Premium (kostenpflichtige Anzeigen) und Standard sortiert sind (zumeist Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit).

Alles in allem macht die App einen guten Eindruck. Allein die Downloadzahlen sprechen für sich!

Facebook Studie: Erfolgsgeheimnis von Postings unter der Lupe

Bezüglich der Frage, welche Inhalte auf Facebook zur Kommunikation mit Verbrauchern geeignet sind und wie (gut) diese funktionieren tappen viele Unternehmen im Dunkeln.

Die Wiener Agentur vi knallgrau hat gemeinsam mit der FH Joanneum Facebook Seiten von  100 B2C Marken untersucht. Im Fokus stehen dabei deutschsprachige Consumer- und Retailbrands. Herausgekommen ist eine Vielzahl interessanter Fakten, die neben einer Studie (kostenloser Download nach Registrierung) in einer übersichtlichen Infografik aufbereitet sind.
Zu den Learnings zählen Fakten wie die besten Uhrzeiten für Posts, Postingfrequenz, welche Inhalte sich zur viralen Verteilung besonders eignen, welche weniger und vieles mehr.

Auch wenn Consumer- und Retailbrands untersucht wurden, sind viele der Ergebnisse sicherlich auch auf andere Branchen übertragbar und können ein wenig Licht ins Dunkel bringen.



Gutes Personalmarketing, schlechtes Personalmarketing

Vor einiger Zeit haben ging es hier im Multimediablog um das Dachdecker Ausbildungsvideo.

Jörg Buckmann hat in seinem Blog buckmanngewinnt nun anhand dieses und einiger weiterer Beispiele aufgezeigt, wie schlechtes Personalmarketing aussieht. Erfreulicherweise zeigt er aber auch eine ganze Reihe positiver Beispiele auf. Leseempfehlung!

Corporate Blogs mit Employer Branding Effekt Teil 2

Das Thema Corporate Blogs hat sich in den letzten Wochen im Netz großer Beliebtheit erfreut.
Das lag unter anderem an einem Blogpost der Karrierebibel mit dem Titel: Google plus das! – Eine gute Alternative zum Corporate Blog, welcher eine ganze Reihe weiterer Blogposts samt Kommentaren hervorrief.
Hierzu gehört z.B. die Reihe von Kerstin Hoffmann “Corporate Blog: Gut geplant, erfolgreich realisiert” oder der Beitrag von Daniela Warndorf “11 Gründe, warum Google+ und Facebook keine Alternative zum Corporate Blog sind”.

Auch das Blog von neolog Consulting hat bereits Anfang Juli eine Blogparade zum Thema Corporate Blogs gestartet, die auch Beiträge von Westaflex, Klaus Eck und anderen zur Folge hatte.

Wir haben uns Anfang Juni ebenfalls mit dem Thema beschäftigt, den Fokus dabei allerdings auf “Corporate Blogs mit Employer Branding Impact“ gelegt. In diesem zweiten Teil wollen wir nun drei weitere Blogs dieser Sorte vorstellen.

Zalando bietet auf seinem Corporate Blog eine eigene Kategorie “Team” sowie “Mitarbeiter” an. Wie der Name schon andeutet, dreht sich hier alles um Zalando´s “Innenleben”. Die beiden Hauptverantwortlichen des Blogs, von denen Juliane bei Zalando für “Training und Development” zuständig ist, berichten über Sportereignisse, Mitarbeiter Events (Zalando New Hire Day) oder auch Recruiting Events (Absolventenkongress)

Alles in allem gehört Zalando mit diesem Angebot definitiv zu den Corporate Blogs mit Employer Branding Impact.

 

Der österreichische Stahlkonzern voestalpine verfügt in seinem Croporate Blog ebenfalls über eine eigene Karriere Rubrik. Auch hier werden Zielgruppen von Bewerbern über Jungfacharbeiter bis hin zu erfahrenen Führungskräften durch viele interessante Beiträge angesprochen. Unter dem Tag “HR” finden sich ebenfalls einige Beiträge. Weiterhin ist das Blog ein gutes Beispiel dafür, wie u.a. die Karriereinhalte dann auch auf einer eigenen Facebook Karriereseite weiterverwertet werden. (Zusätzlich wird im Blog auch noch auf eine weitere Facebook Seite sowie andere Social Media Kanäle verwiesen).
Insgesamt ist das voestalpine Blog mit sehr viel liebe gestaltet. Leider erfährt man aber bei den meisten Beiträgen nichts über den oder die Autoren. Das hätte das Blog noch interessanter und authentischer gemacht!

 

Der dritte im Bunde ist dieses mal Audi. Im Blog heißt es: “Mit dem Audi PR-Blog wollen wir für Journalisten und Online-Multiplikatoren einen weiteren Kommunikationskanal schaffen, der Audi aus einer anderen Perspektive zeigt

Insgesamt existiert das Blog noch nicht allzu lange. Die Beiträge gehen zurück bis auf März 2012. Zwar existiert hier keine eigene Rubrik “Karriere”, o.ä., dafür beschäftigt sich aber eine Vielzahl von Beiträgen mit Themen rund um Diversity, Ausbildung oder ehrenamtliche Projekte.

Auch sehr schön gemacht ist die Vorstellung der einzelnen Autoren.


Lebenslauf online erstellen: Lebenslauf.com

Thomas Bachem, Gründer und Managing Director United Prototype, hat gestern sein ”Freizeitprojekt” Lebenslauf.com vorgestellt. Die Seite bietet die Möglichkeit einfach und unkompliziert einen professionellen Lebenslauf zu erstellen.

Auf der Startseite kann der User derzeit zwischen zwei Standard Designs auswählen. Beim Design “Angeschnitten” ist es darüber hinaus möglich zwischen verschiedenen Farboptionen wählen.

Der User kann selbst entscheiden, ob er einen Lebenslauf hochladen (.doc oder PDF) oder völlig neu auf der Seite erstellen möchte. Grundsätzlich gilt hierbei das “What You See Is What You Get!” Prinzip.

Ausgegeben wird der Lebenslauf nach der Fertigstellung je nach Wunsch als Website, Word-Dokument oder PDF-Datei, wobei der Download der PDF Datei derzeit mit 2,99€ zu Buche schlägt.

Bei der Website kann der Nutzer darüber hinaus auswählen, ob diese für jedermann sichtbar sein soll und / oder bei Google auffindbar sein soll, oder ob sie verborgen bleiben soll. Soll die Seite verborgen bleiben, kann der User den Link manuell weiterverteilen.

Eine Internationalisierung von Lebenslauf.cc sowie ein LinkedIn Import sind bereits geplant. An dieser Stelle wird die Anwendung auch für andere Dienstleister im Bereich HR, wie z.B. Jobbörsen interessant. Geeignete Schnittstellen vorausgesetzt, könnte das Projekt unter dem Aspekt CV-Parsing  auch für Unternehmen interessant sein.

Dominik Bernauer
Dominik Bernauer